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Studenten bei Gyn-Untersuchung?

Chham)älexon


Keimschleuder,...

wo hast Du eigentlich Deinen Hass auf alles Medizinische her?

Du pickst Dir aus meinem Text wirklich nur das raus, was in Dein Bild von arroganten Arschlöchern in Weiß passt & alles andere übergehst Du.

Ich sagte, ich seh's nicht ein, bei Visite die Patienten zu fragen, ob ich mitdarf. Was passiert denn bei Visite schon Schlimmes? Da wird mal rumgefragt, da wird mal auf den Bauch getastet, da schaut man sich mal die OP-Wunde an - mehr is' nicht. Eben weil da 'ne ganze Menge anderer Leute zuschauen. Ich mein' hier nicht nur die Studenten, ich mein' hier auch die Zimmernachbarn & mehr oder minder zahlreich erscheinendes Pflege- & Arztpersonal, sowie diverse Praktikanten.

Wenn Du genauer gelesen hättest, hättest Du erkannt, dass ich eigentlich die Position der Patienten durch die Bank gestärkt habe. Weil er bei intimeren Dingen wie der Visite oder Doppeluntersuchungen, die wirklich nur & ausschließlich zu Lehrzwecken dienen, üblicherweise vorher gefragt wird & weil Du darüber hinaus von der Blutdruckmessung über den Studenten bei der Untersuchung bis hin zur OP alles ohne Angabe von Gründen verweigern kannst & da ist Dir auch keiner böse. Oder sollte zumindest nicht, Ausnahmen bestätigen die Regel.

Ich seh's nicht ein, bei Visite zu fragen, ob ich mitdarf, weil ich mich, wenn auch nicht direkt angestellt, doch im weitesten Sinne zum medizinischen Personal rechne - besonders, wenn ich auf der Station famuliere oder Blockpraktikum mache, da also den ganzen Tag mitlaufe, Blut abnehme, Anamnesen erhebe, Haken halte im OP & also de facto auf dieser Station arbeite - und weil sich besagtes medizinisches Personal nunmal kollektiv zur Visite begibt. Genaugenommen bräuchtest Du für eine Visite lediglich 2-3 Personen: eine Krankenschwester, einen Stationsarzt & gelegentlich einen Ober- bzw. Chefarzt. De facto laufen da meistens mehr Leute mit & von denen, die vom übrigen Personal strenggenommen "überflüssigerweise" dabei sind, geht auch keiner her & rechtfertigt sich vor jedem Patienten einzeln, dass, 'Tschuldigung, er es sich erdreistet, auf Visite mitzulaufen.

Ich würd' nicht explizit fragen & ich kenn' auch weder persönlich noch vom Hörensagen kein einziges Krankenhaus & sei es noch so patientenfreundlich, bei dem die Patienten vorher explizit gefragt werden, ob die Studenten mit zur Visite dürfen. Das hat nix mit Unverschämtheit, Arroganz oder sonstwas zu tun, sondern ist einfach mehr oder weniger tradiert, dass zur Visite mehr oder minder das gesamte verfügbare Personal mitläuft & wenn Studenten auf Station sind, dann gehören die da mit dazu. Aus, Ende.

Wie gesagt, ich würde nicht fragen... aber ich würd' problemlos gehen, wenn mich jemand ausdrücklich nicht im Raum haben will.

@emanuelle:

Genau das mein' ich. Bei Visite läuft der ganze Pulk mit, auch bei wesentlich jüngeren Leuten, als Du es warst, auch bei Patienten, denen es wesentlich schlechter geht. Über Sinn & Unsinn dieser Aktion kann man sich grundsätzlich streiten, aber momentan isses einfach mal so, auch in Nicht-Unikliniken. Da ist der Pulk mangels Studenten etwas kleiner, aber immer noch ein Pulk. Bei den eigentlichen Untersuchungen wird dann aber gesondert gefragt. Was ist daran jetzt so schlecht?

