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Gebärmutterentfernung vaginal

K/atin"kax47


Schmerzen

Beim nachträglichen Durchlesen habe ich eine Stelle entdeckt, die missverständich sein könnte:

Ich habe nicht vor und während des Sex Schmerzen, sondern nur danach.

Mit "vor und während" meinte ich die Periode.

tOinta57


Bin ich froh....

Wenn ich das alles höre, bin ich so froh, dass ich diesen Schritt schon gegangen bin. Bei mir war es ähnlich, Schmerzen, Blutverlust, Schwäche, Ausfall......und auch die Gedanken, dass es ein endgültiger Schritt ist. Ich bin 40 Jahre und habe eine 4 jährige Tochter und hätte wohl gern noch ein Kind gehabt, aber mich hat alles so sehr belastet, sodass ich mich endscheiden mußte. Ich habe mich für mich entschieden und für das Leben das ich mir, meinem Kind und meiem Mann schuldig bin. Ich bin sooft maulig gewesen, vorher, währenddessen, nach und kann nicht immer von allen Verständnis verlangen. Egal, ich bin froh, dass es vorbei ist und freue mich nun auf ein Leben "danach".

Mir geht heute, 19 Tagen nach Eingriff, blendend und habe keine Schmerzen mehr. Das einizige was mich nervt, ich darf keinen Sport machen. Weiß jemand, wie es mit schwimmen und walken aussieht. In ganz leichter Form natürlich. Bis ich wieder richtig loslegen kann muß ich noch 3 Wochen warten, aber das geht auch vorbei!! Kopf hoch für alle die es noch vor sich haben!!!!

rMo5senAblxüte


Ja froh,keine Schmerzen mehr

Hi Katinka,hatte die gleichen Beschwerden wie du,auch beim Sex und ich bin 41 Jahre alt und glaub mir ich werde die OP nie bereuen.Meine OP ist jetzt 14 Tage her und es geht mir im Gegensatz zu vorher blendend,wie es beim Sex ist,kann ich dir leider noch nicht sagen,aber alles andere ist nur positiv.Du brauchst auch keine Angst vor der OP zu haben,obwohl sich jeder von uns wohl seine Gedanken gemacht hat,das ist normal.Und nun zu Tina,Sport und schwimmen ist definitiv in den ersten sechs Wochen verboten,besonders das schwimmen,wegen der Bakterien und Keime die in öffentlichen Bädern herum schwirren,also warte lieber noch eine Weile damit.

tuin!a57


ich gab' es mir fast gedacht...

Mir war eigentlich klar, dass Schwimmen tabu ist, abe ich danke Dir, dass es nochmal bestätigst hast. Trotzdem möchte ich bald wieder walken gehen und werde es mal mit einen 15 minütigen walk beginnen. Man kann ja immer noch aufhören, sollte es nicht gehen. Ich bin zu ungeduldig. Bevor ich die OP hatte, war ich gedanklich bei März mit irgendwelchen Aktivitäten und nun wo alles so klasse ist, wird man sehr schnell übermütig!! Ich werde mich in Geduld üben.

s"teinJmardxer


Hallo,

ich habe sehr viel Mut bekommen durch eure Berichte. Wenn ich das hier alles so lese, wird es wahrscheinlich wirklich nicht so schlimm sein. Ich habe jetzt auch einen Termin bekommen (27. Jan.) und bin sehr nervös.

Habe garnicht damit gerechnet so schnell einen Termin zu bekommen, ist aber vielleicht ganz gut so, sonst überlege ich es mir wieder anders. Aber ich sehe das wie viele von euch auch, als einzigen Weg. Ich hoffe wirklich das die OP schnell vorbei geht und ich anschließend nicht so große Schmerzen haben werde. Vielleicht kann mir noch jemand sagen was man anschließend machen darf (kann) und was man lieber lassen sollte. Ich habe drei Kinder (5,9 und 10 Jahre) die können und ich hoffe, die werden mich einwenig unterstützen.

Anja

G,randlloulou


Gebärmutterentfernung- Ja oder Nein?

Hello Leute,

ich bin das erste Mal in so einem Forum und finde es Klasse, daß man hier seine ganz persönlichen Probleme mit Gleichgesinnten

austauschen kann.

