Gebärmutterentfernung vaginal

NSinev33


Hallo an Euch alle *:)

Bin heute wieder nach Hause gekommen.

Danke noch für die letzten an mich gerichteten Postings,

es ist alles gut verlaufen und ich war/bin ein paar Std. nach der Narkose bereits wieder auf Achse gewesen. ;-D

Das hatten sie bei Fällen wie mir noch nie auf der Station :-o

Bericht gebe ich nachher ab,will mich noch ein wenig hin legen,

denn die Schwester war heute zeitig zum Blutdruckmessen da und ich bin etwas erledigt. zzz

Viele liebe Grüße an euch @:)

Nine

buea4x3


Nine33

wie schön dass du es auch hinter dir hast!!

!ich bin jetzt den 6tag zuhause und ich kann mir vorstelen wie kaputt du noch bist!

schon dich, schön dass ich das jetzt auch mal sagen kann ;-D sonst geht das immer an meine adresse, aber ich habe gemerkt..mein bauch zeigt mir den weg!

alles liebe bea @:)

b4eaM43


na mausezähnchen72.das war ja ein ritt im galopp!

ich werde mal von mir berichten, da ging es gefühlt etwas ruhiger zu ;-)

b<ea4x3


OP Bericht von Bea

endoskopische-vaginale Hysterektomie vom 29.08.2011 bei nicht aufhörenden Blutungen über Wochen durch Hyperplasie, Myom und vergrößerung der Gebärmutter.

Nachdem eine Ausschabung und eine hormonelle Therapie die Blutungen nicht zum Stillstand brachten entschloss ich mich dem Vorschlag der KLlinik zu folgen eine Entfernung der Gebärmutter vornehmen zu lassen. mein Kinderwunsch ist abgeschlossen und eine Entartumg der Hyperplasie nicht ausgeschlossen .da war für mich die Entscheidung klar, das warte ich nicht ab!

Am Tag vor denr OP musste ich zuhause am Abend ein Klistier zur Darmreinigung anwenden und zur Nacht ein Traumasept Vaginalzäpfchen zur Desinfektion nehmen.

Als ich vorbereitet war kehrte Ruhe bei mir ein und die Nervösität des Tages legte sich. Nun konnte es losgehen.

Am Montag Morgen sollte ich um 6.45 auf Station sein,dort wurde ich rasiert und bekam Hemd und Trombosestrümpfe, wobei die bei eine endokopischen HE eigentlich schon nicht mehr Standard sind. Egal ich wollte sie!

Die Tabl zur Prämedikation nahm ich als sie mich um 9.20 abholten, eigentlich viel zu spät ,denn von ihrer Wirkung merkte ich nichts.

Im OP waren alles sehr nett und ich fühlte mich gut aufgehoben. der Anäthesist legte mir eine Nadel ,nachdem die Schwestern mehrmals gescheitert waren.Autsch

Dann bekam ich eine Maske auf und ich wurde gefragt, wovon ich träumen möchte :)

Ich segelte langsam weg und dann folgte die Intubation, die ich natürlich nicht mitbekam.

Nach knapp 2 std wachte ich im Aufwachraum auf und wurde nett umtüddelt,meine Schmerzen ,nach denen ich regelmäßig gefragt wurde ,und ich als regelstark beschrieb wurden mehrmals sofort weggespritzt.sehr angenehm!

Nach weiteren 2 Stunden wurde ich in ein Überwachungszimmer für Frisch -operierte auf die Gyn station gebracht.Am Monitor wurden Blutdruck und Puls überwacht, bei Schmerzen bekam ich Novalgin -infusionen. Zu den Bauchschmerzen kamen aber auch die Rückenschmerzen vom Liegen! Ich hatte wärend der OP einen Blasenkatheter und eine Drainage am Bauch gelegt bekommen, es tat nicht weh und ich war froh nicht austehen zu müssen!Ich schlief immer wieder mal ein, in der Nacht reichten schon Novalgintropfen und am nächsten Morgen musste ich einmal ums Bett laufen. mein Kreislauf war noch nicht so fit aber ich hatte es geschafft ,was fast unerreichbar schien. ich lief ein paar Schritte!der Blasenkatheter kam raus und ich kam auf mein Zimmer auf Normalstation. Dort wusch ich mich aufgrund des Kreislaufs auf der Bettkante und fühlte mich wie ein neuer Mensch.

