Gebärmutterentfernung vaginal

nwimexdu


Hallo "Leidensgenossinnen"!

Bin meine GM am 18.10.06 losgeworden. Hatte vorher riesigen Schiss, obwohl ich im letzten Jahr 3! Unterleibs-OP's hatte und warum habe ich Schaf nicht vorher in euer Forum geschaut? Dann hätte ich genau gewusst, was auf mich zukommt und alles wäre halb so schlimm gewesen. Aber vorher hatte ich keine Zeit für den Computer und trotzdem ist es sehr beruhigend, dass noch nachträglich alle Ängste ausgeräumt wurden-dafür danke an alle Frauen mit ähnlichen Problemen.

sSi~rode


Hallo zusammen

Ich habe mir in den letzten 40 Minuten eure Berichte bezüglich Gebärmutter entfernung angesehen,da ich auch am 08.11.06 einen OP Termin habe.Ich habe seit zwei Tagen total die Panik und würde den Termin am liebsten wieder absagen!!Aber hier kurz meine Geschichte,ich bin 43 Jahre alt und habe bereits zwei Söhne,15 u.17 Jahre,seit ca.18 Monaten spielt meine Periode immer wieder verückt,20 Tage Zyklus,starke Blutung und ich bin in jedem zweiten Zyklus richtig krank u.kann kaum was machen.Außerdem habe ich seit der ersten Geburt eine hormonell bedingte Migräne,die im Moment von Monat zu Monat schlimmer wird-Periode=Migräne-starke Periode=starke Migräne.Daraus ergibt sich,das ich sehr viele Tabletten nehmen muss in dieser Zeit ,um überhaubt arbeiten zu können.Seit ich aber jetzt den Termin weiß,ist die Periode etwas besser geworden??! und ich frage mich ob das alles wirklich Gründe für die OP sind.Hinzu kommt das ich panische Angst vorm Blutabnehmen u.Krankenhaus habe.Ich muß einfach mal mit Frauen darüber reden denen es ähnlich geht,sonst gehe ich da bestimmt nicht hin. Eine Frage habe ich auch noch,hat man nach der OP Depresionen? Ich habe sowieso nah am Wasser gebaut und mache mir oft zu viele Gedanken.Vielen Dank schon mal fürs "zuhören" sirode

s'i rod2e


Ich bins noch mal

Welche Methode bei mir angewendet werden soll ist auch noch unklar und Myome habe ich seit 14 Monaten auch,wovon hängt es eigentlich ab ob evt.ein Bauchschnitt gemacht werden muss?

nGimexdu


Hallo Sirode,

eigentlich machen doch alle Beiträge hier total Mut und ich habe ja bereits geschrieben, dass ich leider die Beiträge hier erst nach meiner Op "entdeckt" habe. Ich hatte auch totale Angst vor der Op aber du kannst den Frauen hier wirklich glauben, es ist überhaupt nicht schlimm und spätestens einen Tag nach der Op wirst du über deine Ängste lachen - glaub mir!

Ich bin 42, meine Mädels sind 16+21 Jahre und ich habe nach der Sterilisation vor 11 Jahren genauso lange Probleme gehabt und zum Schluss sind die Blutungen maximal für 2-3 Tage im Monat weg gewesen und die Folgen des ständigen Blutverlustes kennst du bestimmt selbst.

Hast du keine Unterstützung von deiner Ärztin? Über Depressionen danach kann ich natürlich noch nichts sagen, aber ich kenne mindestens 5 Frauen ohne GM sehr gut und keine hatte solche Probleme. Depressionen sind dann meist schon vorher da und haben oft ihre Ursache in anderen Dingen und da du nach einer OP weniger Probleme hast, kann sich das doch nur positiv auf die Psyche auswirken.

