Gebärmutterentfernung vaginal

MUama fLisxchen


**Hallo an alle,

Hallo Mekare,**

ich finde nicht, dass GetScared hier verteufelt wurde. Mir geht jedoch diese Arroganz, die sie den Frauen hier im Faden gegenüber an den Tag legt gehörig gegen den Strich.

Sie unterstellt allen hier, dass nur gejammert werden würde. Es keine gäbe, die mit ihrem Op-Ergebnis zufrieden sei, dass sich keine von uns ihren Leidensdruck vorstellen könnte u.s.w.

Wir sind ein bisschen blöd oder wie? Jede von uns hatte die unterschiedlichsten Gründe für die Op. Leider gibt es auch einige, die wirklich regelrecht kaputt operiert wurden. Muss man diese Frauen verschweigen? Muss man sich darum anhören, dass alle diejenigen Frauen, die Zweifel haben Lügen verbreiten würden was eine derartige Op und ihre Risiken bedeutet?

Ich denke, bevor man mit dem Holzhammer durch den hiesigen Faden geht und so tut, als wären hier nur Märchen erzählende Jammerlappen am Schreiben, sollte man ernsthaft erst einmal ein paar Seiten hier gelesen haben.

Ich selbst bin doch eine von denen, die GsD keinerlei Probleme mit der Op hatte. Ich war keine 48 h im Kh und das, obwohl mein Eisenwert am Tag der Op lebensbedrohlich niedrig war. Ich hatte eine sehr umfangreiche op und war nicht einen Tag nach meiner Entlassung aus dem Kh wirklich krank. Ich habe sofort wieder meine Arbeit aufgenommen, weil ich keine andere Wahl hatte. Dennoch musste ich einige Gänge über Monate zurück schalten. Ich war auch müde und nicht belastbar, bis hin zu meinen Blockierungen in der Halswirbelsäule, welche auf Grund der erfolgten Op kamen. Das ist aber kein Gejammer und ich sehe es nicht als so schwerwiegend. Eine andere würde aber vielleicht einen neuen Leidensdruck entwickeln. Sie würde vielleicht laufend krank geschrieben sein u.s.w. Mir bringt eine Krankschrift jedoch gar keine Entlastung. Ich arrangiere mich mit diesen "Spätfolgen" der Op und gut ist.

Viele von uns sind seit Jahren in diesem Forum, insbesondere in diesem Faden "unterwegs" und ich glaube, dass ich mit Fug und Recht behaupten kann, dass bis jetzt gerade die "alten Häsinnen" stets zur Stelle waren, wenn eine auf einem vernünftigen Niveau um Hilfe gebeten hat.

Viele liebe Grüße an Alle

eKmmaexrdbeexre


Hallo Mama Lischen,

da habe ich doch gleich mal eine Frage an dich. Wie haben sich die HWS-Blockaden bei dir geäußert und was wurde dagegen unternommen?

Ich hatte meine HE ja schon im Januar und kann immer noch nicht länger als eine halbe Stunde am Stück sitzen. Natürlich war ich schon bei verschiedenen Ärzten, aber keiner kann sich erklären, was da bei der OP passiert ist.

Vor zwei Wochen war ich jetzt bei einem Orthopäden, der eine HWS-Blockade festgestellt und angeblich auch gelöst hat, er meinte, die LWS-Beschwerden kämen daher.

Leider sind die Schmerzen aber unverändert immer noch da.

Viele Grüße

MAama L2iEschxen


Hallo Emma,

schön, mal wieder von Dir zu hören, wenn auch der Anlass nicht so toll ist.

Ich hatte ganz merkwürdige Zahnschmerzen, die sich bis zum Ohr erstreckten. Drüben auf der Couch kannst Du meine Geschichte detailliert nachlesen. Es fing voriges Jahr im September an.

Diese Schmerzen wurden dann irgendwann massive Kopfschmerzen, wobei ich zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich schon mit meinem BD zu kämpfen hatte.

