Gebärmutterentfernung vaginal

LToredxa


@PapillonDW

Hallo,

mich interessiert, wieso dein verbliebener Eierstock jetzt entfernt

werden soll. Vor allem würde mich interessieren, ob dir der/die Gynäkologe(in) eine Möglichkeit genannt haben ob man den auch erhalten könnte,oder nur diese eine Variante des Rausnehmens? Und ist das die Meinung nur eines Gynäkologen, oder hast du mehrere Meinungen eingeholt. Finde es halt wichtig, daß alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, weil das ja nun eine sehr wichtige Entscheidung darstellt. Du hast ja auch gesagt, daß du danach, wenn er entfernt wird auf künst. Hormone angewiesen bist. Frage deshalb, weil sich manche Gyns. Mühe geben, die Patienten optimal zu beraten, andere wiederum weniger Engagement zeigen. Und für die Patienten die mit solchen Dingen zu tun haben ist es schließlich eine lebenslange Entscheidung -

je nachdem eben.

Viele Grüße :-)

P)apVil"lonDxW


@ Loreda

Hallo Loreda,

um deine Frage zu beantworten muss ich ein wenig ausholen, damit die "Erklärung" verständlich wird.

Seit meinem 19. Lebensjahr verhüte ich nicht (ich bin jetzt 36), bin aber nie schwanger geworden. Ich hatte früher wahnsinnig unregelmäßige, lange, schmerzhafte Perioden, teilweise aber auch Zyklen von 3 Monaten ohne Periode. Natürlich wurde ich gründlich auf den Kopf gestellt (ebenso mein damaliger Mann), ohne dass etwas gefunden wurde.

1992 begann ich eine Hormontherapie, da mein damaliger FA der Meinung war es könnte helfen ein Kind zu bekommen. Schon damals hatte ich wahnsinnige Schmerzen, auch beim GV, bekam aber nur die lapidare Antwort "ich solle voher auf Toilette gehen, damit es nicht so weh tut". Naja, ich war 22 und glaubte dem FA damals. Als ich mal wieder zur KOntrolle beim FA war wegen der Hormonbehandlung, bekam ich eine sofortige Einweisung ins KH zwecks Not-OP. Mein linker Eierstock war entartet und stand kurz vorm Platzen. Es hatte sich dort Endometriose gebildet die immer in den Eierstock hinein geblutet hat, das Ding war damals Männerfaust-gross. Also kam die Not-OP mit den anschliessenden Horror-Erfahrungen, die ich teilweise schon berichtet hatte.

Nachdem ich diesen Eingriff überstanden hatte, regulierte sich bei mir der Hormonhaushalt, Periode wurde absolut regelmässig, Blutung und Schmerzen normal.

Nach einem Jahr jedoch bildeten sich die ersten Zysten am verbliebenen Eierstock. Fast hätte ich auch ihn verloren, doch konnte er "gerettet" werden, was jedoch nach sich zog, dass ich regelmässig mehrmals im Jahr Zysten hatte dort, die mich auch arbeitsunfähig machten. Das ging bis heute so.

Schwanger wurde ich nicht.

1996 wurde erneut eine Bauchspiegelung gemacht um herauszufinden, ob der Eileiter offen war oder es dort Verwachsungen gab. Untersuchung war diesbezüglich ohne Befunde - ich hätte also schwanger werden sollen/können. Wurde ich aber nicht.

Dafür hatte ich dann Verwachsungen am Darm , Schmerzen in der Narbe von der Not-OP (damals Bauchschnitt, da mein damaliger FA gleich den Blinddarm mit entfernte), ein taubes GEfühl vom Schambein bis zum Bauchnabel. Seit ca. 6 Jahren nun habe ich wieder starke Schmerzen, die mich jedesmal mindestens 2-3 Tage ausser Gefecht setzen, wenn ich meine Periode habe. Selbst mit stärksten Schmerzmitteln ist es kaum auszuhalten. Die Blutung wird immer weniger, die Schmerzen immer mehr.

