Gebärmutterentfernung vaginal

cPraSzyanOgMelxs


Hat schon mal eine von euch versucht, einen Beitrag reinzusetzen, der zu lang ist. Ich schon. Muss daher splitten:

11.12.

13.00 Uhr Eintreffen im Krankenhaus. Warten an der Anmeldung um 14.30 Uhr dann Bezug des Zimmers. Ironischerweise bekam ich ein Zimmer auf der Entbindungsstation. Die Gyn-Station war voll. Der Umzug dorthin für den nächsten Morgen vorgesehen. Mit meiner Zimmerkollegin, ebenfalls einer Kandidatin für eine GM-Entfernung bei Doc Zimmermann am nächsten Morgen verstehe ich mich auf Anhieb gut. Es kommt eine Schwester zum Blutabnehmen. Dank meiner superguten Venen bekommt sie trotz Gestocher keinen Tropfen und gibt auf. Die nächste Schwester kommt und stellt eine Unmenge Fragen nach Essensgewohnheiten, Allergien aber auch nach Hobbys und Besuchern. (Ich sag ihr, falls meine Schwiegermutter um die Ecke biegt, bitte rauswerfen!]:D). Der super-nette Narkosearzt x:) kommt und bespricht auf sehr ruhige angenehme Weise die Narkose. Er wurde dann auch dazu verdonnert, meinen Venen das nötige Blut abzutrotzen und ist souverän erfolgreich. Um 17.00 Uhr bekommen wir beide eine leckere Tomatensuppe als leichtes Abendessen. Es kommt eine Schwester mit Einwegrasierern. Ich grinse sie an und sage nur: Schon erledigt. :)z Meine Zimmerkollegin dagegen bekommt das Zeug in die Hand gedrückt und muss sich nun irgendwie rasieren. Qualitätskontrolle erfolgt allerdings nicht. Gegen 20.30 Uhr beginnt der unangenehmste Teil der OP für mich: Einlauf. Wir betteln um Zeitversetzung, damit wir nicht auch noch gleichzeitig rennen müssen. Man erhört uns gnädig. Die Nachtschwester verrät uns, dass meine Zimmerkollegin am nächsten Morgen die 2. auf der OP-Liste ist (ca. um 8.30) und ich die 3. (ca. 9.30). Irgendwann beschließen wir zu schlafen. Der Einlauf macht das bei mir jedoch fast unmöglich. Obwohl leer plagen mich nun unheimliche Blähungen und ich überlege schon, wie sich das wohl auf dem OP-Tisch macht, wenn man durch Narkose völlig hemmungslos wird |-o. Den Rest Nachtschlaf raubt ein neugeborener Schreihals im Nebenzimmer. >:(Ich verfluche Kind und Mutter und sollte ich bis zu dieser Nacht noch Zweifel gehabt haben an der OP, jetzt bin ich mir hundertprozentig sicher.

corazy angelxs


12.12.

6.00 Uhr Wecken, doch wir sind ohnehin schon wach. Meine Zimmerkollegin stöhnt: Hunger. Bei mir ist das nicht so schlimm, doch ich hab auch ein bisschen mehr zum Zehren. Duschen und Schickmachen. Einen Schwester hilft uns beim Anziehen der Sexy-Strümpfe. Dann noch die restlichen Sachen zusammenpacken, denn unser Umzug ist während unserer OP vorgesehen. Da ich erst nach meiner Leidensgenossin dran bin, lass ich mir noch ein bisschen Zeit. Während sie schon ihr Engel-Hemdchen anhat, rosarote Tablette geschluckt und nun im Bettchen auf den weiteren Ablauf wartet, krutschle ich noch cool 8-) in meinen Sachen. Da kommt die Schwester rein und alles geht ganz schnell. Ich bin nicht die 3. sondern die 2. auf dem OP-Plan. Also Engelhemdchen angezogen, LMAA-Pille eingeworfen, ab ins Bett und los. In der OP-Schleuse darf ich zunächst noch ein bisschen in meinem Bett warten. Dann rübersteigen auf den OP-Tisch. Alle sind nett, immer wieder kommt eine Schwester und fragt mich ob alles ok ist. Doch No Problem: Ich blieb cool 8-) und schaute mir interessiert meine Umgebung an. Dann ein Stückchen weiter in den Gang vor den OP geschoben und kurze Zeit später dann hinein. Es ist 9.07 Uhr. Mein Lieblings-Narkosearzt kommt und nimmt mich in Empfang. Erklärt und setzt die Braunüle in den Arm (nicht in die Hand). Örtliche Betäubung dafür gab´s nicht, brauchte ich aber auch nicht. Er erklärt, dass nun allerhand Medikamente in meine Adern fließen und redet die ganze Zeit sanft und ruhig mit mir. Ich soll mir überlegen, was ich gern träumen möchte und muss tief atmen (Sauerstoff). "Jetzt werden Sie langsam müde", meint der Doc und das stimmt auch. Ein letzter Blick auf die Uhr: 9.17 Uhr und ich merke ein komisches Sausen durch meinen Körper gehen. Ich hab das Gefühl als ob sich die Erdanziehungskraft vervielfacht hätte und dann reißt mein Film. zzz

