Gebärmutterentfernung vaginal

BTaum'patxe


Hallo Babs2105

Es sollte natürlich nicht heißen, dass das bei jeder Frau passieren muss, viele haben ein Leben lang Ruhe. Es kann aber passieren. Ich kenne solche Fälle. Man muss aber dazu veranlagt sein. Denn eine Bindegewebsschwäche (dadurch Senkung ) verschwindet nicht mit der OP. Um dem vorweg zu kommen, wird u. U. gestrafft, Netze und Bänder eingesetzt.

Ich will auch keine Panik machen. Mir geht es jedenfalls so, wenn ich voher über alles Bescheid weiß, gehe ich vieles gelassener an .

Baaumpxate


Hallo immortal

Vielleicht ist bloß ein Nerv gereizt?

Oder hat sich eine Naht mehr zusammengezogen durch Wundheilung?

Dann wird das wohl mit der Zeit wieder verschwinden.

uelXsi_lein


Hallo Sigi

auch ich habe 6,5 Wochen nach der OP immer noch ein

komisches Gefühl am Harnblasenausgang. Habe immer das Gefühl, ich muß etwas festalten. WEnn ich bewußt entspanne fällt nichts "raus", aber kurze Zeit später erwische ich mich, dass ich schon wieder etwas festhalte.

Ich hab auch immer noch Probleme mit der Blase. Wenn ich muß, dann muß ich. Nix is mehr mit einhalten wie früher...

LG Uli

M-ariexC


Hallo Baumpate

Ich hab auch geglaubt das nach der Plastik alles in Ordnung ist. Nun hab ich wieder neue Fragen auf dem Papier. Allerdings hat man mir (bisher) nichts von einem Netz gesagt sondern ich hab das so verstanden, daß die das (also die Blase, die Scheide)hoch ziehen und oben (wo ???) wieder annähen. Montag weiß ich sicher mehr.

LG Marie

m_ariem-jaxna


Senkungs-OP's / Bindegewebsschwäche

Hallo, bin eine von den ganz Alten, gucke nur noch ganz selten rein. Meine OP war am 23.11..

Erst einmal Herzlich Willkommen all den vielen Frauen, die ich natürlich überhaupt nicht mehr kenne *:) *:) *:).

Ich hatte die OP auch wegen ausgeprägter GM-Senkung und Harninkontinenz. Die GM wurde abdominal entfernt (Bauchschnitt), Blase und Blasenhals am Schambein fixiert (OP nach Burch) und eine vordere Scheidenplastik vorgenommen.

Plastik heißt nicht automatisch Netz oder das irgendein Fremdstoff verarbeitet wird. Plastik heißt eigentlich in diesem Zusammenhang, dass man versucht, den ursprünglichen Zustand bzw. die Lage der Scheide wiederherzustellen. Dabei wird an der vorderen oder hinteren Scheidenwand, je nachdem wo gestrafft wird, durch Nähte eine sogenannte "Narbenplatte" geschaffen. Dadurch soll die Scheidenwand stabilisiert werden. Und selbst dabei gibt es noch die verschiedensten Methoden, diese Versteifung herzustellen. Hängt dann auch noch vom operierenden Arzt ab. Es gibt für Frauen mit immens schlechtem Bindegewebe mittlerweile auch die Möglichkeit, die Scheide durch Fremdmaterial zu "versteifen". OP-Methoden gibts mittlerweile viele. Die werden auch ständig weiterentwickelt. Was bei jeder einzelnen gemacht wird, hängt entscheidend vom Vorbefund ab, denke ich. Und auch davon, auf welche Art sich die Kliniken spezialisiert haben. Fahrt in drei Kliniken und ihr kriegt bestimmt mehrere Methoden angeboten. Es wird bei jeder Methode Vor- und Nachteile geben.

Zum Gebärmutterhals: Ich glaube nicht, dass man das in jedem Fall selbst entscheiden kann. Das hängt auch viel von den Gepflogenheiten an den Kliniken ab. Ich bekam zur Antwort, dass er heute gleich mitentfernt wird und man dadurch ja auch die Garantie hat, keinen GM-Halskrebs mehr zu bekommen. Die Antwort war für mich im Vorfeld auch einleuchtend. Im Nachhinein denke ich auch, vielleicht hätte man doch noch mehr recherchieren sollen. Aber irgendwie hat man vor der OP schon so viele Fragen und man ist ja nun mal nicht vom Fach, letztendlich muss man den Ärzten ab einem bestimmten Punkt vertrauen, dass sie die richtige OP-Methode für Dich persönlich auswählen.

