Gebärmutterentfernung vaginal

BNi<ePb


chiccabiene

Mach bloß nicht soviel, siehst ja ist nicht so gut. Ich nehme mal an eine Treppe darf man laufen, denn wenn jemand seine Wohnung weiter oben hat dann muß er ja auch hoch kommen. Nur alles mit Bedacht und nicht zuviel.

Da kann ich mich ja auf was einstellen, puh nur Couch. Am besten ich schlaf danach erstmal 2 Wochen durch. ;-D ;-D

LG Betty *:)

t/abexlara


chiccabiene

Hallo! Super, daß Du es überstanden hast, ich wäre gerne auch schon so weit! Ich war ja gestern zur Voruntersuchung im Krankenhaus. Die Auffassungen, was man danach tun und was man nicht tun darf, scheinen sehr auseinander zu gehen. Meine Ärztin gestern hat es mir allerdings zu locker genommen. Sie meinte, mein zweijähriges Kind könnte ich nach einer solchen OP schon aufheben (Hallo!!! Der hat aber 14 Kilo!!!)... Das werde ich mich sicher nicht trauen. Da habe ich sicher Angst, daß die inneren Nähte aufgehen. Deshalb werde ich mich nach der OP voraussichtlich ein paar Tage mit unseren Kindern bei meinen Eltern einquartieren. Dann sehe ich die Arbeit zu Hause nicht! ;-D

Natürlich wird es auch ein Unterschied sein, ob man so wie Du einen Bauchschnitt hat oder nicht. Bei mir wird "nur" die GM entfernt, und das zu 99 % über den vaginalen Weg. Meine GM ist sehr gut mobilisierbar (wurde schon bei der Ausschabung im August festgestellt) und daher werde ich mit größter Sicherheit keinen einzigen Schnitt haben.

Also ich glaube, Du solltest auf Deinen Körper hören! Laß einfach alles liegen und stehen, wenn es Dir nicht gutgeht. Du hast nichts davon, wenn Du irgendetwas riskierst. Das kannst Du dann nur selber ausbaden, und ich glaube, das steht einfach nicht dafür! Also: Ruhe geben! :)D Und natürlich uns auf dem Laufenden halten!

LG,

RVheinfDee2


chiccabiene

Treppensteigen darf man, rauf ist gar kein Problem, runter soll man vorsichtig gehen, das belastet anscheinend die Bauchmuskeln mehr als rauf - hab' extra den Physiotherapeuten im KH gefragt! Weil doch der PC oben steht, meine Nabelschnur zu euch hier!

fantalimo

Im Haushalt mach' ich ähnlich "viel" wie du: Gaanz langsam Geschirrspülmaschine ein- oder ausräumen, Waschmaschine einräumen, Kleinigkeiten kochen (Tee, Spaghetti, Salat...), Sofakissen aufschütteln - und wenn's hoch kommt, den Küchenboden kehren. Und vom Sofa aus rumkommandieren ;-D

Ich möchte ja immer gern mehr machen, weil die Rumliegerei nervt, aber es geht einfach nicht. Vor einer Woche dachte ich noch, nächste Woche geh' ich mit Einkaufen, aber im Moment seh' ich da kein Land. Am Wochenende war ich zweimal eine knappe halbe Stunde spazieren. Aber gestern hätte ich das nicht geschafft. Der Genesungsprozess scheint in Wellen zu verlaufen. ???

Morgen bin ich bei der FÄ, mal sehen, was sie sagt.

cNhDiccakbienxe


An Tabelara, Bieb und Rheinfee 2

Vielen Dank für eure Antwort.

Stimmt, beim raufgehen habe ich das Gefühl das es wesentlich angenehmer ist als beim runter gehen.

Also doch, auf den Körper hören.

Leg mich bischen schlafen.

Das mit dem Essen klappt immer noch nicht so gut. Mag am liebsten Klare Suppen mit etwas drin. (Nudeln, Flädeln, Gries...)

LG

siailor}w.oman


Hallo und guten Morgen...,

hier mal kurz ein kleiner Beitrag zur Belastung nach der OP: Es ist egal, ob die OP vaginal oder per Bauchschnitt entfernt worden ist. Ganz entscheidend sind die Wunden im Inneren, und die sind ziemlich groß. Treppen bin ich auch gestiegen, das war nicht das Problem. Nur beim Heben wird es riskant. Ein Kind von 14 Kilo würde ich nach so einer OP mit Sicherheit nicht tragen. Tabelara, da vertrau auf dich und lass es sein. Die Grenze in den ersten drei Monaten bis 5 Kilo ist nicht so aus der Luft gegriffen. Da sollte man sich schon dran halten. Habe eben gerade zwei Pakete für meinen Mann entgegengenommen. Da wiegt eins 20 Kilo (!!!). Eins davon habe ich ins Auto gewuchtet, das andere steht noch im Garten und wartet auf meinen Mann ;-).