Oh Mann, ich glaub das gar nicht! Vor zwei Wochen hatte ich auch noch eine Heidenangst und nun bin ich so happy. Hab einfach Mut und lass dich von allen möglichen Leuten unterstützen und beraten.

nFi"medxu


Zu deiner 2. Frage, Sirode

Ich konnte mir aussuchen, ob ich eine vaginale GM-entfernung oder eine mit Bauchschnitt möchte. Da der Heilungsprozess und auch die Schmerzen nach der vaginalen geringer sind, habe ich mich dafür entschieden. Es ist aber auch von der Größe der GM und event. Verwachsungen abhängig, so dass manchmal von vornherein nur ein Bauchschnitt in Frage kommt, aber das ist auch nicht viel anders, außer dass Frau ca. 3 Tage länger im KH bleiben muss (ich durfte 6 Tage nach der OP gehen).

Wenn du noch Fragen hast, stell sie ruhig, wobei ich wirklich nur Auskünfte über die Op und die ersten 10 Tage danach geben kann ;-).

sSiro6de


hallo nimedu

Vielen Dank für die schelle Antwort,ihr schreibt alle übber schlimme Blähungen?davon hat mein Arzt bisher noch garnichts gesagt.Wieso hat man nach der OP so lange Blähungen? Ich dachte das geht nach drei vier Tagen wieder vorbei?Das mit den Schmerzen macht mir auch Angst >:(,das Schlimmste ist,das es mir im Moment(habe zur Zeit meine Periode)relativ gut geht und ich total am Zweifeln bin ob ich das Richtige mache aber mein Arzt meinte das es auf lange Sicht nicht besser werden würde. :°(

hZexee6x8


Guten Abend Sirode und Nimedu,

hallo Nimedu schön das du es schon hinter dir hast und es die so gut geht.

Was Sirode so schreibt kann ich sehr gut nachvollziehen. ich hab da auch so meine Schwierigkeiten mit meinem Gefühlsleben.

Andererseits denke ich, wenn der Kinderwunsch wirklich abgeschlossen ist und man ständig dieses Elend mit den Blutungen und Migräneanfällen hat (ich blute jetzt schon wieder seit neun Tagen!) warum soll man sich das Theater dann weiterhin antun ??? ?

Es kann dann ja eigentlich nur besser werden, vielleicht auch mit dem Gefühlsleben, weil man sich wahrscheinlich körperlich besser fühlt.

Woman 46, falls ich nicht mehr dazu komme, wünsche ich dir von Herzen alles gute für deinen KH- Aufenthalt :)^ :)^ :)^

Grüße Hexe 68

K?armAor


@ women46

alles liebe und gute für deine op. drück dir fest die daumen. denk an dich :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

drück dich lieb @:) @:) @:) @:) @:)

lieben gruss karin *:)

cPol1lo


Hallo Sirode,

zu der Migräne muß ich folgendes sagen: ich habe seit 20 Jahren (nach Geburt meines Sohnes) Migräne 2 Tage zu Beginn der Periode, den sogenannten Östrogenmangel-Kopfschmerz. Dieser Kopfschmerz wird auch laut KH-Ärztin nicht weggehen, solang frau nicht komplett in den Wechseljahren ist. Meine Gebährmutterentfernung war am 24.10.2006.

Aber ich hatte genug andere Gründe für diese OP.

Habe noch eine Frage an die schon länger Operierten hier: Wie lange dauert denn dieser Wundfluß nach der OP so ???

Gruß Collo

m/ari6e-jana


Herzlich willkommen sirode und nimedu *:)

nimedu:

Ich freu mich mit Dir, dass Du Deine OP so gut überstanden hast !

Du schreibst, dass Du Dir die OP-Methode aussuchen konntest. Das macht mir Mut, für meinen Fall alles noch mal genau zu hinterfragen.

Mein Frauenarzt hat mir klargemacht, dass für mich nur eine abdominale Entfernung (sprich: Bauchschnitt) in Frage kommt. Aber vielleicht ist es ja wirklich nur einfacher für die Ärzte, oder irgendeinem Arzt fehlt in seiner Facharztausbildung noch die 45ste abdominale Entfernung. Seit meine Mutter an Brustkrebs verstorben ist, habe ich mir geschworen, immer gut auf mich aufzupassen - getreu dem Motto: Vertraue nur Dir selbst ! Informiere Dich gut und hole auch noch andere Meinungen ein ! Eure Erfahrungen und Krankengeschichten hier geben mir unter anderem auch den Mut, selbstbewusster bei den Ärzten aufzutreten. Man darf nicht vergessen: Meine Mutter gehörte einer anderen Generation an, wo die Ärztegläubigkeit "Halbgötter in Weiß" noch stark ausgeprägt war (Die Schwarzwaldklinik lässt grüßen ;-) )

Sirode:

Wir sind fast gleich alt, auch das Alter unserer Kinder kommt fast hin. Auch ich habe 2 Söhne, 16 und 20 Jahre.

