Gebärmutterentfernung vaginal

G#etSccared


Das finde ich jetzt schon mal sehr beruhigend, dass es auch positives durch "Langzeitberichte aus 2. Hand" zu berichten gibt.

Meine persönlichen Beweggründe sind etwas "komplizierter" und ich bin mir auch nicht so sicher, ob sie von jeder hier nachvollziehbar sind. Ganz sicher kommen jetzt auch einige Kommentare, dass ich sie nicht alle beisammen habe. Aber ich erkläre trotzdem erstmal.

Hm, wo fange ich am besten an?.........

Körperlich ist bei mir alles völlig in Ordnung, aber ich leide psychisch im Grunde seit Jahren. Und es wird eigentlich nur schlimmer statt besser.

Ich wusste bereits im frühesten Kindesalter, dass ich mit 100%iger Sicherheit "keine" Kinder möchte. Das war für mich schon immer die absolute Horrorvorstellung und diese hat sich in den letzten 30 Jahren auch nicht geändert. Auf einer Skala käme bei mir eine Schwangerschaft genau auf dem 2. Platz direkt nach ner Krebsdiagnose oder sonstigen schlimmeren Krankheiten (Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch mögen mir bitte diesen "in ihren Augen" evtl. respektlosen bzw. lebensverachtenenen Kommentar verzeihen, aber auf mich trifft er eben genau so zu). Ich hatte auch in meiner Kindheit und in der früheren Jugend oft schon Alpträume, in denen ich schwanger war und immer schweißgebadet aufgewacht bin. Was vielleicht auch daran lag, dass einem immer gesagt wurde "Ja, als Frau hast du mal Kinder". Man stelle sich meine Erleichterung vor, als ich dann mal irgendwann mitbekommen habe, dass ich das auch selbst entscheiden kann ;-).

Dann kam der "schlimmste Tag meines Lebens", die erste Monatsblutung. Das hört sich jetzt wieder total übertrieben an, aber für mich war es eben so. Man wurde ja vorher schon aufgeklärt und ich hatte schon solche Angst davor, dass ich mir gedacht habe, wenn es mal so weit ist, bringst du dich halt um, denn so willst du nicht leben (Da war ich ca. 10 – 11). Natürlich hab ich mich dann nicht umgebracht, wer kann sowas schon einfach mal eben? Bin ja nicht Lebensmüde oder so.

Der Schock jeden Monat, die Wut darüber das immer wieder mitmachen zu müssen, bis ich evtl 45 oder 50 bin treibt mich praktisch seit 22 Jahren in den Wahnsinn. Ich habe versucht es hinzunehmen, es praktisch einfach gedanklich zu übergehen, aber ich bin irgendwie am Ende meiner Kräfte und ich halte das einfach nicht mehr durch. Ich möchte jetzt leben und nicht erst mit fast 50 anfangen, endlich mal selbst über mein Leben entscheiden zu können.

Ich habe eigentlich seitdem niemals wieder einen Urlaub geplant und meine ganze Gedankenwelt spielt sich nur noch in Wochen ab "Welche Woche ist jetzt gerade, wie lange hast du noch deine Ruhe? etc." Dieser Gedanke hat bei "allem" was in meinem Leben passiert immer Position Nr. 1. Noch dazu muss ich jedesmal ca. 5 – 10 Schmerztabletten schlucken und bin im Grunde 2 Tage lang nicht wirklich leistungsfähig. Ich hoffe immer nur, dass es keiner mitbekommt, denn man kann sich doch nicht jeden Monat krankschreiben lassen. Es ist praktisch ein lebenslanger Spießrutenlauf. Wenn ich das "gesiffe" schon sehe, bekomm ich extreme Depressionen und auch extreme Agressionen, weil das Ganze in meinem Augen völlig Sinnfrei ist, da ich ja niemals vor hatte diesen Teil meines Körpers dafür zu nutzen, wozu er eigentlich gedacht ist. Diese Depressionen sind im übrigen "nicht" hormonell bedingt, da das ganze genau in der Sekunde anfängt, in der ich das Gesiffe entdecke. Noch dazu warte ich schon immer ne Woche vorher und renne alle 5 Minuten aufs Klo, weil man sich ja nie 100% sicher sein kann, wann man wieder ausläuft. Und bitte kommt mir jetzt nicht mit irgendwelchen Hormontabletten. Ich möchte nicht jeden Tag gezwungen sein, irgendwelche Medikamente in mich reinzuschütten, die das eigentliche Problem ja nicht lösen. Auch mit Pille kann man das ganze nicht komplett stoppen. Was aber mein größter Wunsch ist!

