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Suche Behandlungsmethode bei Östrogenmangel

z(orla77 hat die Diskussion gestartet


Liebe ForumsmitgliederInnen,

ich habe seit vielen jahren eine hormonstörung (östrogenmangel) und bisher wurde mir immer die pille verschrieben. ich war ja schon immer skeptisch, aber mitlerweile schon bei so vielen ärzten und alle haben mir immer gleich zur pille geraten.

nun sind meine zweifel aber so stark, dass ich schon gar nicht mehr zum arzt möchte, weil ich das gefühl habe, nicht ernst genommen zu werden.

ich habe die pille immer mal wieder abgesetzt, zuletzt vor 1,5 jahren, nun aber wieder angefangen, weil ich ohne pille keine periode bekomme (und zwar überhaupt nichts!) viele werden nun denken: ist doch toll! aber ich habe auch schon mehrfach gehört, dass die osteoporose-gefahr sehr hoch ist. außerdem fühle ich mich nur als halbe frau (übertrieben ausgedrückt).

in den letzten jahren ist mir aufgefallen, dass ich die pille immer schlechter vertrage: sehr starke kopfschmerzen, sehr schnelle gewichtszunahme, brustschmerzen, unglaubliche lust auf schokolade, schlechte laune, keine lust mehr auf sex, vor allem aber komme ich mit meinem körper nicht mehr zurecht.

so langsam denke ich auch über kinder nach, bisher konnte mir aber keiner der ärzte sagen, ob das bei mir überhaupt möglich ist.

Wenn mir jemand einen tipp geben kann oder selbst ähnliche erfahrungen hat würde ich mich wirklich sehr freuen! Vielleicht kann mir auch jemand sagen, ob ich das vielleicht auch mit einer speziellen ernährung in den griff kriegen könnte?

vielen dank!

Antworten
LuöckNchxen


Hallo zora77!

Ich bekomme meine Regel auch nicht mehr seit 10 Monaten. Ich habe auch Östrogenmangel und dazu noch Testosteron-Überschuss. Liegt bei dir auch zuviel Testosteron vor? Dann könntest du evt. PCO oder PCOS haben. Da könnte ich dir einige Links zu geben. Damit einher geht übermäßige Behaarung, Akne und meist auch Übergewicht. Trifft das auf dich zu?

Wichtig wäre es für dich, gerade im Hinblick auf Kinderwunsch, einen Gynäkologen mit Schwerpunkt Endokrinologie und/oder Reproduktionsmedizin aufzusuchen. Und zur weiteren Ausschlussdiagnose evt. noch einen internistischen Endokrinologen, dazu musst du aber erst mal einen aktuellen Hormonstatus machen lassen.

Liebe Grüße

rlinc?hen


hallo zora,

den tipp mit dem endokrinologen hast du ja schon bekommen, das wäre auf jedenfall mal ein versuch und evtl. gerätst du ja an einen ganz tollen arzt (ist natürlich immer viel glück dabei).

mit einer herkömmlichen pille kann man keinen östrogenmangel behandeln. pillen enthalten ethinylestradiol (EE), welches für den körper fremd ist. unter pilleneinnahme kommt es daher immer zu einem körpereigenen östrogenmangel. wenn hormone, dann körpereigenes östrogen (E2), welches meist nur (leider) in den wechseljahren eingesetzt wird. das ganze dann kombiniert mit einem gestagen, wie man das von der pille kennt.

wäre interessant, ob der östrogenmangel wirklich die einzige auffälligkeit im hormonhaushalt ist. pco-syndrom wurde ja schon erwähnt. auch ein androgenitales symdrom (welches von den nebennieren ausgeht) kann mit der zeit zu einem chaos der eierstockfunktion führen. beides fällt aber weg, wenn du keine erhöhten androgene (androstendion, testosteron, dhea-s) hast. es kann auch dazu kommen, dass man keinen eisprung mehr hat und damit auch progesteronmangel. die hypophysenfunktion (steuert den hormonkreislauf) sollte auch überprüft werden.