Ich bin auch so herangegangen, dass ich glaubte, nach erfolgreicher OP und wenn ich postoperativ alles richtig mache, mich schone, mit dem schwer heben aufpasse usw. bin ich die Senkungsproblematik ein für allemal los. War aber leider nicht so. Mitte März (OP war wie gesagt im November) stellte ich fest, dass ich bereits wieder einen Senkungsdruck nach unten hatte und nach jedem mal auf -Toilette-Gehen ein Nachtröpfeln. Ergebnis für mich: fast alles beim Alten, nur in anderer Form. Was war passiert? Durch mein schlechtes Bindegewebe ist die Scheide im vorderen unteren Bereich wieder ausgesackt, dadurch knickt die Blase in die Richtung weg, es hat sich eine kleine Aussackung gebildet, in der sich der Resturin sammelt. Ich habe bereits ein Würfelpessar ausprobiert. Das ist ein mechanisches Hilfsmittel, welches die Scheide und somit auch die Blase stabilisieren soll. Das trägt man am Tag. Ich bin damit leider überhaupt nicht klargekommen.

Ich habe dann eine zweite Ärztin konsultiert. Die hat mich wenigstens soweit beruhigt, dass im Großen und Ganzen alles stabil ist. Die Probleme kommen wirklich von diesem kleinen Bereich der Scheidenwand. Also auf keinen Fall eine Indikation für eine erneute OP. Mein Gyn hatte mir nämlich eröffnet, dass man in einer weiteren OP über die Scheide die Scheidenwand durch Nähte straffen könnte. Mein Bauchgefühl hält mich aber irgendwie davon ab. Daher wollte ich mir eine zweite Arztmeinung- und vor allem auch die einer Frau - einholen. Operieren lässt sich schnell. Mit den Folgen muss aber nicht der Operateur leben, sondern ich als Frau. Wenn die Scheide nämlich zu eng wird kann das auch Schmerzen beim GV verursachen. Ausserdem werden durch Schnitte und Nähte immer Nervenverbindungen durchtrennt, die in dem Bereich für die sexuelle Empfindungsfähigkeit wichtig sind. Das kann mit Sicherheit kein Mann nachfühlen.

Übrigens: im GM-Hals sitzen einige Nerven für das sexuelle Empfinden !!! Das wusste ich so leider nicht. Vielleicht hätte ich dann darauf bestanden, das er wenigstens teilweise erhalten bleibt.

Also Mädels, was ich mit meiner Geschichte sagen wollte. Es ist gut, sich umfassend vorher zu informieren. Die OP muss natürlich sein, wenn man einen so schlechten Vorbefund hat, dass die Lebensqualität stark eingeschränkt ist oder einem bereits alles "entgegenfällt", das ist gar keine Frage. Eine Garantie, dass danach lebenslang alles i.O. ist, hat man leider nicht. Die wird Euch auch kein Arzt geben. Das hängt auch viel davon ab, wie ausgeprägt die Bindegewebsschwäche ist.

Was ich jetzt tue:

Beckenbodengymnastik - es gibt gute Bücher. Am besten für den Anfang ein Rezept für Beckenbodengymnastik in einer Physiotherapie geben lassen. Da bekommt Ihr ein Gefühl für die Beckenbodenmuskeln.

Nie mehr schwer heben !!!

Ein bisschen Ausgleichssport machen.

Auf das Gewicht achten. Übergewicht ist natürlich bei Bindegewebsschwäche sehr schlecht.

Dadurch hoffe ich, meinen Zustand über einige Jahre zu stabilisieren. Ansonsten- wie gesagt, die OP-Methoden entwickeln sich ständig weiter. Wer weiß, was für Möglichkeiten es in einigen Jahren schon gibt.

So, das war jetzt ganz schön lang. Falls Ihr zu Senkungs-Ops noch Fragen habt, könnt Ihr mir auch gern eine PN schicken. In die mailbox gucke ich öfter noch mal.'

LG

p0etiraY-liex64


Hallo marie-jana

ich kann mich noch sehr gut an dich erinnern, weil ich ja schon längere Zeit vor meiner Op hier alles ganz interessiert vefolgt habe.

Vielen Dank auch für diesen Beitrag, auch der war sehr hilfreich für mich. Dass im Gebärmutterhals auch Nerven sitzen, die fürs sexuella Empfinden wichtig sind, das wusste ich gar nicht, aber da bin ich jetzt natürlich erst Recht froh, dass ich mich dafür entschieden habe, den Gebärmutterhals stehen zu lassen.