Mein Wunsch ist einfach, niemals wieder auch nur einen Gedanken an diesen ganzen Kram verschwenden zu müssen. Einfach schon ein paar Monate vorher einen Urlaub planen können, ohne Hintergedanken. Frei sein in Gedanken und im Leben an sich. Das stell ich mir wie ein Geschenk vor.

Aktuell ist es einfach so, dass ich so nicht mehr kann und auch nicht mehr will. Natürlich möchte ich nicht das eine Übel, gegen das andere austauschen. Deswegen meine Zweifel, wegen diesen ganzen furchbaren Nebenwirkungen, die ich darüber gelesen habe. Ich will mich ja nicht kaputt machen, sondern einfach endlich frei leben. Bei einigen scheint das ja wirklich porblemlos zu klappen, genau so würde ich mir das wünschen, die Angst bleibt aber trotzdem.

Ich weiß allerdings nur, dass sich etwas ändern muss, denn so kann es nicht bleiben. Ich bin ja zeit meines Lebens nur unglücklich. Jeden Monat falle ich in dieses tiefe schwarze Depressionsloch und danach wird meine Laune von Woche zu Woche schlechter. Es ist wie eine nie enden wollende Krankheit.

Und obwohl ich mir sicher bin, dass ich diese OP 100% machen lassen möchte bleiben eben immer noch die Zweifel. Klar kann mir die hier auch niemand nehmen, aber so ein paar positive Erfahrungen tun schon ganz gut.

Kommt ja eh noch die Frage hinzu, ob das überhaupt ein Arzt machen wird. Morgen hab ich einen Gesprächstermin.

Hätte ich mich zu beginn meiner Existenz für ein Leben "mit Regel" oder "Nichtexistenz" entscheiden können, hätte ich definitiv zweiteres gewählt. Jetzt bleibt mir eben nur noch, mein Leben soweit zu verbessern, wie mir das eben möglich ist.

Ich habe jetzt 22 Jahre versucht damit klar zu kommen, hat nicht geklappt, jetzt versuche ich eben den letzten möglichen Weg.

Ich hoffe, der Text ist einigermaßen nachzuvollziehen. ":/

rLozianne


Hallo an Alle, und herzlich Willkommen an GetScared

So, nach dem ganz traritrara Gestern, wo mir gesagt wurde, dass Ich mich Heute beim FA melden soll falls es keine Besserung gibt, bin Ich hingegangen um Bescheid zu sagen, das alles wieder ok ist. Wollte auch direkt einen Termin machen zur Abschlußuntersuchung , und da sie leider keine Termine mehr hatte für die nächst Woche, durfte Ich doch noch Heute auf dem Stuhl, und siehe da : bin freigegeben wurden!!!! ta da.... Ich darf wieder alles machen ;-D

Zum Thema aber von gestern – der Fa sagte mir es kann nicht an den auflösende Fäden liegen, da sie noch alle drin sind, und das auflösen dauert wohl noch. Es soll wohl vom Schleimhaut gekommen sein..... Schleimhaut ??? ?

Dafür bekam ich ein Rezept für noch welche Zäpfchen ( ich soll die Milchsäurekapseln jetzt erstmal weglassen) da meine Scheide zu trocken sei. Gut, Ich komme ja in die WJ, bzw bin fast damit durch. Diese Zäpchen beinhalten Estriol, also eine oestrogen Ersatz, um mehr Feuchtigkeit in der Vagina zu bekommen. Kennt hier jemand sowas ?