Vor einigen Wochen stellte mein FA (mittlerweile habe ich einen super tollen FA gefunden, also nicht mehr den von damals!) dann fest, dass ich ein Myom AUF der GM habe, das in Richtung rechter Eierstock wächst, es war zu dem Zeitpunkt ca. 4 cm gross. Eine vaginale Untersuchung war bei mir nicht möglich aufgrund der starken Schmerzen, also nur eine Untersuchung per Ultraschall.

Diagnose nach allen Untersuchungen: mindestens ein Myom (es kann nicht ausgeschlossen werden, dass noch mehrere Myome in der GM sitzen), Endometriose und Verwachsungen sowohl an der Narbe als auch im Bauchraum.

Mein FA liess mir alle Möglichkeiten offen und drängte auch NICHT auf eine OP. Er erklärte mir alles und ich habe mich mindestens 4 mal lange und ausführlich mit ihm unterhalten, auch über verschiedene Möglichkeiten.

Er schlug mir auch vor zunächst eine Bauchspiegelung zu machen um nachzusehen, wie schlimm es denn bei mir aussieht sozusagen. Und er hat mir auch vorgeschlagen den Eierstock zu belassen.

Die Total-OP ist also meine eigene Entscheidung, mein eigener Wunsch. Aus folgendem Grund:

Da ich Endometriose habe, wird diese immer wieder auftreten, so lange ich den Eierstock noch habe. Selbst wenn ich Hormone nehme, die mich künstlich in die Wechseljahre schicken, wird die Endometriose nach wenigen Wochen wieder auftreten. HInzu kommen die Zysten die ich immer wieder am Eierstock habe.

Wenn ich nur das Myom entfernen lasse, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass ich weitere Myome bekomme und wieder operiert werden muss. Das jetzige Myom bereitet mir Schmerzen und drückt auf Blase, DArm und Eierstock.

Wenn ich eine diagnostische Bauchspiegelung machen lasse, muss ich in Narkose gelegt werden. Nur um dann evtl zu erfahren, dass doch eine grosse OP notwendig ist und somit eine erneute Narkose?

Mein jetziger Ehemann ist sterilisiert und somit kann ich von ihm eh kein Kind bekommen. Da ich aber seit 17 Jahren nicht einmal schwanger war, ist die Wahrscheinlichkeit bei mir schwanger zu werden eh verschwindend gering bis Null.

All diese Dinge haben mich dazu gebracht diese Entscheidung zu fällen und eine Total-OP anzustreben. Für mich bedeutet das: endlich keine Schmerzen mehr, endlich keine Verwachsungen mehr, endlich nicht mehr 2-3 Wochen im Monat Schmerzen zu haben. Wenn ich das hoch rechne für die Zeit bis zu meiner "natürlichen" Menopause, dann komme ich auf einige Jahre die ich schmerzfrei bin - nämlich auf fast 9 Jahre! Und das ist es mir allemale wert!

Zu den künstlichen Hormonen: dazu möchte ich noch zweierlei sagen.

Zum Einen soll ich diese einnehmen, da bei mir schon mehrere Bandscheibenvorfälle und - vorwölbungen vorhanden sind, somit mein Knochenapparat schon geschädigt ist und mein FA einfach das Risiko der Osteoporose bei mir mindern möchte.

Zum anderen: es ist erwiesen, dass ein zu hoher Östrogenspiegel zu Myomen und Endometriose führt. Und Östrogen wird u.a. im Eierstock produziert. Auch dies ein Fakt der mich darin bestärkt zu sagen "raus mit dem Ding".

Auch wenn ich mich nun also freiwillig zu dieser Total-OP entschlossen habe, heisst es nicht, dass ich frei von Ängsten bin.

Ich muss am 06.09. ins Krankenhaus, am 07. werde ich dann operiert. Und ich habe Muffe ohne Ende. Liegt vielleicht auch daran dass ich nicht genau weiss, was denn bei der OP letztendlich herauskommen wird, wie "schlimm" es denn in meinem Bauch wirklich aussieht etc pp.

Der Bauchschnitt wird bei mir gemacht um die Verwachsungen besser entfernen zu können und um die entstellende Narbe von der ersten OP kosmetisch zu verschönern.