Es tut mir echt total leid, dass bei dir die Op nicht so ganz den gewünschten Erfolg gebracht hat und du wieder Probleme hast. Ich drück dir fest de Daumen, dass es nicht schlimmer wird und du keine Op mehr brauchst.

Eine Frage hätte ich noch: Was meinst du genau mit leichtem Ausdauersport? Hast du da einen Tipp?

Von Beckenbodengymnastik hat mir bisher kein Arzt was gesagt, aber ich werd mich nächste Woche bei der Nachuntersuchung bei meiner FÄ auch danach erkundigen, denn ich hab echt ziemliche Angst vor einer Blasensenkung, da ich leider auch kein gutes Bindegewebe habe.

Meinst du eigentlich, dass Joggen ( will in ein paar Monaten aber erst wieder damit anfangen) eine Senkung begünstigt? Ich bin eigentlich immer drei Ma pro Woche zum Joggen, hab jetzt aber echt Angst, dass das nicht mehr geht nach der OP.

Ich wünsche dir Alles Gute und hoffe, dich hier doch ab und zu wieder mal zu lesen, denn deine Beiträge sind wirklich immer sehr hilfreich.

Liebe Grüße, Petra @:)

-cimmsoDrtaxl


Baumpate

Also mit Naht und dementsprechender Wundheilung kann es nicht zusammen hängen. Mein FA erklärt mir jedesmal, dass in diesem Bereich (Harnblasenausgang) nicht operiert wurde, was ich natürlich weiß. Diese Antwort hilft mir nicht weiter. Bei der Op wird lediglich in diesem Bereich mit Instrumenten der Harnblasenausgang angehoben. Kann also doch was passiert sein ??? Sie verneint das energisch. Keine Ahnung!

Ich bin schon soweit, dass ich an eine Senkung glaube, weil es frühs nach dem Aufstehen deutlich nach unten drückt. Aber ich glaube doch, da hat man schon weitaus größere Beschwerden und das müßte man ja bei einer vaginalen Untersuchung sehen. Oder, sehe ich das falsch?

LG Sigi

uvlsil9ein


Sigi

hab dieses sch.. gefühl ja auch dauernd und die FÄ hat auch behauptet, da sei nichts gemacht worden - ich glaub langsam ich bilde mir das alles nur ein ??? ??? ?

Inkontinent bin ich noch nicht, aber die Toilette darf auch nie weit weg sein...

Uli

-'immoUrtxal


ulsilein

Hallo,

dieses komische Gefühl habe ich auch, aber es drückt auch nach unten, stört spürbar beim bücken, sitzen und aufstehen. Eben, wie ich schon mal schrieb, wie ein falsch sitzender Tampon. Es macht mir wirklich große Angst, wenn das nicht wieder in die Reihe kommt, weiß ich nicht, wie ich damit klarkommen soll. Ich kann mir auch gar nicht vorstellen, so wie es jetzt ist, mal irgendwann wieder Sex zu haben. :°(

Ich hoffe, meine Ängste sind unbegründet und es tritt irgendwann wieder der Normalstand ein. Mir ist egal, wenn der Zustand noch ein paar Wochen anhält, hauptsache es bleibt kein dauerhafter Schaden zurück.

Diese Woche hat mir mein FA ein leichtes Antibiotikum verschrieben, obwohl der Urin in Ordnung war ??? Zwei Tage nehme ich die nun schon, aber es zeigt keine Wirkung. Warum auch, wenn nichts entzündet ist. Am Donnerstag habe ich wieder Termin. Hat sich bis dahin nichts geändert, will sie mich zum Urologen schicken.

"WEnn ich bewußt entspanne fällt nichts "raus", aber kurze Zeit später erwische ich mich, dass ich schon wieder etwas festhalten"

Wie meinst du das?

Urinabgang? Oder hast du das gleiche Gefühl wie ich, ein störender Pfropfen am Harnblasenausgang, was vor der Op nicht war?

Vielleicht nehme ich alles viel zu ernst, aber wenn ich mich einmal festgebissen habe, komme ich da schlecht wieder runter.

Lg Sigi

mParie-jj\ana


petra-lie64

Hallo,

ich mache Nordic-Walking. Schwimmen soll wohl auch ganz gut sein. Bei Fahrradfahren teilen sich die Meinungen. Ich hab mal in einem Buch gelesen, dass der Beckenboden beim normalen Fahrrad sogar stark belastet wird, nur bei diesen Rädern, wo Du halb im Liegen fährst, nicht. Aber aus dem Alter sind wir ja wohl raus, was :)^.