Ich wache um ca. 11.15 Uhr auf, eine Schwester kommt und fragt, ob ich Schmerzen habe. Ich bemerke Bauchschmerzen, aber erträglich und bejahe. Die Infusion wird gewechselt und ich stelle fest, dass ich schön in meinen Super-Willi ([[http://www.tommschi.com/index.php?seite=Produkt%20Detail&FS469f31eccd979=treeevent&navi=produkte&produktgruppe=FS469f31eccd979&autowert=FS47858fab2c04f]]) gekuschelt bin und döse wieder ein zzz. Ich versuch, die Augen immer wieder aufzukriegen, eine Schwester kommt und erkundigt sich nach der Herkunft meines Wurms. Doch viel mehr als "Bettenfachgeschäft"-Genuschel krieg ich nicht zustande. Doch sie ist clever und bemerkt, dass mein "Freund" ein Etikett besitzt und ich krieg mit, dass sie sich den Namen aufschreibt. Dann geht die Fahrt los auf die Station.

Ca. 12.00 Uhr. Ich frage: "Wo bin ich?"??? – In Anbetracht meines Umzuges eine berechtigte Frage. Ich entschlummere immer wieder. Irgendwann ist mein GG mit meinem Kleinen da. Doch ich hab nicht die Kraft auf eine Unterhaltung. Meine Zimmerkollegin von der Entbindungsstation ist in einem anderen Zimmer untergebracht. Sie hat privates Einzelzimmer gebucht. Am Nachmittag wird die letzte Infusion entfernt, die Nadel bleibt jedoch noch und ich komme langsam zurück auf diese Welt. Ich bekomme Tee und Zwieback. Doc Zimmermann kommt, strahlt mich an und sagt, es sei alles vorbildlich verlaufen. Da taste ich zum ersten Mal nach meinem Bauch: Stimmt alles ganz, kein Schnitt. Da ist nur der Schlauch von diesem verhassten Katheder. Eine Schwester kommt und fragt nach Schmerzen. Erstaunt stelle ich fest: Keine. Bitte keine Schmerzmittel, falls ich was brauche melde ich mich. Ich würde gerne aufstehen, darf am Arm der Schwester drei Schritte machen, dann scheucht sie mich zurück ins Bett. :-/

Abends bestehe ich allerdings darauf, mir am Waschbecken selbst die Zähne zu putzen. Dann beginnt die Nacht. Mein Rücken meckert, ihm gefallen die Krankenhausbetten und die viele Liegerei einfach nicht und ich bin froh, als die Nacht endlich vorbei ist.

cNrazYyang`elxs


13.12.

Ich bekomme 3 verschiedene Frühstücktabletts, weil die Dame da einfach was nicht blickt. Ich setze mich unerlaubterweise an den Tisch, da beim Sitzen auf der Bettkante die Tamponade an die Naht drückt. Vom 2. Tablett klaue ich einen Kaffee, bevor sie es wieder entfernen kann (denn eigentlich darf ich nur Tee). Ich soll am nächsten Tag eine Abführtablette bekommen, denn erst nach erfolgreicher Darmentleerung bekäme ich wieder normale Kost. Nicht mit mir, denke ich und kaum zurück im Bett fange ich damit an ein paar mitgebrachte Feigen zu futtern um meinem Darm auf natürliche Weise zu helfen. Gegen 9.30 Uhr kommt heißersehnt Doc Zimmermann, befreit mich von der Tamponade und ordnet die Entfernung von Katheder und Braunüle an :)^. 15 Minuten später bin ich erlöst und mein erster Gang gilt der Dusche. Eine Lernschwester wird abgestellt um auf mich (bzw. meinen Kreislauf) aufzupassen. Der Kleinen war das sichtlich unangenehm neben der Dusche zu stehen. Dann wird alles besser. |-o Eine Stunde später vermelde ich stolz den Vollzug auf der Toilette. Trotzdem bekomme ich mittags nur Suppe und Grießbrei. Doch die Aussicht auf Besserung lässt mich hoffen. Ich gehe im Haus spazieren und ignoriere, stolz auf mich, den Fahrstuhl und laufe die 2 Stockwerke in unsere Station hoch und runter. Nachmittags ist Besuchstime. Zuerst klingelt mein Telefon und ibdn kündigt an, dass sie nun losgefahren sind und wohl in ca. 30 Minuten eintreffen. Dann schleicht sich Fusseline um die Ecke (erst beim zweiten Besuch verrat ich ihr, dass ein Spiegel neben der Tür sie bereits verraten hat ]:D). Ich bin kaum fertig die mitgebrachten Überraschungen auszupacken da kommt auch schon ibdn und Familie. Wir freuen uns beide über das Wiedersehen und das Geschenke auspacken geht weiter. Wir verziehen uns rücksichtsvoll in den Aufenthaltsraum ein Stockwerk tiefer. Als auch noch mein Mann und Sohn eintrifft sowie später Tochter und Freund wird die Bude richtig voll. Doch wir haben eine Menge Spaß und ich fühl mich als Hahn im Korb :-D. Nachdem sich mein Besuch dann verabschiedet hat, fall ich allerdings doch völlig geplättet ins Bett. Doch ich nehme wieder am Leben teil. :)^

