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Studenten bei Gyn-Untersuchung?

c0la?udi$a0x29 hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute!

Bin Österreicherin und beruflich als Stewardess viel unterwegs. Auf einem Zwischenstopp in Deutschland letzte Woche musste ich aufgrund von Unterleibsschmerzen in die Ambulanz einer Klinik. Nach Aufnahme meiner Symptome musste ich einige Zeit warten bis ich in ein Untersuchungszimmer gerufen wurde.

In dem Raum war ein Ärztin sowie an den Namenschildern ersichtlich zwei Studenten. Nachdem mir die Ärztin Fragen zu meinen Schmerzen stellte, meinte Sie ich solle mich bitte ausziehen und so ein "Krankenhauskleid" das sie mir gab anziehen.

Da sich in dem Raum keine Umkleidekabine befand sondern nur ein Stuhl und ein Kleiderständer war es mir recht unangenehm mich in Anwesenheit zwei männlicher Studenten auszuziehen.

Zwar hatten Sie Ihre Köpfe in Ihren vermeintlichen Unterlagen, jedoch bemerkte ich sehr wohl, wie sie mir dabei zusahen wie ich mir meinen Rock, Strumpfhose, Slip und BH auszog und mich dann nackt nur mit dem nach vorne geöffneten Umhang auf den Untersuchungsstuhl legen musste.

Dannach wurde ich von der Ärztin untersucht, wobei die beiden wiederum sehr sehr Nahe am Geschehen standen und alles sehen konnten. Ich empfand ziemliche Scham ehrlich gesagt! Ich wollte Euch fragen,ob Ihr auch schon ähnliche Erlebnisse hattet? Naja es war eine Uniklinik, ist das dort normal?

Danke für Eure Antworten!Würdet mir helfen wenn ich wüßte dass andere so etwas auch erlebt haben und das normal ist!

Danke Claudia

Antworten
dQanycxa


Tut mir leid, aber das klingt alles ziemlich komisch.

Ich bisher keine derartigen Erfahrungen gemacht. Weder das sich ich mich hätte ganz ausziehen müssen, noch das jemand bei der Untersuchen direkt daneben gestanden hätte (im Raum schon, aber irgendwie beschäftigt, sodass ich mich nicht beobachtet gefühlt hätte). Ich bin auch schon in ner Uni untersucht worden. Da war ne Schwester dabei, die aber neben mir gestanden hat, aber kein Student. Ich kann nur sagen, wenn man das Gefühl hat, etwas ist nicht ok, muß man es sagen. Bei mir wollte bei einer anderen Untersuchung ein Student zuschauen (Blasenspiegelung). Ich wurde gefragt und wollte es nicht. Das war auch ok so.

Wenn es kein fake war, entschuldige ich mich, aber merkwüdig klingt das vorgehen schon.

SounMEoonSjtarxs


Hallo!

Ich war letztes Jahr im Krankenhaus wegen einer Bauchspiegelung. Am Tag davor wurden noch alle möglichen Untersuchungen gemacht - und da waren auch 2 Studenten dabei (bzw. ein Student und eine Studentin). Ich fand es auch nicht sonderlich angenehm, aber andererseits habe ich mir gedacht, irgendwie müssen die es ja auch lernen und ich war bestimmt nicht die erste Frau auf dem Stuhl, die sie gesehen haben. Die haben dann auch während der Ultraschall-Untersuchung ganz genau auf dem Monitor alles kommentiert und von der Ärtzin erklärt bekommen. Das fand ich wiederum ganz ok.

Ich denke, wenn man in eine Uni-Klinik geht wird man so eine Situation öfter erleben. Aber sollte man etwas dagegen haben, kann man bestimmt sagen, daß man lieber allein mit der Ärztin sein möchte. Ich glaube, die haben mich auch vor der Untersuchung gefragt, bin mir aber nicht mehr sicher...