Sonst geht es mir Heute gut. Danke die Nachfrage Bilbotje , und es freut mich das es dir auch besser geht. Spritzen aua...... Ich hoffe es bleibt auch so !

Ich werde aber noch ein paar Tage warten bis Ich wieder Baden gehe oder auch... Ihr wisst ja |-o

slilbeirbrxaut


Bilbotje, ich drücke dir alle meine Daumen und Zehen, dass dich diese eine Sprtze von deinen Schmerzen befreit :)* :)* :)* :)* :)* Es läuft mir immer noch kalt den Rücken runter, wenn ich nur daran denke :)_

Mir geht es gut, danke der Nachfrage @:)

Getscared, deine Abneigung gegen die Periode scheint dein ganzes Leben und Denken zu beherrschen. Evtl. resultieren sogar deine Beschwerden während der Mens daraus – Stichwort Psychosomatik. Du könntest auch mal Magnesium propieren. Das wirkt krampflösend.

Ich hätte nie ein gesundes Organ entfernen lassen, denn ein glückliches Leben kann man auch mit Menstruation führen, solange sie sich in einem normalen Rahmen bewegt.

Vielleicht wäre eine Psychotherapie eine Option, denn ohne Indikation wirst du keinen Arzt finden, der sich zu diesem Eingriff hinreißen lässt.

Rozanne, herzlichen Glückwunsch zur Freigabe @:) @:) @:)

Zum Thema aber von gestern – der Fa sagte mir es kann nicht an den auflösende Fäden liegen, da sie noch alle drin sind, und das auflösen dauert wohl noch. Es soll wohl vom Schleimhaut gekommen sein..... Schleimhaut ??? ?

Hat der Arzt dir gesagt, woher die Schleimhaut kommen soll? Bei dir ist doch der GMH auch entfernt worden. Der war ja der Grund für die OP.

Wenn aber die Schleimhaut der Vagina geblutet hat, dann wäre es interessant zu wissen, warum?

Und deine Fäden sind alle noch drin? Och Mensch :)_ Ich lass dir einen Haufen Fäden-auflöse-Sternchen hier :)* :)* :)* :)* :)*

Diese Zäpchen beinhalten Estriol, also eine oestrogen Ersatz, um mehr Feuchtigkeit in der Vagina zu bekommen. Kennt hier jemand sowas ?

Kurz nach der OP (noch im KH) hatte ich auch ein Trockenheitsproblem. Mir wurde damals Estriolcreme verordnet, die ich äußerlich auftragen musste. Zäpfchen einzuführen wäre wohl so kurz nach dem Eingriff nicht so gut gewesen.

*:)

GVetSlcarexd


Warum bekomme ich ohne Indikation keinen Arzt, der sowas machen würde? Ich kenne z.B. einen Fall, da war der Kinderwunsch bereits abgeschlossen und da die Mens eben total unerwünscht war, wurde diese Operation gemacht auf den Wunsch der Patientin.

Was würde mir eine Psychotherapie helfen? Bewirkt die, dass die Bluterei aufhört? Ich müsste ja trotzdem noch mein ganzes Leben danach ausrichten und würde jedesmal weiterhin die Krise bekommen. Da kann ich mit nem Psychologen reden, was ich möchte. Das behebt doch die Ursache nicht. :-/

R*ots1chopxf2


Ich kenne z.B. einen Fall, da war der Kinderwunsch bereits abgeschlossen und da die Mens eben total unerwünscht war, wurde diese Operation gemacht auf den Wunsch der Patientin.

Getscared

Vielleicht gab es dort noch andere Indikationen – vielleicht hatte die Patientin Myome oder sonst einen Grund, und deshalb hat der Arzt die Gebährmutter entfernt. Ohne Indikation kann ich mir auch nicht vorstellen, dass ein Arzt die OP vornimmt, wenn er noch ein Funken Gewissen hat und vor allen Dingen auch der Krankenkasse gegenüber korrekt abrechnen will.

Ich teile die Einschätzung von Rozanne.

