Gebärmutterentfernung vaginal

m-arie-Xjaxna


Emilia, Tina ...

Hallo, ich war früher hier ganz oft unterwegs. Schön das es den Faden noch so lebendig gibt. Mir wurde die GM Ende 2006 durch einen Bauchschnitt entfernt. Ich würde Euch gern was anderes sagen, ABER:

Bei mir hat sich sehr wohl was verändert empfindungsmäßig. Es ist schon so, wie Tina schrieb: Frau empfindet den Höhepunkt ja vorn UND innerlich durch die Kontraktionen der GM. An der sexuellen Lust hat sich bei mir nichts verändert, am Empfinden des Höhepunktes schon. Das Spüren des O. tief im Bauch, diese langanhaltenden "Wellen" sind weg. Der O. spielt sich nur noch "vornean" ab. Was früher wie eine stürmische See war ist jetzt nur noch ein Plätschern am Ufer. Zusätzlich wurde bei mir - und das ist wohl die heute übliche Methode - die GM einschließlich GM-Hals entfernt. Eine Frauenärztin hat mir gesagt, dass sich daran Nerven für die sexuelle Empfindungsfähigkeit befinden.

Noch Fragen ? Ich leide ziemlich darunter, kein Wunder wenn das Gefühl nur noch ca. 1/3 so schön ist wie vorher. Vielleicht konnten manche Frauen ja nie so tief empfinden und spüren daher keinen Unterschied.

mXar+ie-gjana


suleiken

*:) *:) *:)

Hier treibst Du Dich also rum. Wie geht es Dir ? Komm doch mal wieder rüber zu uns, wir würden uns freuen :)z .

Einen lieben Gruß schickt Dir

Nhancy x67


@ marie jana

das ist natürlich sehr schade und frustrierend für Dich. Für mich kann ich nur sagen, dass ich gottseidank keine "Einbußen" verspüre und es genauso tief und intensiv ist, wie vorher.

nRuxbi


hallo marie - jana

ps...ich hatte auch etwas startprobleme nach der op... ich habe es mit dem * kleinen freund * versucht, allerdings habe ich auch mit meinem mann vorher ueber mein problem gesprochen und wir hatten dann auch zusammen unseren spass damit...jetzt geht es wieder ohne * kleinen freund * auch ganz toll ;-D

...wir nehmen ihn aber auch so einfach dazu wenn uns danach ist ...weil's spass macht...

lieben gruss

nAubi


sorry...war fuer emilia,tina ;-)

M+ama Lixschen


**Emilia und Tina,**

ich habe die Op vor 6 Monaten hinter mich gebracht.

Für mich ist es sogar viel besser geworden, was die Empfindungen betrifft. Ich hatte nach einer Konisation nur noch Schmerzen, wenn mein Partner an den Muttermund gestoßen war. Nach der katastrophalen Entbindung meines Sohnes war es dann ganz aus. Ich hatte KEINERLEI Empfinden mehr!

Heute fühle ich mich wie ein junges Mädchen. Ich spüre ALLES und das mega intensiv.

Ich glaube, keine Frau kann es einer anderen vorhersagen, wie es "danach" sein wird. Ich habe auch eine Freundin, die nach der Op total unglücklich ist, weil sie eben fast gar nichts mehr spürt. Allerdings empfand sie es vorher als sehr anregend, wenn ihr Mann an den Muttermund kam. Vielleicht liegt da der Hase im Pfeffer? Ich weiß es nicht! Ich kann es nur vermuten, dass diese Frauen als Verlust sehen und die anderen eben froh sind, dass nichts mehr spontan schmerzt.

Viele liebe Grüße

msari-e-jxana


Mama Lischen

Das ist wohl so. Und ich gönne es jeder, der es hinterher besser geht. Es KANN aber eben auch so sein wie bei mir. Es spielt bestimmt auch eine Rolle, wieviel Narbengewebe innerlich entstanden ist, wieviel geschnitten, gestrafft etc. wurde.

Eigentlich ist es die Aufgabe des Arztes, die Frau vor der OP auch über derartige mögliche Folgen aufzuklären. Hat meiner leider nicht gemacht :(v .

Nubi

Och, ich nehme Deinen Hinweis auch gern an ;-) .

An alle Mädels hier

Ich wünsche Euch, dass Ihr für Euch die richtige Entscheidung trefft bzw. getroffen habt. Allen Operierten gute Besserung. Nicht ungeduldig werden und schön schonen :)* .

M0ama Li(schen


**Marie-Jana,**

das ist wirklich verantwortungslos von Deinem Arzt.

Ich wurde im Vorfeld zwar aufgeklärt, aber ich hatte bei meiner Diagnose auch keine andere Wahl.

Fakt ist, ich neige kaum zu Narbengewebe, denn keine meiner Op-Narben ist sichtbar. Nicht einmal die von meiner Schilddrüsen-Op und die ist eigentlich riesig.

Gestrafft und gekürzt oder rekonstruiert wurde bei mir eine ganze Menge, so dass ich nur hoffen kann, dass das lange hält.

