Gebärmutterentfernung vaginal

_mBli2zzax_


Und ich ging davon aus bei GM-Enternung ist es mal mindestens genauso.

BamBam,

Ja viele Frauen haben längere Zeit nach der OP mehr oder weniger starken Wundfluss.

Ich hatte wohl Glück ;-) , dass bei mir gar nichts kam. Operiert wurde ich in einer Universitäts-Frauenklinik, die OP war handwerklich auch sehr gut gemacht.

Die vaginale Entfernung gilt als minimal-invasiv, da eben eine natürliche Körperöffnung benutzt wird.

Du kannst uns ja gern daran teilhaben lassen, wie es bei dir weitergeht :)*

SEchnegxge40


So, nu hab ich ein Problem ":/

Ich hab gestern vom Arzt grünes Licht zum GV bekommen... is ja toll.

Aber... ich hab Angst davor :-o %-| |-o

In meinem Kopf kreist immer das Bild das das jetzt alles nicht mehr lang genug ist und er dagegen stößt und es weh tut.

Ich werd fast irre bei dem Gedanken :-X

Außerdem beschäftigt mich die Frage ob ich Hormone nehmen muss wenn ein Eierstock weg ist....

Fragen über Fragen ":/

_+Blizpzax_


Jotasa,

ich möchte nochmal kurz auf die LASH zurückkommen.

Manche Frauen haben das Glück selbst entscheiden zu können und für Andere ist die Methode aufgrund der Diagnose leider vorgegeben.

Ich habe ja 2007 (nach meiner ersten Koni) hier im Forum und auf anderen Plattformen angefangen mitzulesen bzw zum Thema HE zu recherchieren. Meine HE war dann Anfang 2011, nachdem ich also vier Jahre Zeit hatte, Informationen dazu zu sammeln und mit mehreren niedergelassenen und Klinik-Ärzten zu sprechen.

Nach den Erfahrungen, die ich so von verschiedensten operierten Frauen fand, stand für mich fest, dass ich keine laparoskopische bzw laparoskopisch unterstützte Entfernung meiner GM durchführen lassen würde.

Die Uni-Klinik, in der ich operiert wurde, hatte mir die vaginale oder die LAVH vorgeschlagen. Ich habe die LAVH abgelehnt, da ich keine Schnitte in meinem Bauch wünschte und eben auch kein Einführen von Instrumenten durch diese Schnitte. Mir persönlich behagt auch die Vorstellung nicht, dass bei der LASH die Gebärmutter im Körper zerkleinert und dann "geschreddert" (morcelliert) wird. Und die Gefahr von späteren Verwachsungen ist ja generell bei der Laparoskopie gegeben.

Die OP-Dauer ist übrigens bei der vaginalen HE am kürzesten (siehe zB den Wiki-Link, den ich auf der letzten Seite eingestellt habe), u.a. eben da die GM nicht erst zerkleinert werden muss vor dem Entfernen aus dem Körper.

Es gibt auch bis heute keine aussagekräftigen Studien, die belegen können, dass der Erhalt des GM-Halses von Vorteil ist. Eigentlich ist der GMH-Erhalt eine sehr alte Methode, die irgendwann verworfen und dann durch die Endoskopie "wiederentdeckt" wurde.

Der verbliebene GMH kann außerdem durch das abtrennen des GM-Körpers auch so vernarben, dass kein aussagekräftiger Pap-Abstrich mehr möglich ist, also die weiterhin notwendige GMH-Krebsvorsorge eingeschränkt sein kann. Die weiterhin möglichen Regelblutungen hatte ich ja schon angesprochen.

Ich wollte das nur der Vollständigkeit halber anführen. Klar, der große Pluspunkt der LASH ist die geringere Beeinträchtigung, aber jede Frau sollte eben in Ruhe überlegen und abwägen, ob sie ihren GM-Hals behalten möchte oder nicht.

Hmm noch kurz zur Wundfläche – natürlich hat keine von uns die jeweiligen betroffenen Quadratzentimeter berechnet, aber wenn man die Schnitte im Bauchraum berücksichtigt und das Einführen der Instrumente, summiert sich auch bei der LASH das durch die OP "traumatisierte" Gebiet.