Ich hoffe, dass ich schnell wieder auf die Beine kommen werde, dass auch ich nach 5-6 Tagen wieder aus dem KH raus kann. Dann werde ich gern davon berichten wie alles verlaufen ist.

Lieber Gruss, Ela

g_eAraniuxm


@PapillonDW

Ach Mensch, das du so sehr gelitten hast in den vergangenen Jahren, tut mir echt leid! :°_

Obwohl ich auch schon Zysten am Eierstock hatte und daher die Schmerzen kenne, war´s bei mir lange nicht in der Intensität wie bei dir!

Ich kann dich gut verstehen, dass du dich für die Total-OP entschieden hast.

Du wirst sehen, danach fängt ein "neues" Leben für dich an!!!

Und das mit den Hormonen ist doch halb so schlimm.

Heutzutage kann man sie so fein dosieren, dass es dir dann "nur gut " gehen kann! Glaub´s mir. Ich bin (in meinem früherem Leben ;-D) Arzthelferin und habe auch schon mal vor eeeeewigen Jahren bei einem Gyn gearbeitet. Ich habe genug Patientinnen gesehen denen es danach entschieden besser ging.

Bezüglich der Dauer des KH-Aufenthaltes: Meine Histerektomie war ja bereits vor 4 Jahren, und obwohl es bei mir vaginal ohne Bauchschnitt gemacht wurde, mußte ich 10 Tage stationär bleiben.

Bei meiner Mutter ( vag. Histerektomie, ´83) waren es noch 3 Wochen!!

Aber ich denke so mit 7 Tagen mußt du schon rechnen.

Auf alle Fälle mußt du dich zu Hause noch richtig lange schonen und verwöhnen lassen!;-) ;-D

Ich wünsch dir alles erdenklich Gute für deine OP!! @:)

B"inex63


Guten Morgen

*:) Herzlich Willkommen ihr beiden Neuen. @:) :)*

geeranium,auch dir Danke für deine mutmachenden Worte in Sachen Rückenlage.

Ela:Du hast Schlimmes durchgemacht und ich bin sicher, dass dein Entschluß der Richtige ist und du nicht übereilt handelst. Manch eine hätte so lange sicher nicht gewartet. E s wird dir danach sicher besser gehen. Ich wünsche dir alles, alles Gute. :)* :)^

Babs2105:Ich hoffe du liest hier noch. *:) Geht es dir denn noch nicht besser oder mags du uns nicht schreiben was dir passiert ist, bzw. wie deine OP gelaufen ist? :°_ Ich warte eigentlich jeden Tag, dass ich was von dir höre und bin schon ganz traurig. :-(

lg Bine

Pfapi=llNonDxW


@ alle meine Vorschreiberinnen

Habt erst einmal Dank für euer Mutmachen! Es tut gut hier auf Frauen zu treffen, die genau wissen wovon frau redet!

Leicht gemacht habe ich mir meine Entscheidung garantiert nicht. Am Anfang habe ich sogar nur geheult wie ein Schlosshund bei dem Gedanken daran, dass ich Organe verlieren soll. Und das obwohl ich so fiese Schmerzen hatte all die Jahre.

Ich hatte mich stunden - sogar tagelang im Internet quer gelesen, unter anderem auch hier im Forum, habe nächtelang wach gelegen...

Mein FA stand mir sehr skeptisch gegenüber, hat immer wieder hinterfragt - das fand ich sogar gut! Denn so zeigte er mir, dass er nicht einer von denen ist, die einfach mal eben "schneiden" wollen! Er hat mir wochenlang Zeit gelassen und hat immer das Für und Wider mit mir diskutiert, er hat es wirklich mir allein überlassen und das finde ich super gut.

Und als ich ihm dann mitteilte, dass ich doch die Total-OP wolle, da hat er mich gleich zu sich bestellt und nochmal fast 1,5 Stunden mit mir geredet über alles. Sogar Zeichnungen hat er gemacht und mir Fachbücher gezeigt - so gründlich hat er mich aufgeklärt. Nach alle dem und nachdem ich ihm erneut begründen musste, warum ich denn diese Total-OP wolle, hat er dann gesagt es ist o.k. für ihn und er kann es guten Gewissens verantworten und die OP durchführen. Ich konnte ihn wirklich alles fragen, nichts war für ihn zu simpel oder zu lächerlich, er hat mir alles super gut erklärt.