Weiterhin alles Gute und ganz wichtig: Schonung ernst nehmen :)* :)*,

lG Petra *:)

s"hann on62


nach OP wieder da

Hallo an Alle, bin heute morgen wieder nach Hause gekommen, OP war am 12.02.

Hier der Bericht: Voruntersuchungen waren schon am 7.2.

1.Tag - 11.02. (Sonntag) - nachmittags rein, Abführpille - wenig Zeit auf der Toilette verbracht, weil ich wenig gegessen hatte, abends rasieren und nochmal Gespräch - gut geschlafen

2. Tag - 12.02. (Montag) - langes Warten mit TV dann um 14 Uhr !!! in den OP - kurz vor der Narkose hab ich nochmal erklärt was bei mit operiert werden soll :-), weil es 2 weitere Frauen gleichen Namens auf der Station gab und ich schon bei der Aufnahme verwechselt wurde - danach merkte ich nix mehr;

gegen 16.30 Uhr aufwachen auf der Wachstation (weil Schlafapnoe und niedrigem Blutdruck) habe ich die Nacht dort verbracht - in der Nacht gabs schon Pfeffi-Tee weil ich so munter war und die Bestätigung vom Arzt, das es keinen Bauchschinitt gab - hurra !!!

3. Tag - 13.02. (Dienstag) - kurzes aufstehen neben dem Bett, waschen und zurück zur Gyn-Station, schlafen, Schmerztropf, schlafen, Flüssigkeitstropf, Schmerztropf - nix zu essen nur Tee in verschiedenen Sorten

4. Tag - 14.02, (Mittwoch) - nach unruhigem Schlaf (wg. Katheder- und Wundsekretschlauch) kurzes Aufstehen ging schon gut, leichte Puddingsuppe mittags, schlafen wieder Schmerztropf und abends eine leichte Brokkolisuppe - die war gut und warm

5. Tag - 15.02. (Donnerstag) - Wundsekretschlauch raus, danach musste ich tatsächlich schon aufs Klo (dank der Brokkolisuppe), das ging noch mit Katheterschlauch, danach hat mich die Schwester davon erlöst - Gott sei dank, ich weiß nicht, wie die Männer das aushalten, das da was zwischen den Beinen hängt ;-)

6. -8. Tag (16.-18.02.) Fr - So - ausruhen, Schmerzmedikamente bei Bedarf, jeden Tag ein Stückchen weiter laufen, feste Nahrung erst wenig, dann mehr, viel trinken - vorsichtiger Stuhlgang (aber Gott sei Dank ohne Einlauf)

9. Tag - 19.02. (Montag) - Visite "Na Sie sind ja schon fit, laufen ja viel umher, wollen Sie morgen nach Hause ???" - Na klar will ich !!! Dann nachmittags Abschussgespräch, Fäden ziehen, gute Ratschläge und Hinweise, nochmal ein gutes Abendbrot und

heute morgen - 10. Tag 20.02. - nach Hause !!!

Ich bin soooooooooooooo froh, die Schmerzen nach der OP waren nicht schlimmer als die Regelschmerzen, die ich sonst hatte und dank der Medikamente kaum spürbar. AN ALLE - nicht mutig sein, sondern wenn es zwickt sofort Medikamente verlangen !!! Aus dem Indianeralter sind wir raus ;-) !!!

OP an sich: GM 9 x 12 mm groß, wurde innen zerstückelt und unten rausgezogen, 4 Lapro-Löcher (Bauchnabel und drei andere Eingänge)

Danach: s.o. - nachdem die Schläuche weg waren, ging es Stunde um Stunde immer besser.

Fazit: Ich hätte das schon vor 2 Jahren machen sollen, da lag der Befund schon vor, aber ich musste ja noch 2 Jahre "Indianer" spielen (kennt keinen Schmerz), das war Quatsch. An Alle bei denen die Medikation eindeutig ist, OP-Termin holen (gutes KH suchen mit kompetenten Ärzten) und sich von der GM trennen.