@ all,

einen sonnigen und ruhigen Tag für Euch

dCiamFondxstar


Hallo Ihrs,

ich habe gerade meinen 45. Geburtstag hinter mich gebracht. Mehr als Zufallsdiagnose durch einen CT-Befund habe ich gestern beim Gyn eine niederschmetternde Diagnose erhalten. Tumor im Eierstock und mehrere Myome. Empfehlung: komplette Entfernung von Eierstöcken und Gebärmutter. Ich bin ganz schön durch den Wind :(v

Natürlich werde ich eine zweite Meinung dazu einholen. Ich habe aber auch eine Frage an Euch. Wie sieht es denn mit der hormonellen Umstellung nach so einer OP aus? Ich meine muss man nach so einer Komplett-OP nicht Hormone nehmen und gibt es gravierende Auswirkungen auf die Psyche durch die Hormonumstellung? Oder habt Ihr alle noch Eure Eierstöcke?

Traurige Grüße

Claudi

M,ama |LHisch(en


**Hallo Claudi,**

nun einmal ganz langsam mit den jungen Pferden!

Hast Du in beiden Eierstöcken Tumore? Wenn ja, sitzen sie tatsächlich drin oder außen auf?

Sehr oft wird unter Narkose erst einmal genau geguckt, um welche Art von Tumor es sich handelt. Wichtig ist, dass Du Dich auf jeden Fall in eine wirklich gute Klinik begibst (Uni-Klinik oder Beckenbodenzentrum), denn dort wird wirklich alles erdenkliche getan, um die Eierstöcke zu erhalten.

Die Frage ist auch, ob wirklich beide Eierstöcke raus müssen oder ob Du einen behalten kannst. Wenn ja, dann hast Du kaum negative Erwartungen, denn ein Eierstock ist in der Lage ähnlich wie mit einer Niere) die komplette Hormonproduktion zu übernehmen.

Wenn beide Eierstöcke raus müssen, dann musst Du zwingend Hormone nehmen, weil Du sonst schlagartig in die Wechseljahre fällst. Vorab müsste allerdings auch geklärt werden, ob Du vielleicht schon in den Wechseljahren bist, was nicht ungewöhnlich wäre.

Ohne Hormone würdest Du psychisch und physisch in ein tiefes Loch fallen.

In dem Fall, wenn die Eierstöcke raus müssen, dann sind Hormone ein Seegen, denn Deine Lebensqualität lässt sich bei vernünftiger Einstellung auf ein sehr gutes Level bringen.

Ich kann Dich voll und ganz verstehen, wenn Du im Moment durch den Wind bist. Das wäre jede von uns ebenso.

Hol Dir die zweite Meinung und lass Dich in eine Uni-Klinik überweisen. Wenn alle Ärzte der Meinung sind, dass beide Eierstöcke raus müssen, dann tuh es, denn ansonsten hast Du vermutlich keine hohe Lebenserwartung mehr.

ABER bewahre jetzt erst einmal die Ruhe, denn wenn Dein Arzt der Meinung gewesen wäre, dass gar ein Karzinom im Eierstock sitzt, dann hätte er Dich gar nicht mehr nach Hause gelassen, sondern direkt in eine Klinik überwiesen, weil in diesem Falle wirklich sehr schnell gehandelt werden müsste.

Ich drücke Dir die Daumen, dass alles wieder gut wird.

Viele liebe Grüße

d}iamondxstar


Hallo Mama Lischen,

danke für Deine beruhigenden Worte. Ich habe Dienstag einen Termin in der Charité bei Sehouli (?). Der soll wohl der führende Spezialist sein, soweit ich das im Netz recherchiert habe. Ohne eine zweite Meinung würde ich ohnhin nichts machen lassen.

Ich bin halt so unruhig, weil die FA gleich was von Total-OP sagte. Meine Schwester wiederum gleich erzählt hat, dass ein Leben nach der Total-OP die Hölle sei (woher sie das auch immer weiss). Unabhängig von der fachlich qualifizierten Meinung eines Arztes muss ich ja auch für mich selber entscheiden, welchen Weg ich gehen will (den ich aus den Alternativen der Ärzte auswähle).

Ein Meinungsbild von Frauen, die so etwas schon durchgestanden haben, ist sicherlich nicht verkehrt ;-)

dKiamoondsxtar


Ach so ja...... es ist ein Tumor. Ob der in oder auf dem Eierstock sitzt, das hat sie nicht gesagt. Der andere Eierstock soll wohl in Ordnung sein.

M!a)maQ Lisclhexn


**Hallo Claudi,**

gehe ich recht in der Annahme, dass Du aus Berlin kommst?

Wenn ja, dann bist Du in der Charité in besten Händen. Die haben eine große Endokrinologie integriert, das heißt, sie werden Dich ggf. hormonell sehr gut auffangen. Es ist schon einmal gut, wenn "nur" ein Eierstock befallen ist und das Wort "Tumor" muss nicht zwingend etwas bösartiges bedeuten. Es gibt mehr gutartige Tumore, als bösartige.