Ich bin seitdem kontinuierlich in Osteopathischer Behandlung. Vorab war ich auch bei einem "Knochenbrecher", der mich einmal komplett eingerenkt hatte. Knapp 2 Wochen war es auch deutlich besser, dann bekam ich Manualtherapie, was die Sache lediglich stagnieren ließ. Seit ein paar Monaten gehe ich nun einmal wöchentlich zum Schwimmen und zur Aquafitness. Das scheint nun wirklich zu helfen.

Es kann durchaus sein, dass Du die Schmerzen vornehmlich in der LWS hast. Ich kriege jetzt auch immer ganz schnell einen Hexenschuss. Es kann auch sein, dass sich Verwachsungen gebildet haben oder das die Mutterbänder zu straff gefasst wurden. Ich habe ja obendrein die komplette BB-Plastik. Wenn ich mal zu schwer gehoben habe, dann merke ich die Plastik auch tagelang ganz genau. – Für mich ist das dennoch kein Problem, denn ich bin ja selbst Schuld. Abgesehen davon, ist mir eben auch absolut klar, dass meine Op zwingend nötig war, denn sonst würde ich mir schon längst die Radischen von unten angucken.

Komm doch auch mal wieder zu uns auf die Couch.

Viele liebe Grüße

sZilbervbraxut


Mekare

MaLis, Beitrag von 12:47 Uhr kann ich nur zustimmen :)^ :)=

Aus meiner Geschichte heraus möchte ich anfügen: Ja, es kann Komplikationen geben! Die kann man nicht vom Tisch wischen. Ich habe selbst einige Dinge aus dem "Beipackzettel" der OP-Aufklärung prakisch "abgearbeitet".

Und doch habe ich mich bewusst für diesen Faden hier entschieden. Es war die grundsätzlich positive Einstellung der Frauen hier, die mich ansprach. Ich schilderte, was passiert war. Wer meinen OP-Bericht liest, findet keine tränenreiche Darstellung.

Mama Lischen, Mainwitch, Nancy, Blizza und viele andere nahmen Anteil an meiner Geschichte und bestärkten mich in meinem Bestreben, die Erlebnisse nicht als lebenslanges Trauma mit mir herum zu schleppen. Also doch alles andere als negativ. Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass es mir ab Tag 1 nach der letzten Nach-OP stetig bergauf ging und es mir heute einfach nur gut geht. Bisher gibt es bei mir keine Spätfolgen.

Die erlebten Komplikationen aber veranlassen mich dazu, Frauen wie GetScared davor zu warnen, aus rein pyschischen Gründen diesen Weg zu gehen. Denn nicht jede Frau steckt so etwas so weg, wie ich. Eine andere Frau erlebt vielleicht für den Rest ihres Lebens immer wieder Flashs, die sie nicht zur Ruhe kommen lassen.

Ich hab hier schon viele Mädels in die Arme genommen, vor und hinter den Kulissen. Ich weigere mich, das zu tun, wenn meine Bedenken und Hinweise als Negativdarstellung interpretiert werden.

M%ama! Lischxen


Hach Silbane,

scheen hast dit jesacht.

Ich will auch unsere Pedy mit ins Spiel bringen. Jede von uns weiß, was sie für eine starke Frau ist. Was ist mit ihrer schief gelaufenen Narkose? Sie hat noch heute an deren Folgen zu tragen, war schon x Male im Kh für einen weiteren Patch oder um weiterführende Untersuchungen machen zu lassen.

Pedy sagt dennoch, dass sie die Op nicht bereut, aber sie war eben auch bei ihr zwingend notwendig.

Es sind halt unsere ganz persönlichen Erfahrungen, die wir hier wiedergeben. Erfahrungen, die jede anders empfindet. Ebenso gibt es tatsächlich Menschen, die sehr gern in einem Kh sind. So habe ich eine Nachbarin, die freut sich jedes Jahr auf ihren Kh-Aufenthalt, weil sie sich so umsorgt und gut aufgehoben fühlt. Für mich ganz persönlich sind Kh´s ein Greuel. Ich bin bis jetzt nach jeder Op so schnell, wie möglich regelrecht geflüchtet. Ich sollte 15 (!) Tage nach meiner Gb-Entfernung mit Plastik bleiben. Halten konnten sie mich ganze 2 Tage.

