Gebärmutterentfernung vaginal

H:amsterzlienucxhen


Guten Morgen Ihr Lieben *:) *:) *:)

was passiert Eigentlich mit den Eierstöcken, wenn der Scheidenhals verschlossen wird? Wie will dann z.B. der FA bei der Untersuchung kontrollieren, ob die Eierstöcke noch in Ordnung sind? Mit Ultraschall kann er die ja (von untern) nicht mehr Untersuchen ???

Hallo Bizi1

Herzlich willkommen hier. Bin mit der OP am 06.11. dran, muss am 05.11 ind KH einrücken. Seit ich dieses Forum gefunden habe, bin ich schon ein bisschen "ruhiger" geworden.

LG

Hamsterlienchen

ttia +21


Hallo an alle

Nachdem ich einige Wochen lang nur still mitgelesen habe und froh war über all die Hilfe, die ich so von euch erhalten habe, möchte ich euch von meinen Erfahrungen mit meiner GM-Entfernung berichten.

Wegen Myomen und daraus resultierenden starken und schmerzhaften Blutungen, die nicht enden wollten (und das alles trotz Einnahme der Pille), entschloss ich mich, mir die Gebärmutter entfernen zu lassen. Natürlich in Absprache mit meiner Frauenärztin, die mir erklärt hatte, was man noch versuchen könnte, wenn mir dieser Schritt zu radikal sei. Ich hatte aber die Nase voll von Experimenten. Vor allem, da ich befürchtete, in ein paar Wochen oder Monaten wieder vor derselben Entscheidung zu stehen.

Wie auch immer, ich musste am 14. November hier beim regionalen Krankenhaus antraben. Der Tag ging relativ schnell vorbei, mit Gesprächen und Untersuchen. Ich fühlte mich gut aufgehoben, die Aerzte nahmen sich viel Zeit und beantworteten alle Fragen, die ich noch hatte. Viel wusste ich ja bereits wegen dieses Forums hier.

Ich erfuhr dann, dass man versuchen will, mir die GM mit Bauchspiegelung zu entfernen (Vollnarkose). Ausserdem erfuhr ich, dass ich am nächsten Morgen, 15. November, gleich um 8 Uhr operiert würde. So hatte ich es mir erhofft, nicht noch lange warten müssen...

Am Vorabend liess ich mir eine Schlaftablette geben, und am Morgen ein Beruhigungsmittel. Man muss sich ja nicht unnötig quälen.

Ich wurde in den Vorraum gefahren, kriegte noch mit, wie man eine Infusion vorbereitete, kriegte die Maske über den Mund und weg war ich.

Das nächste, das ich weiss, ist, dass ich um viertel vor 11 im Aufwachraum tränenüberströmt zu mir komme. Es tat einfach nur weh, es war mir ein bisschen übel und ich dachte, mir zerplatzt die Blase. Die Schwestern gaben mir sofort ein Schmerzmittel, etwas gegen die Uebelkeit und sagten mir, ich hätte einen Katheder. Ach ja, und dann natürlich der Blick unters Nachthemd: vier kleine Einschnitte.

2 Stunden später gings zurück ins Zimmer. Ich fühlte mich pudelwohl, kein bisschen müde oder benommen. Den Nachmittag verbrachte ich mit SMS schreiben und lesen. Zwischendurch half man mir ins Bad, wo ich mich waschen konnte und mein eigenes Nachthemd anziehen. Ab 15 Uhr durfte ich trinken. Und als am Abend meine Frauenärztin vorbei kam, genoss ich bereits eine Suppe.

Die erste Nacht war dann echt schlimm. Mir tat der Rücken weh, und der Brustkorb. Tief einatmen war unmöglich. Die Schwester meinte, ich dürfte mich ruhig aufsetzen oder auf die Seite drehen. Denkste, ging einfach nicht. Irgendwann wurde es dann trotzdem Morgen. Und es ging aufwärts!

Nach dem Frühstück wurde der Katheder gezogen. Ich versichere allen, die davor Angst haben: es tut nicht weh. Es ist ein bisschen unangenehm, das stimmt. Aber das Gefühl nachher, herrlich.