Wenn ich Deine Geschichte so lese denke ich, dass die Entfernung der Gebärmutter die richtige Entscheidung ist !!!

Wir können uns ja gegenseitig Mut machen, zumal unsere OP-termine nicht weit auseinanderliegen (meiner voraussichtlich in der Woche ab 13.11. - weiß ich morgen genau).

Wir werden versuchen, den Zeitpunkt der OP als einen Schnitt in unserem Leben zu sehen, okay! Danach kann es doch nur besser werden: denk'an Deine Blutungen, Schmerzen ........ Das hat doch Dein Leben total beeinflusst. Durch den enormen Blutverlust immer wieder und wieder fühlst Du Dich doch automatisch schlapp, antriebslos und depressiv.

Weißt Du schon, wie die OP bei Dir gemacht werden soll ?

Liebe Grüße

B}inex63


Hallo zusammen

*:) Meine Güte, da kommt man ja echt nicht mehr nach. Zunächst mal herzlich Willkommen an Marlies,nimaduundsirode. Ich hoffe, ich hab keine Neue vergessen, sonst täte es mir leid. Marlies wofür steht 1908? Dein Geb. Datum? Ich hab auch am 19.08.

weissaunet, toller Bericht und sehr motivierend. Exakt so war unsere OP-Schleuse auch und ich dachte auch, ich fall runter und wollte immer irgendwwo hinrutschen. ;-D Echt toll wie gut es dir geht. Wie geht es deinem Mann nach seinem Unfall? Das war ja wohl ein Schreck, oder? Habe übrigens gestern auf meiner Handyrechnung gesehen, dass ich abends getextet habe am OP-Tag. Kann ich mich echt nicht dran erinnern. ???

Tonks, Du willst echt am 6.11. nach 3 1/2 Wochen wieder arbeiten? Ich hoffe am 6.11. nach 5 1/2 wochen noch Nachschlag zu kriegen. ;-D Ich wüßte nicht was ich anziehen sollte. Unsere Kleidervorschrift besagt: Weiße Bluse, rote Weste, blaue Hose (Jeans). Ich kriege doch keine normale blaue Jeans zu, nr meine schwarze und weiße Stoff-Stretchhose. Ist doch ein ausreichendes Argument um noch zu Hause zu bleiben, oder? Wie lange hält denn der dicke Bauch noch vor? Soll ich mir echt ne neue Hose kaufen für die Arbeit?

sirode,dich nehme ich mal gleich in die Liste auf. Lies mal erst eine Weile hier. Du wirst sehen, viele Fragen beantworten sich dabei und Ängste werden dir auch genommen. Natürlich ist es normal Angst und Zweifel zu haben und du wirst noch einige Male zwischen Optimismus und Angst hin und her gerissen sein. Das ist aber absolut normal. Wir hatten alle Angst und haben alle nachher gesagt: Es war gar nicht so schlimm, ehrlich nicht.

Und was die Depressionen angeht. Alleine an der OP liegt das wohl nicht. Ich schließe mich da nimedu an. Sicher kann das in Ausnahmesituationen mal vorkommen, in der Regel aber nicht. Eine Depression kann man immer, in jeder Lebenslage kriegen. Auch ich habe schon mal ne Weile Antidepressiva nehmen müssen. Darüber solltest du nicht im Zusammenhang mit der OP

nachdenken. Die Ängste die du jetzt vor der OP hast und die "Heultage" inkl. "ich will nicht mehr zur OP" sind normal. Der Mensch hat erwiesenermaßen eine Urangst vor der Narkose, vor der Angst nicht wieder aufzuwachen und den Ärzten ausgeliefert zu sein. Ebenso erwiesen ist, dass diese Angst heute unbegründet ist, man aber nicht dagegen ankommt. Das hat nichts mit Depression zu tun.

nimedu und Marlies:Schön, dass ihr es schon hinter euch habt und mit eurer Erfahrung nun anderen Mut machen könnt.