RSoftschSopfx2


@ Mama Lischen

Danke für dein Posting vom 26.10.12 12:47. Super auf den Punkt gebracht. :)^

M;ekar#e69


@ Alle

Leute, mal ganz entspannt, ich habe niemanden aus diesem Forum gemeint, sondern bin nur auf Getscared Aussage /Befürchtung eingegangen, dass sie verurteilt werden würde, wenn sie sich ihre GM quasi "mal eben so" rausnehmen lassen will.

Und ich habe auch ganz klar geschrieben, dass ICH mir die GM letztes Jahr eben wegen der vielen Dinge, die schief gehen können NICHT ohne vernünftige Diagnose habe entfernen lassen.

Ich würde den Teufel tun diese OP oder die ganzen Schicksale, die an dieser OP und gerade in diesem Faden erzählt werde als Pipifax oder blöde Zufälle abzutun. Und ich glaube auch nicht, dass ihr das irgendwo in meinem Post gelesen habt.

Ihr habt recht, dass sie sich diesen Faden mal richtig durchlesen sollte, eben mal um zu sehen, was alles schief laufen kann, und es ist ja logisch, dass sich die wenigsten Frauen, bei denen alles glatt lief in einem Forum wie diesem zu Wort melden, ich habe meine Geschichte auch nur als Mutmacher für die erzählt, die diese OP noch vor sich haben und nicht um denen, bei denen was passiert ist eins reinzuwürgen, und zu frohlocken wie guts mir geht.

ICH hätte mir nämlich auch einfach mal ne "Erfolgsgeschichte " zu lesen gewünscht, damit ich mit mehr Mut in die OP gehe bzw generell mehr LASH OP Geschichten, einfach nur für mich.

Also ich finde es sehr schade, dass hier voll auf mich geballert worden ist, zumal ich NIEMANDEN hier in irgendeiner Art und Weise beleidigt oder ähnliches habe, sondern nur einer Frau Mut machen wollte, die einen unkonventiellen und offenbar auch nicht nachvollziehbaren Weg gehen möchte.

Ich habe niemandes Geschichte herabgewürdigt oder ähnliches, aber es ist schon erstaunlich, wie schnell auf mir rumgehackt wird.

Und speziell an Mama Lischen:

Möglicherweise habe ich es überlesen, aber WO hat sie geschrieben, dass hier alles blöd sind oder nur Jammerlappen rumhängen ??? ??

Sie möchte eben positiven Zuspruch haben, da sie sich sicher vor der OP fürchtet, was wir alle getan haben.

Nur können wir es eben nicht nachvollziehen, das sie diesen Schritt freiwillig eben so gehen will, und nochmals: Ich habe diesen Schritt letztes Jahr auch aus dem Grund "nur mal eben so" abgelehnt, aber jede Frau hat eine eigene Belastungsgrenze.

Vielleicht hat sie sich nur misslich ausgedrückt und meinte es anders.

Aber das ist noch kein Grund so zu schießen, schon gar nicht gegen mich.

Davon abgesehen habe ich auch ne Menge gejammert und finde das auch okay, nur habe ich das nicht hier gemacht, sondern auf meinem Blog (Adresse könnt ihr gern haben), hier habe ich nur meine "allgemeinen" Erfahrungen gepostet aus eben den mehrfach von mir genannten Gründen.

Ich hoffe, dass jetzt jede verstanden hat, wie ich meinen Beitrag vorhin gemeint habe, und ganz ehrlich gesagt, ich hätte nicht gedacht, dass offene Worte so missverstanden werden könnten und ich auf einmal der ..... dieses Fadens sein könnte.

Das hat mich traurig und nachdenklich gemacht.

Mxama1 Li/schexn


Hallo Mekare,

das Du Dich nun als Buhmann fühlst, ist wahrlich nicht mein Ziel gewesen!

Das tut mir leid.

Fakt ist, dass GetScared sich doch absolut selbst widerspricht. Sie weiß angeblich um die ganzen Auswirkungen und dennoch will sie die erste sein, die hier absolut nur Positives zu berichten hat.

Ich habe hier auch zu keinem Zeitpunkt gejammert, also kommt sie um ein paar Jahre zu spät.

