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Gyn Untersuchung in der Klinik - Studenten

F5alke=nWhagexn hat die Diskussion gestartet


Das man ploetzlich waehrend einer Untersuchung noch mit Zuschauern rechnen muss, scheint ja in Deutschland normal zu sein. Einmal ist es einer guten freundin bei der sonographie waehrend der schwangerschaft passiert und dann meiner freundin bei routine untersuchung in klinik. Im ersten Fall ist sie zu Ihren bekannten Professor im Krankenhaus gegangen und erst nachdem sie schon komplett ausgezogen auf dem Stuhl lag, machte der Professor wie beilaeufig eine Tuer auf und teilte nur noch mit, das heute eine Gruppe von PJlern dabei sein wuerde. Meine Freundin waere auch vor Scham versunken, zumal sie den einen oder anderen von der Schule noch kannte, das es sich um eine Kleinstadt in Schwabenland handelt. Da hat er also dann die Vaginalsonographie durchgefuehrt und hat auch die Studenten mal den Plastikphallus einfuehren lassen. Echt unmoeglich. Leider ist sie erst nachher wieder zu Sinnen gekommen, aber da war es schon zu spaet, sonst waere sie weggerannt. Ihr Mann hat dann noch eine schriftliche Beschwerde eingelegt, aber wohl ohne Resultat. Vor allem haette sie sich dann nicht komplett ausgezogen, so das jeder Student alles sehen konnte, waehrend sie ganz dicht an dem Stuhl alle standen. Haette nur noch gefehlt, das sie Ihre Brueste angefasst haetten. Das zweite mal ist es meiner Freundin passiert, die in der Klinik vom Professor behandelt wurde, der ploetzlich sagte, er haette da noch zwei Studenten, denen er den Befund (angeblich Feigwarzen, stimmte aber nicht) zeigen wollte. Das schlimme aber dann auch, das sie mit den weitgespreizten Beinen um dem eingefuehrten Spekulum eine Ewigkeit liegen musste, weil der Prof zur Besserung Kontrastierung Ihre Scheidenwaende mit Essigloesung einrieb, die dann einwirken musste. So lag sie dann also bestimmte eine halbe stunde da, waehrend alle um sie herum darauf warteten, das es einwirkt und darueber fachsimpelten, waehrend sie immer wieder in Ihre Scheide schauten. Umsonst zu sagen, das Sie zu dem Professor nicht mehr hingeht. Normalerweise ist sie nicht auf den Mund gefallen, aber hier war sie so ueberraschaft, das sie nicht geschaltet hat. Nun ja, seitdem gehe ich immer mit zur Untersuchung, bin zwar eigentlich eher zart beseidet, aber zu zweit kann sowas nicht passieren. Das es ein komisches Gefuehl ist zuzuschauen wie jemand die Finger in die Vagina der Freundin schiebt ist eine andere Sache...

Also, mein Rat dazu, nehmt euren Mann mit zur Untersuchung.

Antworten
K~athribaby


Normalerweise werden Patientinnen vor solchen Untersuchungen gefragt, ob noch Studenten dabei sein dürfen. Ich habe während des Studiums oft selbst in der Gyn Untersuchungen machen, bzw. dabei sein dürfen. Genauso auch bei vielen Geburten. Das dann aber vor allem in Praktika und freiwilligen "Hospitationen". Es ist aber halt auch was anderes, ob man dann zu zweit +Patientin oder der ganze Untersuchungskurs dabei ist. Das wurde bei uns aber dann wirklich nur mit Patienten gemacht (also alle Fächer), die vorher auch darüber aufgeklärt worden sind und sich dazu bereiterklärt haben. Aber jetzt mal ganz ehrlich, wie soll man es denn sonst auch lernen? Des Weiteren ist man als PJler mit dem Studium an sich ja fertig und hat dann halt das Praktische Jahr und ist dann schon fertiger Arzt. Wenn nicht spätestens dann untersuchen und mitschauen dürfen, wann dann?

d~anycxa


Es gibt Unikliniken, da sieht ein Student wärend des gesamten Studiums keine Gynäkologische Station (weiß ich von einer Freundin, die an einer solchen studiert).

Man hat das Recht sich dagegen zu wehren - in dem man einfach den Mund aufmacht. Was der Patient verweigert, wird auch nicht gemacht. Wir sind immer noch Herr über unseren eigenen Körper.

Es ist ein gewaltiger Unterschie, ob eine ganze Gruppe zuschaut, oder nur ein einzelner PJler. ES sollte auch normal sein, das die Patientin gefragt wird, ob ihr es recht ist und vor allem obe ihr es recht ist, das derjenige auch noch untersucht.

dDanbyc~a


Mir wäre es auch nicht recht, wenn ein ehemaliger Schulkollege zuschauen würde.

F(alke,nQhhagen


Ist schon klar, das PJler auch mal anfangen muessen, aber in diesen beiden faellen wurde definitiv nicht informiert oder gefragt. Vielleicht sollte man auch nicht PJler und Patienten aus derselber Stadt zulassen oder sogar vorher die Personen mit der Patientin abchecken.

Aber vermutlich vertrauen die Profs darauf, dass man erst total perplex ist und kaum nackt herausrennt und dass man sich ueberlegt, das nachher beschweren auch nichts mehr bringt. Vermutlich findet man nur so 'Ofper'.

K9ath;ibaxby


Vielleicht sollte man auch nicht PJler und Patienten aus derselber Stadt zulassen oder sogar vorher die Personen mit der Patientin abchecken.

Die Wahrscheinlichkeit, dass man jemanden aus einer Großstadt kennt, ist ja nun eher gering. Des Weiteren werden Patienten an der Uniklinik auch immer darauf hingewiesen, dass es sich eben um eine solche handelt und dass da eben Studenten und Ärzte ausgebildet werden. Auch an einen Lehrkrankenhaus ist dies genauso. Das ist jetzt keine Entschuldigung für das Verhalten, das in den Fällen die Du geschildet hast an den Tag gelegt worden ist, aber so ist es sicher nicht die Regel. Also kein Grund zur Panik vor Studentenscharen bei der Gyn- oder sonstigen Untersuchung.

dianyAca


Also sry, es ist nun mal so, das sich viele eine Arbeitsstelle da suchen, wo sie auch herkommen. Soll man das verbieten?

Man sollte die Patientin fragen, ob sie einverstanden ist, das ist alles. Und eigentlich wird das auch so gemacht. Ansonsten hat man einen Mund mit dem man sich selbst wehren kann.

etmanueklle997999


Wer bitteschön wehrt sich denn in nackigem Zustand ??? ? Das ist so entwürdigend, dass man völlig überfordert ist mit der Situation.

Darum: Wie wärs mit VORHER fragen, liebe Ärzte ???

K2athiTbavb9y


emanuelle

Normalerweise wird gefragt, aber schwarze Schafe und Ausnahmen findet man überall, das muss man dann aber nicht gleich verallgemeinern, oder ;-) .

e6manue<lle9e999x9


Ich würde mal sagen normalerweise wird NICHT gefragt, wenn man das alles so liest, kommt man zu diesem Schluß...

d5any4ca


Also, ich wehre mich gerade im nackigen Zustand. Da werde ich erst recht fuchsteufelswild, wenn sowas passiert. Der einzige Grund, wenn ich mich nicht mehr wehren kann, ist, wenn ich starke Schmerzen habe.

K0athibtab2y


Ich würde mal sagen normalerweise wird NICHT gefragt, wenn man das alles so liest, kommt man zu diesem Schluß...

Vielleicht schreiben hier auch nur Leute, denen sowas passiert ist, die anderen haben schließlich auch keinen Grund. In 10 Semestern Medizinstudium und einem Forschungsjahr hab ich keinen einzigen Patienten in den Untersuchungskursen und Lehrvisiten gehabt, der nicht vorher gefragt worden ist. Der Arzt/Prof stellte uns immer mit den Worten vor: "Das sind die jungen Kollegen in der Ausbildung, von denen ich heute früh schon erzählt habe, die jetzt mal bei ihnen die Anamnese erheben werden etc. Vielen Dank nochmal, dass Sie sich zur Verfügung gestellt haben." So läuft das also normalerweise ab, Ausnahmen bestätigen natürlich immer die Regel. Des Weiteren lag ich als Patientin schon 5 Mal im Krankenhaus und auch in der "Patientenrolle" ist es mir nie passiert, dass ich ungefragt als Anschauungsobjekt "mißbraucht" worden bin.

eZmanuelxle99999


Dann hab ich es wohl nur geträumt.......

K+atdhibxaby


emanuelle

Sag mal bist Du eigentlich in der Lage Dir sachliche Argumente anzuhören? Ich hab nicht behauptet, dass sowas nie vorkommt, aber es ist nicht die Regel und Punkt.

e=manEuelle99x999


ICH bin schon in der Lage, mir sachliche Argumente anzuhören. Es geht hier nicht um mustergültiges Verhalten seitens der Ärzte, sondern um das Gegenteil.

Denkst du wirklich, daß mit der Schätzung 90% "gute" Ärzte - 10% "schlechte" Ärzte alles geregelt ist?? Das war hier nicht die Frage!!!

Also wenn du irgendwo "Punkte" setzen willst, dann geh zu den Statistikern.

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