Gebärmutterentfernung vaginal

M,an$u64


Hallo gwsternchen,

meine Op war am 29.5., also ein paar Tage vor Deiner. Hatte letzte Woche ein kleines Tief. Bekam plötzlich Fieber und keiner weiss warum. Nun nehme ich Antibiotika und mir geht es blendend.

Ich kann eigentlich schon wieder alles machen. Nur nichts schweres heben. 10 Kilo, wie Dein Arzt sagt, sind viel zuviel. Mein Arzt sagte, nicht mehr als 5 Kilo.

Und zwischendurch immer liegen. Das ist auch wichtig, damit sich der Beckenboden nicht senkt. Dafür halt auch Beckenbodengymnastik.

Wundfluss hatte ich nur ein paar Tage nach der Entlassung, aber auch das ist vorbei.

Erste Nachuntersuchung hatte ich letzte Woche. Sah alles prima aus.

Krankgeschrieben bin ich jetzt noch bis 9.7. Da muss ich dann auch wieder zur Untersuchung.

Der Klinikarzt sagte übrigens, man könne nach drei Wochen baden, ganz langsam mit Sport anfangen, an Sex denken :=o. Mein Gyn meint, all das frühestens nach 5 Wochen.

Ansonsten halt alles langsam angehen lassen. Wann es genug ist, merkt man dann schon.

Wünsche Dir noch eine erholsame Zeit.

g+wMsternchxen


Hallo Manu,

vielen Dank für deine Antwort.

Du bist dann also auch 6 Wochen zu Hause und gehst erst zur Nachuntersuchung bevor du wieder anfängst zu arbeiten. So finde ich das ok. Ich soll nach 4 Wochen wieder ins Büro und 10 Tage später erst zur Nachuntersuchung. Das irritiert mich etwas.

Ich hatte im Krankenhaus und direkt danach kaum Wundfluss und erst recht keine Schmierblutungen. Das fing erst an, als ich hier zu Hause rumgewerkelt habe.

Ich hatte den Arzt - sowohl im Krankenhaus als auch meinen Gyn - extra gefragt ob ich spezielle Gymnastik machen soll/muss, was verneint wurde. Der im Krankenhaus sagte ich dürfe 8 Wochen kein Fahrrad fahren und keinen Sport machen. Der Gyn sagte dass ich nach 3 Wochen wieder Fahrrad fahren darf und leichten Sport machen.

Wonach soll ich mich nun da halten: %-|

Und eigentlich habe ich auch gar keine Lust, in 10 Tage wieder ins Büro zu gehen .... :=o

Tschööö

GW*

p&uqellxa10


hallo gwsternche

ich würde dir raten, alles ganz langsam zu machen. Außerdem ist die couchingzeit extrem wichtig. Der Körper braucht die Erholung um wieder fit zu werden. Ich habe am Anfang auch schon zu viel gemacht und hatte dann länger Ausfluss. Staubsaugen würde ich auch noch nicht, lass es einfach mal etwas staubiger sein, das kannst Du später alles erledigen. Heben sollte man auch nicht so viel, auch da ist Vorsicht geboten.

Alles Gute und gute Besserung @:)

wünscht

b,e]rnfer}in


Hallo gwsternchen *:)

willkommen bei uns. Hattest du auch eine LAVH mit Lasermesser?? Weil ich durfte auch bis zu 10 Kilo heben, habs aber nie auf die Spitze getrieben.... :=o

Staubsaugen und Böden wischen ist sowieso Gift für die Baustelle im Bauch. Würde ich noch lassen....

Wobei ich nie Ausfluss oder Blutungen hatte nach der OP ;-D

Krankgeschrieben war ich 6 Wochen.

Wünsche dir weiterhin gute Genesung und lass es ruhig Angehen..... :)* :)* :)* :)*

bCerner\ixn


Fahrradfahren durfte ich auch nach 3 Wochen wieder, aber nur ganz gemütlich..... :)z

Cwhevhy@la%dy


*:) Gibt es eigentlich noch irgendjemanden hier außer mir, der noch nicht operiert ist ??? ;-D

pcuellxa10


:-) :-) :-)

komme gerade vom FA. zurück. Dies war meine letzte Untersuchung und alles ist prima abgeheilt. Ich bin wieder voll einsatzfähig hat er gemeint. (Ich mache aber manche Sachen trotzdem noch langsam). Jedenfalls freue ich mich, dass die Wunde super abgeheilt ist und der Sommer kommen kann, den ich jetzt in vollen Zügen genießen werde. Ach ja, morgen kaufe ich mir außerdem einen weißen Rock, eine weiße Hose..... alles in weiß :-) Spaß beiseite aber ich freue mich wirklich, dass ich den Sommer mit all den schönen Kleider genießen kann ohne immer denken zu müssen, ja wenn kommt denn die Mens. Nie wieder JUHUUUUUU. :-D.