RqoUtsch/opf2


Zu den Zäpfchen:

Ich kenne diese Zäpfchen nicht. Komme aus einer Familie mit Östrogenüberschuss und habe kein Trockenheitsproblem.

Geet{Sca*red


So, war heute beim Arzt, habe auch nen Krankenhaustermin incl. vorherigem Gesprächstermin des Chefarztes. Dauert bis dahin eh noch einige Wochen.

So ne Indikation ist praktisch schnell gegeben. Man gibt eben übermäßige Blutungen an und schon ist der Fall erledigt. Das ist dann noch nicht mal gelogen, sondern entspricht den Tatsachen.

Ne Sicherheit, dass danach keine Komplikationen auftreten kann einem leider niemand geben. Mir feht da irgendwie die positive Resonanz. Garantiert gibt es zig Frauen, bei denen alles reibungslos funktioniert hat, nur die schreiben leider nichts.

Aber ehrlich gesagt hab ich jetzt nach 22 Jahren echt gestrichen die Schnauze voll. Werde natürlich dann noch mit dem Chefarzt reden, aber im Grunde steht mein Entschluss schon fest. Ne große Wahlmöglichkeit bleibt mir ja nicht. Entweder ich gehe das Risiko ein, oder ich mache das weiterhin so mit.

Ich werde natürlich hier nochmal schreiben, wenn alles geklappt hat. Ich hoffe sehr, dass ich dann mal die erste Frau bin, die absolut positives zu berichten hat. Finde es irgendwie wichtig, dass man auch weiterhin seine Erfahrungen schreibt, auch wenn es einem super toll geht. Frauen, die evtl. den selben Schritt gehen wollen, möchten sicherlich nicht nur negatives lesen. Zeit, dass jemand damit anfängt.

_[Bl`iSzzxa_


GetScared

Hast du dir denn mal die Mühe gemacht, hier im Faden von den über 42.000 (!!) Beiträgen einige zu lesen?

Natürlich sind hier jede Menge Frauen, die rundum zufrieden sind mit dieser OP. Daher findet dieser Faden auch immer wieder Zuspruch, weil hier viel Positives zu lesen ist und die Mädels sich gegenseitig beistehen.

Mir wurde, als ich Mitte 30 war, zum ersten Mal eine Hysterektomie seitens der Ärzte vorgeschlagen, aus berechtigten Gründen. Ich war aber skeptisch, denn es ist definitiv ein großer Eingriff, der wegen seiner Risiken einer gefestigten Indikation bedarf.

Inzwischen habe ich keine Gebärmutter mehr – und ja, ich bin rundum zufrieden. Keine Einschränkungen, keine Probleme, bei mir ist alles glatt gegangen, mein Zyklus funktioniert nach wie vor, ich hatte nach der OP nicht einmal Wundfluss und seitdem natürlich keine Regelblutung mehr. Mein Sexleben ist besser denn je, kann ich echt nicht anders sagen.

Trotzdem IST es nunmal ein schwerwiegender Eingriff, darum schreit keine der Betroffenen hier leichtfertig " Ja klar, lass deine GM entfernen, alles easy!" Niemand weiß vorher, wie es ihm nach dem Eingriff geht. Ich kenne aber vorwiegend Frauen, die es wirklich nie bereut haben, diesen Schritt gegangen zu sein.

Dann viel Glück für deine OP *:)

M$ama nLisQchBexn


Hallo GetScared,

So, war heute beim Arzt, habe auch nen Krankenhaustermin incl. vorherigem Gesprächstermin des Chefarztes. Dauert bis dahin eh noch einige Wochen.

Möge Dir die Zeit bis dahin nicht so lang werden.

So ne Indikation ist praktisch schnell gegeben. Man gibt eben übermäßige Blutungen an und schon ist der Fall erledigt. Das ist dann noch nicht mal gelogen, sondern entspricht den Tatsachen.

