Gebärmutterentfernung vaginal

MAirkeilxe


An alle!

Ich danke euch allen, dass ihr mich so lieb aufgenommen habt!

Und das ich euch meine vielen fragen stehlen darf! Ich muss am 28.10 ins

Krankenhaus, und am 29.10 werde ich Operiert.

Meine Kinder sind 10,9 und 2 Jahre alt!

Mein Mann ist die erste Woche Zuhause, und ich hoffe das reicht!?

Grüßle Mireile

*:) @:) :)^

sBulexiken


Kurze Anmerkung

Will nur kurz anmerken, daß die meisten der in dem Bricht aufgeführten Punkte unmittelbar VOR der Gm-Entfernung auf mich zutrafen. Danach keiner mehr :)^

ZCirt$termZitmtxer


Hallo Woodbine

Ja, die GM ist ein Organ. Aber kein lebensnotwendiges!!! Es ist dazu da, dass wir Frauen Kinder gebären können. Aber sonst ??? Es ist noch nicht mal für die Hormontätigkeit im Körper zuständig und die depressiven Verstimmungen kommen nach der GM-OP sicher nicht davon, dass das Organ wichtig war und jetzt weg ist, sondern weil frau daran zu knabbern haben könnte, dass das Thema Kinder nun endgültig durch ist. Ich kämpfe selber damit, weiß aber, dass diese Phase wieder vergeht, wenn man sich annehmen kann so wie man jetzt ist und nach vorne blickt. Und so geht es vielen Frauen auch in den Wechseljahren, obwohl sie die GM noch haben :-/. Das Thema "nie wieder Kinder kriegen können" haben wir dann, wenn wir in die Wechseljahre schon durch :=o

Lassen wir doch einfach zu, dass es Frauen gibt, die Positives oder Negatives zu berichten haben. Aber es muss doch nicht auf Biegen und Brechen das Negative an den Haaren herbei gezogen werden, aus allen Ecken und Winkeln her geholt werden. Machen wir es hier bitte nicht schlimmer als es ist. Denn Angst verbreiten ist nicht Sinn und Zweck dieses Fadens. Sondern Austausch von Erfahrungen - sowohl positiv als auch negativ - und Hilfe für die, die soooo viele Fragen vor der OP haben. Und da möchte ich mir nicht anmaßen, irgend etwas was ich mal irgendwo gelesen habe von mir zu geben, sondern ich spreche hier nur von dem, was ICH erlebt habe - sowohl gutes als auch schlechtes.

Und wenn ein Arzt sagt, dass sich nach der GM-OP nichts verändert, dann hat er ja auch irgendwie recht. Denn alles was vorkommen könnte (!!!!!!!!!!!!) sind OP-Risiken wie bei einer Gallen-OP, Blinddarm-OP, Magen-OP, Krampfader-OP, Zahnbehandlung, und und und. Die GM-Entfernung selber verändert nichts.

Tut mir leid, wenn Du schlecht beraten wurdest - obwohl das sicher eine "normale" Beratung war, denn Ärzte sehen es so und geben das weiter, was sie wissen. Und dieses Wissen kann sicher mit langjährigen Studien belegt werden.

Noch ein Satz zum Schluss: Wenn man allen Risiken aus dem Weg gehen wollte, dann dürfte man

1. nicht mehr auf die Straße - man könnte überfahren werden

2. nichts mehr essen - man könnte daran ersticken

3. nicht mehr atmen - die Luft könnte verseucht sein

4. nicht mehr .....

Eigentlich dürften wir gar nicht mehr leben, denn das ganze Leben ist ein Risiko.

LG

Marion

Wdood+binPe


"Schwiegen ist manchmal die beste Antwort"

Auch das habe ich IRGENDWO gelesen....

LG *:)

s_ailSorGwoman


Hallo @all...,

ich glaube, meine Meinung zur GM-Entfernung ist bei einigen von euch bekannt; deswegen will ich dazu gar nicht weiter ausholen ;-).

Wenn ich über die negativen Begleiterscheinungen lese, die z.T. sehr lange nach der OP auftreten, dann frage ich mich, ob es nicht auch damit zu tun hat, dass die Wechseljahre anstehen ??? Da verändert sich der Körper auch, und zwar oft mit den Symptomen, die teilweise beschrieben werden. Es wird m.M. nach alles auf die OP geschoben und das finde ich sehr einfach gedacht. Es lässt sich wohl auch kaum eine Frau die GM herausnehmen, nur damit sie danach ihre Tage nicht mehr hat :-/.

