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Pap IVa nach Gebärmutterentfernung

n@exq/uiIc^k hat die Diskussion gestartet


Hallo.

Ich bin neu hier und hoffe ein paar Fragen beantwortet zu bekommen. Es handelt sich um meine Mutter, sie ist 50 Jahre alt. Sie hatte vor acht Jahren immer PAP III, daraufhin wurde ihr die Gebärmutter entfernt. Dann war ca. 1 Jahr lang der Befund in Ordnung. In den letzten 7 Jahren hatte sie nun immer PAP III. Nun war sie vor zwei Wochen wieder bei der Kontrolle, jetzt ergab der Abstrich PAP IVa. Sie hat jetz leider erst am 25.08.05 einen Termin bekommen zur weiteren Untersuchung in der UNI-Klinik. Sie hat natürlich große Angst, dass es nun Krebs ist. Hat jemand einen ähnlichen Befund gehabt, wenn ja, wie wurde das ganze behandelt. Welche Möglichkeiten gibt es, wenn es wirklich Krebs sein sollte, diesen zu behandeln, wenn die Gebärmutter bereits entfernt ist?

Liebe Grüsse

Nexquick

Antworten
L&eaLanodexrs


PAP IVa nach Gebärmutterentfernung

Hallo nexquick

ich kann die Sorgen deiner Mutter sehr gut verstehen aber PAP IVa

heißt ja erstmal schwere Zellveränderung, Vorstufe zum Karzinom!

Deiner Mutter hat man wohl damals bei der Gebärmutterentfernung den Gebärmutterhals belassen und deshalb diese Werte!? Ich vermute im schlimmsten Fall wird man ihr den Gebärmutterhals entfernen!

Google doch ein bischen hier im Net gibt es zu eurem Thema viele gute Seiten die euch weiter helfen können!

Liebe Grüße

Lea

Hiase1x011


Ich hab da mal 'ne Frage

Ich hatte vor 2 Monaten die Diagnose PAP IVa. Dann hatte ich eine Konisation. Manche Ärzte haben mir geraten, die Gebärmutter entfernen zu lassen. Nicht, dass ich das machen würde, aber welchen Sinn macht eine Gebärmutterentfernung, wenn man hinterher trotzdem noch eine Zellveränderung haben kann? Kann mir das mal jemand beantworten? Liebe Grüsse

G~rIetc)hexn


Hallo Hase,

das ist genau das was ich immer meine und was mir meine Ärzte auch immer gesagt haben : wozu eine Gebärmutterentfernung ?

Hab auch keine Ahnung...

H!aseE101x1


Hallo Gretchen

Ich ging aber immer davon aus, das die Gebärmutter komplett, also mit Gebärmutterhals entfernt wird. Wenn die das nicht machen, dann ist das ja noch bescheuerter als ich dachte. Hoffe, dir gehts gut. Mir gehts gut, allerdings friere ich wie verrückt. Demnächst komme ich mal wieder an Hamburg vorbei, leider nicht in. Wir fahren nach Föhr, zum Ausspannen. Hoffentlich wird das Wetter besser. Liebe Grüsse

G?ret[chen


Hm, ich dachte immer wenn der Gebärmutterhals mit entfernt wird heißt es Totaloperation...keine Ahnung. Jedenfalls kommt es dann ( also mit Gebärmutterhalsentfernung ) zu mehr bzw. öfter zu Komplikation, also Inkontinenz, Wechseljahrsbeschwerden ect.

H;ase10E11


Bin immer davon ausgegangen, dass eine Totaloperation die Entnahme der Eierstöcke beinhaltet. Also quasi alle Fortpflanzungsorgane wegoperiert werden. Dann hat man ja diese ganzen hormonellen Beschwerden. Aber ob das so ist ??? Liebe Grüsse

lzeenx6


laut meinem Arzt wird bei papIVa lediglich die Gebärmutter entfernt. Den Sinn verstehe ich jetzt nachdem ich mir mal in Ruhe Gedanken gemacht habe auch überhaupt nicht ???

Sollte sich papV bestätigen wird dann die Gebärmutter, das obere Drittel der Scheide, das den Gebärmutterhals umgebende Bindegewebe und die Lymphknoten entlang der großen Blutgefäße des Beckens entfernt. Das wäre dann die Total-Op, so wurde mir das grob erklärt!

Liebe Grüße!!

Hbaste10x11


@leen6

Willkommen im Club! Macht doch überhaupt keinen Sinn das alles. Wenn ich vorher noch 0,1% Zweifel hatte, jetzt habe ich keine mehr. Meine Gebärmutter bleibt wo sie ist. Liebe Grüsse

l0eenx6


hase

sehe ich mittlerweile genauso, man kann schließlich bei wiederholtem papIVa erneut konisieren! Es ist schließlich unser Körper!

Man läßt sich von den "Göttern in weiß" oftmals doch zu sehr beeindrucken!

GTris$sli1


Hallo nexquick!

Wenn der Gebärmutterhals damals auch entfernt wurde, wurde der Abstrich aus dem verbiebenen, oben zugenähten Scheidenblindsack genommen - wie das eben nur möglich ist bei Frauen, die eine derartige Operation hinter sich haben. Ich bin auch davon betroffen und sehe es so, dass man mit dieser Vorsorgeuntersuchung überprüft, ob die Scheide gesund ist. Ich habe mich schon gefragt, was wäre, wenn ich - wie deine Mutter - nach so einem Abstrich einen positiven Befund bekäme. Ohne es je nachgefragt zu haben, befürchte ich, dass dann die Scheide das Ziel weiterer Gewebeentnahmen und - wenn notwendig - auch operativer Eingriffe sein wird.

Ich kann mir vorstellen, dass unter diesem Aspekt die Warterei auf den Termin in der Klinik schrecklich belastend sein muss. Ich würde dir uns deiner Mutter raten, unter [[http://www.onmeda.de/foren/index.html?s=a]]

im Gynäkologie- oder im Krebsforum anzufragen. Dort gibt es Ärzte, die euch wahrscheinlich besser antworten können als wir Laien.

Alles Gute und lass hören, wie es weitergeht!

LG Grissli

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