Ich nehme an jetzt schreien viele auf, aber an Alle die die GM immer mehr als schmerzverursachenden Feind ansehen, lasst Euch nicht von den glücklichen schmerzfreien Frauen beraten, die können das (mit verluab) wirklich nicht beurteilen !!! Und Männer schon gar nicht !!!

Wer hier in dem Forum aus Berlin oder Umgebung ist, das Bergmann-Klinikum in Potsdam ist mit seinen lieben Schwestern aber vor allem durch Prof. Dr. Dreßler sehr zu empfehlen !!! Sehr kompetent, ist zwar nie bei der Visite bei (weil er sehr viele Frauen sehr gut operiert), aber er ist sehr nett und will vor allem helfen !!!

So das wärs erstmal, ich leg mich jetzt etwas hin und ruhe mich aus.

Es ist ja während meiner Abesenheit viel geschireben worden, das lesen ich mir aber erst heute abend oder morgen durch.

Liebe Grüsse an Alle - wer noch Fragen hat, vielleicht habe ich ja was wichtiges vergessen - einfach hier reinstellen !!!

B[ieb


shannon62

Herzlich Willkommen zurück. Schön dass alles so gut gelaufen ist. Ich hab aus Potsdam auch schon viel Gutes gehört, aber der Weg aus Bernau war mir doch zu weit. Hoffe ja dass das Krankenhaus in Bernau auch gut ist.

Ich wünsch dir gute Besserung @:) @:) @:)

LG Betty *:)

sWpueIed18x8


An alle

Inzwischen hab ich gelesen, dass einige aus dem KH zurück sind. Herzlichen Glückwunsch.

Mir gehts eigentlich super, ich bin nur noch ein bisschen schlapp. Was mir göße Probleme bereitet: Nach den Mahlzeiten habe ich solche Bauchschmerzen, dass ich heulen könnte. So nach zwei Stunden gehts dann wieder. Wisst Ihr, woher das kommt und was man dagegen tun kann?

ich habe schon überlegt, das Essen ganz aufzugeben, meinem hinteteil würds nix schaden ;-D.

Liebe Grüße

Sandra

ZEi<tterkZixtter


speed188

Das mit den Bauchschmerzen kenne ich. Man hat mir in der Klinik erklärt, dass sich der Darm aufgrund der Tatsache, dass er mehr Platz hat, auch mehr bewegen kann. Und bei diesen Bewegungen stößt er an die inneren Wunden an, was ziemlich starke Schmerzen auslösen kann.

Ich hab heute früh nach dem Frühstück gedacht, es zerreißt mich. Musste sogar die Luft anhalten, so weh hat es getan. Wird uns wohl noch eine Weile begleiten. Aber es sind ja auch Wunden in uns. Schneidet man sich in den Finger, tut es auch weh.

Was man dagegen tun kann, hab ich noch nicht rausgefunden. Nichts essen .......... das würde mir auch nichts schaden :=o ;-D

Doch verhungern ist doch auch nicht so toll.

tyheatuLsnelda


OP Bericht "Besser geht's nicht"