Vielleicht hat auch Mama Lischen *:) :-) als ausgebildete Fachfrau mit viel Beckenboden-Erfahrung Zeit, dazu noch was zu schreiben, aber sie hat wohl grad viel Streß .

LG

B&amBxam66


Blizza

Ich war auch mit der Koni auch in der Universitätsfrauenklinik Mainz....wie gut die gemacht ist.Kann ich ja nicht sagen.Nur das eben nicht alles entfernt wurde/werden konnte ":/

Klar mach ich Meldung wie es bei mir weiter geht.Ich danke euch jedenfalls jetzt schon für die Unterstützung.

Ich denke morgen sollte die Entscheidung fallen.Ansonsten wird es zumindest mit dem Termin 08.04.13 wahrscheinlich eh nix mehr.

BUamBaVm66


Schnegge

dein Angst und deine Fragen kann sehr gut verstehen. Den Kopf mach ichmir ja jetzt schon,wo noch nicht klar ist ob ich die GM überhaupt entfernen lasse ???

Aber rein logisch kann ja nix zu kurz sein,hat ja vorher auch gepasst. Die GM wird ja nicht mitgenutzt beim Sex...also so raumtechnisch ;-)

Denke mit vorsichtigem Rantasten bekommst du auch wieder Sicherheit und Spaß an der Sache.

s$arah'stern


Hallo Ladies *:)

war beim Doc. Habe extrem viel Luft im Bauch, eine Magenschleimhautenztündung ":/ . Die Schmerzen sind jetzt wesentlich besser geworden. Er hat alles kontrolliert und es ist in alles in Ordnung. Soll mich schonen, schonen, schonen und nochmal schonen. Das werde ich jetzt sehr beherzigen :)z . Es bringt nix im Haushalt gross was zu tun.

@Bagi= Du wurdest fast Zeitgleich mit mir operiert. Wie geht es dir so? Hast du auch Schmerzen, wenn du spazierien gehst oder was im Haushalt machst bzw schmerzen beim stehen oder sitzen? Hast du auch Luft im Bauch? Sorry soviele Fragen aber möchte nur sicher gehen das alles Ok ist nach der Dauer.

@ all

allen weiterhin gute genesung :)* :)* :)* Und Danke für Eure Beiträge-Ist echt super lieb von EUCH!!! @:)

BIam7Bam[66


So jetzt weiß ich zumindest das die uni Mainz die vaginale GM-Entfernung macht und auch noch mehr Kliniken in Frage kommen.

So wirklich zufrieden war ich ja mit der Uni nicht bei der Koni.

Kann ich mit dem histologischen Befund in irgendeine andere Klinik gehen und OP machen lassen?

Oder machen die dann komplette Diagnostik ect. nochmal?

Klar brauch ich sicher ne Einweisung vom FA. Aber ansonsten?

sDilbe{rbrauxt


Hallo Bambam, ich bin auch eine von den "Alten" hier – vaginal operiert.

jetzt kann ich zumindest schon mal klar eine OP-Methode ansagen

Ich will jetzt deine Motivation nicht auf den Nullpunkt drücken, ABER so einfach ist das mit der klaren Ansage dann doch nicht. Klar sollten die Ärzte, die von der Patientin favorisierte Methode anwenden, wenn diese Methode durchführbar ist.

Meine Erfahrung dazu:

Meine HE war die 3. gynäkologische OP in 5 Monaten. 1. OP eine Laparoskopie, 2. OP Abrasio. D.h. die Ärzte kannten meine GM praktisch in- und auswendig. Zudem ist mein Kind vaginal geboren. Für die HE wurde auf Grund dieser Kenntnis die vaginale Methode favorisiert (was auch meinem eigenen Wunsch entsprach). Trotzdem wurde ich im Vorgespräch über die Möglichkeiten der lasparoskopischen Assistenz bzw. der abdominalen OP aufgeklärt, für den Fall, dass sich unter der OP die rein Vaginale als nicht durchführbar erweist. Es gibt Dinge, die können die Ärzte im Vorfeld nicht diagnostizieren (Verwachsungen kann man nicht tasten oder sehen).