Ich bin 37 Jahre, habe zwei Kinder (5und8). Die waren sehr schwer

und groß. die Letzte Geburt hat mir auch so ziemlich viel im Unterleib "zerfetzt". Ich war längere Zeit außer Gefecht gesetzt. Nun ist meine Gebärmutter so stark gesenkt, daß sie die Blase aus meiner Scheide drückt. An manchen Tagen macht es mir nicht viel aus, aber manchmal bin ich total genervt und schlecht gelaunt, weil gar keinen Druck auf meinem Beckenboden ausüben darf (laut reden, Husten....) und dann auch nicht so gut laufen kann. Die Ärzte meinen, ich wäre noch zu jung für eine Entfernung. Ich glaube aber, daß sich mein Zustand verschlechtert, da ich ständig starke Unterleibsschmerzen habe und auch für mich unerklärliche Kreuzschmerzen habe.Von meiner Periode möchte ich gar nicht reden.

Wo ist da der Unterschied, ob man nur die Gebärmutter entfernt bekommt oder auch die Eierstöcke. Wenn die Eierstöcke drin bleiben, hat man dann noch einen Eisprung? Aber keine Periode mehr? Lassen dann auch die wechselnden Launen nach?

r;osenbblüxte


An Grandloulou

Hi hatte die gleichen Probleme wie du,auch was die Blase betrifft.Ich war durch die ganzen Schmerzen sehr launig und genervt,ich mein wen wunderst,das können nur Gleichgesindte nachvollziehen.All meine Probleme sind seit der OP vor gut zwei Wochen verschwunden.Habe aber auch einen super Frauenarzt,der sich versucht in seine Patientinen hinein zusetzten.Ich selber bin 41 Jahre alt und habe zwei Jungs 18 und 22 Jahre alt.Die Eierstöcke wurden bei mir nicht entfernt,weil sie gesund waren und ja du bekommst noch einen Eisprung.Die Eierstöcke produzieren ja die Hormone und nicht die Gebärmutter.Du bekommst nur keine Periode mehr,welch ein Verlust,oder :-D.Bei deinen Problemen kann ich dir nur raten,gegebenfalls den Arzt zuwechseln.Hoffe konnte dir ein wenig weiterhelfen.

rdomixli


Hallo

Ich bin neu im Forum und habe mir erstmal alles durchgelesen. Finde die Beiträge zur Gebärmutterentfernung sehr interesant und hilfreich für mich. Ich bin 34 und mir steht es noch bevor. Ich muß am 31.1. ins KH und soll am 1.2. unters Messer. Bis jetzt habe ich noch gar keine Info über OP ob es von unten oder mit Bauchschnitt gemacht wird. Ich denke das wird man mir hoffentlich am Montag sagen. Ich habe auch ganz schöne Angst, da ich nicht gern mein Leben in fremde Hände gebe. (deshalb fliege ich auch nicht) Kann mir jemand sagen, ob man generell eine Vollnarkose bekommt oder ob man sich auch nur eine Rückenmarkspritze geben lassen kann? Denn heutzutage werden ja auch schon Kaiserschnitte nur mit Rückenmarkspritze gemacht. Auch ich habe keine Lust lange im KH zu bleiben. Ich werde bestimmt auch drängeln das ich nach Hause kann. Denn da bin ich in meiner gewohnten Umgebung und kann mich besser erholen und vor allen Dingen früh ausschlafen, was im KH nicht ist.

Ich würde mich über eine Antwort freuen.

b_iggicFonnuy


Gebärmutterentfernung - ja oder nein

hallo, ich weiß nicht so recht, was ich machen soll. Bin 40 Jahre alt, habe zwei Kinder und nehme die Pille, da ich keine Kinder mehr bekommen möchte. Nachdem ich immer stärkere Blutungen hatte, soll nun am 27.01. eine Ausschabung stattfinden, um die Sachlage abzuklären. Habe ein Myom von 3cm und vermutlich noch alte Blutreste in der Gebärmutter. Der Arzt meint, es wäre zu überdenken, die Gebärmutter irgendwann entfernen zu lassen. Jetzt ginge das noch vaginal. Nun habe ich noch viele Fragen. Wie ist das mit Sex danach? Spürt man alles noch wie vorher? Habe auch schon von Schmerzen beim Sex nach der Gebärmutterentfernung gehört. Kann mir jemand helfen? Danke

s!teinGmardxer


Hallo Grandloulou *:)

Ich bin selber erst 36 bzw. werde jetzt im April 37, aber mein Arzt hat nie davon gesprochen das ich zu jung für eine Gebärmutterentvernung bin. Er selber hat ja diesen Weg vorgeschlagen und das schon vor einem Jahr. Da ich es mir aber selber überlegen sollte, hat dieser Schritt lange gedauert. Ich hatte in der Zwischenzeit alternativen ausprobiert wie z. B. Akupunktur. Die hat beim erstenmal auch lange geholfen, fast ein 3/4 Jahr hatte ich ganz normale Blutungen ins abständen von 30 Tagen. Es war einfach nicht zu glauben. Leider hat es nicht länger angehalten und beim zweiten Stechen auch keine besserung gebracht. Daher habe ich mich jetzt zu diesem Schritt entschieden. Ich habe am 28.01. meine OP-Termin und hoffe das alles Gut gehen wird. Ich bin immer noch sehr nervös, obwohl ich hier schon sehr viel Mut bekommen habe.