Ich bin auch der Meinung, dass jede Frau ihren Bericht wahrheitsgemäß schreiben soll, positiv wie negativ. Aber es haben sich über diese OP Frauen ausgelassen, die nicht betroffen waren und es wurde den Frauen, die diese OP hinter sich haben, das Recht abgesprochen, dass sie sich mit dieser Entscheidung wohlfühlen :(v; z.T. wurde sehr zynisch auf die entsprechenden Beiträge reagiert. Fast jede Frau, die diese OP vorschnell oder unüberlegt machen lässt, wird Schwierigkeiten haben, sich später damit abzufinden. Man muss die Gelegenheit haben, sich mit der OP auseinander zu setzen. Und fast immer hat die Frau die Gelegenheit dazu, weil eine GM-Entfernung in 99% der Fälle nichts ist, was von heute auf morgen passieren muss. Die meisten Frauen verlieren ihre GM, wenn sie sowieso keine Kinder mehr bekommen wollen. Ich kann daher nicht ganz nachvollziehen, warum man der GM hinterhertrauert, und zwar aus dem Grund, weil man nicht mehr schwanger werden kann. Tut mir leid, wenn ich da jetzt etwas unsensibel rüberkomme @:).

Ich habe eine Tochter und bin meiner GM dankbar, dass sie mir dazu verholfen hat. Aber nachdem ich mit meiner GM nur noch Schwierigkeiten hatte, war es Zeit, sich von ihr zu verabschieden. Das ist mir nicht schwer gefallen, weil ich jemand bin, der sich mit Dingen, die nicht mehr zu ändern sind, ganz gut abfinden kann. Ich habe diese OP nie bereut und mir geht es heute so gut wie lange nicht. Man muss vielleicht auch versuchen, das Leben so, wie es jetzt ohne GM ist, anzunehmen. Eine Frau ist doch deswegen nicht weniger wert. Aber wenn man alle Befindlichkeiten auf die OP schiebt, wird man als Frau nicht mehr glücklich, und das nicht, weil die GM nicht mehr da ist, sondern weil man sich vielleicht mit seinem Leben nach der OP nicht auseinandersetzen will (?). Die GM hat eine Bedeutung, ganz klar. Aber sie ist nicht lebensnotwendig und ich finde, es lebt sich ohne - jedenfalls für mich - wesentlich angenehmer. Ich will den Frauen, die Schwierigkeiten mit dem Leben nach der OP haben, auf keinen Fall absprechen, dass es ihnen nicht gut geht. Aber ich finde eben, man sollte daran denken, dass das Leben ohne GM auch noch sehr lebenswert und schön ist.

Mireile, meine OP mit Bauchschnitt war im März 2006; ich habe alles sehr gut überstanden und fühle mich richtig gut. Ich habe mich hier zu dieser Zeit im Forum sehr viel ausgetauscht und es hat mir sehr geholfen. Du brauchst nach der OP viel Schonung und solltest zusehen, dass du nicht schwer hebst. Bei einem 2-jährigen Kind ist das nicht immer leicht durchzuhalten. Wenn du dir die Berichte hier durchliest, dann wirst du sehen, dass die meisten Frauen Schwierigkeiten hatten, wenn sie sich zuviel zugemutet haben. Dein Körper wird dir zeigen, wenn du zuviel getan hast. Ich wünsche dir viel Glück und hoffe, dass dich die negativen Berichte nicht zu sehr erschreckt haben. Sie sind natürlich auch wichtig, weil nicht jede Frau so eine OP gleich gut wegsteckt. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass eine Frau, wenn sie von der OP überzeugt ist, mit der Heilung danach sehr viel weniger Schwierigkeiten bekommt, als wenn sie unüberlegt an die Sache rangeht. Das Risiko, GM-Krebs zu bekommen, bist du auf alle Fälle los :)*. Also, mach dich nicht verrückt. Informiere dich gut, damit du die Gewissheit hast, das Richtige zu tun. Alles Gute für dich :)* :)* :)*

LG Petra

ssailoPrwomxan


Woodbine,

Schwiegen ist manchmal die beste Antwort

Was soll uns dieser Satz nun sagen ???

M2iraeBilxe


Hallo sailorwoman, ich danke dir für diesen Bericht! Habe zwar immer noch sehr viel Ankst, aber es ist schön zu lesen dass es danach wieder aufwärts geht!

Mir bleibt auch nichts anderes übrig, alls sie entfernen zu lassen!

