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Gebärmutterentfernung vaginal

L>una5x0


OP Morgen

Habe morgen meinen OP- Termin und muß um 7:30 in der Klinik sein. Labor und alle Untersuchungen wurden schon gemacht. Ich hoffe, das ich nicht an letzter Stelle auf dem OP- Plan stehe. Sonst muß man so lange warten.

Ich melde mich wieder wenn ich zu Hause bin. Bis dahin wünsche ich allen gute Besserung und eine schöne Zeit.

Gruß

-iHa[sex-


Luna,

viel Glück für Dich und gute Heilung *:)

tfinaxhd


nach langen Überlegungen

...und noch viel mehr Problemen "möchte" ich mir im Herbst auch die Gebärmutter entfernen lassen.

1997 habe ich mich sterilisieren lassen und danach fingen die Probleme an. Zufall? Ich bekam immer stärkere Blutungen die immer länger dauerten. Nach wenigen Monaten war es soweit, dass ich mir nachts alle 45 min einen Wecker stellen mußte um Tampons und Binden zu wechseln.

Es folgte ein Arztbesuch und ein Behandlungsversuch nach dem anderen, es wurde keine rechte Ursache gefunden. Hormonspiegel war o.k. obwohl mir bereits 1986 der rechte Eierstock wg. einer großen Zyste entfernt worden ist.

2002, ich hatte im Schnitt noch 2-3 Tage im Monat komplett ohne Blutungen, wurde dann nach dreimonatiger Hormonbehandlung eine Endometriumablation durchgeführt. Dabei wird die Gebärmutterschleimhaut quasi komplett entfernt.

Nach wenigen Monaten hatte ich in schöner Regelmäßigkeit alle 28 Tage sehr leichte Blutungen mit fast keinen Schmerzen.

Das hielt jedoch nur ca. 1 1/2 Jahre an, seitdem habe ich - nicht jedesmal - aber alle 2-3 Monate so schlimme Schmerzen, dass ich Schüttelfrost kriege, Pressatmung habe, nicht stehen, sitzen oder liegen kann und kein Schmerzmittel mehr hilft. Mal sind es ein oder zwei Monate nur "normale bis starke" Schmerzen, die ich gut aushalten kann. Aber diese Hammerschmerzen - wehenartig - sind nicht aushaltbar.

Mein FA rät mir zur Hysterektomie. Ich war nun in einer Klinik bei einer Ärztin die sehr erfahren ist. Sie hat mich über eine Stunde beraten und untersucht. Ergebnis: Die Gebärmutter sieht mit einer Größe von 7 cm recht unspektakulär aus, evtl. Myomatosis (sagt auch mein FA). Es bilden sich immer wieder Zysten die irgendwann sehr schmerzhaft platzen. Dazu eine Stenose durch die Endometriumablation, d.h. das wenige Blut kann nicht richtig abfließen und die Gebärmutter versucht es loszuwerden.

Es sei jede Art von OP möglich und ich kann es mir praktisch aussuchen ob per Bauchschnitt oder Vaginal (es sei denn, es entscheidet sich unter OP-Bedingungen was anderes, das ist mir klar) Die Ärztin war sehr nett und sehr ausführlich. Trotzdem hab ich Angst und wenn ein Monat nicht so schlimm war, schieb ich es wieder etwas von mir weg. Aber spätestens nach so einem ganz schlimmen Monat will ich lieber schon morgen operiert werden.

Angst hab ich weniger vor der OP, sondern vor dem danach: Inkontinenz? Senkung des Beckenbodens? Infektionen? Wann Sport?

Diese Fragen habe ich auch alle der Ärztin stellen können, die meinte, bei mir sei kein Anhaltspunkt für eine Senkung und sie glaubt, dass ich danach genauso leistungsfähig bin - nach entsprechender Schonzeit.

Sie überläßt mir nun die Entscheidung und werde mir nun einen Termin für Oktober geben lassen.

Mit großem Interesse habe ich Eure vielen Beiträge gelesen. Natürlich ist manches nicht beruhigend, andere wiederum geben ein sehr positives Bild ab, ohne zu beschönigen. Das hat mich nun in meiner Entscheidung gefestigt.

Falls Ihr noch Info's, Bestärkungen, Mutzusprechungen aber auch Warnungen hab, bin ich sehr gespannt!

Ach ja, ich bin 43 Jahre, Kinderplanung war durch Steri ja eh abgeschlossen.

