Gebärmutterentfernung vaginal

NyymSeria


*P.S. @Vivky34

Was verändert sich nach so einer OP?

– Keine Kreuzschmerzen und keine Inkontinenz mehr beim Sport, weil der Druck der großen Gebärmutter auf die Wirbelsäule wegfallen ist und sie nicht mehr auf die Blase drückt (ist beides bei Dir kein Thema)

– Erste Symptome der Menpopause (Hitzewallungen hin und wieder tagsüber, nachts etwas schwitzen), weil auch ein Eierstock entfernt wurde und nun weniger Hormone produziert werden. Mit 51 ist das bei mir ok und im Rahmen der natürlichen Entwicklung. Hält sich (zurzeit noch) in erträglichen Gernzen. Dir wird das wohl keine Probleme bereiten, weil Du nach der Hysterektomie Hormone bekommen wirst (wenn ich das richtig verstanden habe) und so die Menopause nicht verfrüht einsetzen kann. Diese üblichen Symptome treten dann erst auf, wenn Du Jahre später die Hormone absetzt.

Mir fällt – von der Erfahrung mit meiner Hysterektomie her – nichts ein, was für Dich als negative Konsequenz gelten könnte. Es sei denn die Einnahme von Hormonen an sich wäre negativ.

nfe;eroxd


So da bin ich noch mal: die Blutung war zum Glück nur einmalig. Ich fühle mich zwei Wochen nach der OP recht fit, allerdings habe ich jetzt ein neues Problem.

Meine Gebärmutter wurde aufgrund einer erneuten Senkung entfernt. Zudem hatte ich Blasenprobleme (Stressinkontinenz) und manchmal auch Darmentleerungsstörungen. Vor allem auch der ständige Druck nach unten/Fremdkörpergefühl war schlimm. Bei zwei Voruntersuchungen wurde auch eine Rectozele Grad 2 gesehen. Ich habe insgesamt 3 Ärzten des Beckenbodencentrums all meine Leiden geschildert und darum gebeten, lieber gleich alles was nötig ist gleich zu operieren, denn eine dritte op will ich nicht auch noch.

Die Ärzte stimmten einer Gebärmutterentfernung zu, Plastik der hinteren Scheidenwand wird erst wàhrend der op entschieden, aber "mit sehr großer Wahrscheinlichkeit wird sie gemacht werden.."

Nach der op sagte man mir dann, das es nicht nötig war. Und nun nach zwei Wochen: die rectozele ist stärker als vorher, wahrscheinlich weil die gesenkte Gebärmutter weg ist. Ich habe keine normale darmtätigkeit! Kann und kann kaum entleeren. Zunächst Abführmittel genommen. Sehr schwer nach zwei bis drei Tagen Stuhlgang. Aber immer nur unvollständige Entleerung. Mehr Abführmittel genommen = Durchfall. Abführmittel abgesetzt und Buttermilch und Flohsamenschalen genommen = die reinste qual. Selbst mit Gegendrücken ging nichts. Ich habe solch eine Druck und Ausbeulung in die Scheide!

Ich bin so verzweifelt. Wieso wurde es bloss nicht mitoperiert? Genau vor sowas hatte ich Angst.

Ich werde am Montag die Klinik anrufen und um einen Untersuchungstermin bitten.

Wer hat Erfahrungen mit rectozelen? Kann ich was machen um normale Entleerung zu erreichen und vielleicht ohne weitere op klarzukommen? Dieses Gefühl den Darminhalt in der Scheide zu spüren, ist furchtbar. Gibt es jemanden hier, dem es ähnlich geht oder ging?

Ach was fürn Mist!

E!hemal[igerW Nutfzer (o#32573x1)


Das mitzuoperieren wäre wohl nicht gegangen, weil da ja zwei komplett unterschiedliche Fachdisziplinen werkeln und das ist meistens schlecht zu koordinieren.

vermutlich wirst du das nochmal nachoperieren lassen müssen wenn sich nicht fundlegendes tut. aber von alleine wirst du das Problem wohl nicht los werden ...