Ich wünsche wirklich jeder Frau, dass sie so einen klasse FA findet wie ich ihn hier gefunden habe.

Ja, ich hoffe sehr, dass nach der OP eine gute Zeit beginnt für mich und auch für meinen Mann. Denn diese Schmerzen haben auch unsere Ehe stark auf die Probe gestellt, aber die Beziehung dadurch auch gefestigt.

Was für mich auch positiv war, war dass ich zwischendurch, in der Phase der Entscheidungsfindung, noch einmal meine Periode hatte. Und spätestens an diesen Tagen wusste ich genau, wie meine Entscheidung ausfallen würde - auch wenn sicherlich irgendwie ein Stück Trauer dabei ist. Diese Schmerzen wollte ich nie wieder haben!

Nun verbringe ich die letzten 3 Tage noch hier, habe schon alles fürs Krankenhaus gepackt und tausend Dinge gehen mir durch den KOpf. Zumal ich auch der Typ "Panik-vor-Krankenhaus" bin *lach*. Also hab ich mir schon Wohlfühl-Klamotten eingepackt, Bücher, sogar ein Kuscheltier das ich von meinem Mann mal bekommen habe (verrückt für eine "alte" Frau von 36 Jahren *Grins*). Und hoffe, dass ich die Tage im Krankenhaus einigermassen gut überstehen werde. Und mich nach überstandener OP in den Reigen derer einreihen kann die sagen "ich habe es nie bereut".

Sicherlich ist danach noch Schonung angesagt und das werde ich auch einhalten. Aber da ich eher zu den "unruhigen GEistern" gehöre und auch eher ein Stehauf-Mädchen bin, denke ich schon, dass ich schnell wieder auf den Beinen bin.

Nochmal Danke für das Mut-machen an Euch!!

Gruß, Ela

sRhamansinx6


Hallo mal wieder

Erstmal möchte ich Kira und Ela alles Gute wünschen.

Meine Bekannte hatte am Dienstag ihren Eingriff perSpiegelung. Während der OP wurde wohl ein bißchen gefuscht - sie haben eine Arterie verletzt und mußten Transfusionen geben. Aber trotz allem ist sie am Donnerstag auf eigenen Wunsch nach Hause. Schmerzen hatte sie danach kaum und machte auf mich einen ganz guten Eindruck.

Sie hat mir empfohlen es auf die gleiche Art zu machen statt Vaginal.

Ich bin jetzt sehr verunsichert - vaginal oder Bauchspiegel ??? ?

Ich mußte in der letzten Woche nochmal zu meinen alten FA um die Pille zu holen, damit ich meine seit ende July anhaltenen Blutungen mal in den Griff kriege. Auf meine Fragen bezügl. der OP habe ich nur kurze, knappe Antworten bekommen. Also bin ich jetzt genauso schlau wie vorher.

Welche Art ist denn die schonenste?, welche heilt am schnellsten?

Gruß shamanin6

S{onneYnb@lu^mex57


Hallo

Es ist ja ein Wahnsinn was sich hier alles so tut. War 3 Tage nicht im Forum und komme bald nicht mehr nach. An Alle Neuen herzlich willkommen. Bin schon ein alter Hase.. OP 31.5. und schaue immer noch mal nach dem Rechten. Warte noch auf neue Nachrichtten von Babs. Ich hoffe es geht ihr langsam besser. An alle die noch eine OP vor sich haben, Kopf hoch alles halb so wild. Einen schönes Wochenende Sabrina

L$uIcy1x7


*:)

endlich mal ein paar Tage Sonne und ich habe meine erste heißgeliebte Herbstwanderung geschafft! 11 km in geruhsamen 3 1/2 Stunden. Morgen ist die OP (Bauchschnitt) 6 Wochen her und ich fühl mich super-fit (...Bäume ausreiß ;-D) Vielleicht beruhigt das einige die es noch vor sich haben. Die ersten 4 Wochen habe ich zuhause wirklich keinen Strich getan (ja, ich hab auf alle gehört :)D ) bin nur immer kurze Strecken spazieren gegangen, da Laufen am angenehmsten war.