Schlussendlich ist jedoch schon die Müdigkeit nach der Op und die Tatsache, dass Frau nichts schweres heben darf eine massive Einschrenkung der Lebensqualität, die hier immer und immer wieder erwähnt wird. Da sollte GetScared sich definitiv drauf vorbereiten, weil das nun einmal unabdinglich dazu gehört.

Niemand hier hat sie dafür verurteilt, dass sie mit ihren Blutungen nicht klar kommt. Die meisten hier wissen aus eigener Erfahrung, wie belastend dieser Mist sein kann. Zur Erinnerung: Ich selbst hatte 15 Monate Dauerblutungen, bis hin zu nächtlichen Blutstürzen. Hätte mir nach 3 Wochen bereits auch nur ein Arzt das Angebot gemacht, die Gb zu entfernen, hätte ich auch zugestimmt. Ich brauchte diesen Mist auch nicht mehr. Selbst, wenn man mir das mit Mitte 30 empfohlen hätte, dann wäre ich auch "dabei" gewesen. Vielleicht war es eine Intuition, denn mein wahrer Befund ließ sich ja erst nach der Op feststellen. 6 Monate später, wer weiß, ob ich dann heute noch hier sitzen würde.

Da ich bereits zu Hause bin, klappt es mal wieder nicht mit Zitaten, aber wenn Du Dir meine erste Antwort an GetScared durchliest, dann findest Du eine Stelle, welche ich von ihr zitiert habe, woraufhin ich geschrieben habe, dass sie Jahre zu spät kommt. Da steht es doch, dass hier angeblich keine Positives zu berichten hat und das sie die erste sein will, die das tut. Das kann ich einfach so nicht stehen lassen, denn die normalen Nebenwirkungen sind locker wegzustecken und genau das ist gerade hier im Forum sehr oft von uns gepostet worden. Es gibt reichlich solche Foren, wie hier, aber hier sind es ja wohl wirklich allermeistens positive Aussagen.

Dich wollte hier wirklich keine von uns angreifen. Wenn Du ehrlich zu Dir selbst bist, dann interpretieren wir doch alle in die Posts Dinge rein, aber ich denke wirklich, dass Silberbraut, der Rotschopf und ich haben das schon richtig erfasst, wie GetScared es meinte.

Viele liebe Grüße

s~ilbRerbrxaut


Jenau so isset MaLi :)z Dit war mein Beitrag zu die Völkavaständijung ;-) @:)

Zu den positiven Berichten gehören nun mal auch die kleinen und größeren Stolpersteine (wie die genannte Müdigkeit oder der grummelnde Darm, die zickende Blase, der eingeschränkte Aktionsradius...), die zum Heilungsprozess dazu gehören. Es ist gut, wenn Frau das vorher schon weiß. Dann muss sie sich in den ersten Wochen nach der OP nicht wundern und an sich selbst zweifeln, weil es ganz einfach normal ist und eben auch einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten sind. Das nenne ich nicht fehlende

positive Resonanz.

, sondern realistische Darstellung mit maximalem Heilungserfolg.

DAS sollte sich GetScared vor Augen halten, bevor sie uns hier unterstellt, nichts absolut Positives berichtet zu haben. WIR haben die OP hinter uns. Sie noch nicht. ;-)

So, und nun ist gut *:)

M~eka%re69


Haken wirs doch einfach ab unter... , ach ich weiß nicht was.

Und deswegen @:) für alle.

Und was meine OP im Nachhinein angeht, also als ich immer gelesen habe, dass alle wochenlang so müde wären, dachte ich auch, kann ja gar nicht sein, nach dem Kaiserschnitt gings ja auch flott voran.

Aber wahrscheinlich wird die OP Müdigkeit da von der "mit Baby schläfts du eh nie mehr" Müdigkeit überschattet. :(v

Nach der LASH war ich dann wochenlang megaschnell müde, kaum belastbar, irgendwie dauermüde und alles, einfach alles war voll anstregend.

Ich geh ja sonst gern mal mit meiner Freundin Kaffee trinken und dann nochn bißchen durch die Geschäfte, ich liiiiiieeebe es bei DM und Rossmann rumzustöbern, immer auf der Jagd nach neuen Kosmetikerrungenschaften oder ähnliches.

Nach der OP wollt ich mich erstmal 6 Wochen gar nicht treffen und dann dann 8 Wochen als wir das erste Mal unterwegs waren, war ich alleine vom Kaffee trinken so gestresst, die vielen Leute im Einkaufszentrum und und und.

DAS waren dann so die Momente, wo ich dachte, hey DAS wolltest du nur mal eben so machen um das ganze Zyklustheater und die (da noch erträglichen) Schmerzen loszuwerden.

:|N

Jetzt ist die OP 12 Wochen her und ich fühl mich wieder gut, aber das hat eben auch gedauert.

Und wenn man sich dann überlegt, dass ich null Komplikationen hatte und das so lange gedauert hat.....

Und wie ich schon sagte, ihr habt vollkommen Recht, wenn sie sich mal ein bißchen Mühe macht und hier zurückliest oder bei Seite 1 anfängt, dann müsste sie sehen, dass es kein Spaziergang ist und dass frau dann eben wochenlang nichts positives zu berichten hat, also nach dem Motto: Ich bin superfit, es sind dann die kleinen Dinge über die frau sich freut, wie z.b. Stuhlgang, so blöd sich das auch anhört.

@ silberbraut:

Jetzt wo ich deine Aufzählung so lese, fällt mir auf, wie schnell man diese Sachen verdrängt, ich dachte die ersten Tage, ich würde nie mehr normal pullern gehen können und dass meine Verdauung auf ewig an Schmerzen, Flohsamen, Trinken und Zäpfchen gekoppelt sein würde ;-D

_pBlizxza_


Ich denke, dass Getcared nicht arrogant, sondern verzweifelt und daraus resultierend eher zynisch wirkt. Außerdem ist es doch hier im Faden eigentlich nicht üblich, von Usern ständig in der 3.Person zu sprechen.

Also, GetScared – wenn du dich wirklich operieren läßt, würde es mich schon interessieren, wie du die OP erlebt hast und mit welcher Indikation operiert wurde. Ich glaube nämlich nach wie vor nicht, dass es einfach sein wird, einen verantwortungsvollen Arzt zu finden, der so ohne Weiteres operiert; zumindest bei relativ jungen Frauen wie dir. Es mag aber gut sein, dass eine große psychische Belastung für eine Indikation reichen kann..

@ Mekare

Vom Grundtenor her fand ich an deinem Beitrag zu obigem Thema nichts Verwerfliches; im Gegenteil, dass jede Frau selbst bestimmen sollte, was sie möchte und was nicht, fand ich gut.

Aber gewisse Ausdrücke gegen gewisse Frauengruppen wirken doch ziemlich abwertend ("Geseiere"). Vielleicht solltest du das nochmals überdenken :-|

(Und nein, ich meine das nicht, weil ich mich angesprochen fühle; ich kann nur ahnen, wie sich eine Frau mit KiWu fühlt, da ich selbst immer völlig problemlos schwanger geworden bin.)

@bine67

Ich hatte auch ein Adeno-Ca, pT1a1, G1, zum Glück ohne jegliche Lymph- oder Blutbahneinbrüche. Bei mir gibt es dazu eine lange Vorgeschichte mit mehreren Konisationen, Ausschabungen und hohen Pap-Werten.

Wie war das denn bei dir? Hattest du zuvor schonmal einen auffälligen Pap, oder hat dich die Diagnose "kalt erwischt"? :°_

Wo wirst du denn operiert? Ich war auch einer Universitäts-Frauenklinik und kann das nur empfehlen.

Zu deinen Befürchtungen hinsichtlich der Blase – von vielen Mädels mit Wertheim-OP weiß ich, dass sie längere Zeit danach Blasenprobleme hatten, da der Eingriff doch wesentlich größer ist als bei einer einfachen HE. Viele Frauen haben die Probleme aber wieder gut in den Griff bekommen. Wann genau wirst du denn operiert? :)* :)* :)*

_iBjlizxza_


Achja, nochmal kurz zur Blase – ich selbst hatte gar keine Probleme nach der OP damit, es klappte von Anfang an hervorragend; aber wie gesagt, ich hatte "nur" eine einfache, normale vaginale HE.