schilddrüsenstörungen im sinne einer über- oder unterfunktion können auch den kompletten hormonhaushalt durcheinander bringen. gerade unterfunktionen laufen oft über jahre bis jahrzehnte unbemerkt ab bzw. werden von ärzten nicht erkannt, weil oft nicht ausreichendes wissen vorhanden ist.

mit pillengabe macht man es sich zu einfach, gerade weil man damit keinen körpereigenen östrogenmangel beheben kann. hormonelle störungen sind zu komplex als das man diese so leichtfertig mit hormongabe "ignorieren" sollte.

osteoporose wird durch mehr verursacht, als durch östrogenmangel: progesteronmangel bzw. ein gestörtes verhältnis von östrogen und progesteron, schilddrüsenstörungen (pilleneinnahme alleine führt schon zu weniger freien schilddrüsenhormonen und das hat dann auch seine auswirkungen, auch solche dinge wie depressionen, gewichtszunahme,...), nährstoffmängel usw. dass da immer das östrogen hervorgehoben wird ist eine einseitigkeit der ärzte und der pharmaindustrie.

gruß

rinchen

CbhamsäleoDn


Kann man...

mit einer herkömmlichen pille kann man keinen östrogenmangel behandeln

wohl. Bei Frauen, die die Pille aus Verhütungsgründen nehmen, werden durch die Pille ja die Eierstöcke komplett lahmgelegt. Damit fällt der Hauptfaktor für körpereigene Östrogene weg. Wenn das in der Pille enthaltene Ethinylestradiol dieses entstandene Östrogen"loch" nicht zumindest großteils decken würde, liefen alle Frauen nach langjähriger Pilleneinnahme krummbucklig (Osteoporose) & mit dem Scheidenmilieu einer 80jährigen rum.

"Östrogenmangel" kann viele Ursachen haben. Wenn das so "schön einfache" Dinge sind, wie eine gestörte Regulation aufgrund anderweitigen hormonellen Ungleichgewichts, kann man diese Ursache kausal angehen & die körpereigene Hormonproduktion springt von selber wieder an. Wunderbar, alle glücklich. Wenn aber die Eierstöcke selbst streiken, also von sich aus gar kein Östrogen mehr produzieren können, schaut's schlecht aus. Dann hast Du keine andere Möglichkeit mehr, als von außen Östrogene zuzuführen.

Der Grund, warum man bei jüngeren Frauen die Pille & nicht irgendwelche Wechseljahrsmedikamente gibt, ist vorrangig die bessere Zykluskontrolle. Wechseljahrsmedikamente sind für Frauen vor der Menopause hoffnungslos zu niedrig dosiert, die natürlichen Östrogene werden, einmal vom Körper aufgenommen, auch viel schneller wieder metabolisiert als das Ethinylestradiol, dem man die Ethinylgruppe genau deshalb angehängt hat, damit man nur eine Pille schlucken muss & nicht 4mal täglich eine, um gleichmäßig ausreichend hohe Spiegel zu erreichen.

rzazzi:fummxli


hi, also ich würde dir mal anbieten auf die seite vom "hormonzentrum" zu guggen... [[http://www.hormonzentrum.de]]

die haben da auch sogar so art flyers online, da kann man ziemlich interessante sachen lesen.

im übrigen hab ich schon gehört, dass die frauen, die androgenüberschuss haben dexamethason anstatt einer antiandrogenen pille bekommen. mh außerdem, wenn man nen östrgenmangel hat, hat dir einer der ärzte nicht mal angeboten so gynokadin gel oder so zu nehmen?

z*orGa{77


vielen dank!

für die vielen tipps. ich habe mich schon auf die suche nach einem guten endokrinologen gemacht - vielleicht weiß mir eine von euch jemand im stuttgarter raum? - leider bin ich kassenpatient und da sieht es ja bei den meisten "guten" ärzten eher schlecht aus, überhaupt einen termin zu bekommen...

die sache mit dem testosteron sollte ich wirklich mal überprüfen, die symptome stimmen schon: sehr lästige körperbehaarung und mit dem gewicht - oh je. haut so lala, die einzig positive veränderung während der pilleneinnahme.

von gynokadin gel habe ich nich nie etwas gehört, was ist das?

jedenfalls habe ich mich nun entschlossen, die pille erstmal abzusetzen. bestimmt kann man dann die "eigentlichen" hormonwerte bei mir besser beurteilen.

kann mir ernährungstechnisch jemand einen tipp geben?