Aber dann bin ich wenigstens froh nicht mehr an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken.

:(v :)^ :)^ :)^

s}ul1eikxen


Mireile

Auch von mir ein herzliches Willkommen .

Ich gehöre ebenfalls in die Riege derer, die mit der OP voll und ganz zufrieden sind. Meine Lebensqualität hat sich erheblich verbessert. Ich hatte ein Myom und ein halbes Jahr Blutungen und Schmerzen am Stück. Ich bin keineswegs einfach mal so auf dem OP-Tisch gehüpft, sondern habe vorher alles mögliche ausprobiert. Von der Schleimhautverödung bis zur Hormontherapie . Je mehr gemacht wurde, je schlimmer wurden meine Beschwerden. Die OP war eine logische Konsequenz. Mir geht es heute nach 7 Monaten sehr gut, ich vermisse die GM in keinster Weise und meine Eierstöcke arbeiten ganz normal weiter. Beim Eisprung habe ich alles, was zu einem ordentlichen PMS dazugehört, manchmal sogar Unterleibskrämpfe. Daran erkennt man, daß die GM wirklich nur zum Kinderkriegen da ist. Und das Kapitel ist für mich mit 48 nun wirklich erledigt.

Was die Zeit unmittelbar nach der OP angeht, kann ich auch nur sagen: SCHONEN. Dein Körper wird es dir danken. :-)

LG *:)

Sabine

s7uleikiexn


Fimmy

Sehe, du bist zurück. Bleib jetzt schön auf deiner couch, mach es dir gemütlich und laß dich verwöhnen. Bei dem Wetter, welches wir zur Zeit (zumindest in Hessen ) haben, versäumst du draußen rein gar nichts. Trink viel Fenchel-Kümmel-Anistee. Der hilft wirklich hervorragend gegen Blähungen. :)^

LG @:)

Sabine

M#irdeixle


Ich bin froh so viel Positives zu hören! Das hilft auch besser mit der Angst klar zu kommen!

Man kann ja an nichts mehr anderes denken!

Habe schon ein schock bekommen als ich denn Bericht gelesen habe mit dem Taubheits- gefühl! Hoffe dass es bei mir gut geht! Wie ist das Gefühl bei euch?

Wie lange muss ich warten, bis ich meinen Haushalt wieder schmeißen kann?

Wie war das bei euch? Und wann kann ich wieder Arbeiten? Ich habe fragen über fragen!!

Wie lange Blutet man?

|-o ???

MQireixle


Fragen über fragen?

Und noch was, kommt man dann wirklich schneller in die Wechsel Jahre? Meine Eierstöcke behalte ich.Ich hoffe ich nerve euch nicht!|-o

sWule*ikexn


Mireile

Angst ist ganz normal. Du hast immerhin eine OP vor dir.

Meine GM-Entfernung wurde per Bauchspiegelung durchgeführt. Daher hatte ich kein Taubheitsgefühl. Probleme mit dem Gas hatte ich auch nicht. Mir ging es wenige Tage nach der OP schon besser, als im in den gesamten 6 Monaten davor. Natürlich war ich schlapp und kraftlos. Aber ich habe meine couching-Zeit sehr genossen. Und jeden Tag ging es besser. Leichte Hausarbeiten kannst du bald wieder machen, auch kleine Einkaufsgänge sind kein Problem. Nur heben darfst du anfangs wirklich so gut wie gar nichts. Das war wirklich das einzige, was mein FA mir strikt untersagt hat. 6 Wochen 2 Kilo, 6 Woche 5 Kilo. Und daran habe ich mich akribisch gehalten.

4 Wochen nach der OP habe ich mich langsam wieder "ins Leben " gewagt. Einkaufsbummel, Konzert, Ausstellung u.a. Eine Woche später ging ich dann wieder arbeiten (Büro ). Ging problemlos.

Wundblutungen nach der OP hatte ich gar keine. Das ist offenbar ganz verschieden. Manche Frauen bluten relativ lange, mache halt überhaupt nicht. Da wird sich dann zeigen. Jede Frau empfindet die OP anders und somit ist auch der Verlauf ganz verschieden.

LG :-) Sabine

W4oodb3ixne


@ sailorwoman

Der sollte nur sagen, dass ich mir einfach jegliche Art von Kommentar zu manchem Beitrag verkneifen möchte....ich also besser schweige als meinen Senf dazuzugeben.