Euch alles Gute und Grüße von tinahd

s;ach]se<nlPicht


hallo tinahd

ich hatte vor2,5 jahren meine op , es wurde vaginal gemacht und darüber bi ich sehr froh. ich hab es nochnnicht bereut, ich bin seit dem auch ein anderer mensch, mein leben ist schöner und viel besser geworden. auch habe ich keine anzeichen von einer beckenbodensenkung und von inkontinenz ganz zu schweigen. es muss auch jeder etwas dazu tun, ich she mich aber auch noch heute vor mit dem sehr schweren heben, denn das muss ja nun wirklich nicht sein- ansonsten würde ich es jederzeit wieder machen lassen, wenn ich vor die wahl gestellt würde. meine kinder sind auch beide schon erwachsen und nun hab ich mein leben wieder besser- ohne komplikationen und schmerzen im griff.

lg

L@una#50


Hallo Ihr Lieben

Ich bin seit Dienstag aus der Klinik zurück. Hatte am 25.07 meine Op, man konnte die Gebärmutter vaginal entfernen. Ich durfte und konnte am Op- Tag Abends schon wieder aufstehen.Mir geht es sehr gut, ich muß mich natürlich noch schonen, aber ich kann schon viele Dinge im Haushalt wieder erledigen. Ich habe mich vor der OP in einer Apotheke beraten lassen und Natrium muriaticum C12 und Arnika C200 zur OP vorbereitung genommen und nach der Op Arnika und Staphisagria C200. Die Naht heilt sehr gut, sagt mein Gyn.

Ich wünsche Euch alles Gute.

VVie+nnemtta


Luna50

Das ist schön das alles OK bei dir war ! Ich freue mich für dich !

Ich muß am Dienstag in die Klinik ! Leider geht bei mir nur ein Bauchschnitt ! Ich hoffe mir gehts dann auch bald wieder gut !

Alles Gute weiterhin !

vlg

L[unaN50


Hallo Viennetta

ich wünsche Dir für Deine OP alles gute, und Dir wird es sicherlich auch schnell wieder besser gehen. So schlimm ist der Bauchschnitt auch nicht.

Viele liebe Grüße

A~n0ke 4x0


Hallo an alle

Bin seit gerstern wieder zu Hause,und muss sagen Ihr hattet recht.Die ganze Angst vor der OP war sinnlos,alles ist super gelaufen,der OP Tag war zwar nicht so prickelnd(extreme übelkeit)aber sonst war es ziemlich easy, bin dann auch schon nach sieben Tagen aus dem KH entlassen worden, fühle mich zwar noch etwas schlapp aber das wird schon wieder.Allen die diese OP noch vorsich haben sage ich habt keine Angst es ist wirklich halb so wild.

Gruß anke40

m4aarxya


Ich hatte heut meine Nachuntersuchung beim Gynäkologen. Meine Op war am 07.07. Sind heut genau 7 Wochen. Ich fühl mich bestens, merk überhaupt nix mehr von der Op, hab keine Schmerzen mehr. Auch meine Ärztin hat mir bestätigt, dass alles bestens verheilt ist. Alle Fäden hätten sich komplett aufgelöst und die Naht ist schön zugewachsen.

Ich wünsch allen, die ihre Operation noch vor sich haben, alles Gute. Angst braucht man wirklich icht zu haben. Is wirklich alles nicht so schlimm wie man sich das immer vorstellt.

Ich muss zugeben, vor der OP hatte ich schon auch ein mulmiges Gefühl, aber dieses Forum hat mir wirklich Mut gemacht, sodass ich am Op-Tag total gelassen alles auf mich zukommen lies. War noch nie so ruhig vor ner Operation wie vor dieser.

Also dann, wünsch euch eine schnelle Genesung.

Gruss maarya

s7ilkbe ursxel


Entscheidungshilfe

Hallo alle miteinander,

habe eure Beiträge aufmerksam gelesen.

Auch bei mir soll die Gebärmutter entfernt werden. Habe am 05.09 einen Termin hierzu.

Leider kann ich mich nicht so recht entscheiden in welche Klinik ich gehen soll, habe zwei zur Auswahl.

In der ersten Klinik würde es per Bauchspiegelung gemacht, jedoch auf Grund der Entfernung könnte mich niemand besuchen kommen (Klinik ist in Münster ich wohne in Oberhausen).

In der zweiten Klinik würde die OP Vaginal durchgeführt und das wäre fast um die Ecke bei mir(in Mülheim).

Ausserdem sollte ihr wissen, ich bin kein Krankenhaus Patient. Habe mich immer schon frühzeitig selbst entlassen. Auch bin ich mir mit den Operationstechniken nicht sicher, welche besser ist für mich. Ich leide nämlich zusätzlich unter einem Verwachsungsbauch.

Vielleicht kann mir von euch ja jemand einen passenden Rat geben.

Liebe Grüße

Silke

-<Hasex-


Hallo Silke,

ich habe mir die GM im April per Bauchspiegelung lösen und dann vaginal entfernen lassen (laparoskopische Hysterektomie). So wie ich das sehe, hatte ich im Vergleich zu den anderen die schnellste und unproblematischte Wundheilung. Ich würde immer wieder zu der Methode raten, da sie aber recht neu ist, wird sie selten gemacht. Mein Operateur hat diese Methode optimiert und lehrt sie auch an der Uni in Göttingen. Daher habe ich auch eine weiter entfernte Klinik (Rotenburg/Wümme) gewählt. Ich wurde 6 Tage nach OP entlassen. Meinen Erfahrungsbericht kannst Du hier nachlesen.

s}ilkJe kurszel


Hallo Hase

kannst du mir vielleicht den Link zu dieser Seite schreiben.