Also mach Dir nicht so einen Kopf - die haben bestimmt schon schlimmeres gesehen als Dich! ;-)

h7eha


das mit dem "krankenhauskleid" kenn ich bis jetzt nur aus den usa, nicht aber aus deutschland.

ich war auch schon bei frauenärzten, die keine richtige umkleidekabine hatten, das fand ich auch irgenwie immer bissle blöd.

zu den studenten hätte ich gesagt, dass es mir unangenhem ist wenn sie dabei sind...

du als patientin hast das recht dazu, sie raus zu schicken, wenn dir das peinlich ist.

schon komisch, dass du vorher nicht gefragt wurdest...das müssen die nämlich normal schon machen.

MYedusxa


Naja, also das mit dem "Kleid" kann ja irgendwo nicht stimmen.. das gibts hier in Deutschland doch gar nicht *hm*

Und die Studenten? Die Ärzte sind verpflichtet, die Patienten zu fragen vorher. Ob das ok ist. Sogar bei Ärzten die noch nicht vollständig ausgebildet sind muß vorher gefragt werden.. von daher find ich die Frage auch arg merkwürdig.

CDoco8x3


Naja irgendwann sind diese Studenten auch ganz normale Ärte, vielleicht sogar Fa und wenn du dann in die Praxis von so einem gehst ist es wahrscheinlich ganz normal, gelernt haben die das ja alle irgendwann mal.

P:ip:pi10


Hallo!

Bei uns in Österreich bzw. in Graz in der Uniklinik (also Landeskrankenhaus Graz) kann es passieren, wenn frau am Vormittag ein Kind bekommt, dass im Kreissaal stündlich bis zu 10 Studenten auftauchen und untersuchen dürfen. Als Gebärende wird man weder gefragt noch darf man sich dagegen wehren. Die dürfen das. Ich weiß es aber Gott sei dank nur aus Erzählungen und nicht aus eigener Erfarhung, da ich erst um 14 Uhr 30 in den Kreissaal gekommen bin und somit bei mir keine Studenten mehr auftauchten. Allerdings hat mir meine Schwägerin, die ist Physiotherapeutin und während der Ausbildung dürfen die ja auch bei Geburten dabei sein, bestätigt, daß sie auch gegen den Willen der Gebärenden dabei sein durfte. Nur hat sie davon keinen Gebrauch gemacht, wenn eine werdende Mutter es nicht wollte. Es ist also nicht ungewöhnlich das Studenten dabei sind.

LG

d3a#nycxa


Was Pippi10 beschreibt finde ich eine absolute Unverschämtheit. Eine werdende Mutter ist doch kein Schauobjekt. Das mal 1 Student reinkommt - meinetwegen; aber gleich ein ganzer Haufen?! Gegen den Willen der Patientin?! Wenn ich in der Situation wäre, würde ich wahrscheinlich toben. Und untersuchen lassen muß man sich ganz bestimmt nicht gegen den eigenen Willen. Das wäre Körperverletzung.

M3edusxa


Sehe ich auch so. Keiner kann einen untersuchen, wenn man das nicht möchte. Da hast du mit Sicherheit etwas falsch verstanden. Wäre ja wie eine Vergewaltigung.. das geht mit Sicherheit auch in Ösi nicht.

CIh,amäl2exon


Tu' mir da...

ehrlich gesagt auch schwer, das zu glauben.

Also zumindest hier für deutsche Verhältnisse kann ich mit Sicherheit sagen, dass kein Patient, weder in der Uni noch sonstwo, dazu gezwungen wird, einen Studenten beim Arztbesuch zu dulden - ganz egal, ob Gyn, HNO oder sonstwas. Manchmal werden die Leute explizit gefragt, ob das mit dem Studenten ok ist, manchmal geht man als Student mit rein, stellt sich vor & bleibt einfach, sofern kein Protest von Seiten des Patienten kommt. Und in den allermeisten Fällen haben die Leute auch nix dagegen.

Aber gezwungen wird da keiner. Auch nicht in der Uniklinik.

Mal abgesehen davon, dass ich 10 Untersuchungen pro Stunde bei einer Gebärenden ohne Komplikationen schon aus hygienisch-medizinischen Gründen für bedenklich halte. Das macht man einfach nicht. Also entweder wurde da dreist übertrieben, oder das ist wirklich skandalreif.