Gutartige Tumore machen allerdings auch oft wegen der Raumforderung sehr viele Probleme und oft KÖNNEN sie auch entarten und dann doch bösartig werden, darum sollte man sie stets im Auge behalten oder eben sicherheitshalber entfernen.

Ob es hier in dem Faden auch Frauen mit Eierstockentfernung gibt, weiß ich aus dem Stehgreif jetzt gar nicht zu sagen. Mit Sicherheit ist eine solche Total-Op mit mehr "Nachwehen" verbunden, als nur eine Gb-Entfernung, aber auch hier gilt: "Deine persönliche Einstellung ist ganz wichtig und das Du wirklich von Spezis betreut wirsd."

Die Gb-Entfernung ist für die meisten hier eine regelrechte Erlösung, sofern es keine Komplikationen gab und je nach vorherigem Leidensdruck der Betroffenen.

Du packst das und wenn Du reden willst, dann bist Du hier wirklich sehr gut aufgehoben. Hier spricht jede sehr offen über ihre Probleme und Erfahrungen.

Viele liebe Grüße

dZiahmonrdxstar


Man tut das gut, das zu lesen :-) Ja, ich wohne bei Berlin und bin schon Patientin der Pneumologie in der Charité. Beim stöbern im Internet bin ich drauf gestossen, dass die auch einen Spezi für diese Eierstockgeschichten haben.

Ich geh mal nicht gleich davon aus, dass es bösartig ist. Aber so eine Diagnose zieht einem echt die Schuhe aus. Wer ist auf so etwas schon vorbereitet. Immerhin habe ich heute schon Phasen, in denen ich nicht grüble oder heule. Bis Ende nächster Woche bin ich auch erstmal krank geschrieben.

Meine Hausärztin hat heute auch gesagt, dass sie es aus "der alten Schule" so kennt, dass man eine Total-OP macht. Ohne Eierstöcke bräuchte man keine Gb un den zweiten Eierstock würde man entfernen, damit der gar nicht erst befallen wird :-o Sie begleitet mich aber natürlich bei meiner Entscheidung und will mir nichts aufschwätzen.

Mpa=ma Lis5chen


**Hallo Claudi,**

eben! Genau darum rate ich Dir zu einem Spezi zu gehen.

Die "alte Schule" war da immer recht schnell bei der Sache. Spezis sind da gelassener. Der Schwester meiner Schwägerin wollte man vor ca. 10 Jahren beide Eierstöcke entfernen. Die Charité hat nein gesagt und nur eine Teilentfernung des befallenen Eierstockes durchgeführt. Es war eine sogenannte innere Teerzyste, also bis auf die Raumforderung völlig harmlos.

Ihre Gb hat man mit entfernt, aber nur, weil sie eben auch Myome hatte, was bei ihr seit Jahren zu starken Blutungen geführt hatte.

Ihr geht es blendend - bis heute, aber dennoch geht sie immer in der Charité zur Kontrolle. Inzwischen nur noch einmal im Jahr. Sie brauchte nie zusätzlich Hormone und ist inzwischen definitiv mitten in den Wechseljahren (heute fast 57 Jahre alt).

Ich habe die Endokrinologie während meiner Kinderwunschbehandlung kennen gelernt und fühlte mich dort nach vielen Jahren verzweifelten Kampfes um ein Baby (11 Fehlgeburten vorher) endlich richtig aufgehoben.

Leider musste ich immer, auch mit Termin sehr lange warten, aber das kann sich bis heute geändert haben und selbst, wenn es immernoch so ist, dann wartet man doch gern oder?

Versuche Dich zu entspannen bis nächste Woche und vertrau den Ärzten dort. Ich gehe sogar so weit, dass man Dir zu einer Op raten wird, aber im Vorfeld werden sich die Ärzte nicht festlegen. Ich vermute, dass sie intraoperativ entscheiden werden, was sie schlussendlich machen werden.

Ich drücke Dir wirklich die Daumen, dass die kommende Woche für Dich schnell vorüber geht. Lies aber nicht zu viel hier im Netz. Ich hatte vor meiner Op auch eine andere Seite über Gb-Entfernungen gefunden. Es war grauenvoll, was die Frauen dort alles geschildert haben. ALLE haben nur die schlimmsten Erfahrungen gemacht. Sicher, jede empfindet es anders, aber dort waren alle wirklich nur mit Schimpfereien beschäftigt, bis hin zu der Behauptung, dass sie mutwillig kastriert wurden und nun keine Rente durchkriegen u. s. w.

Ich für mich kann immer nur wieder betonen, dass für mich ein neues, viel schöneres Leben begonnen hat. Die 5 Kilo, die ich nach der Op zugenommen hatte habe ich inzwischen auch fast wieder runter - das lag wirklich an der körperlichen Ruhe bei mir und die Fresserei, wenn ich den ganzen Tag zu Hause im Büro bin.

Selbst wenn es anders wäre und ich das Gewicht noch hätte, dann würde davon die Welt auch nicht unter gehen.

Viele liebe Grüße zu Dir

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