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Studenten bei Gyn-Untersuchung?

KOeimsch^leud-er


ich hasse ärzte!!!

die nehmen doch nie rücksicht auf bedürfnisse... mich regt der ganze talk hier so auf!!!! das ist so unverschämt!

und was ist mit seuchen? also können die dich dann in nen vorlesungssaal auf sonem stuhl stellen damit alle 100 studenten genau lernen wie multiresistente säuchen zu behandeln sind-wenn die das theoretisch wollen ??? hat man dann gar keine rechte mehr?

d!anxyxca


quatsch! So war das nicht gemeint. Es ist nur so, wenn man bestimmte Krankheiten hat, oder haben könnte, ist man verpflichtet sich darauf hin untersuchen zu lassen (z.B. Lungenröntgen, wenn man Kontakt mit einem Tuberkulose-Patient hatte).

Zum Schauobjekt wird man dann trotzdem nicht. Aber man kann sich nicht weigern, sich untersuchen zu lassen (wobei man glaube ich trotzdem den Arzt noch frei wählen kann).

Im übrigen, wenn jemand einen multiresistenten Erreger hat, wird man isoliert und hat mit möglichst wenig Personal kontakt, damit der Erreger möglichst nicht verbreitet wird. Also, dann lassen sie einen eh in Ruhe.

L9i|llxit


Also mein FA ist Chef in einem Krankenhaus und ab und zu behandelt mich auch séine Kollegin die oberärztin. Als bei der Untersuchung ist immer eine Krankenschwester oder Sprechstundenhilfe dabei und gelegentlich auch ein Assistenzarzt. Am Anfang war mir das auch schweinspeinlich wenn da alle mit doofen Gesichtern dir zwischen die Beine glotzen.Aber mittlerweile ists mir scheißegal. Sollen sie doch denken was sie wollen. Ich denk mir dann immer das die das bestimmt 20 mal am tag sehen und das danach auch gleich wieder vergessen. Hab mich auch mit meiner Freundin über dieses Thema unterhalten, sie ist Krankenschwester. Sie hab mir da sehr viel von meiner Angst und meiner Scham genommen. Das mit dem hemdchen ist mir allerdings neu. Ich durfte bisher immer mein Shirt oder Pulli anbehalten!

Cuha:m6älxeon


Wobei...

die nehmen doch nie rücksicht auf bedürfnisse

Ärzte keine Hellseher sind. Rücksicht nehmen kann man zum Teil ja auch nur dann, wenn der Patient halt mal 'nen Piepser sagt. Hilft ja nix, wenn sich einer am Morgen beklagt, er hätte die ganze Nacht so höllische Schmerzen gehabt, wenn er der Nachtschwester nicht sagt, dass es ihm weh tut & er gern was dagegen hätte.

Schwarze Schafe gibt's überall, aber im allgemeinen nimmt man sehr wohl Rücksicht. Fängt schonmal damit an, dass man sich überlegt, welchen Patienten man eine Doppeluntersuchung zu Lehrzwecken prinzipiell zumuten kann & welchen nicht. Das macht man nicht, wenn sich einer gerade die Seele aus dem Leib speibt & sich vor Schmerzen krümmt. Und wenn ein Patient fit ist & sagt trotzdem nein, dann ist das halt so. Ich hab' noch nie erlebt, dass jemand trotz ausdrücklichen Nein's untersucht wird. Wie gesagt, darf man nicht, weil Körperverletzung.

Patienten im Hörsaal... gibt es, aber bis jetzt sah noch keiner so aus, als ob er dazu gezwungen worden wäre & nackig rennen die da schon gleich gar nicht rum. Läuft da alles sehr gesittet ab.

Also, Keimschleuder, komm' mal wieder runter auf den Boden der Tatsachen. Du bist volljährig. Ohne Deine zumindest stillschweigende Zustimmung darf bei Dir niemand auch nur den Blutdruck messen. "Stillschweigende Zustimmung" heißt, Du lässt es mit Dir geschehen. Wenn Du das nicht willst, musst Du's sagen.

egma8nuelOle99x999


Ich hab in der UNIKLINIK KIEL entbunden. Jede Visite war ein Alptraum. 1 Arzt und diverse Studenten, alle in meinem Alter und bestimmt schon mal gesehen in der Disco oder sonstwo. Und ich lag da breitbeinig, benutzt (jawohl benutzt!) als Anschauungsobjekt. Ich finde, die müssen einen vorher Fragen. Wenn die erst alle da stehen, steht man ziemlich unter Druck.