Du schreibst, du hattest einen Kaiserschnitt. Das könnte zur Notwendigkeit der laparoskopischen Assistenz führen, weil Verwachsungen entstanden sein können.

Alles in allem hatte ich hatte ich 5 Gyn-OPs. Drei davon via Bauchspiegelung. Die Narben sind nur noch von medizinischem Personal als OP-Schnitte identifizierber (und natürlich von mir, weil ichs weiß)

BCamBadm66


Hallo **Silberbraut ** *:)

Tja auf sowas will ich mich eigentlich nicht einlassen.

Klar können bei einem Kaiserschnitt Verwachsungen entstehen,aber gibt es da nicht shon Hinweise drauf bei den Unterrsuchungen?

Und wenn ich die Narben sehen kann ist es genau das was mich stört.

Mit meiner Kaiserschnittnarbe kann ich grade so leben,immerhin habe ich dafür meinen tollen Sohn.

Aber mehr wäre doch zuviel...für mich.

Szchne[ggex40


Sorry das ich das so sage, aber lieber 2-3 Närbchen (die sind ja meist nicht groß) als eine eventuell tickende Zeitbombe in sich drin.

Aber das ist nur meine Meinung und vielleicht auch ziemlich krass ausgedrückt, aber so bin ich leider. |-o

sBilb<erb)rauxt


Tja auf sowas will ich mich eigentlich nicht einlassen.

Diese Form der Aufklärung, wie ich sie oben beschrieben habe, hat eine rechtliche Grundlage. Im Prinzip müssten die Ärzte die OP abbrechen (falls sie sich als nicht durchführbar erweist), wenn du ausschließlich der vaginalen OP zustimmst und auf dem Aufklärungsbogen schriftlich festhältst, dass du der Lap. Assistenz oder den Bauchschnitt grundsätzlich ablehnst.

Klar können bei einem Kaiserschnitt Verwachsungen entstehen,aber gibt es da nicht shon Hinweise drauf bei den Unterrsuchungen?

Nein, die Beweglichkeit der GM wird erst unter Narkose getestet. Und Verwachsungen kann man nur mittels Laparoskop als minimalinvasive Methode eindeutig erkennen.

sailpberbra ut


Sorry, sollte die Lap. Assistenz heißen |-o

Schnegge

aber lieber 2-3 Närbchen (die sind ja meist nicht groß) als eine eventuell tickende Zeitbombe in sich drin.

Ich gestehe, ich denke genauso :)z

BLamBxam66


silberbraut

vielen Dank für deine Posting!

Mir war nicht so klar,daß ich drauf achten muß,daß es schriftlich festgehalten wird auf dem Aufklärungsbogen.

Das werde ich dann im Falle des Falles tun.

b9erAn,erixn


Bambam... *:) ich hatte vor vier Jahren eine LAVH also mit einem Löchlein im Bauchnabel und zwei knapp oberhalb der Schamhaargrenze und eines in der Schamgegend. Da sieht man überhaupt nichts mehr, ich musste vorhin rasch nachschauen und habs fast nicht gefunden... :-D . Ich denke auch, dass du dich da getrost den Ärzten anvertrauen kannst, was die OP - Methode angeht.

Alles Gute dir.. :)* :)* :)*

BNamB\am6x6


Schnegge

Sorry hatte dein Posting glatt übersehen.

Ja ich weiß,daß meine Einstellung zu Narben sehr extrem ist.

Die allermeisten Menschen werden es sehen können wie du und das finde ich wirklich aus vollem Herzen klasse.

Aber es hilft mir nicht raus.

Ich will MIT meinem Körper gut leben. Das macht er mir jetzt schon sehr schwer mit den chronischen Rückenschmerzen und den mittlerweilen monatenlangen Blutungen und Schmierereien.

Was es bedeuten würde wenn jetzt noch Narben bleiben mag ich mir nicht so recht vorstellen.

Warum ich so anders ticke weiß ich nicht,weiß nur das es so ist.

Und ich mag deine klare und knappe Art *lächel*

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