Lzörckch6en


@zora77

Um einen aussagekräftigen Hormonstatus zu bekommen, musst du in der Tat erst mal die Pille absetzen und eine Weile warten, bis der Körper wieder auf Eigenproduktion umschaltet.

Von deine Symptomen her könnte es in der Tat PCO oder PCO-Syndrom sein. Hast du vielleicht auch noch Diabetes oder herhöhten Zucker? Das ist bei mir nämlich der Fall und da kann man Metformin noch in Betracht ziehen. Das wird bei Diabetes eingesetzt und senkt gleichzeitig die Testosteron-Werte (man kann es auch einsetzen, wenn man kein Diabetes hat). Aber das ist noch Zukunftsmusik, vorher musst du erstmal deine ganzen Werte zusammen haben.

Hier habe ich dir mal einen Link kopiert:

[[http://www.pco-syndrom.de]]

Liebe Grüße

r9azzixfummAl-i


@zora

mh ich könnte dir da glatt mal eine ärztin sagen - is gynäkologin und macht aber viel endokrinologisches bzw. ist fast drauf spezialisiert...

aber weiß ich jetzt nicht ob die ne kassenzulassung hat.

naja aber was so hormone angeht, da geht doch wohl einiges auf kasse!

ich weiß das von uns aus der arbeit und habe mir selbst schon viele hormone bestimmen lassen. wenn es nicht so viele extrawünsche sind - was bei dir ja wohl nicht der fall is, da es da meines erachtens um "stinknormale" hormone geht - ist es kein problem dies über kasse laufen zu lassen.

sogar die meisten "medikamente", kriegt man auf kassenrezept. natürlich musst du dich da erstmal bei dem jenigen arzt erkundigen.

die adresse der ärztin schick ich dir mal per pn ;-)

sate-rnscFhupxpe


Artikel in der aktuellen Brigitte

In der aktuellen Brigitte (Seite 213, oben rechts) steht eine

Selbsthilfegruppe für Frauen die an einem Östrogendefizit leiden

und erhöhte Testosteronwerte haben.

esnge1lch~en7x6


@zora

Also ich hatte vor kurzen fast das selbe problem.Habe meine Periode nur einmal im Jahr bekommen und das ziemlich lange schon.

War ende voriges Jahr beim Frauenarzt und der hat mir Tabletten verschrieben gehabt.Ich sollte drei Tage lang zwei Tabletten nehmen und das tat ich ja auch.Hat ja auch funktioniert aber nur einmal und dann wieder keine Periode mehr.Habe mir das noch zwei Monate mit abgesehen und gedacht vielleicht kommt sie ja noch.Aber das lag ich falsch.Also habe ich dann wieder einen Termin gemacht und wieder hat sie mir Tabletten verschrieben.Und ich muß sagen bis jetzt helfen sie auch.Habe bis jetzt pünktlich meine Periode.Das einzige Problem dabei ist man muß die Tabletten wie die Pille nehmen nur das die Tabletten nicht zur Verhütung gedacht sind.Man kann auch mit den Tabletten schwanger werden.Muß sie jetzt noch eine weile nehmen und dann mal abwarten ob sie wieder abgesetzt werden.Wenn es dich interessiert die Tabletten heißen Cyclo Östrogynal.Und bis jetzt habe ich auch keine nebenwirkungen dadurch.Vielleicht konnte ich dir ein wenig helfen.