@Keimschleuder:

Zur Perfektionierung Deiner Studenten-Vermeidungs-Strategie würd' ich Dir außerdem empfehlen, akademische Lehrkrankenhäuser ebenfalls in Deinen Bann zu schlagen & ganz generell nicht in den Semesterferien krank zu werden, die da sind: etwa Ende Februar bis Mitte April sowie etwa Ende Juli bis Mitte Oktober, denn da wimmelt's nur so von Pflegepraktikanten & Famulanten, auch in Nicht-Unikliniken. Und dann kann's Dir immer noch passieren, dass Du an einen jungen Assistenten frisch von der Uni kommst & trotzdem doppelt untersucht wirst. Achja & was sagst Du zu den Rettungssanitätern, zu einem nicht ganz unerheblichen Teil 19jährige Zivis, die Dich mit Führerschein auf Probe mit 180 Sachen in's Krankenhaus fahren, die Dich in noch viel prekärerer Situation sehen & wenn's sein muss reanimieren mit allem drum & dran? Sollen die auch warten auf den Oberarzt? Und, wo, glaubst Du, lernen Rettungsassistenten intubieren?

Okay, ich gestehe, der letzte Absatz war ziemlich überspitzt & böse ausgedrückt. Lernen in der Medizin ist ein bisschen heikel & es gibt Situationen, wo's einfach nicht geht. Und wenn Patienten einen Studenten nicht wollen, dann ist das auch zu akzeptieren. Aber, hallo, ein Student ist nicht die Inkarnation des Bösen schlechthin, so wie das hier in manchen Posts andeutungsweise durchsickert.

hseha


ich habe ein jahr im krankenhaus gearbeitet.

da muss ich leider auch sagen, dass einiges was die pj´ler (also die studis) da so getrieben haben, unter aller sau war.

die haben da an den patienten rum gefummelt und versucht blut ab zu nehmen und sich dabei schön die armen alten leutchen ausgesucht die keinen ton mehr sagen konnten...

da werden wirklich patienten als versuchsobjekte ausgenutzt die sich nicht mehr wehren können.

natürlich müssen auch die studenten was lernen , ich war praktikantin und musste auch an den patienten lernen, aber ich habe das vorher immer gesagt und habe auch gefragt!

aber die studenten kommen in ihren möchtegernarztkitteln in die zimmer rein und sie patienten denken dann es wären ärzte und trauen sich nicht zu mucksen wenn die studies mal wieder 10 anläufte brauchen um blut ab zu nehmen.

also ich hab da einiges mit bekommen was ich nicht ok finde!

ich kann wirklich froh sein dass ich privat versichert bin und bei mir immer nur der chefarzt im zimmer stand, bei ner visite störts mich jetzt nicht wenn da noch studenten dabei sind, aber untersuchungen und vor allem operationen macht bei mir kein student, ich hab sowieso schon genug angst vorm krankenhaus da will ich net auch noch versuchskaninchen sein.....

sorry dass ich jetzt auch so schlecht über studenten reden muss, aber manche davon waren wirklich unfähig bis auf ein paar ausnahmen.

K=eimscyhleudxer


auch wenns hier nicht hingehört nochmal dazu

also zunächst @cham.: per text schwingt ja auch nicht die stimme mit, also werd ich einräumen, dass es sein kann, dass ich da sofort rot sehe bei worten wie "seh ich nicht ein"

meine stiefmutter (wie sie im buche steht-wohne deshalb seit meinem 17 lebensjahr alleine!!!) ist krankenschwester und da habe ich viel gehört.

leider habe ich eben zu 70% unangenehme erfahrungen mit ärtzen und in krankenhäusern gemacht und 90% konnten mich von ihrer kompetenz nicht überzeugen.

dieser hass ist über jahre gewachsen und entläd sich bei der kleinsten andeutung.

es soll ja nu auch nicht voll rumgezickt werden. fazit sind ein paar erlebnisberichte hier, die eben unangenehm waren und da puschen wir uns eben dran hoch.

ich wills jetzt gut sein lassen, denn das was du sonst noch so geschrieben hast, ist mir bekannt und ich bekomme gleich nen herzinfarkt wenn ich nicht aufhöre.

denk halt ab und zu daran, dass es manchen eben unangenehm ist, auch wenn sie es nicht sagen, weil sie sich nicht trauen und dass das dann ein zimlicher psychischer druck ist.

und im übrigen bin ich netten ärzten gegenüber auch immer ganz lieb!

K"ei1mschle)uder


@heha

als meine mutter eingeliefert wurde, war das auch katastrophal!!! das war eines der erlebnisse, was mich prägte... kommt halt auf den standpunkt an

CAha'mälexon


@heha:

Zum Thema "Blutabnehmen": es ist ja nicht so, dass sich unsereiner die Leute mit den schlechtesten Venen raussucht. Da schreien wir ja auch nicht gerade "hurra". Als Famulus oder PJ ist man halt sozusagen für's Blutabnehmen pauschal zuständig, geht da als Erster rein & schaut sich das halt mal an.

Das mit den 10 Versuchen & "an wehrlosen Leute rumdoktorn", vor allem, wenn's dann Kinder sind, das, glaub' ich, trifft auch unter Studenten auf allgemeine Ablehnung.

Ansonsten... piekst sich unsereiner auch gegenseitig bzw. ältere Studenten bzw. Personal auf Station, wenn diese sehr heroisch sind. Das heißt, in der Regel ist der Patient nicht das allererste Versuchskarnikel. Um dann allerdings "in Serie" zu gehen & das wirklich routiniert hinzubekommen, braucht man dann halt einfach Patienten, bei denen ohnehin Blut abgenommen werden muss, denn ich kann nicht rein spaßeshalber 5mal meine WG-Nachbarin stechen :-/. Speziell beim Blutabnehmen: sofern ich irgendeine halbwegs brauchbare Vene find', pieks ich da einmal rein. Wenn das daneben geht & ich mir im Prinzip aber sicher bin, dass es grundsätzlich 'ne gute Vene ist, stech' ich auch ein zweites Mal. Aber dann ist Sense. Und ich denke, wenn einer nicht grad Spritzenphobiker ist, ist das tolerabel. Wieviel Anläufe dann der zugeholte Doc braucht, um da Blut rauszukriegen, steht auf einem anderen Blatt, aber der piekst da auch nicht aus reinem Sadismus x-mal, sondern weil's möglicherweise einfach wirklich schwierig geht.

Außerdem stell' ich mich z. B. sehr eindeutig als Studentin vor. Nicht Famula, nicht PJ, womit die meisten Leute eh nix anfangen können, sondern klipp & klar als Studentin. Jemand glauben zu lassen, man wäre Arzt, wenn man keiner ist, ist schlicht & ergreifend anmaßend. Das tut man einfach nicht, Ausnahmen bestätigen die Regel.

Um es mit Keimschleuders Worten zu sagen:

Ich hab' meine Oma vor kurzem auch in's Krankenhaus begleitet & was ich da erlebt habe, war einfach katastrophal - von Seiten eines Pflegers. Der hat sie zum Teil geduzt, allen Ernstes mit "Oma" angesprochen & war auch ansonsten ziemlich grob, sowohl verbal als auch physisch. Mir ist echt die Kinnlade runtergefallen, ich war so perplex, ich wusst' echt nicht, was ich dazu sagen soll. Also, sowas von respektlos! Das war wirklich unter aller Kanone. Gott sei Dank kenn' ich genügend wirklich gute Krankenschwestern & Pfleger, um daraufhin jetzt nicht ein Trauma für alle Ewigkeit zu bekommen.

Schwarze Schafe & arrogante Arschlöcher gibt es & zwar durch die Bank nicht nur bei den Studenten, sondern auch bei examinierten Krankenpflegern, bei Ärzten & sowieso grundsätzlich in jeder Berufssparte.

Aber da:

denk halt ab und zu daran, dass es manchen eben unangenehm ist, auch wenn sie es nicht sagen, weil sie sich nicht trauen und dass das dann ein zimlicher psychischer druck ist.

ist tatsächlich was dran.

Ich hab' im Krankenpflegepraktikum Leute mit einer Unbekümmertheit in den OP geschoben (also, das Bett halt in den OP-Trakt gefahren), das glaubst Du nicht. Irgendwann in Woche 3 oder so, als wir mal einen Patienten hatten, der nicht nur ängstlich war, sondern diese Angst auch mehr als deutlich gezeigt hat, kam mir das dann erst so schön langsam, was das eigentlich in einem Patienten auslöst, wenn man da in's Zimmer rauscht... "So, jetzt gehn'S nochmal auf Toilette & dann bitte alles ausziehen & in das Hemdchen hier schlüpfen, wir fahren dann in den OP!"... ich würd' das jetzt nicht direkt als kaltschnäuzig bezeichnen, aber man realisiert das einfach nicht mehr so. Weil man täglich 5 Patienten in den OP fährt & mit schönster Regelmäßigkeit ein paar Stunden später wieder abholt & da dann irgendwo nix Besonderes mehr drin sieht.

PS: bin selber ein ziemlicher Schisser, wenn ich tatsächlich mal in eigener Mission zum Arzt muss, insofern... hab' ich vollstes Verständnis für jeden, der da ein bisschen Bammel hat bzw. auch ein bisschen mehr ;-).

MpaSchxo


Studeneten bei Gyn Untersuchung?

Kann schon mal vorkommen.

M&a`schiOnenkVanxone


He Macho

dat was für dich, was? ;-D

Du bist der erste Mann hier, was? Medizinstudent auf Visite? ;-)

MhaschiGnenkanone


Also ich hab auch mal was Traumatisches erlebt! Schon als ich nichts ahnend reinkam bin ich ziemlich erschrocken. Da lag eine. Einfach auf dem Boden, auf den Fliesen. Nicht zugedeckt. Sah nicht mehr lebendig aus und schön auch nicht. War ne ziemlich fette Sau. Dann kam so ein Weißkittel rein, von oben bis unten mit Blut beschmiert ... der schrieb ihr erstmal mit nem Edding paar Zahlen aufs Hinterteil. Ehrlich! Dann hiefte er sie hoch und ... hängte sie ... an einen Haken! Verkehrt herum! :-o Dann griff er mit der linken Hand nach ner elektrischen Kettensäge und sägte sie von zwischen den Beinen bis durch den Schädel der Länge nach auseinander! Das war schon gruslig. Aber als der mich dann fragte, ob ich gleich n Pfund Hausschlachtene für umsonst mitnehmen will ... da fand ich's nicht mehr so wild. Ich gab ihm das bestellt Pökelsalz, packte ihm den CMA-Newsletter auf den Tisch und zog Leine.

Nee ehrlich, Chamäleon, hab Tränen gelacht!! ;-D

Wieviel Anläufe dann der zugeholte Doc braucht, um da Blut rauszukriegen, steht auf einem anderen Blatt, aber der piekst da auch nicht aus reinem Sadismus x-mal...

Ansonsten... piekst sich unsereiner auch gegenseitig bzw. ältere Studenten bzw. Personal auf Station, wenn diese sehr heroisch sind.

Da stell ich mit fanatische Blut- ... äh Medizinstudenten vor, mit besessenem Blick und blutunterlaufenen Augen, die sich gegenseitig stechen um aus den Venen Nahrung und Opfergabe zur Huldigung des Meisters zu gewinnen...

Ihr seid alle Blutjunkies, hähää! Aber nicht die Spritzen tauschen! ;-D

Achja & was sagst Du zu den Rettungssanitätern, zu einem nicht ganz unerheblichen Teil 19jährige Zivis, die Dich mit Führerschein auf Probe mit 180 Sachen in's Krankenhaus fahren

Du liebe Zeit. Was für ein Land!

M4edbuxsa


Boh, so einige hier leiden aber schon ein wenig unter Realitätsverlust, oder? *nachobenschiele*

Ich kann hier die wenigsten verstehen. Wo ist eigentlich euer Problem?

Die Studenten müssen LERNEN.. und das können sie nur am "lebenden Objekt". Fertig.

Wenn einem das bei einer Untersuchung nicht paßt, kann man das sagen. Das würde ich bei einer GynUntersuchung wohl auch machen. Aber eben dafür HAT man einen Mund, und ich kann hier keinen verstehen, der sich in dieser Situation als ach so armes Opfer sieht! Meine Güte, macht den Mund auf und sagt, was Euch nicht paßt *kopfschüttel*

Dann zum so arg schrecklichen Blutabnehmen. Die Studenten müssen nun mal auch das lernen, ja und? Dann stechen sie eben 10 mal zu, beim nächsten sind es dann nur noch 8 mal, wo ist denn nun da wieder das Problem? Weh tut das nicht, passiern kann nicht viel, also sollen sie doch üben!!

Und bei der Visite, das geht soo schnell im allgemeinen, das man sich vielleicht (hatte das auch nach einem Kaiserschnitt) komisch vorkommt.. aber das waren nur ein paar Sekunden, dann standen sie schon am nächsten Bett.

