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Konisation

s0jePrxze


wer macht mir mut?

habe im Januar einen HPV-Test machen lassen, weil mein Mann vor längerer Zeit Kondilome hatte (woher auch immer). Der Test war positiv und der Abstrich zeigte schon Pap IIId, ich hatte eine massive Scheidenentzündung mit ziehenden Schmerzen und dachte ich kriege das mit Antibiotika schon wieder hin. Denkste! Hab mich im Januar dann von meinem Man getrennt - nicht wegen der Kondilome!!!-bin u.a. auch wegen der Trennung in psychotherapeutischer Behandlung, habe ein Dauerabo bei meinem Osteopathen, ernähre mich gesund, esse kein Schweinefleisch, rauche nicht. Bei meinem letzten Abstrich im Juli bekam ich umgehend ein Anruf vom Gynäkologen, daß ich dringend eine Biopsie in der Praxis machen müßte. Habe mich dann noch bei einem befreundeten FA erkundigt, was er mir rät. Inzwischen habe ich Pap IVa, mit einem hohen onk. Risiko, schwere Dysplasie, also all der Scheiß, den ich bei Euch auch lese.

Habe mich jetzt zur Konisation entschlossen mit Vollnarkose im KKH, habe ein Termin 7.Sept. Da ich zwei Kinder habe, möchte ich nicht daran denken 2 Wo Bettruhe einzuhalten! Außerdem möchte ich meinen Nochehemann nicht aufklären müssen, das verbietet mir mein Stolz. Wer hat Erfahrung gemacht mit psychischen Zentnerlasten und der Zusammenhang mit Entstehung von Krebs ??? ?

t,inaT65


Hi sjerze

mach dich erst einmal nicht so verrückt,obwohl ich deine situation gut nachvollziehen kann.....PAP IV a heisst nicht gleich Krebs..obwohl ich damals bei dem gleichen Befund auch daran dachte.

Ich habe auch 2 Kinder und dachte..ohje...was ist wenn ich nicht wieder aufwache...ect.....diese Gedanken machen wohl alle Frauen durch :-(

Eine Koni ist nicht schlimm und du musst auch keine 2 Wochen im Bett liegen bleiben...nur schonen und nicht schwer heben....lies dich mal im Forum *Probleme nach Konisation* durch.....das beantwortet dir diesbezüglich viele Fragen....zumindest hat es vielen Frauen geholfen :)^

Denke zuerst an dich und deine Kinder,der Rest ergibt sich sicher von alleine...wirst ehen :-)

Liebe Grüsse

von tina

s5je~rzxe


Vielen Dank

es tut wahnsinnig gut, beruhigt zu werden.

Bin doch sehr nervös und echt überzeugt, ich habe Krebs!

Danke Tina für Deine aufmunternden Worte!

caanxy


Konisation,ich nun auch...

Hallo,

habe heute Morgen beim FA erfahren,dass ich mich einer Konisation unterziehen muss.Wusste bis dato gar nicht was das ist.Befinde mich in der Stufe IVa !

Bin dann auf dieses Forum gestossen,was mir bis jetzt ein wenig geholfen hat.Habe noch keinen OP-Termin.Erfahre alles Weitere nächsten Dienstag-Morgen.

Ich dachte OP und dann gut...nun erfahre ich in diesem Forum,dass es damit ja gar nicht getan ist.

Bin nun völlig fertig...Aufklärungsarbeit bei den Frauenärzten scheinen ja Mangelware zu sein.

Habt Ihr vielleicht weitere Tipps für mich?

Viele Grüsse an allen Betroffenen!

s$jer9zxe


Hallo cany

*:) Du auch?

