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Periode und kein Badezimmer?

K/add<a2*0


in bio nicht zugehört? ich hatte bio lk, du wohl eher nicht.

K+add)ax20


was nicht sein kann, kann nicht sein.

BgibibloKcksber+g13


@kadda

doch witzigerweise hatte ich auch LK Bio. aber ist auch egal. ich frage mich nur immer noch woher du so genau weisst dass es nicht sein kann. wenn du nur ein bisschen wissenschaftlichen hintergrund haettest, wuesstest du, dass erstmal jemand experimente durchfuehren muesste um wenigstens groesstenteils auszuschliessen, dass sowas moeglich ist. ganz ausschliessen kann man auch mit wissenschaftlichen methoden nichts. man kann sich nur asymptotisch der wahrscheinlichkeit annaehern indem man statistisch signifikante experimente macht. aber wem erzaehle ich das....?

K5aOdda2x0


eben. aber es wurde wissenschaftlich noch nicht mal annähernd nachgewiesen.

Bhibi+blocFksbexrg13


@kadda

eben und genau deshalb kannst du nicht sagen dass es nicht moeglich ist. weil sich wissenschaftlich niemand damit beschaeftigt hat ist es wieder bewiesen das es geht, noch das es nicht geht. also hoer auf zu verzapfen, dass es wissenschaftlich unmoeglich ist.

kKat8hlarina3x2


und nur mal so rein statistisch: von den frauen die einen mord begangen haben, hat ein wesentlich groesserer prozentsatz dies waehrend der periode getan.

Bibi, von welcher Statistik sprichtst Du? Wo hast Du das denn her ???

B#iybibl<ocks0be>rg1x3


Sozialpsychologie

da lernt man sowas - es wurden Studien durchgefuehrt in denen mehr als 60 % der Frauen die eine Straftat begannen hatten waehrend dieser Zeit ihre Tage hatten, bzw. direkt davor waren. Da eine frau aber nur eine aus vier wochen pro monat hat, wuerde sich rein statistisch, wenn die menstruation keinen einfluss auf straftaten haette, errechnen, dass nur 25% der straftaten waehrend dieser zeit begangen wurden.

den artikel hab ich hier nur in ausgedruckter form und auf englisch. ist aber aus einer wissenschaftlichen fachzeitschrift. der artikel wurde waehrend meines studiums in einem seminar behandelt.

k4athabrinea3x2


Kannst Du mir den Autor nennen, ich würe es gerne mal nachlesen.

GJretcZhxen


Na klasse Studie, und wahrscheinlich hatten auch 25% blonde Haare, 25% waren magersüchtig, 25% hatten Jeans an....

Das passt doch nun garnicht zusammen, klar, wenn Frau ihre Tage hat ist sie empfindlicher und reagiert entsprechend gereizter. Aber Marmelade einmachen, Kuchen backen und Periode ??? ?

B)ibibrlocksbyerg13


25%

ja, aber es waren ja nun wesentlich mehr als die statistisch zu erwartenden 25%

B[ibibTlocksbter:g1x3


@katharina

bekommst gleich ne pn von mir

J}umaper`oxv


Whatever

Was manche Leute hier für einen Kappes schreiben, ist echt nicht mehr erträglich. Verständlich, wenn Lwute wie Katha mal etwas aus der Haut fahren. Das ist hier ein medizinisches Forum, wo es eigentlich wenigstens n bisschen ernsthaft zugehen sollte...

kaathar&ina3J2


Hier ein interessanter Artikel:

Quelle: [[http://diestandard.at/?url=/?id=1733620]]

Menstruation als "periodisches Irresein"

Der "Un-Wert" der Menstruation zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte des weiblichen Blutes.

Menstruation wird in der angeblich so "fortschrittlichen", westlichen patriarchalen Gesellschaft immer noch abgewertet und insgesamt negativ beurteilt. Obwohl frau Monat für Monat menstruiert, muss dies im Verborgenen, diskret und privat geschehen. Niemand darf etwas davon mitbekommen, es wird geheimgehalten, versteckt und ignoriert. Es genügt ein Blick auf die Werbung für Binden und Tampons, die dies deutlich zeigt: Die angepriesenen Artikel sollen dazu verhelfen, das Blut möglichst gut zu verstecken und inexistent zu machen.