Joggen finde ich persönlich auch toll. Denke aber, dass das nur optimal für junge Leute oder für welche mit starkem Bindegwebe ist. Auch bei etwas mehr Gewicht ist es nicht zu empfehlen. Jeder Schritt beim Joggen ist ja eigentlich ein kleiner Sprung und wenn ich mich richtig erinnere wirkt dabei jedesmal das Dreifache des Körpergewichts auf die Gelenke. Wenn man das Walking etwas sportlich betreibt, ist es fast genauso effektiv wie Joggen.

LG

aLngixe6


neues Lebensgefühl

Hallo,

ich (gerade 40 geworden) hatte am 27.02.07 eine Gebärmutterentfernung und dabei wurde auch die Blase "hochgenäht". Zuerst hatte ich auch ungemeine Angst vor der OP. Meine Probleme waren entweder andauernde starke Blutungen oder monatelanges ausbleiben der Blutungen, wahnsinnig starke Schmerzen vor und während der Periode und vor allem Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Peinlich war mir auch, zugeben zu müssen, dass ich beim niesen, lachen, rennen, springen usw. ständig Urin verlor und ohne Binde das Haus gar nicht mehr verlies (meinem Arzt verschwieg ich dies natürlich aus lauter Scham)

Mein Frauenarzt riet mir dann wegen der Blutungen entweder zur Ausschabung oder gleich zur Entfernung der Gebärmutter mit Gebärmutterhals. Jede die eine Ausschabung mitgemacht hat, sagte mir, dass dies nur ein rauszögern der Entfernung wäre und so entschloss ich mich schweren Herzens zur Entfernung.

Während der OP sah der Arzt, dass die eh zurückliegende Gebärmutter die Blase herruntergedrückt hat und hat die wieder mit Hilfe der "Plastik" an die richtige Stelle verfrachtet.

Mein Arzt sagte zu mir vor der OP "Danach wird ein neues Leben beginnen" und so war es auch!!!!!!! Intim sein ohne Schmerz und nicht ständig Tampons in Reichweite habne zu müssen und vor allem keinen nassen Slip mehr. Was will man mehr. Ich bin so froh, dass ich mich zur OP entschlossen habe!!!!!!!!!!!!!!!!!!

liebe Grüße an alle

pKetra-liEe6x4


Ja, das denke ich auch, dass wir aus dem Alter raus sind für solche Fahrräder. Oje, das wär ja echt schlimm wenn ich nicht mehr joggen könnte, denn da hab ich nun endlich nach jahrelanger Suche zusammen mit meiner Freundin einen Sport gefunden, der uns Spaß macht , das wär schon blöd, wenn ich das jetzt nicht mehr machen könnte. Mein Gwicht ist im normalen Bereich, also von daher wärs wohl okay, aber das Bindegewebe macht mir eben Sorgen. Also da muss ich jetzt echt mal meine Frauenärztin drauf ansprechen und dann muss ich vielleicht doch auf Walking umstellen und das meiner Freundin beibringen :=o

pretrPa-l5ie64


Hallo angie6

das freut mich echt für dich, dass es dir nach deienr Op jetzt so gutgeht. *:)

umlsijlein


sigi

ich hab das Gefühl, da ist was, was ich dann auch meine "festhalten" zu müssen und den Beckenboden einzuziehen. Wie ein schlecht sitzender Tampon oder ä.

Hab das erste Mal x:) x:) x:) |-o |-o |-o schon ausprobiert, war ein tolles Gefühl, dass es noch klappte, aber äußerst schmerzhaft und die Quittung hab ich ja auch bekommen - Naht wieder auf aua!!!!!!!!!

Ich weiß so langsam auch nicht mehr weiter. beim sitzen ist s am schlimmsten.

Uli

a ngyie6


Sitzprobleme

Sitzprobleme hatte ich anfangs auch einige Wochen und die Naht tat mir auch weh beim "ersten und zweiten usw. male". Problem war, dass ich heftige Hämatome hatte und daher die Wundheilung verögert wurde. Ich bekam dann Voltaren-Tabletten verschrieben und die halfen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Gynäkologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Kinderwunsch · Schwangerschaft · Sternenkinder · Verhütung · Wechseljahre · Infektionen · HIV und Aids · HP-Viren und Feigwarzen · Blasenentzündung · Sexualität


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH