Gebärmutterentfernung vaginal

JwotEa*sa


Hallo zusammen,

ich melde mich jetzt auch mal, hab schon eine Weile mitgelesen. Ich bin 48 Jahre alt und hab meinen OP-Termin am 1.3. Geplant ist eine LASH, da ich einen Uterus Myomatosus mit den bekannten Symptomen wie nicht aufhörende Monsterblutungen und zunehmende Schmerzen habe. Ich warte jetzt seit 2 Jahren auf die Wechseljahre, da ich die ganze Zeit schon sehr unregelmäßige Blutungen habe. Aber nach der letzten Blutung im Dezember hat mich mein FA gefragt, wie lange ich dieses Theater denn noch mitmachen will. Und ich will definitiv nicht mehr! Ich nehm jetzt seit Dezember Esmya, hat das eine von Euch auch verschrieben bekommen? Es ist für max. 3 Monate zugelassen und soll nur an Frauen verschrieben werden, die für eine OP vorgesehen sind. Nach 4 Wochen haben die Blutungen dann endlich aufgehört und ich hatte seitdem keine mehr. Esmya ist nicht ganz ohne Nebenwirkungen, deshalb bin ich froh, wenn ich es dann mit der OP absetzen kann. Ich habe noch einige Eiseninfusionen bekommen, so dann es mir jetzt eigentlich ganz gut geht. Hab nur bisschen Bammel, was nach Absetzen von Esmya passiert. Habe von übelsten Kopfschmerzen gehört, die ich auch die ersten 2 Wochen zu Behandlungsbeginn hatte. Habt Ihr Erfahrungen damit? Dann habe ich noch eine Frage: Mein FA hat mir gesagt, als ich nach der Krankheitsdauer nach der OP fragte, ich könne nach 2 Wochen wieder arbeiten. Das habe ich eigentlich auch vor, d.h. das habe ich sicher vor. Ich habe mir jetzt mühsam 2 Wochen im Diensplan freigeschaufelt und mehr geht absolut nicht. Das was ihr hier so berichtet, hört sich etwas anders an. Ich freue mich auf einen regen Austausch mit euch :-D

Liebe Grüße

Mlama VL#iscxhen


@ nisedo,

das Nixchen hat vollkommen Recht. Vielleicht hast Du auch Endo im Darm? Grundsätzlich würde ich aber auch erst einmal 6 – 8 Wochen abwarten nach der Op. Es kann natürlich auch die innere Wundfläche sein oder vielleicht hast Du auch einen inneren Bluterguss seit der Op. Können kann es vieles sein. Ich würde es Deinem FA am Freitag sagen und mal abwarten. Vielleicht löst sich das Problem von ganz allein.

@ Jotasa,

erst einmal herzlich Willkommen hier.

Von Esmya habe ich bisher nur gehört. GsD blieb es mir erspart das auch noch zu probieren. Ich war vor meiner Op vollgepumpt mit der Drei-Monats-Spritze, sowie zusätzlichen Gestagenen, wie morgens und abends die Pille und mittags noch ein anderes Gestagen. Außer Depressionen und Kopfschmerzen hat es bei mir nie lange geholfen.

Zwei Wochen für eine LASH können ausreichend sein. In England ist man ohnehin nur 2 Wochen krank geschrieben bei einer HE. Die Frage ist hier, was machst Du beruflich? Krankenpflegerin oder ein Job, der körperlichen Einsatz verlangt kannst Du knicken. Reine Büro-Arbeiten sind durchaus möglich, kommt aber auf Deine allgemeine Konstitution an. Hast Du einen Vollzeit-Job und musst Du vielleicht noch weit fahren, dann ist das auch recht abenteuerlich. Es sei denn, Du fährst mit dem geheizten Zug zur Arbeit. Dann kannst Du durchaus darauf hoffen, dass man Dich rechtzeitig vor dem Erfrieren weckt. Die Müdigkeit in den ersten Wochen nach der Op hat mir zumindest am meisten zu schaffen gemacht. Ich bin mehrmals zu Hause von meinem Schreibtischstuhl gefallen. |-o

Viele liebe Grüße an alle

J]ot1asxa


Hallo Mama Lieschen,

vielen Dank, dass du dich so schnell gemeldet hast. Na du hast ja auch eine Odysee mit Hormonen hinter dir. Wenn man bedenkt, was die so alles mit einem machen. Ich hab vor etwa einem Jahr noch die La famme verschrieben bekommen, die hab ich aber beim 2. Zyklus gleich wieder abgesetzt, weil sie gar keinen Einfluss auf die Blutungen gehabt hat.

Nun zu meiner beruflichen Aktivität. Mit deiner ersten Vermutung hast du gleich ins Schwarze getroffen, ich bin Krankenschwester und arbeite in der neurologischen Langzeitpflege. Und da ich die Pflegedienstleitung bin, arbeite ich so 100-120%. Anfahrtsweg habe ich keinen, ich wohne nämlich im Haus, das war und ist unser gewolltes Konzept in unserer kleinen Einrichtung - Leben teilen mit denen, die schlechter weggekommen sind. Das hat den Vorteil, dass ich mich nach der OP, wenns dann nicht mehr geht, kurz verdünnisieren kann. Ansonsten hab ich das Problem, dass alle Krankmeldungen der Mitarbeiter, eingeschlossen meine, auf meinem Schreibtisch landen und ich für Ersatz zu sorgen habe und glaubt mir, manchmal ist es einfacher selbst zu arbeiten.

Aber ansonsten bin ich die geborene Rossnatur, mich haut so schnell nichts vom Hocker und ich bin immer nur so krank, dass ich gerade noch arbeiten kann.

Ich wünsch dir Mama Lieschen und natürlich allen anderen einen schönen Tag. Den Couchenden Gute Besserung, ich werde mich bald dazu gesellen. *:)

M"ama Llisxchen


Hallo Jotasa,

ich weiß wovon Du sprichst! Ich bin ja auch so, dass ich mich eher selbst an die Schippe stelle, statt mich um zu drehen und die anderen arbeiten zu lassen.

In Deinem Fall kannst Du es mal ganz schnell vergessen nach 2 Wochen wieder zu arbeiten!

Du arbeitest mit Menschen, die selbst nicht fit sind! Da kannst Du Dir 1.000 Mal in den Kopf meißeln, nicht schwer zu heben und was wird passieren, wenn ein Patient droht um zu fallen oder aus dem Bett zu fallen? Du wirst zugreifen!

Genau das darfst Du aber nicht!

Du hast eine innere Wunde, die ihre Zeit benötigt um zu heilen. Auch, wenn diese nicht so groß ist, werden Arterien durchtrennt, welche erst richtig vernarben müssen, bevor man sie belastet. Ebenso ist Dein Beckenboden erst einmal total instabil. Wehe, wenn Du zu schwer hebst und dieser senkt sich ab. Wenn Dir dann überhaupt noch zu helfen ist, dann nur mit einer weiteren, sehr umfangreichen Op. Du läufst aber Gefahr, dass Du dann invalidisiert werden musst und den Rest Deines Lebens unter chronischen Schmerzen leidest. In Deinem Fall wäre es das Beste, Du würdest direkt nach der Op für mindestens 6 Wochen ganz weit weg ziehen. Gerade die Leute aus den Pflegeberufen, so ist es auch hier immer wieder zu lesen, sind meist sogar 8 Wochen krank geschrieben.

Was sagt denn Dein FA zu Deinem Vorhaben, nach 2 Wochen wieder arbeiten zu gehen?

Viele liebe Grüße an alle

HVeikxeH


@ Jotasa

Ich rate Dir auch ab, nach 2 Wochen wieder arbeiten zu gehen. Ich hatte vor noch nicht ganz 3 Wochen auch eine LASH, und bin immer noch krank geschrieben (ich arbeite im Büro) und das ist auch gut so. Man fühlt sich zwar relativ fit, aber sobald man doch etwas tätig wird, ist man recht schnell erschöpft und müde. Der Heilungsprozess ist noch voll im Gange und ich kann im Moment zb. noch nicht mal eine "normale " Hose anziehen, weil mich das sofort auf den Unterleib drückt und wirklich sehr unangenehm ist. Auch wenn ich versuche etwas schwereres zu heben, zwickt mein Unterleib und ich lasse das sofort sein.

Frag doch nochmal mit deinem FA, warum er dich nach 2 Wochen wieder arbeiten schicken möchte. Das wundert mich irgendwie.

Grüße

A#miga^mia


Hi Mädels,

also ich sitze immer noch hier und warte darauf daß ich zur OP abgeholt werde, ist wohl was

nicht ganz planmässig gelaufen....nicht so toll,

Aber guuuuuuuuuuuut, das ich heute morgen um 5 Uhr geweckt wurde und mir der (2.)

Einlauf verpasst wurde.

Aber ich bleib gelassen (haha) schlotter schlotter

HBeiHkeH


Amigamia

Ich drück dir die Daumen und ganz viele :)* :)* :)* :)* :)* :)* wird schon werden und bald hast es überstanden

n%isexdo


Tschakka, jetzt schaffst du den Rest auch noch. Ich weiß, das Warten ist immer das Schlimmste. Ich denk an dich und meld dich wenn du es geschafft hast.

:)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

J&otka0sa


Hallo Mama Lieschen und HeikeH und aller Anderen,

ihr macht mir ja Hoffnung! Aber ihr habt schließlich die Erfahrungen gemacht. Aber zu eurer Frage: Ich habe meinen FA gefragt mit welcher Krankheitsdauer ich rechnen müsste und er hat gesagt: 3-4 Tage KH unbd insgesamt 2 Wochen keine körperlich anstrengenden Tätigkeiten, Büroarbeiten könne ich problemlos auch in den 2 Wochen schon machen. Das kam mir natürlich sehr gelegen und ich dachte, cool, dann ist das laparoskopisch doch ganz easy. Hab mich wohl getäuscht.

Naja, ich hab am 28. noch den Voruntersuchungs- und Aufklärungstermin in der Klinik, ich werd da nochmal genauer fragen und es wohl oder übel auf mich zukommen lassen.

@ Amigamia:

Du hast dich jetzt nicht mehr gemeldet, deshalb gehe ich davon aus, dass du deine OP noch hattest und ich wünsch dir gute Besserung. Ich glaub, es gibt nix Blöderes, als wenn die OP um einen oder mehrere Tage verschoben wird. (Das hab ich aus meiner KH-Zeit noch in Erinnerung, wenn Notfälle dazwischenkamen und die geplanten OP's verschoben wurden und die Patienten blieben halt am nächsten Tag nochmal nüchtern und hatten nochmal die Angst davor)

Allen noch einen schönen Abend

AQmilgam3ixa


@ Jotasa und alle anderen,

lieben, mitfühlenden Frauen,

gestern bin ich dann um 12.20h abgeholt worden und. Um 12,50 hab ich das letzte Mal auf die Uhr gesehen. Wach geworden bin ich dann um 18.30h und wurde immer dazu aufgefordert zu atmen.

Bauch abgetastet, nix, aber eine Scheidendrainage!

Dann aufs Zimmer, den wartenden Ehemann direkt wieder nach Hause geschickt und gaaaanz langsam wieder beigekommen. Schlückchenweise den Hals benetzt und auch eine Tasse Fencheltee getrunken!

Gegen die Schmerzen ( bei mir wie starke Regelschmerzen ) hab ich mir was geben lassen, aber das Brennen geht davon nicht weg, ob das von der der Tamponade kommt?

Außerdem hab ich mir gestern abend wieder ein Schlummertablettchen geben lassen, die sind ganz gut, nicht so hammermässig, ich bin in der Nacht trotzdem aufgewachr, hab mich aber angenehm schläfrih gefühlt.

Stand der Dinge 5.40h:

Beide Beutel wurden geleert,

Ich geweckt - jetzt Langeweile, deshalb Ipad rausgeholt und mühsam getippi.

Die Frühschicht zieht zuerst die Tamponade, dann irgendwann den Katheder,

Nach der Visite hoffentlich die Drainage?

Warum ich die wohl hatte, ich wiss ja noch gar nicht, ob meine Eierstöcke weg sind.

Außerdem hab ich Hunger, gestern ja NIX gefuttert..

Meld mich wieder nach der Kompletentkabelung.......bis hierher....ne OP halt, aber aushaltbar.

Juchuuuu, ich habs erst mal hinter mir

S)chnuff)tuxff


Guten Morgen Amigamia

schön das du dich wohlbehalten zurückmeldest und es dir den Umständen entspechend gut geht.

Dieses Brennen kann sehr gut von der Tamponade kommen. Schließlich drückt diese ja noch ständig gegen die Wundfläche.

Du wirst sehen, wenn diese raus ist und auch der Katheter, dann fühlst du dich gleich nochmal um einiges wohler.

Melde dich später, wenn du mehr weisst.

nzise9do


@Amigamia

Guten Morgen,

schön, dass du es nun auch hinter dir hast. Du wirst sehen, jetzt geht es täglich bergauf – besonders wenn die ganzen Schläuche raus sind. Meine Schläuche waren leider von Mittwoch bis Samstagmorgen drin :-o War aber auch auszuhalten.

Liebe Grüße

AZmigamkia


@ all

Eigentlich wollte ich ja erst wieder was schreiben, wenn mir alle Schlãuche gezogen wurden, aber da ich soooo Langeweile habe, doch noch einen Zwischenbericht:

Ich bekomm heute keinen Besuch mehr, die gesamte Famile ist auf einer Taufe.

Gestern Morgen war ich ja noch frohen Mutes, das mir Katheder und Drainage gezogen würden, aber leider war im Urin noch etwas Blut, deshalb wurde eine Spülung angehängt, danach war alles in Ordnung und heute morgen wurde der Urinkatheder gezogen.

Brennt ein wenig, ist aber null schmerzhaft.

Nach 2 Stunden hab ich ein paar Tropfen Pipi gemacht, nach 3 Stunden noch ein paar Tropfen und dann liefs normal, puuuuh, Gott si Dank, ein Problem abgehakt.

Mir wurden vaginal die Eierstöcke mit entfernt, war wohl nicht so ganz einfach, ich habe auch noch immer eine Robinson Scheidendrainage, die zwar wenig, aber blutiges Sekret absondert.

Da diese Drainage auf dem gyn. Stuhl gezogen wird (ist wohl angenäht und muss aufgetrennt werden (HILFE), muß ich bis Montag warten, weil der Arzt morgen Urlaub hat.

Die Schmerzen von der OP her werden echt stündlich weniger, und von der Scheidenplastik merk ich irgenwie gar nix.

Aber jetzt mach ich mir Gedanken um meinen Stuhlgang, Blähungen hab ich keine mehr, aber ich hab schon das Gefühl das ich muß.

Leider ess ich sehr wenig ( obwohl sonst kein Kostverächter) aber wenn ich krank bin geht einfach nix rein.

Hab movicol hier liegen, hilft das schon, wenn ich es jetzt einnehme, ich meine, für den ersten Stuhlgang?

Hatte schon mal jemand eine Scheidendrainage (ich glaube du, blizza ???), wie ist das Ziehen?

Liebe Grüße

_`Nix$ex_


Das Movicol sorgt dafür, dass der Dick-Darm dem Inhalt nicht so viel Wasser entziehen kann (das ist ja einer seiner Jobs) und der Inhalt somit von nicht so harter Konsistenz ist.

Movicol schafft es aber nicht dem bereits verhärteten Inhalt wieder Wasser zuzuführen und ihn aufzuweichen.

Das was also demnächst als Erstes raus kommt könnte "aua" sein weils zu hart ist.

Du solltest unbedingt regelmäßig Movicol nehmen für die nächste Zeit um Dir das Ganze zu erleichtern und die Strukturen zu schützen. Natürlich musst Du zusätzlich genug trinken.

Gute Besserung :)* :)* :)* :)*

sRilb<erbxraut


Amigamia, ich glaub, Blizza kann dir wegen ihres gefluteten PC zurzeit gar nicht antworten. Aber sie hatte m.W. auch gar keine Drainage.

Ich hatte dafür so ein Ding, kann dir aber leider nicht sagen, wie sich das Ziehen derselben anfühlt, weil ich narkotisiert zwecks Nach-OP auf dem Tisch lag. Die haben das gleich dabei mit erledigt.

Jotasa, ich schließe mich den anderen an. 2 Wochen nach dieser OP bei deinem Job wieder arbeiten? Nee, damit würdest du dir keinen Gefallen tun.


Für alle ein paar :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* zum persönlichen Einsatz *:)

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