Völlig korrekt. Diese Erkenntnis hast Du sicher nicht nur heute am eigenen Leib getroffen, sondern mit Sicherheit schon beim Lesen in diesem Faden erlangt. Es gibt ja einige hier, die zu schnell eine Einweisung in der Tasche hatten und heute immernoch hier im Forum posten.

Ne Sicherheit, dass danach keine Komplikationen auftreten kann einem leider niemand geben. Mir feht da irgendwie die positive Resonanz.

Aha.

Garantiert gibt es zig Frauen, bei denen alles reibungslos funktioniert hat, nur die schreiben leider nichts.

Aha.

Ich werde natürlich hier nochmal schreiben, wenn alles geklappt hat.

Sei Dir gewiss, dass wir alle mit Spannung auf Deinen Bericht warten.

Ich hoffe sehr, dass ich dann mal die erste Frau bin, die absolut positives zu berichten hat.

Diese Hoffnung muss ich Dir leider nehmen, denn da kommst Du ein paar Jahre zu spät.

Alles Gute für Dich.

b;inex67


Hallo an Alle. Ich bin neu hier und weiß nicht so recht, wo ich mich mit meiner Geschichte einklinken kann. So versuche ich es einfach mal hier, in der Hoffnung auf Antworten. Bei mir wurde vor 2 Wochen Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert, was mich erst einmal völlig umgehauen hat. Gestern war ich in der Uniklinik zur weiteren Untersuchung und Besprechung der Vorgehensweise. Die Professorin hat noch einmal eine Biopsie gemacht und mir die OP erklärt. Es wird eine radikale Entferung der Gebärmutter inklusive Gebärmutterhals und einem Teil der Scheide erfolgen. Während der OP wird der "Wächterlymphknoten" entnommen, sofort untersucht und danach je nach Befall die anderen Lymphknoten entfernt oder nicht. Mit entnommen wird wohl das Drüsengewebe und die Halterungen der GM. Zur Sicherheit wird wohl alles entnommen, was gefährdet sein kann. Im Raum stehen die Eierstöcke – hier soll ich mich bis Mittwoch entscheiden... Der Krebs ist zwar nicht mehr in einem super frühen Stadium, aber immer noch im Frühstadium und die Heilungschancen gut – so die Professorin.

Jetzt tun sich für mich viele Fragen auf. wenn das ganze Drüsengewebe entfernt wird und die Halterungen – was ist denn überhaupt mit der Festigkeit des Unterleibs? Ich kann mir das alles gar nicht vorstellen. Was ist mit dem Muskelgewebe? Soll ich die Eierstöcke entfernen lassen? Ich bin 45, die Kinderplanung ist also abgeschlossen. Die Wechseljahre haben bei mir noch nicht eingesetzt. Was passiert mit der Blase? Wer hat hier Rat, wer hat ähnliches durch? Die OP erfolgt wohl vaginal – gottseidank, Dauer voraussichtlich 3,5-4 Stunden. Das ist sehr lang, oder? Ganz lieben Dank an alle, die sich meinem Thema annehmen, liebe Grüße Bine

_oBlizxza_


Hallo bine,

lass dich erstmal :°_ Ich kann etwas nachvollziehen, wie du dich fühlst, da ich ähnliches erlebt habe (ebenfalls Zervixkarzinom); ich hatte allerdings ein ganz frühes Anfangsstadium und daher nur eine "ganz normale" vaginale Hysterektomie; eine weitere Behandlung und weitere Eingriffe waren nicht notwendig. Ich habe meine Gebärmutter wegen jahrelangen schlechten Pap-Werten entfernen lassen, und erst bei der Histologie zeigte sich, dass aus meinem Carzinoma in Situ schon ein invasives Mikrokarzinom geworden war.