Ich machte mich auf zum ersten Spaziergang dem Gang entlang, zuerst mit Infusionsgestell (oder wie man das Ding auch nennen will), ab dem Nachmittag ohne. Ich hatte ja hier im Forum gelesen, dass man sich bewegen soll, wenn es geht und viel trinken. Befolgte ich beides. In den nächsten Stunden und Tagen wurde ich wohl zu einem vertrauten Anblick auf dem Gang. - Welch eine Wohltat, als dann auch das Pinkeln problemlos klappte. Aber wenn ich musste, dann musste ich.

Am Samstag durfte ich dann bereits nach Hause. Ich habe das Glück, dass mein Mann zwei Wochen Ferien nehmen konnte. Ausserdem wohnt meine Schwiegermutter im selben Haus. Immer jemand da, der mich umsorgt. Darüber bin ich auch wirklich froh.

In den letzten Tagen viel gelegen und gelesen. Und zwischendurch raus an die frische Luft.

Was momentan noch Beschwerden macht, ist mein Darm. Ich kann zwar zur Toilette, aber vorher schmerzt es doch ziemlich. Immerhin, es wird von Tag zu Tag besser, und ich musste bisher keine chemischen Mittel nehmen. Ich achte darauf, was ich esse, vertraue auf Leinsamen und Pflaumensaft.

Ich hoffe, ich konnte diejenigen, die es noch vor sich haben, ein wenig beruhigen. Die Operation ist sicher keine Kleinigkeit, aber frau übersteht es! Und sonst einfach daran denken, wie es einem vorher ging.

Liebe Grüsse an alle, und an die, die wie ich zu Hause sind: schonen, schonen, schonen...

B2iCnSex63


Schon weg oder noch da?

marie-jana*:) dir noch schnell alles Gute. Ich weiß nicht, ob dich meine Grüße noch erreichen. Zum Glück hatte ich dir Anfang der Woche schon alle guten Wünsche geschickt. Ich denke morgen an dich und drück dir fest die Daumen. :)* :)* :)* @:)

Herzlich Willkommen allen Neuen und gute Besserung allen Operierten.

lg Bine

aDnkaxwa


Frage an alle

??? ???

Hat schon mal jemand was davon gehört, dass wir Anrecht auf einen Schwerbeschädigtenausweiß haben |-o :-x %-| ;-D ??? ??? ???

s2peed1x88


Gebärmutterentfernung vaginal

hallo, ich bin neu hier und wollte Euch fragen, wie lange man nach der OP außer Gefecht ist und mit was für Beschwerden in der ersten Zeit zu rechnen sind. Muß ich entgegen der Aussage meines Arztes eine Gewichtszunahme befürchten, fahren meine Hormone Karussell mit mir oder bleiben diese Dinge tatsächlich aus?

Liebe Grüße

TainZxi


HE

Hallo zusammen,

auch ich bin recht neu hier und habe bisher nur gelesen.

Dadurch konnte ich einen Einblick in das gewinnen, was ihr alle bisher durchgemacht habt. Ich hab wirklich Angst davor jetzt den Eingriff machen zu lassen. Ich bin 30 Jahre alt und habe zwei Kinder. Auch unsere Familienplanung ist abgeschlossen, mein Mann hat sich vor zwei Jahren sterilisieren lassen.

Seit 2002 habe ich durchgehende Schmerzen, vorallem während der Regelblutung. Seit ca einem halben Jahr sind die Schmerzen so unterträglich geworden, dass ich jeden Monat ca. eine Woche krank geschrieben wurde. Im Oktober diesen Jahres hat mein Arzt dann eine Labraskopie durchgeführt und Herde von Endometriose entfernt. Dabei hat er entdeckt, dass ich im kleinen Beckenboden Krampfadern habe, welche bei der Regel immer abgedrückt werden. Dazu kommt, dass meine GM so groß ist wie bei einer SChwangeren Frau.

Nächste Woche muss ich zu ihm, da er mit mir besprechen will, wann und wie die GM entfernt wird. Mir graut davor, nochmal eine Regelblutung zu haben (Dezember) aber ich denke, es geht nicht anders. Oder kann die OP auch während der Regel sein ??? ?

Wie lange muss ich im Krankenhaus bleiben?

Wäre lieb, wenn mir jemand helfen könnte...

Danke

Tini

blet4txyh


Also

Hamsterlinchen- das mit den Eierstöcken würde mich auch interessieren, hoffentlich weiss das jemand, ansonsten muss morgen zum FA da frag ich mal nach.

