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Zyste - Mirena - alles durcheinander

BTlueEspoxt hat die Diskussion gestartet


Hallo Ladies,

bestimmt kann mir hier eine helfen - hoffentlich!

Also: seit 1 1/2 Jahren hab ich die Mirena, bin bisher (abgesehen vom Einlegen, das war Horror) eigentlich ganz zufrieden damit gewesen. Seit einem halben Jahr geht aber alles drunter und drüber: Ich hatte eine grosse Zyste am Eierstock, habe zuerst homöopathische Tropfen verschrieben bekommen, die haben nicht geholfen, schlussendlich war das Ding so gross, dass es operiert werden musste. In diesem halben Jahr hatte ich ständig grosse Schmerzen (wie Regelschmerzen, nur schlimmer, bis in den Rücken, konnte kaum noch sitzen), Schmerzen "obenrum", Ziehen hier, Zwacken da, Libido=0 etc. Also kurz gesagt, bei mir scheint hormonell alles durcheinander zu sein. Die Zyste ist jetzt vor einem Monat operiert worden, leider heilt alles sehr schlecht und es hat sich am anderen Eierstock schon wieder eine neue gebildet! Meine Frauenärztin meint, das könne nicht von der Mirena kommen und hat mir wieder ein paar Tröpfchen verschrieben, wieder homöopathisch... Jetzt geht das Theater wieder von vorn los... Auf meinen Hinweis, dass ich das Gefühl habe, dass alles mögliche durcheinander zu sein scheint, hat sie dies nur bestätigt, aber keine Behandlung vorgeschlagen. Jetzt möchte ich mir eine zweite ärztliche Meinung holen - ungern, weil sie eigentlich sehr nett ist...

Hat hier jemand Erfahrungen mit medikamentöser Behandlung von Zysten? Kann das doch an der Mirena liegen (habe sooooooo viel nachgelesen, alles sooooooo widersprüchlich...)? Gibt es sonst irgendwelche Behandlungen für hormonelles Chaos? Soll ich die Mirena rausnehmen lassen?

Danke im Voraus für eure Hilfe!!

Antworten
Mfimi7


Hallo

Ich habe vor ca. drei Monaten die Mirena entfernen lassen, auch ich hatte eine Zyste über ein Jahr lang, jedoch war sie nie zu gross, ca. 3.5cm, hat mir aber trotzdem Beschwerden gemacht, zwicken und ziehen im Unterleib, war wirklich unangenehm. Meine FA hat mir gesagt Zysten kommen oft von der Mirena, ich könne entweder nichts unternehmen (da die Zyste nicht so gross ist) oder Hormone einnehmen oder einfach die Mirena ziehen lassen. Habe mich dann für letzteres entschieden und siehe das die Zyste ist weg!! Geh doch mal auf [[http://www.hormonspirale-forum.de]], dort kannst Du über Erfahrungen nur mit der Mirena lesen...

Liebe Grüsse

bPvgonsxen


Mirena

Ich trage seit 3,5 Jahren Mirena und bin erst in den letzten Monaten wirklich zufrieden. Anfänglich war dies ebenso, doch dann folgte eine Zeit zahlreicher Turbulenzen (Zysten, Eileiterentzündungen, Pilz- & andere Infektionen), und ich war drauf und dran, wieder zur Pille zurückzukehren oder mich sterilisieren zu lassen.

Bei mir dauerte es, obwohl ich - schon aufgrund der langjährigen Pilleneinnahme - keine übermäßig starken Blutungen mehr hatte, als ich zu Mirena wechselte, über 3 Jahre, bis die Blutungen sich normalisierten. Bis dahin waren sie verhältnismäßig stark und dauerten mindestens 2 Wochen, fast immer gefolgt von einer Pilzinfektion. Mein FA versuchte, die ewigen Blutungen, oftmals durch Zysten ausgelöst, mit Gestagengaben in den Griff zu bekommen - und schien damit die Situation noch zu verschlimmern, denn die Intensität und Häufigkeit der Blutungen schien nicht abzunehmen. Kaum war eine Gestagenbehandlung zu Ende, ging das Übel von vorn los.

Dann wechselte ich den Arzt und erfuhr, daß rein gestagene Verhütungsmethoden wie Mirena bei 12 % der Anwenderinnen zu verzögertem Eisprung mit Zystenbildung führen können, es aber in den meisten Fällen keiner Therapie bedarf, weil die Zysten innerhalb von 2 bis 3 Monaten verschwinden. Tatsächlich habe ich zwar auch jetzt noch, nach Absetzen sämtlicher Tabletten, alle paar Monate eine Zyste (vor Mirena wurde bei mir nie eine Zyste diagnostiziert), sie bereiten mir aber keine nennenswerten Beschwerden mehr. Auch die Blutungen treten bei mir erstmals regelmäßig und in abgeschwächter Form auf - was nicht mal vor Mirena, Pille & Co. der Fall war.

Sicherlich ist es oft leichter gesagt, als getan, aber manchmal zahlt sich Geduld doch aus.