Konnte leider selbst die Seite nicht finden. Wie war es eigentlich bei dir? Hat die Familie voll hinter dir gestanden? Bei mir sieht es so aus als ob ich alle dastehen werde, d. h. wenn ich wieder zuhause bin erwarten alle das ich wieder so funktioniere wie vorher.

Bin echt jetzt schon soweit die OP sausen zu lassen und mit den immer stärker werdenen Schmerzen weiter zu leben.

Mal sehen es ist ja noch eine Woche zeit.

Liebe Grüße

AEnker 4x0


Hallo silke ursel

Du wirst auf keinen fall die erste zeit nach der Op so funktionieren wie vorher,meine OP vaginal ist jetzt 11 Tage her und so langsam kann ich schon wieder etwas machen,du solltest dich schon etwas schonen.Wenn du noch kleinere Kinder hast (unter 12) dann steht dir für eine gewisse Zeit nach deinem KH aufenthalt eine Haushaltshilfe zu.Liebe grüße und alles gute wünscht dir anke40

-kHasex-


Hallo Silke,

Du mußt Deiner Familie schon beibringen, dass es nicht so wie immer laufen wird. Also ich habe die Zeit im KKH bewußt für mich genutzt, obwohl ich Krankenhäuser auch immer vermeide. Dort hast Du Ruhe und kannst auch mal die Füße hochlegen. Glaub mir, Deine Familie kommt auch problemlos alleine klar! Mein Mann ist auch nicht der Held im Haushalt, er hatte aber alles im Griff! Als ich wieder zu Hause war, habe ich ihn halt ein wenig geholfen, indem ich Ihm Anweisung gegeben habe. Als ich eine Woche zu Hause war, ist er wieder zur Arbeit, dann kam ich schon sehr gut alleine klar. Heben darf man halt nicht, kann man ja auch verhindern.

Daher würde ich immer wieder dieses Verfahren empfehlen, die anderen Patientinnen sind dort genauso schnell wieder auf den Beinen gewesen.

Hier der Link zur Klinik:

[[http://www.diako-online.de/front_content.php?idcat=315]]

Falls Du noch Fragen hattest...gerne!

l@orenzi6nxi


Noch ein paar Fragen

Hallo,

habe mit größtem Interesse alle Beiträge gelesen. Aber jetzt habe ich doch noch ein paar Fragen.

Zuerst meine Geschichte:

Bei mir wurde ein 3 cm großes Hinterwandmyom festgestellt. Daher große Schmerzen und starke Blutungen.

Bei einem Routinecheck hat nun mein Hausarzt Blutarmut festgestellt und mir geraten, über eine Gebärmutterentfernung nachzudenken.

Jetzt war ich beim FA und der hat mir nun eine Überweisung in die Klinik zur Untersuchung gegeben.

Mein FA hat mir erklärt, dass es verschiedene Möglichkeiten zur GM-Entfernung gibt:

1. vaginal (dabei wir die GM mit Gebärmutterhals entfernt)

Vorteil: keine Regelblutungen mehr, keine Gefahr von GM-Halskrebs

Nachteil: evtl. Senkung, Inkontinenz

2. mittels Bauchspiegelung (Entfernung der GM ohne GM-Hals)

Vorteil: alle Bänder (die sind im GM-Hals) bleiben erhalten, keine Gefahr von Senkungen, Inkontinenz

Nachteil: unter Umständen noch Regelblutungen, Gefahr von Krebs

Bei der 2. Methode wird im GM-Hals zwar die Schleimhaut abgetragen, aber es können noch Monatsblutungen oder Schmierblutungen auftreten.

Jetzt meine Frage:

Wer hat noch seinen Gebärmutterhals (ich weiß, es klingt doof) und welche Erfahrungen damit gemacht?

Ich dachte immer, nur die GM ist für die Blutungen verantwortlich.

Eigentlich wäre ich ganz froh, die "monatliche Schweinerei" los zu sein, aber wenn der GM-Hals nun auch noch weiterblutet?

Bin ganz unschlüssig, welche Methode ich wählen soll.

Hat jemand schon davon gehört, dass ein Myom von selbst abgestorben ist? Mein FA hat mir erklärt, dass manche Myome sich "selbst abschnüren" und somit absterben.

Wäre wirklich toll, wenn mir jemand seine Erfahrungen zu meinem Fragen schildern könnte.

An Hase:

Bei Dir wurde wohl die gesamte GM mit Hals entfernt? Deine Berichte habe mir so viel Mut gemacht, dass ich mich zu dem Untersuchungstermin in der Klinik durchgerungen habe. Mal schauen wie es weitergeht.

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