Ja, wenn man sich hier so durchliest... Hilft aber ungemein! Lies Dich wirklich mal durch, dann wirst Du hoffentlich ruhiger. Auch der Gyn. hat mich beruhigt, jetzt heißt es erst mal abwarten. Meine Konisation ist am 7.9. Bin echt gespannt, wie es mir dann geht... ;-D

c^any


Hallo sjerze,

danke für Deine Nachricht.Du machst ja zur Zeit auch einiges mit. :-/

Du hast aber schon einen Termin.Dann kann man sich schon etwas darauf einstellen.

Hatte bis heute Urlaub,muss morgen wieder ran,dann ist man erstmal abgelenkt.

Viele Grüsse @:)

W4al#dwiexse


Hallo ihr Lieben

Ich habe eine Konisation nach der Diagnose IV a durchgemacht. Die Vorgeschichte: großer Stress in der zweiten Ehe mit Patchwork Kindern und Vollzeitjob als Lehrerin. Die Werte wurden immer schlechter. Habe es dann auch wegen der Kinder ambulant machen lassen.

Nach einer Woche dann (was mir leider vorher niemand aber hinterher jeder gesagt hat), löste sich der Wundschorf und führte zu heftigen Blutungen (bin ausgerutscht und gestürzt). Dann Krankenhausaufenthalt mit ständiger Tamponierung, um die Blutung zu stoppen.

Also schonen kann man sich auch zuhause. Nach einer Woche sollte man besonders darauf achten, dass der Wundschorf sich lösen könnte.

Nicht schwer heben und keine starken Erschütterungen.

Nach der Konisation waren meine Werte immer um die II. Inzwischen habe ich auch die Patchwork- Experimente sein lassen. Habe mich auch von dem Partner getrennt und bin ganz für meine Kinder und meinen Beruf da. Stressfaktoren sollte man möglichst aus dem Leben räumen, dann geht's wieder aufwärts :)^

Waldwiese *:)

s>jexrze


Danke Waldwiese

Den Streß versuche ich ja gerade zu dezimieren. Habe mich nach 15 Jahren von meinem Mann getrennt. Nach 8-monatiger "Trennungszeit" zieht er endlich aus (ich wäre gern, aber mit zwei Kindern nicht ganz einfach) Muß jetzt auch im Haus bleiben, bis der Verkauf stattfindet. Waren heftige 8 Monate, was mit Sicherheit nicht unwesentlich zum Befund beigetragen hat. Es geht mir schon besser und wird bestimmt gut, wenn ich mein Leben neu sortiert habe. Ich schaffe das und Du bestimmt auch.

Mein Gyn hat das auch gesagt. Das meistern Sie schon und die Kinder brauchen Sie ja auch noch... :)^

wputzNe*fraxu


Konisation - Erfahrungsbericht

Hallo zusammen!

Also, bei mir wurde Ende Mai auch IVa festgestellt und hatte dann am 9. Juni meine Konisation.

Die Konisation wurde in einem ambulanten OP-Zentrum durchgeführt. Erst kam ich in den Vorraum und wurde an den Tropf gehängt. Dann ging es in den OP und ich legte mich auf den "Stuhl" dann durfte ich auch schon zu zählen anfangen ... Ich habe noch mitgekriegt, wie die Blutdruckmanschette aufgepumpt wurde, dass Ergebnis der Messung habe ich aber shcon "verschlafen". Naja, dann bin ich ca. 30-45 min später im Aufwachraum aufgewacht. Vor allem hatte ich erst mal ziemlichen Durst (man darf ja vorher nix trinken). Die Schwester hat mich dann auch gleich mit Tee versorgt. Was ich wirklich gut fand, war, dass die einem die Brille aufgesetzt haben, vor dem Aufwachen, ich wäre sonst ohnerecht orientierungslos. Dann bin ich noch eine Weile rumgelegen, weil mein Kreislauf sich erst einkriegen mußte (habe recht niedrigen Blutdruck). Dann bin ich mit dem TAxi (und natürlich meinem Mann als Begleitung) nach Hause gefahren.