Liebe Grüße

gQw[sternnchxen


Liebe Bernerin,

ich weiß zwar nicht sicher was eine "LAVH mit Lasermesser" ist ???

aber ich glaube nicht, dass ich das hatte. Der Chefarzt hat zwar bei der letzten Visite gesagt, dass ich keine Angst haben müsste, dass da was reißt, aber von Lasermesser war nie die Rede.

Wahrscheinlich bin ich nur mal wieder zu ungeduldig. Aber diese ständigen Schmierblutungen nerven mich inzwischen. Ich würde gern auf "Pampers" verzichten. Wenn das nächste Woche nicht aufhört, gehe ich am 6. Juli nicht arbeiten - basta ]:D

Jetzt gehts erst mal auf die Terrasse zum :)D

Wünsche euch allen ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße

GW*

b(ernerLixn


LAVH heisst Laparoskopisch assistierte vaginale Hysterektomie. Hast du vier kleine Bauchschnitte oder einen grossen ??? und das Lasermesser kommt im Bauchinnern zur Ablösung der ganzen Geschichte zum Einsatz, das verschweisst fortlaufend das durchtrennte Gewebe und deshalb blutet es nicht. Ist ne Supersache... :)^

Liebe Grüsse und erhol dich gut.... :)*

vIelr#ahe,ike


Hallo alle zusammen,

ich habe mich im Faden Gebärmutterentfernung schon mal zu Wort gemeldet, aber weder von Antje Engel noch von sonst einer Frau eine Reaktion erhalten, würde aber auch was brauchen.

Meine Gebärmutter wurde am 9.6. als vor 2 1/2 Wochen mit großem Bauchschnitt entfernt. Mir geht es körperlich nicht so schlecht, so lange ich fast den ganzen Tag liege. Sobald ich auf bin, fangt der Bauch zu ziehen an und die Schwellung um die Narbe nimmt zu und die Narbe spannt.

Aber größere Probleme habe ich nach wie vor mit der psychischen Verletzung:

Bei mir haben sich die Probleme seit 8 Jahren hingezogen, mal dramatischer, mal weniger dramatisch. Jetzt bin ich 51 Jahre und ich dachte, dass ich den Eingriff, von dem ich die letzten Jahre so Angst hatte, jetzt besser verkraften würde. Ich habe mich auch sehr stark und sicher in meiner Entscheidung gefühlt, wie ich ins Krankenhaus ging. Trotzdem geht es mir ganz genau so, wie ich befürchtet hatte. (Sorge um Sexualität und Inkontinez, Schwäche, psychische Probleme mit Trauer, Verlust, und die Frage nach der Schuld - jetzt endgültig keine Kinder mehr bekommen zu können - auch wenn das schon vorher weder medizinisch möglich noch wirklich vernünftig gewesen wäre.)

Noch in der Postnarkose scheine ich so geweint oder getobt zu haben, dass sie mich mit Haldol-Spritzen ruhigstellen mussten. Ich bin dann viele Stunden später erst völlig verheult und verzweifelt zu mir gekommen mit dem Satz im Kopf: Jetzt bin ich keine Frau mehr, warum habe ich diesen schrecklichen Fehler gemacht, warum habe ich nicht besser auf meine innere Frau aufgepasst? Die Entscheidung war ein riesengroßer Fehler, der nie mehr wieder gutzumachen ist. Ich bin völlig zerstört, wertlos und leer.

Ich muss auch sagen, dass ich die Hoffnung hatte, lapaskopisch operiert zu werden, und wachte mit einem Bauchschnitt bis über den Nabel auf - und habe da im Halbschlaf nach der Narkose die Dinge nicht trennen können. Außerdem war ich darauf eingestellt, wenigsten den Gebärmutterhals erhalten (war auch so vereinbart) zu können, aber auch der wurde entfernt, weil er scheinbar nicht mehr so gut mit Blutgefäßen versorgt war und sehr wahrscheinlich abgestorben wäre.