Ela Ich drück dir ganz, ganz fest die Daumen daß alles gut läuft (aber plan lieber mal ein paar Tage länger im Krh. ein, Bettnachbarin war wegen Endometriosezyste und div.Entzündungen 10 Tage stationär)

nochmal wegen Seitenlage: Nachdem man ja ziemlich zügig das Bett verlassen kann, habe ich mir einen Besucherstuhl in eine Ecke gestellt und es mir dort die meiste Zeit gemütlich gemacht (..wenn niemand da war einen zweiten dazu und die Füße hoch...)

wünsch allen eine sonnige Woche

Lucy

BnabDs2{10(5


Bine63

Ja, ich lese hier immer noch. Da letzten Mittwoch meine Scheide noch recht angeschwollen war, belam ich von meiner Färztin wieder stränge Bettruhe verordnet. Mir geht es soweit ganz gut, bis eben auf die Schwellung.

Ganz kurz berichtet: Ich wurde am 14.08 (montag) opriert. Die Op selbst verlief eigentlich nach Plan und komplikationslos.

Nach der Op ging es mir selbst aber nicht sooo toll. Ich mußte zwei Tgae lang brechen und mein Kreislauf lies auch zu wünschen übrig. Schmerzen selbst waren erträglich, ich bekam jaauch Schmerzmittel intravenös. Durfte auch am selben Tag abends auch schon aufstehen und zur Toilette gehen, allerdings nur mit Hilfe. Dienstag habe ich auch noch brechen müssen, ich bekam dann wieder Infusionen weil ich nichts behielt. Ab Nachmittag ging es mir dann besser. Mittwoch war der schlimmste Tag, der "Abführtag", da ich selbst nicht abführen konnte bekam ich Dulcolax, als das nicht half Saft. Danach verbrachte ich fast den ganzen Tag auf der Toilette. Aua... vorn und hinten. Warnicht so toll. Habe auch starke Schmerzen bekomme, durch das viele Drücken.

ANsonsten geht es jetzt aufärts. Von einer Seitenlage habe ich nichts zu berichten. Obwohl ich einen Bandscheibenvorfall hatte konnte ich ganz gut liegen, allerdings wurde mein Rücken von den Schwestern mit Durblutungsfördernder Salbe eingerieben.

Ich durfte (nach vielen Bitte, bitte" sagen) schon am Samstag derselben Woche entlassen.

Bin jetzt zu Hause und erhole mich langsam aber fühlbar besser.

Wünsche allen hier noch einen schönen Sonntag

Babs *:)

Lbo$rexda


PapillonDW

Hallo,

danke erstmal für deine ausführliche Antwort. Da hast du ja schon einiges durchgemacht. Da mir auch schon der linke Eierstock entfernt wurde, ohne meine Zustimmung und andere ähnliche Dinge, wollte ich eben wissen, ob du ausreichend über alle Möglichkeiten aufgeklärt wurdest. Nun hast du beschrieben, daß du einen sehr aufmerksamen und unterstützenden Gynäkologen hast, der dir die Dinge genau erklärt und sogar nochmehr macht, als man das in etlichen Fällen von Gyns gwohnt ist (also meine Erfahrung üblicherweise). Bei einem Gyn wurde ich allerdings auch vor einiger Zeit beraten, der auch so ausführlich erklärt hat und sich sehr viel Zeit genommen hat für mich wie du das beschrieben hast - und mehr eben, also zusätzliches erklärt hat, was irgendwie relevant war.

Bei meiner OP Ende März passierte es leider wieder -obwohl ich dem Chirurg vorher ausdrücklich gesagt hatte, daß er am Eierstock nichts operieren soll, auch wenn er irgendwas sieht, daß er doch eine Zyste entfernt hat. Das war weder bekannt noch gewollt von mir. Weil es ja bekannt ist, daß Zysten kommen und gehen können, und ich immer noch selber die Entscheidungsgewalt bei dieser Sache habe - also ich wollte damit sagen, daß trotz meines ausdrücklichen Hinweises dieser Arzt darüberhinweggegangen ist.