Am 12.02.07 um 07:30 Uhr Aufnahme in KH. Danach ging es ins 3. OG zur GYN. CheckIn in ein Zweibettzimmer, Fensterplatz mit Blick über unsere Stadt und über den Flußlauf der Elbe. Eigenes Bad, sogar mit Fön. Es hatte schon fast Hotelcharakter. Dann Blut abnehmen Blutdruckmessen etc. Danch wurde ich erst einmal zum Frühstücksbüffet geschickt mit den Worten: "Lassen Sie es sich noch mal so richtig schmecken." Im Laufe des Vormittags wurden alle erforderlichen Untersuchungen erledigt: Gynäkilogisch, Uro-Dynamische Blasendruckmessung, Ultraschall, EKG. Mittags gab´s dann nur noch ein püriertes Gemüsesüppchen. Am Nachmittag fand ein Gespräch mit sämtlichen Ärzten der Station statt. Dort stellte die Ärztin, die mich unter ihre Fittiche genommen hat, ihre Diagnose und und eine entsprechende Vorgehensweise vor. Alle Ärzte nicken dieses ab und der Chefarzt erklärte mir noch einmal ganz ausführlich die bevorstehend OP, was nun gemacht wird und fragte mich, ob ich damit einverstanden bin. Am Ende der Besprechung drückte er mich kurz und sagte." Vertrauen Sie uns wir geben unser Bestes." Der OP-Termin war auf den 13.02. ca. 11:00 Uhr festgesetzt. Am Nachmittag erfolgt noch ein Gespräch mit der Anästhesie. Abends gab es nochmals ein Gemüsessüppchen, das war wirklich igitt! Die LMAA Tablette am Abend nahm ich und schlief ausgesprochen gut. Am nächsten Morgen habe ich verzichtet, ich war ruhig und ausgeglichen. Leider verschob sich meine OP dann um ca. 1 1/2 Stunden. Ein Baby kam nicht vorwärts und das geht halt vor. Um 12:30 Uhr ging es Richtung OP. Der Anästhesist meinte noch, für den reinen Sauerstoff, den er gibt müßte ich auf jeder Beauty-Farm 50€ bezahlen und schon war ich weg. Aufgewacht bin ich gegen 15:15 Uhr mit starken Schmerzen, gegen die ich sofort etwas bekommen habe. Um 16:00 Uhr wurde ich wieder auf die Station gebracht. Dass mein Mann gegen 18:00Uhr da war habe ich verschlafen, ab 19:00 Uhr war ich wieder richtig da. Mein Wunsch, mich mal kurz neben das Bett zu stellen wurde erfüllt. Um 21:00 habe ich mit meiner Zimmernachbarin "Die Auswanderer" geguckt. Danach habe ich selig bis zum nächsten Morgen geschlummert und nicht mal gemerkt, dass der Tropf gewechselt wurde und am frühen Morgen entfernt wurde, die Braunüle hatte ich noch im Arm.Gleich morgens wurde der Blasenkatheter und die Tamponage gezogen - unangenehm aber absolut nicht schmerzhaft. Ab da durfte ich aufstehen, aus dem Bett wurde mir geholfen und dann gings auch schon allein.Ich war absolut schmerzfrei, zog meine Freizeit-Klamotten an und spazierte über die 3.Etage. Da lernte ich auch den kleinen Jungen kennen, der sich vorgedrängelt hatte. Der Papa lief mit dem Baby auch gerade über den Gang.

Bei mir wurde die Gebärmutter entfernt, eine Zyste am rechten Eierstock, die Blase gestrafft und unterfüttert, sowie die obere Scheidenwand aufgeschnitten, ein Stück herausgenommen und wieder zusammengenäht. Als Vergleich für meine obere Scheidenwand nannte man mir eine Hängematte. Ich mußte echt lachen und habe nun wieder eine Scheide wie ein junges Mädchen. Ab dem 14.02. ging es nur noch bergauf und am Sonntag machte die Ärztin, die mich aufgnommen hat, die Abschußuntersuchung, damit ich am Montag morgen gleich nach Hause kann.

Auf der Station gab es übrigens auch den so empfohlenen AFK-Tee, den ich literweise getrunken habe. Zusätzlich bekam ich aber auch noch "Pups-Pillen" und am 2. Tag nach der OP Starthilfe für meinen Darm. Es wurde alles vaginal gemacht, ohne Bauchspiegelung. Leichte Blähungen habe ich noch und mein Bauch ist dick von der inneren Schwellung. Eine Krankschreibung von meinem FA habe ich gleich durchgehend bis 30.03. bekommen, die erste Nachsorgeuntersuchung ist am 01.03.

Es geht mit soweit gut, ich bin nur recht schlapp nach kurzer Aktivität. Ich bin froh, dass alles vorbei ist, würde es jederzeit wiedermachen und ärgere mich, dass ich zu lange gewartet habe.

Im KH habe ich mich ausgesprochen wohl gefühlt. Die Ärtze und Schestern waren alle gut drauf und das trägt natürlich auch zur schnellen Genesung bei. Ab jetzt liegt die Genesung bei mir und das wird wohl der schwierigere Part. Ruhig sitzen ist nicht so meine Spezialität.

LG

Ruth

s0ule~iken


emmelie

Habe den Kampf und die Eierstöcke mit Bravour gewonnen. War überhaupt kein Thema. Klar bleiben die zwei Schätzchen auf ihren angestammten Positionen und werden mir hoffentlich noch viele gute Dienste in Sachen Hormonproduktion erweisen. Habe heute mit einer Frau gesprochen, der man "nur so" die Eierstöcke mit entfernt hat. Sie litt jahrelang unter schweren Depressionen.

Werde am Montag laproskopisch operiert und freue mich schon auf mein erstes PMS "danach".

Gruß

Sabine

s@uleCikexn


An die glücklichen Heimkehrer

Auch von mir ein herzliches willkommen zurück. Eure positiven Berichte machen mir ganz viel Mut.