FGra-uE@lla


Bei meiner OP wurde eine Rektozele gleich "mitversorgt". Welchen Grad die hatte, weiß ich allerdings nicht. Im OP-Bericht stand: doppelmannsfaustgroßes (seltsamer Begriff) Myom mitsamt Uterus entfernt. Beckenbänder umgesetzt um einen Descensus zu beheben und irgendetwas wurde genäht "unter gleichzeitiger Versorgung einerr Rektozele". Ich dachte mir: wenn Chirurgen erstmal am schnippeln sind, ist es wie beim Friseur: sie können nicht aufhören. Aber wenn ich das so lese, kann ich ja froh sein, dass das gleich miterledigt wurde!

n=eerQod


Ich habe heute mit einer Ärztin vom Beckenbodenzentrum Berlin, wo ich operiert wurde, telefoniert. Mir wurde gesagt, dass die rectozele sich während der op nicht alls so gross gesehen wurde, dass mann operieren musste. Sie sagte, dass man alle straffungsops erst machen sollte, wenn die probleme sehr gross sind. Denn die Ergebnisse halten oft nicht dauerhaft und man will nicht zu früh alles verschiessen.

Ich soll jetzt Macrogol (abführmittel) ein oder zweimal am Tag ausprobieren. Wenns nicht besser wird, mich noch mal melden. Hoffe mal, dass es damit geht. Wenn der Enddarm leer ist, ist es auch erträglich mit dem Gefühl in der Scheide.

Es ist eben so, dass nach zwei Operationen und der fortwährenden Bindegewebsschwäche nicht alles "ungeschehen" gemacht werden kann.

_@Nixxe_


In welchem BBZ warst Du in Berlin? Helios oder Alexianer?

???

n:eerxod


Sankt Hedwig Krankenhaus (alexianer). Zweimal schon.

M9ama LGischexn


@ neerod,

das interessiert mich auch, in welchem BB-Zentrum in Berlin Du operiert wurdest. Es gibt 3 BB-Zentren in Berlin

Wie alt bist Du denn und wie kam es zu Deiner Senkung?

Ich bin auch in Berlin operiert worden. Primär wollte man bei mir auch zwei Op´s machen, aber da ich ausdrücklich um eine einzige Op gebeten hatte, weil ich ein nominelles Zeitproblem hatte, ist man meinem Wunsch gefolgt. Ich bin bis heute (im Februar sind es 4 Jahre) mega zufrieden mit dem Ergebnis. Ich habe eine komplette BB-Plastik bekommen und eine Rektozelen-Korrektur, sowie eine vaginale He.

Viele Grüße

n3eerxod


Wie im beitrag vorher geschrieben, im Sankt Hedwig krankenhaus, das müsste das Deutsche Beckenbodenzentrum sein...

Bei mir fing es nach der Entbindung an. Ich hatte über 40 Stunden Wehen und am Ende keine Kraft mehr. Zur Austreibungsphase haben sie mit einem Tuch Druck auf meinem Bauch ausgeübt. Direkt danach hatte ich eine deutliche Senkung der vorderen Scheidenwand. In den nächsten Jahren verschlechterte sich diese Cystozele und trat etwas aus dem Scheidenausgang. Die Gebärmutter senkte sich auch zum Ausgang. Die Blasenprobleme wurden grösser.

Ich hatte dann 2009 eine Gebärmutteranhebung mittels Netz und eine vordere Scheidenplastik. Danach gings mir sehr gut. Aber in den nächsten 3 jahren sank wieder einiges. Also die Stelle der Scheidenplastik hält noch gut. Und auch das Netz hielt die Gebärmutter noch an der richtigen Stelle. Allerdings hat meine Bindegewebsschwäche verursacht, das die Gebärmutter und hier vor allem der Gebärmutterhals sich stark in die Länge bewegt haben. Der Muttermund lag am Ausgang.

Man hätte den Muttermund zwar kürzen können, damit er die Blase nicht weiter abdrückt und soweit unten weniger Fremdkörpergefühl verursacht, aber das Ergebnis wäre nur unvollständig gewesen. Daher habe ich mich für eine Hysterektomie entschieden. Allerdings inständig gehofft, dass auch die hintere Scheidenwand gestrafft wird. Aber an das vorhandene Netz konnte die obere Scheide angenäht werden. So dass sich zumindest dort nichts senken kann.