Weißt du denn schon, welche Art von Zervix-Karzinom bei dir vorliegt? Adeno- oder Plattenepithel-Karzinom? Es ist schwierig, dir umfassend zu raten, da hier kaum jemand einen so umfassenden Eingriff hatte. Ich schreibe aufgrund meiner Vorgeschichte auch in einem anderen Forum, da sind viele Mädels mit der gleichen Diagnose wie du, die zB eine Wertheim-Meigs-OP oder eine OP nach Schauta hatten (wie sie bei dir geplant ist). Schau mal hier: [[http://www.krebs-kompass.org/forum/forumdisplay.php?f=16]]

Zu deiner Frage wegen den Eierstöcken – ich würde dazu tendieren, die Eierstöcke zu erhalten, eben um die sofortigen Wechseljahre zu vermeiden. Zumindest ist das eine Option, wenn du ein Plattenepithel-Karzinom haben solltest. Wurde denn eine anschließende Behandlung bei dir erwogen (Chemo, Bestrahlung), oder gehen die Ärzte aufgrund des frühen Stadiums davon aus, dass die OP ausreichend ist?

Liebe Grüße erstmal

sfiblbKerbrCaxut


Hallo bine, ich nehm dich auch mal in die Arme :°_

Ich bin zwar selber nicht von einer Krebsdiagnose betroffen, kann mir aber vorstellen, dass in deinem Kopf gerade Chaos herrscht. Blizza hat dir ja schon einige Dinge erklärt.

Der Krebs ist zwar nicht mehr in einem super frühen Stadium, aber immer noch im Frühstadium und die Heilungschancen gut – so die Professorin.

Halt dir das fett gedruckte immer vor Augen! Es ist wichtig, dass du selbst daran glaubst. Und wenn du eine starke Familie hinter dir hast, schaffst du das!

Wenn es nicht sein muss, würde ich die Eierstöcke nicht hergeben. Haben die Ärzte dich diesbezüglich völlig im Regen stehen lassen? Oder hat sich die Prof. zumindest mit einem angedeuteten Rat geäußert?

LG

B/il&botje


Hallo, Ihr Lieben

wollte mich kurz melden bei Euch. Mir gehts immer besser, ich habe das Gefühl, diese "Spritze" hat gut angeschlagen. Hoffe, es hält so, bzw. wir noch besser! Drückt mir bitte die Daumen!!

Getscarded

Danke für Deinen offenen Bericht. Dazu gehört schon Mut, finde ich. Es gibt sicherlich nicht so viele Frauen hier, die wie Du empfinden und denken. Das Forum ist aber für alle Frauen da. Ich wünsche Dir, dass Du die richtige Entscheidung triffst. Ich muss Dir sagen, ich hätte alles drum gegeben, meine Gebärmutter behalten zu können. Sie ist ja nicht nur Reproduktionsorgan,sie hat auch andere Aufgaben, die von der Wissenschaft noch nicht mal richtig erforscht sind. Meine Indikationen waren nicht so schwerwiegend wie die mancher Frauen hier, wo die Gebärmutter wirklich raus MUSS. Ich möchte und kann Deine Situation nicht beurteilen. Ich denke aber, ähnlich wie auch Silberbraut, dass ich mir an Deiner Stelle überlegen würde, ob nicht auch eine psychologische Begleitung Dir helfen könnte. Eine so schwere OP wie die Gebärmutterentfernung würde ich nie machen, wenn ich im Grunde eine gesunde Gebärmutter hätte. Diese OP ist, trotz moderneren OP-Methoden, keine ganz einfache und sie birgt auch Risiken, die nicht unbedingt vorher abzuschätzen sind. Überlege es Dir bitte genau, ob es nicht doch einen anderen Weg gibt. Ich wünsche eine gute Entscheidung! Alles Gute

Silberbraut

Ja, die Spritze scheint wirklich zu helfen... ich bin noch vorsichtig optimistisch, aber....es geht mir besser...das ist schon mal sehr gut! Liebe Grüsse