_[Blizz<ax_


Ach Mekare, nun hattest du grad noch was geschrieben; da du doch positive LASH-Berichte gesucht hast – ich erwähnte es hier im Faden schon mehrfach, dass meine Schwester auch eine LASH hatte und sich erstaunlich schnell danach erholt hat.

Das Gas machte ihr einige Tage übel zu schaffen, aber dann ging es bei ihr sehr schnell bergauf; sie war weder oft ermüdet noch hat sie sich eingeschränkt gefühlt (sie hatte sogar knapp 2 Wochen nach der OP schon wieder Sex, aber das würd ich nun wirklich nicht weiterempfehlen ;-); die Ärzte hatten ihr eigentlich auch 4 Wochen Abstinenz empfohlen ). Die Heilung verläuft eben bei jeder Frau anders, und jede muß ihren eigenen Weg finden und sich entsprechend verhalten.

t?eufe5lcvhen09


Hallo bine herzlich willkommen und lassd dich mal doll :°_

Meine Freundin hatte auch Eierstockkrebs, ihr wurden die Gebärmutter, die Eierstöcke und Lymphknoten entnommen. Sie bekam danach noch eine Chemo und es geht ihr heute nach ":/ 4 Jahren super gut. Bei dir wird auch alles gut gehen, du darfst nur nicht anfangen negativ zu denken. Ich schicke dir ganz viele Kraft und Heilsternchen :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

GetScared herzlich willkommen.

Ich sehe es wie die anderen, ein verantwortlicher Arzt wird dich nicht operieren, wenn du nicht die entsprechende Indikation hast.

Auch stehe ich voll hinter dem, was MaLi in ihrem Beitrag vom 26.10. um 12:47 Uhr geschrieben hat und mehr braucht man dazu nicht zu sagen.

Alle ich hoffe das es euch allen gut geht und wünsche euch noch einen schönen Abend *:)

MRama Lsiscxhen


Hallo Bine,

auch von mir erst einmal ein herzliches Willkommen.

So wirklichen Rat kann ich Dir in Bezug auf die Eierstöcke auch nicht geben, da Deine Angaben zu ungenau sind. Fakt ist jedoch, dass wenn es sich wirklich "nur" um ein Frühstadium des Gebärmutterhalskrebses handelt ich die Eierstöcke drin lassen würde. Natürlich kommt jede Frau irgendwann in die Wj, aber nicht schlagartig, was bei einer Entfernung der Eierstöcke der Fall ist.

Gerade die hier beschriebene Müdigkeit nach der Op ist darin begründet, dass die Eierstöcke mit der halben Blutversorung klarkommen müssen. Alleine diese Umstellung macht vielen Frauen schon zu schaffen. Auch im hohen Alter produzieren die Eierstöcke noch Hormone, was man heute weiß. Ohne Eierstöcke wirst Du zwangsläufig den Rest Deines Lebens Hormone schlucken müssen.

In Bezug auf den Beckenboden kann ich Dir sagen, dass unter der Op sämtliche Mutterbänder, sowie die verbleibende Scheide im Bauchraum fixiert werden.

Eine spätere Blasensenkung ist zwar nicht auszuschließen, aber ist mit heutigen Op-Methoden doch ziemlich gering. Allerdings solltest Du bei der Wahl Deiner Klinik solche Fragen vorher klären. In guten Kliniken sollte man Dir fachlich kompetente Auskünfte geben können und niemals mit einem Abwarten oder schauen wir mal, ob Sie überhaupt Probleme kriegen abspeisen lassen.

Wenn man in "Deiner" Klinik die große Wertheim Op auch schon vaginal durchführt, dann solltest Du tatsächlich in einer vernünftigen Klinik sein. Eigentlich bedeutet eine Wertheim immer einen Bauchschnitt.

Schlussendlich solltest Du Dir jedoch immer vor Augen halten, dass die Ärzte wissen müssen, ob und wie viel sie entfernen. Wichtig ist, dass sie den gesamten Krebs entfernen. Gebärmutterhalskrebs wächst eigentlich sehr, sehr langsam, so dass fast immer die Eierstöcke erhalten bleiben können.

Für Dich alles Gute und solltest Du noch Fragen haben, dann immer her damit.

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