Falls ich die nächste OP habe, werde ich das schriftlich festlegen.

Habe jetzt teilweise auch wieder Schmerzen da am bzw. in der Gegend des ES gehabt, d.h. dieses schneiden da dran war wohl eine zusätzliche Belastung für den ES.

Dir wünsche ich alles Gute für deine OP und daß du weiterhin so gute fachliche Unterstützung erfährst. Bei mir hilft auch immer wieder die klassische Homöopathie um manches einigermaßen ins Lot zu bringen, was durch diese OP´s aus der Balance geraten ist.

Allerdings braucht man dazu auch gute klassische Homöopathen

die sich gut auskennen. Kommt halt auch darauf an, ob man so was Alternatives ausprobieren will - kann zumindest manchmal lindernd auf manche Beschwerden wirken. Da du ja jetzt kurz vor der OP stehst, ist für dich ja wohl erstmal dieser andere Weg dran.

Das andere wäre halt vllt. vorher ein Weg zum ausprobieren gewesen. Bei mir ist es allerdings auch so, daß die Blutung eben etwas eingedämmt werden kann, allerdings fände ich es besser, wenn die GM entfernt wäre. Wurde ein großes Myom entfernt, und die Blutung kam- mit bis jetzt einer Ausnahme- auch wieder stärker.

Falls die wieder schwäche wird, wäre gut, ansonsten wäre es besser, wenn die GM raus wäre.

Liebe Grüße und nochmal alles Gute

:)* :)*

t*inasanxme


hätte ich es bloss nie machen lassen

hallo

ich entschuldige mich gleich für die vielen schreibfehler,doch ich kann im mom nur noch weinen.War anfang uagust bei meinem Gynäkologen,der sagte mir,da ih schon ewig lange blutete(Aber ich sehr selten zum Arzt gehe) das er Krebsverdacht hat.Dann bin ich ins Krankenhaus überwiesen worden.Es war schon immer mein Alptraum meine geb Mutter zu verlieren.Jetzt war es wohl soweit.Ich habe geweint,doch keinen der Ärzte interessierte das.Ich wurde ausgeschabt.Man,ich war so blöd

Muss aber dazu sagen,das ich unmengen an übergewicht mit mir rumschleppe 143kg bei 174cm.Doch zu der Ausschabung,dort wurde endometriose festgestellt.Also müsse die Geb mutter raus.ich idiotin glaubte den Ärzten.Eine Schwester,die die Visite begleitete sagte,ich wäre ja gar nicht ausgeschabt worden,da der Arzt meine gebm perforiert hätte.Wäre ich nicht so traurig und blöd gewesen,hätte ich reagiert.Heute gebe ich mir die Schuld,das ich ohne sie leben mmuss.Kann aber nur sagen,das ich so traumatisiert war,das ich sogar ja zum erhängen gesat hätte.Ich sollte für 9 Tage nach Hause,da kein Termin frei wäre.In dieser Zeit war ich bei meinem Gynäkologen.Er saagte aber nichts zu dem Befund der ausschabung.Er hätte doch lesen müssen,das sie gar nicht stattgefunden hat.Er liess mich,obwohl er meine Angst genau kannte zum termin gehen.OK,es hört sich mehr als dumm an,doch ich stand unter Schock.Der Tag der OP(es war der 15 8 06 war die Hölle,ich bekam Beruhigungsmittel,doch keines schlug auch nur ansatzweise an.So war ich bis 16 30 Uhr auf der Station unterwegs und fieberte der Narkose entgeegen.Man,ich dachte die Hölle zeigt sich mir

Dann,endlich stand ich vorm OP Saal,dann war die vorherige Patientin noch nicht fertig.Wieder warten,irgendein Mensch im grünen Kittel versuchte ein Gespräch.

Dann kam jemand,der den OP reinigte,die Frau die vor mir operiert wurde,sah scheusslich aus,Tubus im Mund usw

Als ich dann endlich ''drankam'',natürlich nachdem ich auf den OP TIsch '´gekrabbelt war''Weinte ich imer noch.