Chhamäzleoxn


Äh,...

Moment, jetzt aber mal halblang: ich werde nicht einen Patienten fragen, ob ich mit auf Visite darf. Also, das ist dann doch ein wenig übertrieben.

Das seh' ich höchstens noch ein, wenn da meine eigene Klavierlehrerin liegt oder so. Allerdings: so lang ich auf Station rumwusel, krieg' ich fast zwangsläufig mit, was da los ist, auch wenn ich bei der Visite direkt nicht mit dabei bin. Insofern, wenn's wirklich effektiv was bringen soll, müsste ich mich komplett auf 'ne andere Station versetzen lassen & selbst da könnt's sein, dass bei der gemeinsamen Morgenbesprechung von ebenjener Patientin berichtet wird. Soviel dazu.

Ich weiß nicht, was die da während Visite als "Anschauungsobjekt" mit Dir gemacht haben, aber normalerweise haben die bei der Visite ohnehin nicht allzu viel Zeit. Ich muss dazu sagen, dass ich selber noch nie als Patientin im Krankenhaus war, insofern ist das jetzt nur hypothetisch. Aber wenn der Doc den Fundusstand tastet, was er ohnehin machen müsste, und dann ein paar erklärende Worte an die Studenten richtet, bis wann der Uterus sich wieweit wieder kontrahiert haben muss... keine Ahnung, ich find' das jetzt eigentlich nicht sonderlich schlimm. Hab' sogar Patienten erlebt, die das ganz interessant fanden, weil sie da noch ein paar zusätzliche Dinge & Zusammenhänge gehört haben, auf die sie sonst nicht gekommen wären. Es gibt Patientinnen, auch auf der Gyn, die, wenn man sich als Student mit ihnen unterhält, schon fast von selber anfangen, einem was zu zeigen "... und dann hob' I beim Duschn den Knoten entdeckt... do, schau'gns her, genau da!". Und dann gibt's welche, die partout keine Studenten dabei haben wollen. Auch ok, geht man halt raus.

In einem Uniklinikum rennen Studenten mit rum, die gehören da definitionsgemäß sozusagen zum Inventar, damit muss man einfach rechnen & zumindest auf einer stinknormalen Visite seh' ich's nicht ein, jeden Patienten einzeln zu fragen, ob ich im Zimmer bleiben darf. Das ist schlicht lächerlich.

Anders schaut's aus bei Einzelgesprächen & Untersuchungen, denn da kommen u. U. schonmal etwas prekärere Dinge an's Tageslicht. Da isses dann aber auch nicht mehr ein ganzer Pulk bestehend aus 4 Ärzten, 3 Studenten & 2 Schwestern, die um einen rumstehen, sondern in den meisten Fällen drastisch weniger, man stellt sich gesondert vor & abhängig vom Arzt fragt der auch nochmal explizit nach, ob das ok ist, wenn der Student dabei ist. Öfters aber, und ich gestehe, das hat durchaus etwas von Überrumpelungstaktik, wird einem der Student einfach "untergeschoben"... "Guten Tag, meine Name ist so&so, ich hab' hier noch einen jungen Kollegen mitgebracht... Setzen Sie sich doch... Was sind Ihre Beschwerden?". Das ändert nix daran, dass man den Studenten trotzdem rausschmeißen kann, wenn's einen stört. Ich gestehe, die Schwelle, dann noch zu sagen "Moment mal, ich will aber nicht, dass der zuhört!", liegt höher, als wenn man explizit gefragt wird "Darf der Student dabeibleiben?" & so mancher wankelmütig-unentschlossener fühlt sich dann vor vollendete Tatsachen gestellt & schluckt das möglicherweise. Aber jemand, der Studenten absolut nicht abkann, tut das schon kund.

Cdhamtäl'eon


Das...

Ich finde, die müssen einen vorher Fragen.

tun sie übrigens sehr wohl. Nämlich dann, wenn z. B. nachmittags ein Trupp Studenten auf Station kommt & in Grüppchen zu zwei bis drei Patienten nochmal nach ihrer Krankengeschichte befragt & bisschen untersucht (nein... wir machen nix Schlimmes/Schmerzhaftes/Peinliches!!!). Das ist dann wirklich rein zu Lehrzwecken & "nutzt" in dem Sinne weder dem Personal noch dem Patienten etwas, weil der ja schon aufgenommen & durchuntersucht worden ist. Da geht vorher, also gut vorher, der Arzt alleine rein & fragt, ob das okay ist.

Aber nicht bei Visiten.

lzadyc Emangxo


Claudia

Warum hast Du denn nichts gesagt wenn es Dir so unangenehm war??