K eiYmsc"hleudxer


hemmungen sind neu

hihi

ich hatte früher nie hemmungen auf soeinem stuhl, weil ich glaub, dass ich da ganz normal bin. aber hier wo ich nun hingezogen bin, sind immer sprechstundenhilfen dabei. die eine war ne ganz nette, hat ihm eben geräte gereicht... naja, so hat er es einfacher und er war recht jung, da will er sicher ne "zeugin" dabei haben. aber bei einer anderen ärztin waren sie total sone forschen doffen kühe, wo die ro richtig bewusst gemacht wurde, dass die vollen einblick hat, weilö sie da hinschaute und ganz zackig meinte (2 mal) ich solle noch ein stück vorrutschen. seitdem geh ich da nichtmehr hin, ist ja toll, dass die sowas jeden tag sehen, aber mein schamgefühl hat kein ausknopf. ich mag das bei ärzten nicht und wenn mir jemand gesagt hätte, ich solle mich ausziehen, hätte ich das nichteinmal vor der ärztin gemacht. niemals. da schäm ich mich zusehr und ich sehe auch nicht die notwendigkeit für eine untersuchung untenrum alles auszuziehen! mein beileid! und in soeiner situation traut man sich ja nichtmal was zu sagen, weil man so eingeschüchtert ist... insofern danke für die warnung, ich werde dann hier nie in die krankenhäuser gehen, die gehören alle zur uni und das dorf ist so klein, die sehen mich dann beim einkauf bei penni wieder...

d\any4ca


Bei den meisten Untersuchungen würde ich auch nichts sagen wenn 1(!!!) Studentin mit reinkäme, aber einen Massenüberfall würde ich nicht dulden. Und gewisse Untersuchungen würde ich auch nicht mit mir machen lassen (wie z.B. Lumbalpunktion durch einen Studenten - da hab ich dann doch den Oberarzt gebeten es zu tun).

h6ehxa


@ keimschleuder

ich war auch schon im krankenhaus bei ner gyn untersuchung.

da war ich it der ärztin ganz alleine, nix mit 10 studenten um mich rum.

nur wiel das ab und zu mal vorkommt heisst es noch lange nicht dass das in jedem krankenhaus so is.

und sollte es doch so sein, dann schickt man die studenten raus wenns einem unangenehm is.

und dass ne ärztin zu einem auf dem stuhl sagt, man soll ein stückchen vorrutschen is doch ganz normal, find ich...

wenn man net richtig auf dem stuhl sitzt, können die nicht so gut untersuchen.

Vpic8kLy3x3


Hallo,

ich war mal zur Entfernung eines Nierensteins in einer Uni-Klinik.

Da vor den vielen Röntgenuntersuchungen (um die genaue Lage des

Steines zu bestimmen) eine Schwangerschaft abgeglärt werden

mußte ( 2 negative Urintests reichten den Ärzten nicht !!!!!) mußte ich auch noch zum Gyn. Neben der eigentlichen Ärztin waren dort noch eine Ärztin im Praktikum und zusätzlich noch eine Lern-

schwester. Ich mußte die gesamte Untersuchung, einschließlich

Ultraschall, 2x über mich ergehen lassen. Ich wurde vorher auch nicht gefragt. Ich sehe zwar auch ein, daß die künftigen Ärzte ihre Erfahrungen sammeln müssen, aber die Patienten sollten schon vorher gefragt werden. Und, daß man sich doppelt untersuchen lassen muß, ist ja auch nicht gerade angenehm. Das nächste Mal würde ich bestimmt auch was sagen. Aber, ob die dem Willen des Patienten immer nachgeben, bezweifle ich.

Viele Grüße

d~anycxa


Wenn man als Patient was sagt, müssen die dementsprechend handeln. Der Wille des Patienten íst immer noch maßgebend. Der Patient ist doch keine Waare.

Man kann sogar sagen, wenn man von einem bestimmten Arzt nicht behandelt werden will. Damit macht man sich zwar keine Freunde..., aber man hat immer noch das Recht selbst über seinen Körper zu entscheiden (es sei denn, eine Krankheit fällt unter das Bundesseuchengesetz - aber das ist ja ein ganz anderes Thema).

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