Dieser "Un-Wert" der Menstruation zieht sich interessanterweise durch die gesamte Geschichte – sozusagen wie ein roter (!) Faden. Menstruation gilt bereits in der Antike als negatives Spezifika der Frau. Sie ist v.a. dazu da, angespeichertes überflüssiges Blut abzustossen. So sah der griechische Philosoph und Mathematiker Pythagoras (580-496 v. Chr.) im weiblichen Blut den "Überfluß der Nahrung" der Frauen, das "überschüssige Blut", das "entleert" werden musste. Auch für den griechische Arzt Hippokrates (460-377 v.Chr.) ist die Menstruation "ein Abtropfen des Überflüssigen". Hintergrund dieser Auffassung bildet die Humoralpathologie, die "Viersäftelehre", wonach die richtige Mischung der Körpersäfte Gesundheit bedeutet und deren Ungleichgewicht Krankheit hervorruft.

Mittelalter

Im Mittelalter wird das negative Bild über Menstruation weiter tradiert: Die christliche Kirche sieht in der Menstruation die Bestrafung der Frauen für Evas Sündenfall. Bereits im Alten Testament wird auf das weibliche Blut Bezug genommen und als Grundlage für die Unreinheit der Frau gesehen. Damit wird der Ausschluss der Frauen aus kirchlichen Ämtern bis in die heutige Zeit gerechtfertigt.

"Gift Menstruum"

Obwohl es in der frühen Neuzeit allmählich zu Fortschritten in der Medizin kommt, behalten alte Denktraditionen ihre Wirksamkeit. So gilt die Menstruierende als unrein und sündig und dem Menstruationsblut wird giftige Wirkung zugeschrieben. Der deutsche Arzt und Naturforscher Paracelsus (1493-1541) schreibt: "Es gibt kein Gift in der Welt,das schädlicher ist als das menstruum." Dieses Blut gehört für ihn zu den Ursachen von Syphilis, der Lepra und der Pest.

Geistig oder körperlich produzieren

Eine weibliche Unterlegenheit wird nun mit einer "natürlichen Schwäche" begründet und Frauen wurden ermahnt, keine geistige Arbeit zu unternehmen, da diese die "generativen Organe" ermatte. Die Auffassung, Frau könne nicht geistig produzieren, weil sie körperlich produziert, sollte sich noch lange Zeit halten.

"Enttäuschte Schwangerschaft"

Im späten 18. und 19. Jahrhundert wird die Menstruation als "Ausfluss einer pathologischen weiblichen Sexualität" gesehen (Robert Remak, zit. in Fischer-Homberger). Hintergrund ist das gesellschaftliche Ideal einer ständig schwangeren Frau. Alles läuft darauf hinaus, frau auf ihre reproduktiven Fähigkeiten festzulegen. Die Sichtweise der Menstruation als "enttäuschte oder verfehlte Schwangerschaft" läßt schon eine gewisse Krankhaftigkeit anklingen.

Diese Auffassung erlangt im 19. Jahrhundert ihren Höhepunkt mit dem österreichischen Psychiater Richard von Krafft-Ebing (1840-1902), für den die Menstruation ein "periodisches Irresein" darstellt. Verbrechen zur Zeit der Menstruation sind damit erklär- und entschuldbar und mit einem mildernden Strafmaß zu belegen.

Physiologischer Sexismus

Wie mensch sieht, zeigt die Geschichte der Menstruation gut auf, wie ein biologischer Vorgang kulturelle Bedeutung gewinnt und dazu verwendet wird, eine inferiore Stellung der Frauen in der Gesellschaft zu rechtfertigen.

Frauen werden aufgrund ihrer Physiologie als mindere Menschen eingestuft: eine Minderwertigkeit der Frau wird an einer vermeintlichen Minderwertigkeit der weiblichen Organe festgemacht und ihre "Unterlegenheit" als "gottgewollt" und "natürlich" dargestellt. Dieser "physiologische Sexismus" kämpft gegen die Selbstbestimmung der Frauen und für die Kontrolle des Mannes über den weiblichen Körper. Damit wurde die Unterdrückung und Diskriminierung der Frau, ihren Ausschluss aus Bildung und Erwerbsarbeit und gleichzeitig ihren Einschluss in Haus und Privatsphäre begründet.

B6ibi0bl`ocksb>erxg13


@katharina

so seh ich die menstruation ja gar nicht

K_addax20


@ Bibi,

hast du den thread schon gelesen, zu dem ich dir den link gepostet habe?

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