Dir alles Gute!

sOunr!rli


Mirena

Hallo,

Ich hatte gerade mal 4 Monate Mirena und kann nur negatives

berichten.

Ich hatte starke Stimmungsschwankungen,bekam Hautbrobleme und hatte fast pausenlos Pilzinfektionen!

Liebe Grüsse

B)lue3spoxt


hm, jetzt ist mein Beitrag plötzlich weg gewesen :-(... Also nochmal:

Erstmal danke für eure lieben Antworten! Immerhin ist man damit nicht allein auf der Welt... Das, was ihr sagt, spiegelt genau meine Gedanken wider: Manchmal denke ich, ich müsste nur noch etwas Geduld haben, auf der anderen Seite will ich die Spirale so schnell wie möglich los werden!! Abgesehen von Mirena - was meint ihr denn zu der homöopathischen Behandlung von der Zyste? Gibt es was besseres/wirksameres? Was ist mit hormoneller Behandlung?

Ausserdem - mal angenommen, ich lasse mir die Mirena ziehen und schaue erstmal, dass ich wieder in einen normalen Zyklus reinkomme (das war bei mir schon bevor ich die Pille genommen habe und auch währenddessen noch nie so richtig regelmässig) - gibt es da unterstützende Behandlungen - hormonell oder was weiss ich? Hat jemand Erfahrungen?

Danke nochmal für eure Hilfe!!

b{vgo*nZsexn


Zysten & Hormone

Was ist mit hormoneller Behandlung?

Wie gesagt, mein FA hat eine hormonelle Behandlung (mit Gestagenen) mehrfach durchgezogen. Eine OP blieb mir erspart. Seit ich diese Tabletten nicht mehr nehme, hatte ich auch einige Zysten, die ebenfalls keiner operativen Entfernung bedurften. Ich holte mir zu diesem Thema mehrere FA-Meinungen ein. Übereinstimmend erklärten sie mir, daß eine Behandlung bzw. OP erst dann erforderlich sei, wenn die Zyste über mehrere Monate beobachtet wurde und sich vergrößert hat oder Beschwerden macht.

B lueTsport


Hallo BVgonsen!

Danke für die ausführlichen Tipps! Ich habe mir gestern noch eine zweite ärztliche Meinung geholt - bei dem Chefarzt, der mich operiert hat. Er hat meine Vermutung bestätigt, dass meine Hormone wohl allgemein sehr aus dem Lot sind und dass meine Idee, die Mirena rausnehmen zu lassen und für eine Weile die hormonelle Verhütung ganz weg zu lassen, wohl ganz gut ist. Es sind ja nicht nur die Zysten (meine neue Zyste ist übrigens auch schon wieder von stattlicher Grösse und hat diesmal sogar 2 Kammern :-/), sondern auch mein restlicher hormoneller Haushalt. Er meinte zwar, mit der Mirena hängt die Zyste gar nicht unbedingt zusammen, das kann ganz andere Ursachen haben. Aber ein Hormonhaushalt, der aus dem Gleichgewicht ist, sei auf jeden Fall ein Signal, dass man besser mal versucht, erstmal wieder alles in geregelte Bahnen zu bringen. Zur hormonellen wie auch homöopathischen Behandlung von Zysten meinte er, keines von beidem hätte irgendwie erwiesenermassen eine Wirkung - entweder die Zysten gingen wieder weg oder nicht - unabhängig von der Einnahme irgendwelcher Medikamente...

Naja, ich werde mir die Mirena also wohl ziehen lassen. Nochmal in Ruhe drüber schlafen, aber allzu lange werde ich wohl nicht mehr warten...

bEvg<onsexn


Zur hormonellen wie auch homöopathischen Behandlung von Zysten meinte er, keines von beidem hätte irgendwie erwiesenermassen eine Wirkung - entweder die Zysten gingen wieder weg oder nicht - unabhängig von der Einnahme irgendwelcher Medikamente...

Diese Aussage spiegelt genau meine Erfahrungen wider und das, was die Gyns mir zwischen den Zeilen sagten.

Wie hast Du Dich denn jetzt entschieden?

Bwlue$spToxt


tja, nachdem ich nochmal mit meinem Freund gesprochen habe, werde ich mir die Mirena ziehen lassen und den Frauenarzt wechseln - nur wann steht noch nicht fest - vielleicht warte ich noch bis nach meinem Urlaub Mitte März ;-). Tja und dann wird halt "altmodisch" mit Kondom verhütet bis alles wieder "im Lot" ist. Das kann - wie ich gehört hab - ziemlich dauern, bis zu 2 Jahre... :-/. Naja, aber so kann ich wenigstens ausschliessen, dass das Chaos ungünstig von irgendwelchen hormonellen Zugaben wie Mirena oder Pille beeinflusst wird. So muss ich mich nicht mehr fragen "was wäre wenn" etc. Also - back to nature... Was dann aus den Zysten wird ist natürlich eine weitere Facette des Themas... Abwarten, so lange sie keinen Ärger macht, muss da wohl tatsächlich nix operiert werden - wie du auch sagst.

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