14.12.

Keine besonderen Vorkommnisse. Mein GG bringt meine Winterjacke mit und wir gehen in der angrenzenden Parkanlage 2 x für etwa 30 Minuten mit Sir Toby spazieren. Ich schaffe es sogar schon wieder, ihm die Frisbee mit der alten Präzision zu werfen. Mein Wundfluss hört auf.

15.12.

Ich bitte Doc Zimmermann, mich zu entlassen, doch er lehnt kathegorisch ab. Ende der Woche ich angesagt. Gassigehen wird heute schon auf eine knappe Stunde ausgedehnt. Es geht mir wirklich gut. Nur mein Rücken will die KH-Betten einfach nicht akzeptieren. Am Nachmittag schnappe ich mir ein Rätselheft, drehe mich wie selbstverständlich auf den Bauch und stelle erst fest, dass ich mich auf den Bauch gedreht habe, als ich schon drauf liege. Jeansanprobe. Klappt auch problemlos. Passt, nichts zwickt oder drückt. Sie sitzt ein bisschen lockerer als beim Einrücken. Hab ich abgenommen? :-/ Keine Probleme.

c]razAya8ngexls


16.12.

Ich jammere Doc Zimmermann voll, dass ich Mittwoch nach Hause will. (Dass Mittwoch schon morgen ist, lass ich lieber weg). Er grinst wieder und ich erzähl ihm von meinem beleidigten Rücken und meiner tödlichen Langeweile. Ich verspreche ihm, dass ich zu Hause ganz brav sein werde und die Arbeit meinen Lieben überlasse. Er ist nicht mehr ganz so abgeneigt und verspricht mir, mich abends oder am Mittwochmorgen zu untersuchen und dann zu entscheiden. Na das klingt doch schon besser. Trotzdem entschließe ich mich, nach dem Auszug meiner Zimmerkollegin (ihre OP war am 08.12. per BS) ans Fenster umzuziehen und hoffe, dass ich jetzt so kurz vor Weihnachten alleine bleiben darf. Dann kann ich wenigstens TV gucken wann uns solange ich will, Fenster auf oder zu ohne Rücksicht und dergleichen. Da weiß man solche Kleinigkeiten echt wieder zu schätzen. Ich hatte Doc Zimmermann auf Beckenbodengymnastik angesprochen und er sagte mir, dass dies bei mir eigentlich nicht vorgesehen sei. Als ich ihm dann sagte, dass ich Vorsicht doch besser als Nachsicht finde, ordnete er dem Gefolge (das heute ausnahmsweise aus 3 Schwestern bestand) an, dass ein Physiotherapeut zu mir kommen solle.

Der junge Mann kam dann später, war supernett und ging erst mal mit mir spazieren und durchs Treppenhaus um zu meine Bewegungsabläufe zu begutachten. Danach begann der eigentliche Part. Ich musste mir einen inneren Fahrstuhl vorstellen und Grashalme unterschiedlicher Stärke zu pflücken. Er versprach mir dann täglich wiederzukommen bis ich heimgehe. Soll ich wirklich morgen gehen?

17.12.

Abschlussuntersuchung. Alles bestens. Ich hatte zunächst Bedenken, dass da was wehtut, aber null Problemo. Beim Ultraschall bitte ich den Doc den Lümmelstab noch mal richtig reinzuschieben, damit ich auch sehen kann wieviel da reinpasst ]:D Da hat er schon ein bisschen :-o geguckt. ;-D Jedenfalls haben wir uns auf Entlassung am Donnerstag geeinigt. Ich will doch meinen Physiotherapeuten nochmal wiedersehen x:)

18.12.