Hexe,gehts dir wieder besser was deine Angst angeht? Das wird schon. Die Wartezeit ist nun mal einfach schlimm. Wie ich schon oft gesagt habe, eigentlich das Schlimmste überhaupt.

Woman, dir möcte ich nun nochmal alles Gute wünschen. :)* :)* :)* Wann mußt du morgen los. Viel Glück und ab Dienstag dann gute Besserung. :)^ @:)

So, das wars von mir und hier noch mal die Liste. Ich hoffe es fehlt kein Termin.

TREMINE

woman46: 31.10.

Cany:2.11

sirode:8.11.

Hexe: 9.11.

Zuckerschnecke: 14.11. Untersuchung, Termin spätestens 20.11.

Noch unterwegs: finally, akascha

Oh, Hexe und sirode sind ja fast zusammen dran. :)^

BjinXe63


marie-jana

*:) Oh, dann muß ich ja morgen schon wieder eine neue Liste machen. ;-D Viel Erfolg morgen beim Arzt. :)^

M|oni Hoirscxh


ZU FINALLY ! Kopierter Bericht von Ihrem Mann

Neuester Stand direkt von der Front:

Am Mittwoch kommen die Klammern raus.

Wann's dann heimgeht kommt auf den Zustand der Narbe an.

Heute zwickt und zwackt's kräftig.

Leichte Probleme und etwas schmerzen.

Ist aber eigentlich normal.

Die heilung setzt richtig ein.

Ist ne wunderschöne Narbe; sagt Mrs. Finallly und auch die Schwestern.

Wenn's so weitergeht ist am kommenden WE jemand wieder kräftig hier im Forum unterwegs.

Hoff ich auch mal, dann hat die langweilige Zeit alleine für mich auch ein Ende.

Es fehlt halt doch jemand um einen rum.

Liebe Grüße von Moni

m>arie0-jaxna


Sirode :-)

Habe noch mal hochgelesen und bemerkt, dass Du ja selbst nicht weißt, welche OP-Methode es sein soll. Hat Dein Gyn nicht mit Dir darüber gesprochen ?

Aber ich kenne das: man hätte fragen können, aber solche Untersuchungen mit anschließendem Arztgespräch lähmen einen teilweise. Ich habe gelesen, dass eigentlich nur folgende Indikationen gegen eine vaginale Entfernung sprechen:

eine extrem vergrößerte Gebärmutter,

viele Verwachsungen,

Krebs.

Ansonsten geht alles vaginal oder sogar laparoskopisch !!!

Letztendlich würde ich im Vorfeld der OP mit den Ärzten im Krankenhaus darüber sprechen (was auch ich vorhabe).

An alle:

Woher kommen eigentlich die hier viel beschriebenen und schmerzhaften Blähungen ?

Hat Euch das mal irgendein Arzt erklärt - bine, weissaunet ... ???

Wird man denn bei allen OP-Methoden "aufgeblasen" ?

Liebe Grüße

BWine6x3


Hallo

*:) Also es gibt Kliniken die sagen wenn die GM nur vergrößert ist, ist es egal wie groß sie ist, dann gehts immer vaginal. Wird ja eh "kleingeschnitten". Wichtig ist, dass keine Verwachsungen da sind und sie schön locker ist und los geht.

Die Blähungen haben viel damit zu tun, dass durch die OP ja ein freier Platz im Bauch entsteht, in dem sich darm und Blase neu sortieren müssen. Manchmal reagiert auch die Blase etwas beleidigt, was sich aber schneller legt und der Darm eben auch. Bei bald jeder Bauch-OP ärgert einen der Darm nachher mehr oder weniger. Aufgeblasen wird man meines Wissens nur bei der laparoskopischen OP. Da tuts im ersten Moment noch mehr weh, aber Lefax oder Saab simplex hilt eigentlich immer. Aber eins muß man immer bedenken, Blähungen sind lästig und mitunter sehr schmerzhaft aber eigentlich immer harmlos.

lg Bine

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