Die erste Zeit nach der OP war wider Erwarten nicht durch den Bauchschnitt (vor dem ich auch große Angst hatte) sondern durch das Ausrichten der Därme im Operationsfeld sehr schmerzhaft für ca. 2 - 3 Tage - da halfen auch die Schmerzmittel nicht so viel - aber ich hatte eine mega-große Gebärmutter (1580 g und bis 2 Fingerbreit über den Bauchnabel reichend)

Jetzt habe ich vom Verstand die Dinge einigermaßen wieder im Griff: die Entscheidung wird schon passen, denn irgendwann hätte ich Probleme bekommen und die nächsten 30 Jahre mit so einem Knödel im Bauch herumzulaufen ist ja auch nicht gut vorstellbar - geschweige, er wäre noch gewachsen oder bösartig geworden. Aber hin und wieder überkommt mich eine körperliche Hitzewelle und die Verzweiflung und das Entsetzen der ersten Minuten nach dem Aufwachen überrollen mich wieder. Da ich die Eierstöcke noch drin habe, sollte das auch nicht durch einen plötzlichen Wechsel ausgelöst sein.

Hat jemand ähnliche Probleme gehabt - oder warum gibt es nur Frauen hier, die scheinbar sehr erleichtert sind - was ich natürlich jeder Frau von Herzen gönne. Aber bei mir will sich die Erleichterung noch nicht so recht einstellen - noch sind Trauma, Angst Trauer und Verlust im Vordergrund und ich kann meine nähere Umgebung nicht ununterbrochen damit konfrontieren, das sie so wie so nicht verstehen können, was in mir vorgeht und schon alle Hände voll zu tun haben, meine Aufgaben zu übernehmen. Aber alle sind sehr lieb zu mir.

Würde mich freuen, eine Antwort zu bekommen.

Veraheike

p|uelKla1x0


Hallo veraheike

es ist schade, dass Dich das alles so belastet. Nun kannst Du den Eingriff aber nicht mehr rückgängig machen. Versuche doch auch mal die positiven Dinge an der Sache zu finden und nicht nur das Negative. Ich würde mir eine Liste machen mit pos. und neg. wenn das nichts hilft, dann spreche doch mit einer Freundin über Deine Probleme und versuche einfach auch mal gar nicht an das alles zu denken.

Die Probleme mit dem Drücken und dem Darm hatte ich auch. Obwohl ich ein sehr ungeduldiger Mensch bin musste ich auch einfach abwarten und Ruhe geben. Ich wünsch Dir trotzdem alles Gute und dass Du wieder ein fröhlicher Mensch wirst. :)*

Liebe Grüße

gHwstemrnchken


Hallo Bernerin,

danke für die Erklärung. Ich hatte eine rein vaginale Hysterektomie.

Nachdem ich gestern und heute mehr gelegen habe, geht es mir heute auch wieder besser. Hab wohl die letzten Tage zu viel gewerkelt |-o

Liebe Veraheike,

hast du schon mal überlegt, dir professionelle Hilfe von einer Psychotherapeutin zu holen?! Deine Gefühle haben sicher nicht nur mit der OP zu tun, sondern vielleicht auch damit, dass du keine Kinder bekommen hast/konntest. So zumindest interpretiere ich deine Zeilen.

Es kann auch hormonelle Ursachen haben. Ich bin ebenfalls 51 und habe mit den Wechseljahren zu kämpfen. Die Hormonumstellung kann so vieles bewirken, u.a. Depressionen. Allein quälst du dich da nur rum ohne zu einer Lösung zu finden. Lass dir von Fachleuten helfen. Deine Krankenkasse kann dir sicher entsprechende Adressen geben. Und keine Scheu vor dem Begriff "Psychotherapie". Das ist nichts Schlimmes - aber es tut gut mit jemandem über seine Ängste und Gefühle offen reden zu können.

Auch wenn deine Eierstöcke noch vorhanden sind, kann die Hormonproduktion durch den Eingriff etwas durcheinander sein. Das würde die Hitzewallungen erklären. Ich hatte vor ca. 1 1/2 Jahren nur eine Ausschabung und danach ganz schlimme Hitzewallungen und war so schlecht drauf, dass meine Beziehung beinahe in die Brüche gegangen wäre. Mein Gyn hat mir für 3 Monate Hormone gegeben und danach war alles wieder prima. Die Hitzewallungen waren weg und meine Tage kamen wieder regelmäßig.

Nach der OP jetzt habe ich auch wieder vermehrt leichte Hitzewallungen obwohl meine Eierstöcke nicht entfernt wurden. Da spielen einfach die Hormone verrückt.

Quäl dich nicht allein rum. Lass dir von Pofis helfen :)_

Liebe Grüße

GW*

bqernexrin


Liebe veraheike... @:)

erstmal willkommen hier bei uns. Es tut mir sehr leid,dass dich dieser Eingriff schon so lange belastet hat, aber du hattest ja eine sehr grosse Gebärmutter und sicher auch Probleme damit ??? oder ???