P|ennyala0ne1x986


Auch noch was zum Östrogenmangel

Ich weiß nicht on noch jemand von euch überhaupt dieses Thema besucht, aber ich würde auch ganz gerne meinen Senf dazu geben. Habe seit November letzten Jahres meine Periode nicht mehr, nachdem ich die Pille abgesetzt habe. Ich habe die Pille relativ früh angfangen zu nehmen. Mit 14 und da hatte ich höchstens drei Monate meine Periode. Der Arzt meinte, dass ich meine Tage nicht habe, liegt überhaupt nicht an der Pille, aber das kann er mir nicht erzählen, denn vorher hatte ich meine Periode ja auch auf normale Weise. Bei mir wurde auch Östrogenmangel festhgestellt und ehrlich gesagt erkläre ich mir das dadurch, dass mein Körper nie wirklich gelernt hat selbst Östrogene herzustellen, durch die Pille. Der Arzt hat mir dann Cyclo Progynova verschrieben (erst wollte er mir wieder die Pille andrehen, aber ich will dieses unnatürliche Zeug nicht mehr). C.P. ist auch ein Präparat was normalerweise bei Frauen in den Wechseljahren angewendet wird, war mir aber lieber, da dieses Präparat keine Schwangerschaft verhindert und irgendwann möchte ich auch Kinder. Ich habe zwar meine Tage wieder regelmäßig, aber nicht sehr stark und außerdem kommt mir das auch alles wieder so unnatürlich vor. Auf Knopfdruck die Periode. Ich habe mich also entschlossen gar nichts mehr von diesem Scheiß zu nehmen. Ich nehme jetzt die C.P. noch zu Ende, gehe nochmal zum Gynäkologen und sage ihm, dass ich nichts mehr nehmen will und dass er mir lieber ein paar andere Tips geben soll. Hormone sind viel zu komplex und ich finde wir sollten unserem Körper die Chance geben selbst wieder ins Gleichgewicht zu kommen, denn wenn wir unseren Körper jetzt auch wieder was unnatürliches geben, dann gewöhnt er sich ja nie an was Natürliches. Ich denke wirklich, dass nach einer bestimmten Zeit alles wieder von alleine in Ordnung kommen wird. Lasst es uns doch einfach mal probieren. Die Gynäkologen können uns doch anscheinend nicht wirklich helfen.

Liebe Grüße.

Peggy Sue.

J1uliey589x5


...seh ich genauso...

Hallo zusammen,

auch ich habe seit langen Jahren Probleme mit meinem Zyklus.

Habe auch mit 15 Jahren angefangen die Pille zu nehmen ( damals glaub ich Zylest oder so).

Ich war damals sehr schlank (59KG)...hab die Pille auch immer weiter genommen, mit 16 Jahren bekam ich trotz der Pille meine Tage immer unregelmäßiger hatte immer Unterleibsschmerzen und Kreislaufprobleme...so dann Hormonstatus : Tja zuviel Testestoron und zu wenig Östro...andere Pille, noch mal andere Pille, dann OP wegen Zyste..Brustschmerzen...andere Pille...

Vor 2 Jahre hatte ich dann die Schnauze echt voll und hab die Scheiße in die Tonne gekloppt, weil ich auch echt gemerkt habe wie "schwer" mir das gefallen ist die weiterhin zu nehmen...Naja, war auch nicht so gut. Hatte meine Tage gar nicht mehr...Mir ging es aber rein körperlich besser.Abgenommen hab ich zwar trotzdem nicht ( zur Zeit 87KG) ...aber nun gut.

Dann am Montag: Juhuu, ich hab meine Tage...aber die waren heftig, erstmal war die Blutung voll heftig und ich hatte/habe Schmerzen...Aber egal.Gestern ist mir noch der Kreislauf komplett abgeschmiert aber heute geht es schon wieder.

Ich werde meinem Körper die Zeit geben sich zu erholen und die Hormone wieder ins Gleichgewicht zu stellen..Und im Vergleich habe über 8 Jahre die Pille genommen und nach ca 2 Jahren "funktioniert" mein Körper das erste Mal wieder...

Bin gespannt wie es weitergeht, aber ich denke die Pille ist für den Körper nicht wirklich gesund !!

Snu{rf*mauls8G1


Östrogenmangel

Hi liebe Forummitglieder

Ich habe seit meinem 14 lebensjahr eine Hormonstörung (Östrogenmangel). Ich bekomme keine Tage nicht ohne die Pille.

habe Tierische schmerzen beim sex und mein Freund leidet daruter sehr. Kinder wünschen wir uns beide sehr und ich weiß aber nicht ob ich jemals welche bekommen Kann mein Artzt hat gesagt Durch eine Bauchspieglung das ich wenn überhaupt nur durch Künstliche befruchtung Kinder bekommen kann. Würde mich sehr freuen wenn sich bei mir jemand meldet der das gleiche hat und ich mal mit jemandn reden kann. Liebe grüße Surfmaus81

U-llax36


Östrogenmangel...Klimakterium präcox

Hallo alle zusammen,

bin neu im Forum und und finde Eure Ansichten über die Pille etc. recht ansprechend.