Gruß Anja

K0atiJnka4x7


Doch wieder unentschlossen

Jetzt, nachdem die Periode mit ihren ganzen fürchterlichen Begleiterscheinungen mal wieder vorbei ist, kommen mir wieder Zweifel daran, ob ich die OP durchführen lassen soll. :-/

Welche Risiken gehe ich ein? Ich bin 47, komme ich vielleicht ohnehin bald in die Wechseljahre, so dass die Myome und damit der ganze Spuk von allein verschwinden?

Wenn ich wüsste, dass nix passiert, würde ich es auf jeden Fall machen lassen. Aber was, wenn anschließend Probleme auftreten, zum Beispiel mit der Blase -> Inkontinenz oder ähnliches? Dann würde ich mir Vorwürfe machen, nicht einfach noch drei Jahre bis zu den Wechseljahren durchgehalten zu haben, das weiß ich! Aber was, wenn es noch sechs Jahre dauert, wie bei meiner Kollegin? Die hat es noch mit 53! Sechs Jahre nicht mehr reisen?

Eine Bekannte sagt zu meinen Beschwerden: "Du bist eine Frau, sowas gehört nunmal dazu." Wirklich?

Ist eine schwierige Entscheidung, und ich bin gespannt, was meine Ärztin nächste Woche dazu sagt.

l!ena]luxna


Um Himmels Willen

Sagt mal ihr Frauen, die Gebärmutter ist doch nicht einfach ein lästiges Ding im Körper und verantwortlich für eure Mieslaune. Wird das Herz oder das Hirn auch einfach rausgeschnippelt wenn es Probleme macht? Sucht doch mal eine Homöopathin auf und versucht es anders anzugehen.

Lenaluna

K"atidnkax47


"Lästige Dinger"

Lenaluna,

mit Herz und Hirn hatte ich eigentlich auch in Zukunft noch einiges vor, mit der Gebärmutter weniger, genauso wenig wie mit meinem Blinddarm oder meinen Krampfadern, die ich auch habe entfernen lassen, als sie Probleme machten. Ein bisschen sollte da schon differenziert werden.

Außerdem hat von mieser Laune nur eine Posterin hier geschrieben, die anderen haben handfeste Beschwerden wie z. B. Schmerzen, Beeinträchtigung anderer Organe oder Blutarmut mit weiteren Folgeerscheinungen genannt.

Die "miese Laune" wird übrigens auch durch eine OP nicht zu beheben sein, weil diese ja durch die zyklusbedingten Hormonschwankungen ausgelöst wird, die es ja danach weiterhin geben wird. Das sollte also nicht der ausschlaggebende Aspekt sein... ;-)

Insgesamt gebe ich dir Recht, es ist ein Schritt, der wohlüberlegt sein will, lese aber aus den Beiträgen heraus, dass er von denen, die ihn gegangen sind, auch wohl überlegt wurde.

Viele Grüße

l&ena:lu/na


Re:lästige Dinger

Hallo Katinka,

ich schreibe das nicht einfach so hin, ich werde in meiner Tätigkeit immer wieder mit diesem Problem konfrontiert. Zum Anfang scheinen wirklich die Probleme behoben zu sein und später...es stellen sich Migräne ein, Depressionen, wieterhin Schmerzen im Bauchraum und vieles mehr. Ich möchte weder Angst verbreiten noch mit dem Moralfinger winken, ehrlich. Es ist mir einfach ein Anliegen die Frauen zum Überdenken anzuregen. Bei grösseren Problemen (Karzinom) ist auch meine Einstellung ganz klar OP. Aber Schmerzen, Unwohlsein, erhöhter Pap...all das geht nicht zu Lasten der Gebährmutter. Meine Meinung.

Liebe Grüsse

Lenaluna

KPatinjka4e7


Botschaft angekommen!

Lenaluna,

obwohl meine Beschwerden sehr massiv geworden sind, wie in meinem Eingangsposting geschildert, habe ich tatsächlich genau davor Angst: Dass ich später Depressionen bekomme und den Schritt bereue, zumal ich ohnehin etwas zur Schwermut neige. Daher kann ich dir in diesem Punkt absolut zustimmen.

Viele Grüße

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