Nun muss ich den Aussagen der Ärzte vertrauen, dass es noch nicht nötig gewesen war und dass der Stuhlgang schon noch klappen wird.

Habe gestern und heute macrigol genommen, aber bis jetzt noch nichts .....

MQama. Liscxhen


Hei Neerod,

Deinen vorigen Beitrag hatte ich noch nicht gesehen, da ich da wahrscheinlich meinen Beitrag gerade geschrieben hatte. Ich habe leider nur eine sehr langsame W-Lan-Verbindung.

Ja, dass ist das Alexianer und war Deutschlands erstes BB-Zentrum überhaupt. Inzwischen gibt es alleine in Berlin 3 BB-Zentren.

Da Du schon voroperiert warst, hast Du völlig andere Voraussetzungen gehabt. Leider halt keine besseren, aber das wird man Dir ja auch gesagt haben.

Leider hast Du noch nicht gesagt, wie alt Du bist. Ich war immerhin fast 46 Jahre alt, aber dennoch eigentlich zu jung für eine komplette Plastik. Die schwere der BB-Schäden hat dann unter der Op ergeben, dass ich leider doch eine komplette Plastik benötigt habe.

Komischer Weise wusste ich bis zur Op gar nichts von meiner Rektozele, da ich schon immer eine sehr lahme Verdauung hatte.

Mich wundert nur, dass man Dir in der Klinik nicht gleich gesagt hatte, dass Du das Macrogol mindestens 8 Wochen lang nehmen solltest. Die Wirkung vom Macrogol setzt nicht direkt ein, denn es ist kein Abführmittel. Es ist lediglich ein Stuhl-Weichmacher. Wichtig ist, dass Du ausreichend trinkst.

Ich hatte dieses Jahr nach meinem Umzug auch massive Verdauungsprobleme, da das hiesige Brot ohne Sauerteig gebacken wird. Grundsätzlich ist die Ernährung hier eine ganz andere, so dass ich sogar in diesem Jahr wieder Macrogol genommen habe. Bei mir trat die Wirkung auch erst nach 4 Tagen ein. In Deinem Fall kann es durchaus auch sein, dass Dein Darm noch unter der Narkose "leidet". Hab ein wenig Geduld und versuch es wirklich für die Zeit von 8 Wochen bzw. jetzt noch 6 Wochen das Macrogol zu nehmen.

Ich kenne einige Frauen, die bei Prof. Tunn waren und bis auf eine leider war sie durch diverse Vor-Op´s wirklich verpfuscht , sind alle sehr zufrieden mit ihrem Ergebnis. Das dortige Team weiß wirklich, was es tut.

Machst Du denn irgendwelche Übungen gegen die Erschlaffung des Bindegewebes?

Viele liebe Grüße auch an die anderen in diesem Faden

n]eeroxd


Hi,

Das macrogol wurde mir erst vorgestern am Telefon genannt. Wenn ich bis morgen wieder keinen Stuhlgang habe, soll ich das Beckenbodenzentrum anrufen....

Ja im Hedwigskrankenhaus erscheinen mir die Ärzte sehr kompetent und machen v.a. diese OPs häufig.

Und die Schwestern und Pfleger und das restliche Personal waren durchweg freundlich. Auch die Zimmer sind schön modern.

Ich bin 41 Jahre alt...

Mnayma L3iscxhen


":/

Mit 41 denke ich, werden die Ärzte wirklich sehr vorsichtig sein mit einer weiteren Korrektur.

Das Problem ist ja, dass man noch keine wirklichen Langzeitstudien hat, also inzwischen erst so ca. 19 Jahre Erfahrung in Bezug auf die Haltbarkeit.