Das mit den Hitzewellen hatte ich auch nach ca 3 Wochen, hat sich aber wieder ergeben oder ich merke sie nur,wenn die Eierstöcke aktiv sind. Freue dich über die Reaktionen deines Körpers da weisst du dass die Eierstöcke noch produzieren.

Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl jetzt keine Frau mehr zu sein. Ich hätte viel mehr Mühe wenn ich eine Brust amputieren müsste. Das würde mir recht zu schaffen machen.

Aber jetzt bin ich einfach nur froh, dass ich endlich leben kann ohne immer gleich müde zu werden und tagelang nicht aus dem Haus gehen zu können um gleich wieder ein Klo aufsuchen zu müssen..... >:(

Du wirst sehen, mit der Zeit denkst du nicht einmal mehr daran.... :)^

Ich wünsche dir alles Gute und hier findest du sicher immer ein tröstendes Wort von den Mädels :)_ @:) :)* @:) :)* @:)

satjeTrneWsdkud


bernerin Danke für die nette "Wiederbegrüßung" @:)

Ich versuche derzeit, meine Couchingzeit so gut es geht zu genießen. Eigentlich habe ich mit Couching keine Probleme, nur wenn man couchen "muss" kann es mitunter etwas langweilig werden, das kann bei mir aber auch am derzeitigen Wetter liegen - nur noch grau und nass draußen, meine gemütlichen Lesestunden auf dem Balkon fallen buchstäblich ins Wasser. Aber das wäre auch ohne OP so gekommen. Da muss man durch ;-)

Gestern war ich das erste Mal beim Einkaufen, zwar ist mein Kühlschrank noch gut gefüllt, aber Obst geht nunmal nicht auf Vorrat. Und was soll ich sagen? Es ging viel besser als erwartet! Hab mir Zeit gelassen und bin nicht in meinem sonst üblichen Schweinsgalopp durch die Gegend geflitzt. Und der kleine Ausflug hat richtig gut getan.

Zwar zwickt der Bauch noch, aber es war eben auch ein Bauchschnitt. Wundfluss hatte ich nur die ersten Tage nach der OP und auch da äußerst wenig.

Nur eine Frage drängt sich mir immer mehr auf: Als jemand, der es liebt, auf dem Bauch zu schlafen: wie lange hat es bei euch gedauert, bis das wieder ging?

Zum heutigen Schluss schicke ich noch ganz viele :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* an alle, die es noch vor sich haben.

sgtjkerne3sk|ud


veraheike

Deinen Beitrag habe ich erst entdeckt, nachdem ich meinen abgeschickt hatte. Es tut mir leid, dass du solche Probleme hast. Den Vorschlag von puella10 mit der pos/neg-Liste finde ich gut. Zumal man auf diese Art und Weise auch viel über sich selbst erfahren kann, was eine bestimmte Situation angeht. Meine Gebärmutter hatte in etwa die selben Ausmaße wie deine, nicht über den Bauchnabel reichend, aber ähnlich schwer. Ich bin knapp 42 Jahre und habe keine Kinder. Dennoch habe ich durch die GM-Entfernung nicht das Gefühl, keine Frau mehr zu sein. Frau zu sein bedeutet doch nicht, dass man eine GM hat. Wir sind doch so viel mehr!

Wie schon gesagt: wir beide hatten eine annähernd gleich große und schwere GM. Als mir meine (neue) FÄ im März sagte, sie schätze das Gewicht meiner GM auf etwa 1 Kilo, da war für mich endgültig klar, dass da was geschehen muss. Ich wusste seit zig Jahren, dass ich Myome habe, aber weil ich keine größeren Probleme damit hatte, schob ich die OP auch immer wieder raus. Aber so nen Klops von einem Kilo im Bauch? Das wollte ich dann doch nicht. Letztendlich hat man mich dann von gut 1,5 Kilo befreit. Und ich sage jetzt bewusst "befreit". Man stelle sich mal diese Masse vor! (Ne, lieber nicht ;-))

Was man da mit sich rumschleppt, Tag für Tag! Ich hatte zwar wie gesagt, keine wirklichen Probleme. Jedenfalls kam es mir so vor. Ob aber allein durch das jahrelange Gewicht im Bauch doch irgendwelche Einschränkungen vorhanden waren, wird die Zeit zeigen. Auch denke ich, dass der Körper froh ist, diesen Ballast loszusein. Denn immerhin muss so eine große GM auch vom Körper versorgt werden.

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