Ab nach Hause.... :-D

Fazit: :-D Ich schließe mich all jenen an, die nicht verstehen, warum sie solange gezögert haben, diese OP durchführen zu lassen. Schmerzen hatte ich (jedoch völlig erträglich) nur am OP-Tag bis nachmittags. Schmerzmitteleinnahme keine. Blase hat sofort nach Kathederentfernung ohne Probleme funktioniert und der Darm ohne Hilfe am Tag nach der OP. Das schlimmste war mein Rücken, der mit den KH-Betten auf Kriegsfuß stand. Medikamente: Seit Wochen schon nehme ich zur Verhütung einer Erkältung Vitamin-C + Zink. Arnica C 30 ab Mittwoch vor der OP. (sogar im Narkoserausch daran gedacht), das wird ich zur Sicherheit auch noch 2 Wochen weiternehmen, nach OP dann auch Staphisagria D 12 und Aloe D 6. Alles in allem wohl eine gelungene Mischung. Denn mir geht es super gut. Außer beim Husten oder einem Lachanfall (da fühlt sich der Bauch an wie beim Muskelkater) merke ich so gut wie gar nicht, dass da eine OP war. Ich werde mich selbst ganz schön einbremsen müssen.

inbdn


Ich werde mich selbst ganz schön einbremsen müssen.

Glaub mir Öngölchööön, dein Körper wird dir schon die rote Karte zeigen...

iWbdxn


...lass es lieber nicht darauf ankommen... :=o

F%uessReQline


crazyangels

Leider waren auch die Nebenzimmer alle so fruchtbar seriös. Nirgendwo Party.

Warst halt zur falschen Zeit drin. ]:D Als ich drin war, ging der Punk ab. 4 mobile Weiber - wehe wenn sie losgelassen.

Ist aber schön, dass du wieder in der schönen Pfalz bist.

cErazyaKngexls


ibdn

Ich hab doch schon versprochen, dass ich brav sein werde. :=o

M3o]ne-Mi>nxi


Ach es hört sich so einfach an. :)z Schön das es so geklappt hat. :-D

c-razy>angexls


Habt ihr eigentlich schon bemerkt, dass ihr wirklich exakt zur Zeit meines Eintreffens im OP bzw. des Aufwachens ganz fest bei mir wart? Ich hab ja die Beiträge hier gesehen :)z

:)_ Ich danke euch ganz ganz herzlich, das war ultra-liiiieeeeb x:) von euch und ich bin mir sicher, es hat mir ganz ganz doll geholfen :)^

Muone.-Minxi


Hattest du eigentlich Zeit im KH - wegen einem Brief ???

c)rHazSyan)gels


Mone-Mini

Zeit hätte ich gehabt im Überfluss. Aber ich war quasi nie allein. Meine erste Zimmerkollegin war so gut wie immer im Zimmer und die zweite wurde erst gestern operiert. Für den Brief will ich wirklich alleine sein. Ich wollt auch vermeiden, dass eine Schwester reinkommt und mich etwas aufgelöst vorfindet, denn ich glaub nicht, dass ich das völlig ohne :°( hinkriege. Da wäre ich dann ziemlich in Erklärungsnot. Doch jetzt hab ich ja X-trem Couching, da werd ich mir den Ballast von der Seele schreiben. :)z

MhoneJ-Mixni


:)^ ja, mach das mal - es befreit ungemein. :)z :°_

B ibFi29


Crazyangels @:) *:) *:) @:)

Haben wir doch gesagt das der Katheder nicht so schlimm ist.

Das mit den Rückenschmerzen kann ich gut nach vollziehen, hatte ich auch :)z, denke das kommt viel von der lagerung auf dem op Tisch mir tat die schulter auch eine woche lang weh. Beim duschen eine Schwester neben sich zu haben ist wohl auch komisch :-/.

schön das du wieder da bist :-D

cnrMazylang(els


Bibi

Ich glaub eigentlich nicht, dass mir der Rücken von der OP-Lagerung weh tat :|N. Das hatte ich nach der Abrasio und das fühlte sich viel schlimmer an.

Bei mir meckert der Rücken, wenn ich zuviel rumliege. Da fühlt sich meine komplette Backside an wie eine Riesenverspannung. Der Physiotherapeut meinte auch einen Beckenschiefstand bei mir zu erkennen. :-/ Doch da kümmer ich mich irgendwann mal drum.

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