Leider halten sich sehr viele Frauen nicht an die angegebenen Verhaltensregeln nach solchen Op´s und die allgemeine Disziplin (BB-Training für den Rest des Lebens) lässt auch zu wünschen übrig und dann kommt noch die häufige Gewichtszunahme ich oder nach den Wechseljahren hinzu, so dass es nur sehr waghalsige Ergebnisse gibt, da dies alles keine guten Voraussetzungen für die Haltbarkeit sind. Wenn es dann, also nach den soeben genannten schlechten Voraussetzungen – vielleicht noch in Zusammenhang mit einer genetisch bedingten Bindegewebsschwäche steht – und vielleicht von Hause aus Übergewicht vorliegt, dann wird eine erforderliche Nach-Op nach mehr als einem Jahr extrem schwierig für die Ärzte.

Wer einmal eine komplette Plastik hat (das wäre bei Dir dann ja auch der Fall, wenn die Rektozele korrigiert wurde), der sollte sich schwer hüten, eine weitere BB-Op zu bekommen. Leider haben wir Frauen, gerade bei einer vorliegenden allgemeinen Bindegewebsschwäche keinen direkten Einfluss auf eine erneute Notwendigkeit einer Op, denn vor Ablauf der Wechseljahre kann niemand konkret sagen, wie stark unser Hormonspiegel abfallen wird. Der Hormonspiegel ist stark entscheidend für die Festigkeit des Bindegewebes.

Dies hat zur Folge, dass eine vor den WJ erfolgte Op nach den WJ ihren Erfolg einbüßt. Fazit ist dann, dass eine weitere Op nötig sein kann, die dann mit wesentlich größeren Risiken behaftet ist. Darum sollte man wirklich solange, wie möglich mit einer Op warten.

Bei mir wurde unter der Op auch noch das Steißbein verschraubt unter der Entbindung gebrochen und schwebte schmerzhaft knapp 11 Jahre frei im Raum , die Mutterbänder wieder zusammen genäht und der gesamte obere Beckenboden angehoben, der Damm wurde rekonstruiert, eine vordere und hintere Scheidenplastik gemacht, sowie die Rektozele korrigiert.

Sollte bei mir wirklich eine weitere Op nach den WJ nötig werden, dann werde ich definitiv nach Deutschland zurück kommen und mich wieder bei Prof. Tunn operieren lassen. Ich hoffe, dass er dann noch da ist.

Hab wirklich Geduld und schone Dich, solange wie möglich.

n&eer~od


DANKE........

nLeerxod


Also mit dem Macricol gehts nur leidlich, will sagen unter Schwierigkeiten ein wenig. Oh man hoffentlich bleibt das nicht so!

nWeeroxd


So, nachdem ich mit dem Macrigol 5 – 7x hintereinander aufs Örtchen musste, versuch ich es mit einem halben Tütchen. An die veränderten Lageverhältnisse in meiner Scheide gewöhne ich mich wohl oder übel...

Aber nun fängt es an etwas innen zu schmerzen und zu brennen. Ausserdem fühlt die Scheide sich nach der Op jetzt trocken an. Morgen nachmittag habe ich einen Termin bei meiner Frauenärztin. Vielleicht hab ich ne Pilzinfektion? Oder verursacht die Scheidentrockenheit dies? Bleibt das jetzt immer so?

Auch das magricol verursacht ein Wundsein und Blähungen. Lässt das nach? Ohne traue ich mich nicht, hatte ja vor zwei, drei Wochen schlimme und vor allem schmerzhafte Verstopfungen.

Nach der Op hatte ich Schmerzen in der rechten Leiste, rechte Pobacke und Hüfte. Das trat erstmal in den Hintergrund für mich, aber jetzt werden diese Schmerzen immer stärker. Ich würde so gerne ins Schwimmbad gehen, nur das traue ich mich nicht. Eine Baustelle nach der anderen! Wer weiss ob man überhaupt noch in diesem Jahr zum Orthopäden kommt....

Langsam werde ich richtig depri, hab gar keine Lust mehr aus dem Bett zu kommen. Kann auch nicht wirklich sagen, dass ich heute nach der OP glücklicher bin. Einerseits hat sich mein Blasenproblem richtig gut gebessert, aber dafür die Rectozele verschlechtert. Fühl mich nicht fit und hab Schmerzen...

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