TinZi - die op geht auch während der regel, war bei mir auch so

außerdem herzlich willkommen hier allen neuen *:) *:) *:)

T\inxZi


Mal sehen

Hallo,

danke für die schnelle Antwort. ich will hoffen, dass mein Arzt das auch während der Regel macht, denn sonst beiß ich mich selbst in die Hand, das tut weniger weh.

Ich persönlich würde lieber eine örtl. Narkose bevorzugen, da meine Bauchspiegelung ja gerade mal vier Wochen her ist und die Narkose bestimmt noch nicht abgebaut ist.

LG

Tini

socf


@hamsterlinchen und bettyh

Die Eierstöcke bleiben, wo sie sind. Sie sind über Bänder (Lig. infundibulopelvicum bzw. suspensorium ovarii genannt) an der Beckenwand befestigt. Bzgl. der zukünftigen Untersuchungen ist das egal - evtl. findet man sie nicht mehr so leicht, weil man sich nicht mehr an Gebärmutter und Eileiter orientieren kann. Eine Veränderung, die mit einer Größenzunahme der Eierstöcke einhergeht, müßte man aber auf alle Fälle im Sono sehen.

MfG,

c'ollxo


Hallo scf,

du bist sicherlich Gynäkologe Deinen fachlichen Aussagen nach zu urteilen.

Gleich eine Fachfrage: Warum werden bei Gebährmutterentfernungen teilweise der Scheidenstumpf geschlossen und teilweise etwas aufgelassen. Wenn der Scheidenstumpf eine Öffnung behält, wann ungefähr schließt sich diese von allein?

Gruß collo

H{amsgtevrlienxchen


*:) *:) jemand hier ???

Ich war vor ca. 17 Jahren das letzte mal im KH. Damals musste ich meine Hand- und Badetücher selbst mitbringen. Wie ist das heutzutage im KH, bekommt man welche?

Wie lange darf ich nicht mehr schwer heben? Da ich beruflich öfters PC-Technik einschließlich relativ großer Drucker heben muss - ist dass nach den ca. 6 Wochen Krankschreibung wieder machbar ???

LG

Hamsterlienchen

ssiroxde


Hamsterlienchen-Handtücher

Hallo Hamsterlienchen ,meine OP ist genau 2 Wochen her u.ich hatte sowohl hand als auch Duschtücher dabei,ist besser.Das mit dem Heben wird nach sechs Wochen wohl noch nicht gehen,soweit ich weiß fängt man nach 4-6 Wochen wieder langsam mit 5kg an u. kann dann langsam steigern,bestimmte Gewichte soolte man nach dieser OP, glaube ich,gar nicht mehr heben.Am besten fragst du deinen FA noch mal. *:) *:)

H[amssterlien+chexn


Hallo Sirode *:)

danke für Deine schnelle Antwort. Werde wohl doch besser mit dem FA darüber reden, denn ich muss fast täglich mehr als 5kg tragen...

Wie geht es Dir nach 14 Tagen? Ich hoffe, Du hattest keine Komplikationen. Wie lange warst Du im KH?

Ich habe auch Angst wegen einer eventuellen Thrombosegefahr. Ich hatte zum Glück noch keine, leide aber unter diversen Krampfadern.

s{iXrode


ankawa

Ich habe davon gehört,das die frauen früher wohl automatisch einen Behindertenausweis bekommen haben,wie das heute ist weiß ich nicht genau aber ich könnte mir vorstellen das Frauen die in ihrem Beruf schwer heben müßen z.B.Gärtner,eien Ausweis beantragen können,da sie ja bestimmte Gewichte nie wieder heben dürfen(alles ü.25 kg glaube ich )

ssirodxe


Hamsterlienchen

Hallo,ich war 7 Tage im KH und mir ging es von Anfang an recht gut,ließ mal meinen OP Bericht einige Seiten weiter vornr.Ich habe keinen Bauchschnitt u. keine Spiegelung,ging alles vaginal.Ich hatte so eine Angst,das ich den Termin ohne dieses Forum hier wahrscheinlich geschmiesen hätte.Heute bin ich total froh das ich es hab machen lassen.Ich bin natürlich immer noch schlapp u. mache noch nicht viel,kein heben,kein bücken,keine Spülmaschine ausräumen ect.du muß es nach der OP langsam angehen lassen,um so weniger Schwierigkeiten gibt es.Das Heben würde ich echt lassen,sonst riskiert man evt.eine Blasensenkung.

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