Zuhause habe ich dann erst mal gefrühstückt und mich dann aber wieder ins Bett verzogen und bis frühen nachmittag geschlafen. Am späteren Nachmittag hat mich dann mein Frauenarzt angerufen und gefragt, ob alles OK ist. Er sagte dann noch, dass eine Tamponade in der Scheide wäre und ich die beim nächsten Toilettengang rausziehen soll. Das habe ich dann auch gemacht, war halt etwas blutig.

Dann habe ich mich eine Woche zuhause geschont (ging bei mir auch, da keine Kinder). Habe aber auch wirklich so gut wie nix gemacht (zB auch keinen Wäschekorb in Keller getragen oder so) und hatte auch keine richtigen Blutungen. Nur ab und zu kam was raus, brauchte aber nicht mehr wie "allways light". Eine Woche später war dann Kontrolluntersuchung, war OK. Leider war der Befund von der Koni noch nicht da ... d.h. noch mal ein paar Tage warten ... aber schliesslich "alles im Gesunden entfernt" ... Erleichterung! (Ach ja, hatte auch HPV)

Die Woche drauf bin ich auch wieder arbeiten gegangen (allerdings arbeite ich nur im Büro, je nach Tätigkeit sollte man schon länger pausieren).

Nochmal 3 Wochen später war noch mal eine Kontrolluntersuchung beim Doc, auch alles OK, ab dann durfte ich wieder alles machen (auch Schimmen, Sex, etc.).

So, im September ist dann die nächste Kontrolle, hier wird auch wieder ein Abstrich gemacht ...

Ich hoffe, es hilft Euch ein bischen, ich hatte im Vorfeld auch fürchterlichen Schiss (hatte auch noch nie eine OP mit Vollnarkose vorher).

c"aCnmy


Hallo an alle,

meint ihr wirklich Stress spielt eine grosse Rolle?Darüber hatte ich noch gar nicht nachgedacht.Habe auch vor einem halben Jahr eine schreckliche Trennung hinter mir und gleichzeitig beruflich auf der Karriereleiter nach oben gerückt in einem anstrengendem Volltimejob.War dauernd auf irgendwelchen Seminaren und immer den Druck im Nacken,die neue Herauforderung auch zu bewältigen.

Privat habe ich jetzt all den Stress abgeschafft,da ich jetzt alleine bin.

Beruflich werde ich stark gefordert,was mir aber meistens Spass macht.Wer kann schon einfach die Füsse ausstrecken und nichts mehr machen?!Wie kann man eigentlich in der heutigen Zeit stressfrei durchs Leben gehen? %-|

ssjerz)e


Guten Morgen cany!

Hast Du meine Seite "Liebeskummer oder Streß kann Krebs auslösen?" gesehen? Bin schon der Überzeugung, daß seelisches Befinden und Krankheiten zusammenhängen. Dein Leben ist ja wieder die klassische Bestätigung. Und natürlich hast Du recht. Welchem Streß kann man sich heute entziehen? Auf jeden Fall Beziehungsstreß vermeiden. Beziehungen nicht nur in der Partnerschaft, sondern auch zu Kindern, Kollegen, Kunden, Nachbarn, usw. Man kann schon viel leisten und in seinem Leben besser gestalten, wenn man nur an sich selbst genug arbeitet und lernt mit ekligen Menschen umzugehen. Dann macht auch ein hohes Arbeitspensum nichts aus.

Pass auf Dich auf!

Schönes Wochenende wünscht Dir

sjerze :)*

c1anxy


Hallo Sjerze,

habe Deinen Bericht gelesen.Fand ihn sehr interessant!:)D

Daraufhin habe ich weiter im Internet Berichte zu diesem Thema gesucht.Bin auf viel unsinniges gestossen,aber auch sehr viel interessantes.Stress und einschneidene Erlebnisse im Leben werden wohl nicht unmittelbar Krebs auslösen,aber wohl stark das Imunsystem schwächen,das Kranheitsereger wohl sicher Chancen haben.