Ferner müßt ihr mal überlegen, das ihr auch in 20 Jahren noch Ärzte haben möchtet.. und das sind nun mal die Studenten von heute.

Also, keep cool, und was Euch nicht paßt, könnt ihr SAGEN...

Denn die Ärzte verdienen an Euch Geld, und ihr wollt gesund werden. Da wird man doch wohl einen gesunden Mittelweg finden..

Grüßle von Medusa

M'asch.i"nenkaynoxnxe


Medusa! :-o

...mit dem Schlangenhaupt!

Also ich guck dich nicht an! Sonst mineralisiere ich noch kürzester Zeit ;-D

dxanCy6c\a


Es gibt Leute, denen macht es nichts aus, wenn Studenten an einer Untersuchung teilnehmen, anderen schon. Wenn man seinen Mund aufmacht, passen die sich dem normalerweise an.

Ich kann nicht pauschal sagen, wann ich es zulassen würde - hängt von der Art der Untersuchung ab und von meinem Zustand und außerdem auch von dem Student - den Eindruck, den er auf mich macht.

Mir hat ein PJ mit einer Braunüle beide Arme zerstochen (insg. 6 Versuche) - an meine Venen kommt kein PJ mehr, solange ich mich wehren kann, bzw. er bekommt max. 2 Versuche.

Im übrigen habe ich sehr gute Venen, bis zu dem Zeitpunkt hatte jeder getroffen, daher hatte ich auch keine Bedenken.... .

Der OA hatte jedenfalls keine Probleme.

M0ejdlusxa


Das sehe ich ja genauso wie du, Danyca. Ich würde ja wie gesagt auch nicht wollen, das ein Student bei mir eine Untersuchung macht, vor der ich eh schon Bammel habe oder die mir irgendwie unangenehm ist. Und da hat sicher jeder seine eigene Schamgrenze.

Nur eben kann man das sagen, und muß sich hinterher nicht als Opfer fühlen, nur weil man den Mund nicht aufbekommen hat.

M]achho


@MK

Na klar. Nein, aber ich denke, dass es nicht abnormal ist, dass hier Stundenten zuschauen. Die gucken niemanden was weg, sie machen es ja in Zukunft auch.

hpeha


@ medusa

ich habe nichts dagegen gesagt dass studenten lernen müssen, schließlich musste ich als praktikantin im krankenhaus auch alles erst mal lernen was da zu tun ist und auch unter anderem an patienten.

aber ich sage etwas dagegen wenn sich dafür extra arme omis oder opis ausgesucht werden die sich nicht mehr rühren können und auch meistens keinen ton mehr sagen können weil sie einfach so tot krank sind.

das finde ich ziemlich respektlos einfach einen wehrlosen menschen als versuchsobjekt auszunutzen, ohne ihn vorher zu fragen (er kann ja eh nix mehr sagen....)

@chamäleon

vielleicht gehörst du zu den wenigen ausnahmen der studenten die noch respekt vor den patienten haben und die vor allem von vornerein sagen dass sie keine ärzte sind.

bei uns sind die studis immer in ihren kitteln rum stolziert und die omas und opas dachten wirklich dass das ärzte sind und haben sich nicht getraut auch nur einen ton zu sagen, wenn denen was net gepasst hat....

mir hat auch schon ein student blut abgenommen und ich wusste da auch dass das ein student war, aber nicht weil der sich freundlicherweiße vorgestellt hat, sondern weil ich an seinem schildchen pj gelesen habe.

aber die meisten patienten wissen das eben nicht, was dieses pj heisst.

ich bin wirklich froh dass ich im krankenhaus gearbeitet hab und die leute auseinanderhalten kann, die da an mir rum basteln wollen :-)

daanxyca


Heha, du hast insofern recht, wenn es einem richtig schlecht geht, hat man nicht mehr die Energie sich zu wehren.

Ich denke nicht, das Studenten bei allem fragen müssen (so schwer ist Blut abnehmen nicht). Bei eingreifenderen Untersuchungen sollte man allerdings schon gefragt werden.

Besagter PJ, der mir die arme zerstochen hat, wollte bie mir auch die Lumbalpunktion machen. Nein - nicht mit mir.

Ich weiß, im Prinzip ist eine Lumbalpunktion ungefährlich, aber sie kann ziemlich schmerzhaft sein.

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