Bei mir wurde vor einigen Wochen ein Östradiolwert von 18 festgestellt. Beim FA wurde ein Hormonspiegel gemacht ,am Tel. sagte FA Klimakterium präcox , soll Hormone einnehmen. Hab am Mo Termin für ausführliches Gespräch.

Ich denke aber, daß die künstl. Hormone schuld an meiner Misere sind. Hatte auch immer Schmerzen beim Sex, außer wenn ich mich betrunken hatte.Wurde 1996 zweimal zwecks Endometriose operiert(Bauchspiegelung). Dann 3x Spritze zur Unterdrückung des Zyklus, jeweils wirksam für ein halbes Jahr. Nächste OP 1998, dann nochmal 1999, wobei auch die Durchgängigkeit der Eileiter geprüft wurde.

Versuchten trotz allem Schwanger zu werden , klappte nicht, dann künstliche Befruchtung ,und es klappte.

Nach der Geburt unserer Tochter bekam ich die 3-Monatsspritze damit ich meine Regel nicht mehr bekommen sollte(zwecks Endometriose). Die Spritzen halfen nichts. Ich bekam meine Tage trotzdem, noch stärker als früher und voll unregelmäßig.Einmal nur drei Tage , dann 2 Wochen ,dann wieder nur ein paar Tage ,dann 4 Wochen und die Abstände waren auch sehr unterschiedlich. FA empfahl mir noch andere Hormone einzunehmen(was ich aber nicht tat) damit sich alles einspielen könnte.

Nach 2 Jahren hatte ich genug und brach die Behandlung ab.Das war vor 2 Jahren.

Meine Periode kam zwar immer noch unregelmäßig , aber ich hatte wenigstens noch hin und wieder eine. Dann vor 6 Wochen bekam ich plötzlich ständig Hitzewallungen,Schlafstörungen,schlechte Laune und Kopfschmerzen. Also bin ich zum Arzt. Und wies weitergeht wißt Ihr ja. Symptome waren nach ca. 4 Wochen wieder verschwunden. Jetzt bin ich auf der Suche nach naturidentischen Hormonen etc. , da auch bei uns der Kinderwunsch noch nicht abgeschlossen ist. Würde mich sehr über Antworten freuen

lg Ulla36

z=afaxri


hallo zora77,

dein thread ist schon etwas älter, aber ich schreibe dennoch mal etwas dazu :-).

ich habe die dieagnose POF bzw. klimakterium praecox mit 37 bekommen und mich nach längerem überlegen und einholen diverser meinungen für eine HET entschieden.

seit ich die hormone nehme, geht es mir erstmals seit langem wieder gut und ich kann "am normalen leben" teilnehmen :-D.

es ist leider so, dass die angst vor ersatzhormonen geradezu geschürt wird, dabei wird vergessen, dass ein jahrelanges hormondefizit (gerade bei uns jungen frauen) viel höhere risiken birgt, als der ausgleich durch hormone.

es sind mehr frauen bettlägerig durch fortgeschrittene osteoporose bzw. sterben mehr an den folgen von herzerkrankungen, als an brustkrebserkrankungen nach HET.

das brustkrebsrisiko steigt im verlauf des alters ohnehin - der anteil der frauen, die mit HET an brustkrebs erkranken, ist nicht höher als der ohne!

es ist sogar nachgewiesen, dass z.b. das darmkrebs- u. gebärmutterkrebsrisiko unter HET sinkt.

ausserdem wird die in den USA erstellte who-studie von den kassen prapagiert...klar....die müssen die kosten für die hormonpräparate übernehmen.

wie geht es dir denn mittlerweile? (falls du hier noch mitliest)

was macht dein kinderwunsch?

für mich persönlich ist dieses thema z.z. das, mit dem ich am schlechtesten klar komme :-(.

lg

zafari

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