Ich kann n ur empfehlen: sagt den Schwestern was ihr euch zutraut, hätte ich es gemacht wie sie wollten ,wäre ich sicher im Bad kollabiert! ( bin selbst Schwester) ;-)

So ging es Stück für Stück vorwärts. Wasserlassen nach Blasenkatheterentfernung war kein Problem, der Drain kam am Mittwoch raus (tat nicht weh), und den darauffolgenden Tag habe ich geduscht, herrlich! Laut Schwester konnte ich sofort nach Entfernung duschen, auch davon würde ich wegen der Infektionsgefahr abraten, folgt eurem Gefühl und wartet bis es trocken ist!

Ab Donnerstag brauchte ich keine Schmerzmedikamente mehr und Freitag wurde ich entlassen.

Es wurde noch eine vaginale Abschlussuntersuchung gemacht und ich bekam noch ein Traumaseptzäpfchen mit für die Nacht.

Nun mache ich hier was ich kann , bewege mich im Haus räume ein wenig auf , versorge meine Kinder , lasse mir aber alles abnehmen was körperlich anstrengend ist.aber ich habs ja im Bauch und nicht im Kopf oder in den Armen ;-)

das Ziehen im Unterbauch wird weniger ,ist aber noch da und seit gestern gabe ich etwas Wundfluss was ich am Anfang gar nicht hatte. aber das scheint laut Berichten aller Lieben hier normal zu sein!

Ich hoffe ich habe nichts vergessen! Ich habe zu keinem Zeitpunkt meinen Entschluss bereut und freue mich auf eine blutungsfreie Zukunft!!

Ich habe eine sehr gute Heilpraktikerin in meinem Kreise und die empfielt mir jetzt eine Entgiftung zu machen und zusätzlich eine Narbenbehandlung, innerlich sowie äußerlich. Das werde ich tun und zur gegeben Zeit mich bei meiner Krankenkasse über Präventionskurse zur Senkungsvorbeugung infomieren.

Ich hoffe dann ist alles gut!

Alles in allem ein reibungsloser Verlauf der anderen hoffentlich Mut macht!

Wir Frauen sind schon das starke Geschlecht ;-)

lg Bea

btea4x3


ach, laut Histo hatte ich übrigens einen Uterus myomatosis, also druchzogen von myomen die man bei der ausschabung nicht sah! also hätte ich immer wieder probleme gehabt, ein weiter punkt der für die HE spricht!

MGel>lyMelxly


sonnenschein65,

soso, Du willst mir also den Titel OBERSCHISSER streitig machen...

das wird nicht einfach!

Als ich erfahren habe, dass ich unters Messer muss, war ich total hysterisch...

hab nur noch geheult, konnte 2 Tage lang NIX essen, mein Magen tat weh vor Hunger – einen Brocken reingeschoben – ab auf die Toilette! Das allerschlimmste war wirklich 2 1/2 Wochen auf die OP warten zu müssen!!! Ich hätte sie am liebsten abgesagt.

Meine Umgebung hat wahrscheinlich 1 Mio. Vater unser gebetet, als ich ENDLICH auf dem OP-Tisch lag ;-)

Ich hatte keine vaginale Entfernung, denke aber, dass ich als "Bauchgeschnittene" auch etwas mitreden kann... ich hätte NIE gedacht, dass es mir nach so kurzer Zeit schon sooooo gut geht und das wird bei Dir nicht anders sein! Die 1. Tage sind mühsam – ich würde nicht unbedingt sagen schmerzhaft – zumindest nicht so schmerzhaft wie ich es von VORHER kenne. Es lässt sich alles wirklich gut aushalten. Schau mal, sogar ich mit Bauchschnitt ging (ok, etwas gebückt... ) nach 4 Tagen nach Hause!

Keine OP ist ein Spaziergang, aber ich habe es mir persönlich VIEL SCHLIMMER vorgestellt – und das ist ja das Schlimme, wenn man Zeit hat, gell!