???

d3anYyca


Wenn ich während einer Riesenvisite gynäkologisch untersucht würde, wäre mir das auch nicht recht.

Ich denke, das hängt immer von der Art der Untersuchung ab und von der Zahl der "Zuschauer". Und natürlich davon, wie es einem geht. Chefarztvisiten finde ich grausam - da wird man vor ettlichen Ärzten ausgequetscht.

Nachdem ich in der letzten Zeit einiges im Krankenhaus mitgemacht habe, ist meine Toleranzschwelle gesunken. Nicht, weil ich was gegen Studenten habe, sondern weil wegen der Gesamtsituation einfach mein Nervenkostüm angegriffen ist.

Bei mir wollte beispielsweise ein Student eine Lumbalpunktion durchführen. Tut mir leid, aber ich hatte so schon genug angst vor der Aktion...es hat dann der Oberarzt gemacht.

eFmanue{lle99999


ich werde nicht einen Patienten fragen, ob ich mit auf Visite darf. Also, das ist dann doch ein wenig übertrieben.

Das seh' ich höchstens noch ein, wenn da meine eigene Klavierlehrerin liegt oder so. Allerdings: so lang ich auf Station rumwusel, krieg' ich fast zwangsläufig mit, was da los ist, auch wenn ich bei der Visite direkt nicht mit dabei bin. Insofern, wenn's wirklich effektiv was bringen soll, müsste ich mich komplett auf 'ne andere Station versetzen lassen & selbst da könnt's sein, dass bei der gemeinsamen Morgenbesprechung von ebenjener Patientin berichtet wird. Soviel dazu.

naaaa Chamäleon, nun bleib mal sachlich, darum gehts doch gar nicht. Unterstell mir hier keine Weltfremdheit oder gar Dummheit.

1. weiß ich, dass in einem Uniklinikum Studenten rumlaufen

2. waren bei anderen Untersuchungen auch welche dabei (komisch, da hat man mich gefragt ???)

3. wie du schon sagst, alles was du sagst, ist rein hypothetisch

4. ich war damals 21 Jahre alt, hatte 39°C Fieber und eher schüchtern. Ich will nicht sagen, dass man die Lage ausgenutzt hat. Aber plump und unsensibel war es allemal.

KUathzarinxa84


Eine Frechheit finde ich das!

ich würde da aber auch was sagen!

Bei mir war das ich war beim Gyn und da kamen 2 PRAKTIKANTINNEN rein und wollten Mal ebend zu gucken...

Da habe ich auch nur gesagt, was das denn solle und die Ärztin meinte "Das sind meine beiden Parkatikantinnen für diesen Monat und die wollen Mal zugucken"

Daruafhin meinte ich das ich das nicht will und da meinte die Ärztin nur "Naja jetzt haben die beiden dass doch eh schon gesehenn, jetzt können die ja bei der Untersuchung dabei bleiben!

Was für ein Ding!!! #Ich bin dann aufgestanden und habe gesagt dass ich hier keine Laborratte bin und bin gegangen!

K3eims&chlexuder


RESPEKT

find ich ja gut!!! @katharina

man sieht doch auch schon, wie chamäleon reagiert "sieht das gar nicht ein vorher zu fragen"

das studium oder was immer sie macht, macht eben arrogant. du wirst darauf gerimmt gefühlskalt zu sein, sonst würdest du in sonem krankenhaus ja untergehen. da wird unser anliegen überjaupt nicht verstanden... ist ja auch egal! ich ziehe meine lehre draus: keine unikrankenhäuser und sollte ich mal in soeine situation kommen, denk ich an euch und dann trau ich mich ehr was zu sagen.

e%man+uell'e99(999


ganz genau Keimschleuder :)^

heutzutage würd ich auch was sagen

l'ady m/an.go


das studium oder was immer sie macht, macht eben arrogant. du wirst darauf gerimmt gefühlskalt zu sein,

:-o Leicht Vorurteilig würde ich mal sagen.... :-/

KyeiZmsc?hleuxder


stimmt

da haste recht... aber es zeigt sich auch immer wieder so. ist leider meine erfahrung, hätte es gerne anders. kenne auch n paar, die in dem beruf arbeiten und ich muss sagen, sind nicht gerade meine besten freunde... aber sicher ist das nicht immer so... wenn es nicht so ist, fällt es ja nicht auf

naja und n bissl kann ich es verstehen, weil es echt hart ist. das macht mir den arztbesuch aber nicht nagenehmer...

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