Mein erwachen war leicht,ohne erbrechen usw.Doch ich weinte immer noch(oder schon wieder?)

So,heute ist der 3 9 und ich weine imer noch.

Lies mich weder im Krankenhaus ,noch bei mGynäkologen untersuchen.

Meine Hausärztin konnte mich auch nur leicht trösten,sie bestätigte mir aber,das die OP völlig sinnlos war,da kein Befund vorrausging und sich auch keiner bestätigte.

Ich bin am 19 08 aus dem Krankenhaus entlassen worden und bin seitdem zuhause,mit ner Tasche voller Psychopharmaka,die ich natürlich nicht einnehme,da ich bereits einige LUngenembolien hatte und keine neuen bekommen mag.

Hm,ich weis auch nicht wirklich,warum ich das hierhin schreibe,doch vielleicht kann mir irgendjemand irgendwie helfen?

B)eat]e46


Aus dem Urlaub zurück

*:)

Sieben Tage Urlaub sind nun rum, leider :-(

Das Wetter war recht durchwachsen und wir sind in den Bergen sogar durch 30 cm tiefen Schnee gewartet. Haben auf einem Pass sogar einen Schneeräumer in Aktion gesehen. Der Winter ist also nicht mehr weit.

Ich dachte ja, dass ich mich 4 1/2 Wochen nach der OP noch sehr schonen muss. War der Meinung, dass ich nach 3 Stunden auf den Beinen wohl recht ko sein werde.

Wir sind meist gegen 9.30 zu unseren Ausflügen aufgebrochen und kamen immer so gegen 17.30 Uhr zurück.

Wir sind wirklich viel gelaufen. Gestern war der erste Tag, wo ich dann Grenzen ziehen mußte und nicht mehr laufen wollte. Wir haben dann einen Ausflug mit dem Auto gemacht, sind einen wunderschönen Pass gefahren, der bis auf 1900 m hoch ging. Neben uns lauter 3000er.

Es hat sooooooo gut getan hier mal raus zu kommen :-) :)^

Arnika D6

Ich habe mir Arnika zwei Tage nach dem ich von der OP wieder Zuhause war in der Apotheke geholt. Die Apothekerin meinte zu mir auch, ich hätte es ruhig schon 2 Tage vor der OP nehmen können. Ich meine schon, dass meine Wundheilung durch das Arnika beschleunigt wurde. Das Arnika blutverdünnend sein soll, habe ich auch noch nirgendwo gelesen.

Ich möchte auch alle Neuen herzlich willkommen heißen *:)

s.ailorwMomaxn


tinasanme..., das ist ja eine schlimme Geschichte, die du erlebt hast. Wie alt bist du denn, wenn ich mal fragen darf ??? Normalerweise hört sich das nach einem Fall für den Rechtsanwalt an, und zwar für einen, der auf Patientenrecht spezialisiert ist. Da solltest du dich vielleicht erst einmal beraten lassen. In was für einem Krankenhaus bist du denn gelandet? Kann doch nicht sein, dass du die anderen Patienten sehen musst. Das ist ja unter aller Kanone. Damit solltest du die Ärzte nicht durchkommen lassen, wenn alles so passiert ist, wie du geschrieben hast. Aber untersuchen lassen solltest du dich nach der OP schon. Such dir auf alle Fälle einen neuen FA. Hör dich doch mal in deinem Bekanntenkreis um, um da jemand einen Arzt oder eine Ärtzin empfehlen kann. Drück dir die Daumen und wünsche dir alles Gute,

lG Petra :)*

tBinaisanmwe


danke petra

ich bin fast 41 habe 2 kinder,aber darum gehts ja nicht.Ich fühle mich so mies,hätte es bestimt verhindern können.Normalerweise stehe ich mit beiden Beinen im leben.Nur diese Ärzte,diese Krankenhaus haben aus mir etwas gemacht,das ich noch nicht erklären kann

t8inasa}nmxe


...und natürlich hat es sich genauso zugetragen ,wie ich es schrieb.

Nochmals danke für deine liebe Antwort.

Tina

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