Habe krankenhaustechnisch auch schon schlechte Erfahrungen gemacht; dieses Mal hat sich aber bewahrheitet: jedes Mal ist anders und warum nicht mal gut? :)^

Laß Dich mal drücken so von Oberschisser zu Oberschisser – und meinen Titel geb ich nicht so leicht aus der Hand ;-D

ALLES ALLES LIEBE FÜR DICH!!! :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

Blizza,

meine Gyn-Freundin werde ich mal auf das Bläschen ansprechen – gebe dann Laut!

kAepx62


@ nine33

Hallo Nine,

schön, dass Du alles überstanden hast und schon wieder zu Hause bist. Erhole Dich gut.

@ bea

Hallo bea,

sehr ausführlicher Bericht :)^ :)= . Danke, noch bin ja Nutzniesser. ;-)

Hab aber noch eine Frage, hattest Du den Blasenkatheter auch durch die Bauchdecke o. durch die Harnröhre?

_-Blizlza_


Mäusezähnchen und bea

Super, dass ihr die OP-Berichte geschrieben habt :)= :)^

Da können wir ja gleich mal unsere Liste aktualisieren.

Nine

Wie schön, dass du wohlbehalten zurück bist :)_ Nun heißt es , kräftig ausruhen und schonen und faulenzen und erholen!!!

und ich war/bin ein paar Std. nach der Narkose bereits wieder auf Achse gewesen

:-/ ??? Hmm, ruh dich lieber aus – auf Achse kannst du sein, wenn alles verheilt ist :)* :)* :)* Sei vorsichtig, okay :)* :)*

LG

_'Bli<zzax_


kep, bea hatte doch vaginale OP, warum sollte sie einen Blasenkatheter durch die bauchdecke gehabt haben? ??? Wurde dir sowas angekündigt? Also soweit ich weiß, hatten alle Mädels hier immer den Katether in der Harnröhre – selbst die Bauchoperierten.

*:)

S|c4hnu;fftuxff


_Blizza_ , bei mir wurde der Katheter durch die Bauchdecke gelegt. Bei einer Scheidenplastik wird u.a. die Blase abgelöst, dadurch sind Blase und Harnröhre angeschwollen. Deshalb durch die Bauchdecke bzw. direkt über dem Schambein. Der Katheter blieb bei mir fünf Tage, damit sich die Blase erholen kann.

_|Bljiz(zax_


Hallo Schnufftuff, Du warst ja länger nicht hier *:) *:)

Aha, dann ist also bei Scheidenplastik ein Bauchdeckenkatheter angezeigt. Und wie geht es dir inzwischen, ist alles okay? :)* :)* :)*

SUchVnufftxuff


_Blizza_ bei mir ist nicht so gut. Nachdem ich nach sechs Wochen gesagt bekommen habe, das soweit alles gut heilt, meinte meine Familie, das sie mich nicht mehr unterstützen müsste. Ich habe seitdem Schmerzen im Unterleib und meine Blase ist auch nicht mehr in Ordnung. Muss wieder zu dieser Blasendruckmessung. Also Mädels, schont euch...es ist eure Gesundheit.

_]Blizbza_


Ach Mensch, das tut mir aber leid :°_ :°_ :°_ Find ich ja nicht sehr rücksichtsvoll von deiner Familie :|N Sechs Wochen sind ja wirklich nicht lang...Meine OP ist jetzt bald 10 Monate her, aber ich bin immer noch vorsichtig, hebe nichts schweres usw.

Ich wünsch dir alles Gute :)* :)* :)* wann mußt du denn zur Blasendruckmessung, hast du schon einen Termin?

b-ea4x3


hallo kep62

Mein Katheter war in der Harnröhre, das ist so üblich beinHE, keine Sorge!

Ich hoffe mein ausführlicher Bericht trägt zur Beruhigung bei:) :)*

lg bea

SNchnu6ffLtuff


Nein Termin habe ich noch nicht, die Praxis meldet sich bei mir, da sie das Gerät nicht immer haben. D.h. ich muss diese Untersuchung bei einem fremden Arzt machen lassen. Und dabei war ich doch so froh, das ich die Untersuchung im Krankenhaus hinter mir hatte.

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