Rozanne

Super, dass es voran geht bei Dir! Ich freue mich für Dich...alle Blutungen nun vorbei? Liebe Grüsse

bine67

Ich möchte Dir ganz viel Kraft wünschen. Meine Freundin hatte Eierstockkrebs, ihr wurde die Gebärmutter, Lymphknoten, sehr viele, und die Eierstöcke entnommen. Sie hatte noch eine Chemo danach. Ihr geht es heute, fast 2 Jahre danach, sehr gut. Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass auch bei Dir alles gut wird. @:) Liebe Grüsse

bline6x7


Hallo Ihr Lieben, ein ganz großes Dankeschön an _Blizza_, silberbraut und Bilbotje für die schnellen, aufmunternden Antworten und einen "Drücker" zurück. Es handelt sich bei mir um ein Adenokarzinom, gemacht weden soll eine Wertheim-OP. Mit den Eierstöcken ist so eine Sache. Ich hab das Gefühl, dass die Prof. die Eierstöcke lieber raus haben will, um sicherzugehen. Ihrer Meinung nach kommen die Wechseljahre so oder so. Sie meinte, mit 25, 30 Jäheren hätte sie dafür plädiert, die Eierstöcke drin zu lassen. @_Blizza_: Ich werde Deinen Tipp annehmen und auch mal in dem anderen Forum schauen. Lieben Dank und Liebe Grüße

M7eka$re69


@ Getscared:

Ich habe vor 1,5 Jahren auch schon mal überlegt mir die GM entfernen zu lassen, einfach weil mir das ganze Theater mit Schmierblutungen und Schmerzen und eben nie zu wissen wanns irgendwie mit Blutungen oder Geschmiere wieder losgeht, auf die Nerven ging. Ich war ja schon kein Mensch mehr und an ein geregeltes Sex-Leben ist ja auch nicht zu denken.

Ich hätte auch eine Indikation zu bekommen, das ist gar nicht so schwer, wie hier jede glaubt.

Warum ich es nicht gemacht habe?

Ich fand meine Begründung, auch wenn ICH darunter sehr gelitten habe, doch nicht ausreichend genug um alle Risiken einer Vollnarkose und den Risiken der OP an sich, einzugehen.

Mein Mann und ich haben das eingehend besprochen, ich hatte natürlich das Schlusswort, aber alle Risiken gegen

ein "Nerv-Freies-Leben" waren mir die OP dann doch nicht wert.

Welch Ironie, dass ich es dann dieses Jahr doch noch machen lassen MUSSTE.

Letzlich ist alles gut gegangen , es gab null Komplikationen und es geht mir prima, aber hätte ich es letztes Jahr machen lassen, und es wäre was schief gegangen, ich hätte damit nicht leben können, und nun habe ich es machen lassen MÜSSEN, das war für mich ein Unterschied.

Wenn dein Leidensdruck aber so groß ist, das du eine GM Entfernung auf jeden Fall willst, dann mach es.

Keine Frau sollte sich von anderen Frauen unter Druck setzen lassen, das nicht zu tun.

Jede muss das für sich selbst entscheiden und ich finde es völlig daneben dann mit dem Finger auf Frauen zu zeigen, die sagen, ich will die GM nicht.

Wenn sich eine sterilisieren lässt, sagt auch keiner was, wenn ich abtreibe ist das auch meine Angelegenheit.

Wers nicht machen würde, hat seine Gründe, und wers machen lässt hat ebenso seine, und ich finde wir sollten jeder Frau ihre freie Entscheidung überlassen und nicht darüber urteilen.

Die eine identifiziert sich über ihre GM, die andere nicht.

Es gibt Frauen, die halten JAHRElang an ihrer GM fest, trotz unmenschlicher Schmerzen und Blutungen, DAS kann ich auch nicht verstehen, aber ich würde diese Fraue doch nicht verurteilen deswegen.

Und das Geseiere von Frauen, die sich dringend ein Kind wünschen finde ich in solchen Fällen auch völlig unangebracht.

Sie wünschen sich eins und können keines bekommen, das ist traurig (ich selbst musste für mein erstes Kind auch lange behandelt werden), aber es gibt ihnen nicht das Recht, Frauen, die nun mal keine Kinder wollen, zu verteufeln.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Gynäkologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Kinderwunsch · Schwangerschaft · Sternenkinder · Verhütung · Wechseljahre · Infektionen · HIV und Aids · HP-Viren und Feigwarzen · Blasenentzündung · Sexualität


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH