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Schnell wachsendes Myom

S]onvne a65 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich bin 40 Jahre alt. Mein Gynäkologe stellte bei mir im April 2005 ein 3,2 x 4,0 cm großes Myom fest. Im Okt. 2005 war es 3,8 x 5,2 cm und Ende Februar 2006 4,5 x 6,3 cm groß. Es bereitet mir keine Probleme.

Trotzdem empfiehlt mir der Arzt dringend, dass ich mir die Gebärmutter nach der LASH-Methode entfernen lassen soll. Er meint, es wachse sehr schnell und könne deshalb bösartig sein. Und wenn es in diesem Tempo weiterwachse, werde es aufgrund der Größe Probleme machen. Eine OP sei dann unumgänglich, aber viel schwieriger.

Jetzt meine Fragen:

1. Ab wann spricht man von einem schnell wachsenden Myom?

2. Kann ein Myom auch vor Erreichen der Wechseljahre aufhören zu wachsen?

3. Wirkt sich das Tragen einer Hormonspirale auf ein Myom aus?

Liebe Grüße an alle

Sonne 65

Antworten
-]Hasxe-


Ich finde, Dein Myom ist schon sehr schnell gewachsen. Meines war 3,5x4 cm groß, als mir die GM entfernt wurde (per LASH). Mein FA hat mir nicht in Aussicht gestellt, das es kleiner wird. Ich war 30, als sie entfernt wurde. Alle Hormonverhütungsmittel fördern die Myombildung :-(

Falls Du Infos zur LASH benötigst, gerne per PN.

s4ailo5r5wloman


Hallo Sonne 65,

nun laß' dich mal nicht verrückt machen. Erst einmal sind Myome nicht bösartig. Wenn dein Myom bösartig wäre, wäre es keins. Es sind gutartige Geschwülste in der Gebärmutter. Normalerweise verlangsamen Myome ihr Wachstum in den Wechseljahren; danach können sie sich sogar zurückbilden. Wenn ein Myom keine Beschwerden bereitet, z.B. starke Blutungen, Krämpfe während der Regel usw., muß es normalerweise nicht behandelt werden. Wenn es sich nur um ein Myom handelt, kann es auch so entfernt werden, dass die Gebärmutter erhalten bleibt. Das Wachstum sollte aber im Auge behalten werden. Ich habe mehrere Myome und Zysten in der GM; deswegen wird sie auch am Donnerstag entfernt. Die Myome hatte ich aber schon lange und sie waren immer friedlich und haben mir keine Probleme bereitet. Diese gingen erst vor ca. 2 Jahren los. Richtig gewachsen ist eins während meiner Schwangerschaft vor 11 Jahren auf 7x20 cm. Das war schon heftig. Ich kann dir das Forum "Gebärmutterentfernung vaginal" empfehlen. Dort bekommst du alle deine Fragen beantwortet. Mich wundert, dass du trotz Myom eine Spirale trägst. Aber vielleicht sitzt deins so, dass es nicht stört. Ich hoffe, ich konnte dir ein bißchen weiterhelfen.

LG Petra *:)

_:Sa-raxh


Hallo @Sonne65

ich habe auch schon seit vielen Jahren Myome in der GB. Das haben sehr viele Frauen. Kürzlich habe ich gelesen, dass jede 3. Frau über 30 Myome hat. Die muss man gar nicht operieren, erst, wenn es Probleme gibt. Es gibt also durchaus Frauen, die ihre Myome mit ins Grab nehmen.

Myome sind prinzipiell gutartig und es passiert nur selten, dass sie bösartig werden. Also, bitte, lass Dich nicht in Panik versetzen.

Als mir mein Gyn vor vielen Jahren zum ersten mal sagte, dass er Myome sieht, hatte ich auch gleich Angst, ich bekäme Krebs. Das kann in Ausnahmefällen passieren, ist aber wirklich sehr selten. Deshalb muss man das auf jedenfall beobachten lassen, aber man muss wirklich nicht in Panik geraten.

Bei Dir scheint es schon schnell zu wachsen. Aber solange es keine Probleme bereitet, Du es also noch nicht mal wahrnimmst, würde ich nichts überstürtzt machen. Du hast noch alle Zeit der Welt. Was andres wäre es, wenn Du schon unter starken Blutungen leiden würdest. Also "don´t panik".

Ich bin natürlich Laie und kann nur aus meinen Erfahrungen, bzw. was mir mein Gyn sagte berichten.

Ich habe dir Mirena (Hormonspirale) und mein Gyn sagt mir schon seit einiger Zeit, dass mir diese eine OP erspart. Allerdings waren meine Myome beim Einsetzen kleiner. Ich weiss nicht, ob es Sinn macht, bei großen Myomen die Mirena einzusetzen? Ich weiss es einfach nicht.

Mit Einsetzen der Wechseljahre schrumpft normalerweise ein Myom mit samt GB. Aber davor? Das halte ich für unwahrscheinlich.

Solange Du keine Probleme hast würde ich nicht überstürtzt was machen, und mir definitiv andere Meinungen von anderen Gyns einholen... und auch mindestens eine Frau darunter. Mache nix überstürtzt, da die Myome nicht zicken, hast Du ja keine Not, aber vernachlässige es auch nicht.

Es gibt auch noch andere Methoden btw. ;-)

Da bin ich gerade am ausprobieren, da ich Myome (mehrere und ein großes habe) die langsam das zicken anfangen.

Das ist eine recht neue Methode (naja, in DE seit 6 Jahren) unter Gyn nicht so beliebt. Das nennt sich "Embolisation". Also, nicht dass ich unbedingt meine GB noch bräuchte, das nicht, aber ich brauche keinen langen Krankenstand. Aber da bin ich noch am Anfang, das durchzuziehen.

Ich wünsch Dir alles Gute, und lass Dich bloss nicht verrückt machen, solange Du keine Schwierigkeiten hast. Ich würde allerdings schon ein bisschen das "nachforschen" anfangen. Quetsch Deinen Gyn aus, wie eine Zitrone, frag nach! Es gibt durchaus Methoden, die man noch mit kleinen Mymis machen kann, aber bei großen dann nicht mehr gehen. Geh im auf den Nerv, frag nach. Als Patientin darfst Du das, zumindest ein guter Gyn hält das aus

LG

Sarah

tNedxda


Hallo, Anfang März wurde bei mir auch ein mittlerweile 12 x 7 cm großes Myom diagnostiziert. Im August 2005 (letzter US) war davon nichts bzw. kaum was zu sehen. Also ist es binnen dieser kurzen Zeit derart gewachsen.

Aufgrund meiner Vorgeschichte (immer Myome und Zysten) und dem schnellen Wachstum wird nun meine Gebärmutter am 7. April per Bauchschnitt entfernt (das ist dann die 15. OP binnen 12 Jahre).

Das Volumen meiner Gebärmutter soll momentan ca. kindskopfgroß sein. Insofern habe ich auch gar keine andere Wahl als eine OP, zumal die Gebärmutter inkl. Myom jetzt auch an den Beckenboden drückt und Blutgefäße, Harnleiter etc. abdrücken kann.

Ich bin auch verunsichert, weil es zwar grundsätzlich heißt, Myome sind gutartig, aber wenn sie so schnell so wachsen, dann wäre man sehr vorsichtig und aufmerksam (sagt mein FA, mein FA, der mich operiert und mein Schwiegervater (selbst Arzt). Im Einzelfall können Myome auch entarten, aber das ist wohl wirklich ziemlich selten.

Myome wachsen unter Einfluß von Östrogen. Und da die Östrogen-Produktion eben erst mit dem Einsetzen der Wechseljahre stagniert, ist vor einem Eintritt der WEchseljahre meiner Meinung nach nicht mit einem Stopp des Wachstums zu rechnen. Ich bin sogar einmal künstlich in die Wechseljahre versetzt worden und dann drei Monate später per Bauchschnitt von 49 teils stecknadelkopfgroßen Myomen "entbunden" worden (Kinderwunsch bestand). Gebracht hat es nix.

Alles Gute

Michaela

s&ailor_wtomIaxn


Hallo Michaela,

da hast du ja schon ganz schön was mitgemacht. Meine GM ist auch kindskopfgroß und die OP ist am Donnerstag. Ich bin auch froh, dass es jetzt soweit ist, denn es ist schon sehr belastend. Ich würde mich freuen, nach deiner OP zu lesen, wie es dir ergangen ist. Bei mir weiß man noch nicht, ob Bauchschnitt oder vaginal. Das stellt sich erst während der OP heraus. Ich wünsche dir für deine OP alles Gute :)^.

LG Petra *:)

_7Sa\rah


@Petra

ich wünsch Dir alles erdenklich Gute für Deine OP. Aufrichtig, denn ich denke, in dem Stadium geht auch nix andres mehr. Ich denk an Dich.

LG @:)

Sarah

die ein bekennendes Weichei ist

__SarPah


@tedda

das stimmt, im prinzip würden myome in den wechseljahren wieder schrumpfen, ... okay, und .. .wie krieg ich die zeit bis dahin rum. da ich nicht extrem betroffen bin, hoffe ich, dass ich das schaffe. ich arbeite dran, und werde immer, auch wenn es keine sau interesiert, berichten :)*

lg @:)

sARAH :)^

GCrächxen


Gebärmutterentfernung

Hallo, bin zum ersten Mal im Forum, habe eine Stelle gesucht, wo ich mich mal ausweinen kann.

Hatte Anfang Februar meinen OP Termin, mein Myom ist rasend schnell gewachsen, hatte eine Gebärmuttergröße wie im 6. Monat... OP per Bauchschnitt, zusätzlich wurde noch eine Endometriose während der OP festgestellt und die Herde entfernt.

Am Abend erfolgte dann die 2.OP, da es zu einer Einblutung kam. 36. Stunden später die 3. OP, da ein kleines Gefäß offensichtlich die ganze Zeit "heimlich" weitergeblutet hat. Habe insgesamt bestimmt 3 liter Blut verloren, brauchte Infusionen, darauf folgte Fieber und aufgrund des Eiweißmangels (der entsteht, wenn man viel Blut verliert)hatte ich noch Wasser in der Lunge und im Körper. Ich habe wohl bei allen Komplikationen hier geschrien. Alles in allem habe ich alles ganz gut überstanden, bin allerdings nocht nicht wieder arbeitsfähig. Eine Kur direkt nach der OP wurde vom Krankenhaus so schlampig beabtragt, dass sie von der Kasse abgelehnt wurde. Irgendwie lief alles schief.

Das schlimmste ist nicht die Narbe (noch wulstig und taub), sondern die Bilder besonders von der letzten NotOP, die weiterhin im Kopf umherschwirren.

Bin nicht belastbar und habe wenig Energien, was mit 2 Kids manchmal schwer ist.

Diejenigen unter euch die eine solche OP vor euch haben: Macht euch keine Gedanken, sowas wie bei mir ist selten, sagte man mir, ich war der statistische Fall!!

Brauche einfach etwas Mitgefühl!:Grüß steffi

s%ailo[rwo{man


Hallo Steffi,

mein Mitgefühl hast du :°_. Das ist ja fürchterlich, was du erlebt hast. Du hast ja wohl alles mitgenommen, was im Angebot war. So einen Fall habe ich hier - zum Glück - noch nicht gelesen. Ich kann mir vorstellen, dass du nicht so schnell wieder auf die Beine kommst. Ich hatte bei meiner Schilddrüsen-OP eine heftige Nachblutung. Ärzte und Schwestern dachten alle, ich müsse noch einmal in den OP. Aber die Blutung hat aufgehört und ich hatte danach irgendwie das Gefühl, als hätte mein Körper mich im Stich gelassen. Ist natürlich quatsch, aber so dachte ich damals. Du mußt dir jetzt Zeit lassen. Dass die Narbe taub ist, kann auch noch eine ganze Weile so bleiben. Das ist ein unangenehmes Gefühl; kenne ich auch von einer anderen Unterleibs-OP. Aber das vergeht mit der Zeit. Kannst du bei der Kasse wegen der Kur nicht noch einmal nachfragen. Wenn du keinen Grund für eine Kur hast, wer dann ??? ??? Dann kommt auch die Energie für die Kinder zurück. Wenn du dich ausweinen :°( willst, dann bist du hier richtig. Ich empfehle dir auch das Forum "Gebärmutterentfernung vaginal". Das sind ganz liebe Mädels vertreten, die alles schon hinter sich oder - wie ich morgen - noch vor sich haben. Da bekommst du gute Ratschläge und Tipps. Ich drücke dir fest die :)^ :)^ :)^, damit du bald wieder fröhlicher in die Zukunft schauen kannst.

An Sarah, das "Weichei",

;-),

vielen Dank deine lieben Wünsche. Und immer schön weiter berichten. Ich glaube schon, dass dein Fall hier viele interessiert. Es kommen ja immer wieder neue "Fälle" dazu. Und die sind bestimmt an der einen oder anderen Methode interessiert. Ich werde auch von mir berichten, wenn ich wieder zu Hause bin. Morgen um diese Zeit ist wohl alles überstanden, hoffe ich zumindest. Meine Tasche ist schon gepackt und für meine Verhältnisse bin ich noch ganz entspannt. Warten wir mal ab, wie es morgen wird.

LG Petra

lqampetYexr


@tedda

Myome können auch von alleine "verschwinden".Vor ca.5 Jahren dignostizierte mein damaliger FA ein pflaumengroßes Myom(immer bewschwerdefrei) und mehrere kleine Myome.

Bei der letzten Unters. bei neuer FÄ war das große zwar noch vorhanden,die kleinen aber offensichtlich verschwunden.Ich bin noch nicht in den Wechseljahren,werde im Mai 43.

Interessant ist auch ein Beitrag in [[http://medzin-forum.de]] bei Gynäkologie-Wachstum von Myomen,ich glaube vom 6.2.Dort berichtet ein Arzt von den versch."Spielarten"von Myomen.Es gibt sogar welche,die zyklusabhängig wachsen und dann auch wieder schrumpfen.

LG Lampeter

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