Habe am Donnerstag Voruntersuchung und am Montag gebe ich meine GM dann ( mit großer Freude ) ab. Wird schon werden.

LG

Sabine

t]heaUtu|sneTlda


suleiken

Hallo suleiken,

das kriegst Du schon hin. Allein, dass Du Dich "mit Freude" von Deiner GM trennst, ist schon die halbe Miete. Das haben mir die Ärzte im KH bestätigt. Wenn eine Frau mit einer positiven Grundeinstellung auf die Station kommt, geht auch meistens alles glatt. Ich bin 52 Jahre alt, wahrscheinlich eine der Ältesten hier, und ich habe viel zu lange gewartet. Als das Ergebnis der Pathologie am Freitag im KH vorlag, meinte die Ärztin: Das Sie sich gequält haben, glaube ich Ihnen aufs Wort. Mit so einer GM kann man eingetlich nicht mehr rumlaufen.

Ich drücke Dir ganz doll die Daumen.

LG

Ruth

ZTitter?Zittexr


Mein OP-Bericht

So, jetzt geht das Sitzen hoffentlich mal und ich kann meinen OP-Bericht schreiben.

Dann mal los .....

13.02.: 8.00 Uhr Ankunft im KH, anmelden, Zimmer beziehen, Urin und Blutentnahme (EKG wollen sie nicht, da ich noch so jung bin). Dann die Voruntersuchung durch eine Assistenzärztin (die Mühe hatte, meine GM zu finden :(v - hat ganz schon lange gesucht) und eine Oberärztin. Auf meine Frage, ob der GM-Hals drin bleibt, meine die OÄ das müsste schon ich entscheiden ??? was ich nicht ganz verstehen konnte. Ich ließ mir dann Vor- und Nachteile mit und ohne GM-Hals erklären, was zur Folge hatte, dass ich noch mehr verunsichert war und nach dem CA, der mich operieren wollte, verlangte. Der hat mir dann gesagt, wenn vaginal, dann muss GM-Hals mit raus und außerdem würden meine Blutungen und die evtl. Endometriosen nicht besser werden, da im GM-Hals ebenfalls Schleimhaut ist und diese regelmäßig abblutet. Okay, damit war klar, dass GM und GM-Hals raus kommt - außerdem hatte das der CA eh schon entschieden.

Danach noch Termin beim Narkosearzt - war okay, ging auf Ängste und Bedenken wegen Allergien ein und beruhigte mich.

Später bekam ich ein Miniklistier für den Darm. 15 min halten ;-D - bei mir waren es vielleicht 3 min. Rasur hatte ich schon daheim erledigt und sie waren damit zufrieden. Danach Langeweile im KH-Zimmer, bis ich endlich schlafen konnte. In der Nacht bekam ich Kopfweh und unterhielt mich mit der Nachtschwester, die diese OP schon hinter sich hatte.

Essen durfte ich noch bis 2.00 Uhr, trinken bis 4.00 Uhr am OP-Tag.

14.02.: 6.00 Uhr aufgestanden und geduscht, OP-Hemd und Strümpfe an, da ich schon um 7.30 Uhr in den OP sollte. Mein Freund kam um 7.00 Uhr, er wollte für mich da sein - er hat Wort gehalten - war tapfer den ganzen Tag bis 19.30 Uhr bei mir. Das hat mir sehr geholfen und ich rechne ihm das hoch an.

Also gut, um 7.45 Uhr die LMAA-Tablette und ab in den OP. Rauf auf den OP-Tisch klettern, Nadel legen, .... hatte einen sooo netten OP-Pfleger. Der hat mich in mindestens 8 vorgewärmte Decken gepackt, da ich so gefroren hab. ImOP musste ich noch etwas warten, da der Narkosearzt noch nicht da war. Ich fragte, ob er wohl verschlafen hätte? Ja, ich war sogar noch zum Scherzen aufgelegt. Dann kam er, ich kriegte einen Cocktail und weg war ich. Irgendwann sagte jemand zu mir: "Frau N., sie müssen atmen, sie müssen Luft holen". Dann hab ich wohl geschlafen und bin zwischendurch wegen starker Unterleibsschmerzen aufgewacht, hab gestöhnt, etwas bekommen, wieder geschlafen. Dann haben die sich vom leckeren Mittagessen unterhalten und ich überlegte, ob es schon so spät war. Ja, um 12.15 Uhr kam ich wieder in mein Zimmer, wo mein Freund schon wartete.