Mein Fazit:

Ab jetzt erfreuen wir uns nur noch an schöne Sachen im Alltag,insbesonders an die kleinen Erfreulichkeiten im Alltag.

Also morgen nicht bei schlechtem Wetter auf der Couch bleiben,sondern durch den Park laufen.(Nach der Koni gehts ja erstmal nicht mehr)

Dann gesund ernähren,Kolehydraten weglassen.

Sich was Schönes gönnen,nur für einen alleine.

Und zusammen schaffen wir das.Punkt.

Einen schönen Sonntag :-)

smj=er%zxe


Hi Cany,

schönes Wochenende gehabt?

Hab meinem Nochmann...geholfen, Geschirr und Wäsche einpacken. Es geht mir so gut dabei. Yes.Yes....

Dann ist er verduftet und ich bin mit den Kindern zum Minigolfen. Hab gleich an Dich gedacht und Deinen Parkspaziergang. Du Glückliche.... Ich sitz hier im Gäu, die nächste Stadt, wo ein paar Leute rumlaufen, mit dem Auto 1/2 Stunde entfernt. Gähn. Am Wochenende als Endlichsingle echt öde hier.....

Aber ich laufe nicht mehr rum wie ein Zombie, spür wie das Leben in mich zurückfließt und geb sicher net auf!!!!

Ja, Du hast vollkommen recht mit den schönen Kleinigkeiten. Die lassen wir uns nicht mehr nehmen!!

Alle Liebe

;-D

K@aoxt


hallo szerje und cany!

kann euch nur beipflichten, dass die psyche eine entscheidende rolle spielt bei der entstehung von krankheiten. ist der körper nicht fit, kann er sich nicht genug wehren und man ist anfälliger. so war es auch bei mir. war psychisch lange zeit am boden und hatte dann mehrere schlechte pap-werte, zum schluß PAP IV a mit verdacht auf PAP V. hatte im sept. letzten jahres eine koni (davor braucht ihr überhaupt keine angst zu haben, ist nicht schlimm und ich weiss, wovon ich spreche, weil ich selber so ein schisser war) und weil es ein carcinoma in situ war und sie nicht alles im guten entfernt hatten, hab ich mir im nov. die GB entfernen lassen. eine zweite koni hätt es auch getan, aber ich wollte ein für alle mal ruhe, auch seelisch. denn das ergebnis und das ganze wissen hat mich mehr runtergezogen, als die op. jetzt geht es mir blendend und ich muss nur lernen, wie ihr schon sagt: einfach mal an sich zu denken, sich nicht so viel gedanken zu machen und den tag geniessen!

also, ich drück euch die daumen

und möchte euch noch, wie tina65 (hallo meine liebe, gehts dir gut?)

[[http://www.med1.de/Forum/Gynaekologie/177365/]] ans herz legen. da haben wir uns auch ausgetauscht und da sind ganz viele liebe frauen, die euch zusätzlich noch unterstützen können!

LG *:)

tlinaZ65


Huhu

szerje..hast eine gute Einstellung ,ich hab all soetwas auch mitgemacht..und nun gehts mir gut..nach PAP 4 a und 3 Kontrollabstrichen bin ich nun PAP 2.....also ich von meiner Seite denke auch das die Psyche eine grosse Rolle spielt,obwohl ich das nie wahrhaben wollte.....aber ich stimme Kaot vollkommen zu ( dir gehts gut wie ich lese,supi.... :)^

Etwas an sich selbst denken und vor allen Dingen versuchen positiv zu denken....nicht immer einfach...aber es funktioniert...also Kopf hoch.....Augen zu und durch......es kann nur besser werden ;-)

Und eine Konisation ist echt nicht schlimm,die meiste Angst liegt wohl in der Narkose,wie ich sie auch hatte ( meine 1. übrigends)...aber ich empfand sie als eher angenehm ;-D

Ganz liebe Grüsse

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