Sorry, wenn der falsch verstanden wurde, er bezog sich ausschliesslich auf MICH.

Lg *:)

CilauNdiJa-2x4


Hallo Mireile

*:) *:) *:) Deine Angst kann ich gut verstehen.Ich war der Angsthase in Person. ;-D Meine OP war am 03.09. also noch nicht so lange her.Bei mir wurde vaginal die GB entfernt und eine vordere und hintere Scheidenplastik.Wurde nach 8Tagen aus dem KH entlassen.Ich hatte kaum Schmerzen und mein Wundfluß ist seit 2Tagen weg. :)^ Bis auf das schnelle Müde und schlapp sein geht es mir total gut.Du mußt Dich natürlich in der ersten Zeit schonen.Ich habe es erst auch nicht eingesehen,weil es ging mir ja gut,aber mein Bauch hat mich eines besseren belehrt.Jetzt versuche ich mit viel spazieren gehen meine Kondition ein bischen zu verbessern.Also wenn Du noch fragen hast,gerne auch per PN.

LG Claudia

ZEitte-rZitxter


Mireile

So war es bei mir:

Bauchspiegelung und vaginale OP am 14.2.07. - 19.2.07 aus dem KH entlassen. Bei der OP wurden Endometrioseherde im Douglasraum entfernt und die GM samt Hals vaginal entfernt. Daheim habe ich mich total geschont, hab andere für mich arbeiten lassen ;-D Hab absolut nichts gehoben und mich nicht angestrengt. So nach 4 Wochen gab es dann Spaziergänge (erst ganz wenig, dann immer mehr), mal einkaufen (kleine Einkäufe) usw. Nach 5 1/2 Wochen bin ich wieder arbeiten gegangen (Bürotätigkeit). War zwar immer noch schlapp nach der Arbeit, aber das ist nach so langem "Faulenzen";-D wohl normal. Die Kondition kam immer mehr zurück. Ende April - also ca. 9 Wochen nach der OP - waren wir auf Wangerooge in Urlaub und da konnte ich sowohl länger laufen als auch Fahrrad fahren. Was Du tun und lassen sollst - frag auch unbedingt den Arzt bei der Abschlussuntersuchung, denn je nach OP-Umfang und OP-Methode ist dies sicher anders.

Wundfluss hatte ich - leider - ca. 5 Wochen. War aber nicht schlimm im Vergleich zu den wahnsinnig starken Blutungen.

Wechseljahre: Wenn Du die Eierstöcke behältst wirst Du kaum eher in die Wechseljahre kommen. Die Hormone werden ja in den Eierstöcken produziert. Wie alt bist Du denn ??? Nach dem Alter der Kinder zu urteilen wohl noch unter 40 ??? Ich bin 37 und mir hat man gesagt, ich hätte bis zu den Wechseljahren wohl noch an die 15 Jahre Zeit.

Mein Sexualleben hat sich nicht durch die OP verändert - stop, stimmt nicht - es ist noch schöner geworden. So empfinde ich es zumindest. Ein komisches Gefühl war es schon, als ich das okay vom Arzt bekam - wie beim ersten Mal. Aber mit meinem einfühlsamen Freund war es ein sehr schönes Erlebnis.

Leider ist bei mir noch nicht alles verheilt. Aber ich habe jetzt den FA gewechselt und der hat mir alles genau erklärt und auch gesagt, dass es bei manchen Frauen schneller heilt und bei manchen langsamer. Ich bin durch den langsamen Heilungsprozess nicht irgendwie eingeschränkt, nur genervt, wenn es wieder und wieder zwickt und zwackt. Na ja, und Schmerzen sind halt nun mal nicht schön, jedoch kein Vergleich zu denen, die ich - durch die in der GM bestandenen Endometriose - hatte. Da ist das jetzt ein Klacks.

Was brennt Dir sonst noch auf der Seele ??? Spucks aus - ich war hier wohl der größte Angsthase, den es jemals gab und bin gar nicht stolz drauf. Aber zum damaligen Zeitpunkt konnte ich nicht anders, ich war wie ferngesteuert aus Angst vor der OP. Aber auch ich habe alles gut überstanden und Du wirst das auch tun. Löchere uns ruhig - es hilft, wenn man viele Infos bekommt. Für die Zeit nach der OP kann ich wirklich nur raten, dass Du Dich schonst. Lass andere den Kram machen und rede mit der KK, denn Deine Kids sind ja alle unter 12 - da muss es eine Haushaltshilfe geben.

LG

Marion

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