Dort fühlte ich erst mal, was ich alles an mir dran hatte. Aber es war nur der Blasenkatheder und die Infusion. Keine Wundschläuche, keine Tamponade ........ aber Schmerzen ohne Ende. Ich bekam zwar etwas, aber es hielt nicht so lange an. Leider konnten sie mir wegen Allergien keine "Hammermittel" geben. Also alle, die es noch vor sich haben: Schmerzen in diesem Ausmaß sind nicht üblich, wenn man die Medikamente verträgt.

Irgendwie verschlief ich den Tag, gegen Abend kam die Ärztin und meinte, alles wäre problemlos verlaufen, die Endometrioseherde seien verkohlt worden und die GM vaginal gut zu entfernen. Kaum Blutverlust, eben alles super. Um 19.00 Uhr musste ich aufstehen und ins Bad zum frisch machen. War sehr schwindelerregend aber es hat geklappt.

Na ja, die Nacht war schmerzhaft mit Übelkeit, ich hab kaum geschlafen.

15.02.: Der Blasenkatheder wird entfernt, Wasser lassen klappt spontan nach 1 Stunde, bin noch wackelig auf den Beinen, hab noch immer starke Schmerzen, Besuch geht schnell wieder weiter, weil er merkt, dass ich noch so kaputt bin. Essen mag ich gar nichts, was jedoch scheinbar normal ist. Die Nacht ist jedoch schon besser. Werde jedoch um 1.00 Uhr zum Temperatur messen geweckt, da ich "Fieber" (37,5) habe ???

Aufgrund dieses "Fiebers" wollen sie mir auch Antibiotika geben, doch ich dränge aufgrund meiner Allergien darauf, erst noch abzuwarten (Temperatur ging auch runter und Entzündungswerte waren normal)

16.02.: Schmerzen sind okay. Brauche nur noch morgens um 7.00 Uhr und abends um 20.00 Uhr ein Schmerzzäpfchen. Essen mag ich noch immer nicht viel, aber Stuhlgang klappt und mein Bauch fühlt sich danach an, als ob wieder alle Organe dort sind, wo sie hin sollen (bis auf die GM natürlich ;-D ).

17.02.: Viel Besuch macht mich total kaputt, ansonsten keine größeren Schmerzen - alles ohne Schmerzmittel zu ertragen.

18.02.: War wohl etwas zu viel Besuch - jetzt hab ich eine Panikattacke vom feinsten. Liegt es an den Hormonen? Keiner kanns mir sagen. Ich kriege Beruhigungsmittel und schlafe 3 Stunden. Bei der Visite sagt man mir, dass nichts dagegen sprechen würde, dass ich am 19.02. entlassen werde. Deshalb am Nachmittag noch die Abschlussuntersuchung (tat nicht weh) und am 19.02. tatsächlich heim.

FAZIT: Die Angst war nicht notwendig!!!!!!

Was ich allerdings komisch fand: Die Ärztin bei der Abschlussuntersuchung meinte, ich könne schon wieder zum Walken gehen und evtl. schon nächste Woche arbeiten ???

AU gabs bis 28.02., dann hab ich noch einen Termin bei meiner FÄ. Was meint ihr dazu? Geht das so schnell? Ich kann es mir zur Zeit wirklich nicht vorstellen!!!

So nun geh ich wieder aufs Sofa, da der Bauch zwickt und ziept.

LG

Marion

skuleikxen


theatusnelda

Ich glaube, mit fast 48 , bin ich auch schon eine der Älteren hier. Und mich ärgert es maßlos, daß meine GM mich quasi auf "der Zielgeraden" abgefangen hat. Dachte, ich bringe die Sache noch auf natürlichem Wege zu Ende. Aber nichts ist vorhersehbar. Der Arzt gestern meinte, ich wäre die ideale Patientin für eine GM-Entfernung, da ich unheimlich motiviert sei. Kein Wunder, schließlich habe ich es im letzten halben Jahr vielleicht auf maximal 10 blutungs- und schmerzfreie Tage gebracht. Da ist man leicht motiviert. Schon allein die Vorstellung, endlich nicht mehr bis an die Zähne bewaffnet mit Binden das Haus verlassen zu können, ohne Schmerzen aufzuwachen und nicht alle halbe Stunde aufs Klo zu rennen, um zu sehen, ob nicht wieder alles überflutet ist, scheint mir ein paar Unanehmlichkeiten nach der OP wert zu sein.

Habe schon einen "Bindenkoller" und freue mich auf mein neues, freies Leben.

LG

Sabine

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