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Frauen in Narkose ohne Einwilligung gynäkol. untersucht

lTupqpi


GENAU!!!

M#onaQLisa3x5


Toleranz

Hallo Sailorwoman und Luppi,

ich halte mich für einen sehr toleranten und liberalen Menschen.

In unserer pluralistischen Gesellschaft repektiere ich - aus innerer Überzeugung - andere Meinungen und Lebensweisen, so ganz und gar nach dem Motto "leben und leben lassen".

Gegenüber unfreiwilligen gynäkologischen Lehruntersuchungen an narkotisierten Patientinnen bin ich aber nicht tolerant. Ich halte diese für unrechtmäßig und ich setze mich dafür ein, dass sie abgeschafft werden. Dabei hoffe ich auf die Unterstützung von einigen wenigen, die so denken wie ich.

l~upp[i


dann lass es doch

nachdem ich meine zweite eileiterschwangerschaft hatte und die ärzte versucht haben in der op meinen eileiter zu erhalten(der bis zu 11cm lang sein kann) hat sich dort eine restschwangerschaft "verfangen" die sich wieder angefangen hat zu teilen!während dieser untersuchung waren zehn Assistenzärzte zugegen um zu lernen.

ist doch nicht schlimm!!! nur so bekommen wir auch gute ärzte.

ich muss nicht immer das sexistische dabei sehen!!!!

Maona-Lisa3x5


10 "Assistenzärzte" bei Untersuchung

@luppi

"während dieser untersuchung waren zehn Assistenzärzte zugegen um zu lernen."

Hallo luppi,

bist Du VORHER gefragt worden, ob Dir das recht ist?

(Ich glaube auch nicht, dass es sich um Assistenz"Ärzte" handelte - das glaubst Du vielleicht - die haben nämlich besseres zu tun. Ich nehme an, es handelte sich um Studenten in weißen Kitteln!)

Es geht hier auch nicht um etwas "Sexistisches", sonden um Selbstbestimmung der Frau - anstatt männlicher Fremdbestimmung über den weiblichen Körper.

s5ailorwaoman


luppi, lass es ;-) ;-). Sie traut uns einfach keine Selbstbestimmung zu.

LG Petra *:)

M[onia Lisax35


Bist Du VORHER gefragt worden?

Hallo sailorwoman,

warum sprichst Du über mich und nicht mit mir?

Hältst Du das für guten Stil? Ich nicht; sorry.

Hallo luppi,

ich kann gut verstehen, dass es Dir in erster Linie darum gegangen ist, dass Dir auf kompetente Art und Weise geholfen wird; soweit o.k.;

aber muss die Frau deshalb - sozusagen als Preis dafür - auch als gynäkologisches LehrObjekt dienen, ohne vorher danach gefragt zu werden?

Du sagst: "...ist doch nicht schlimm!!!"

Aber was meint z.B. Dein Partner dazu (der, von dem Du schwanger geworden bist). Findet der das auch o.k.? Stört es ihn überhaupt nicht, dass Dir zehn Studenten in die M... geglotzt haben - oder sollte ich besser sagen "... Deine Vagina interiora höchst wissenschaftlich begutachteten"?

Über eine ehrliche Antwort von Dir würde ich mich sehr freuen.

lXamp9eter


Re.Narkoseuntersuchungen

Wie schon gesagt,ich habe selber einige Zeit im Gyn-OP gearbeitet und habe diese Untersuchungen dort nie erlebt.hat wohl an unserem sehr vernünftigen Chef gelegen.

Im Gyn-OP zu arbeiten ist allerdings als Frau keine reine Freude.Ich möchte jetzt hier nicht ins Detail gehen,aber was die Operateure da manchmal vom Stapel gelassen haben war unter aller Kanone,da kriegte man als junge Schwester,auch,wenn man nicht prüde war schon rote Ohren.

Als ich die leitende OP-Schwester mal auf diese unmöglichen Äußerungen der Ärzte angesprochen habe,meinte die nur:"Ach Mädchen,daran wirst Du Dich gewöhnen müssen.Gynäkologen sind nun mal Ferkel."

Ich muss auch sagen,in einem chirurgischen OP geht es weitaus gesitteter zu.

lsuppxi


war mir doch egal!!!

meinem mann auch! So!

nicht jeder sieht gleich einen sexbeflügelnden Arzt der nach der untersuchung im stillen kämmerlein an sich hand anlegt :-p

die selbstbestimmung der frau geht soweit wie sie es zulässt.BASTA

hab auch jetzt keine lust mehr mit dir zu diskutieren, du akzeptierst eh nur Dich!

und tschüss

M]onaLissa35


"Egal"

Hallo luppi,

wenn Dir in dieser Hinsicht eh alles "egal" ist, brauchst Du mir aber auch keinen "Sexismus" unterstellen - und ich solle doch tolerant sein - gegenüber dem, was mir eben nicht "egal" ist, nämlich weibliche Selbstbestimmung und weibliche Würde.

M_oNnaLixsa35


Die Macht der Frauenärzte

@Lampeter:

"Im Gyn-OP zu arbeiten ist allerdings als Frau keine reine Freude. Ich möchte jetzt hier nicht ins Detail gehen, aber was die Operateure da manchmal vom Stapel gelassen haben war unter aller Kanone, da kriegte man als junge Schwester, auch, wenn man nicht prüde war schon rote Ohren.

Als ich die leitende OP-Schwester mal auf diese unmöglichen Äußerungen der Ärzte angesprochen habe, meinte die nur:"Ach Mädchen, daran wirst Du Dich gewöhnen müssen. Gynäkologen sind nun mal Ferkel."

Ich zitiere hierzu aus Gerhard Amendt "Die bevormundete Frau oder Die Macht der Frauenärzte", Seite 58:

Eine Fachärztin:

//"Die Aggresivität von Gynäkologen gegen Frauen habe ich zum erstenmal erlebt, als ich in der Anästhesie arbeitete. Am Vorabend der Operation habe ich mit der Patientin über die notwendige Prämedikation gesprochen. Die Patientin hatte eine bösartige Geschwulst an der Brust, und es stand ihr eine schwere Operation bevor. Die Frau machte sich auch Gedanken, wie es nach der Operation weitergehen würde. Die Patientin hat in jeder Hinsicht gelitten und war auch psychisch in einem labilen Zustand.

Nach einem langen Gespräch am Vorabend der Operation kannte ich so ein bißchen die Frau. Und am nächsten Morgen, nachdem ich die Vollnarkose im Operationssaal gemacht hatte, näherte sich der Operateur der Frau mit den Worten: Schnipp und Schnapp die Brust ist ab! Da habe ich zum ersten Mal begriffen, dass bei Gynäkologen noch etwas anderes dahintersteckt, als Arzt zu sein, der hilft."//

Mein Kommentar hierzu:

Sicherlich kann und darf man einen solchen Einzelbericht NICHT verallgemeinern.

ABER:

In Ihrem 2002 erschienen Buch "An heymlichen Orten - Männer und der weibliche Unterleib - eine andere Geschichte der Gynäkologie" schreibt die promovierte Historikerin Marlene Faro in ihrer Einleitung auf Seite 7:

//"... Aus Interesse ist Fassungslosigkeit geworden, und viel zu oft hat die Autorin angesichts der Schilderungen grausamster Fälle das dringende Bedürfnis nach wenigsten eine paar Schritten an der frischen Luft verspürt...

... erschreckende Tatsache ist, dass ausgerechnet Gynäkologen, also jene Ärzte, die mit den intimsten und ureigensten Leiden und Nöten der Frauen befaßt waren, sich immer wieder voller Kälte und Verachtung über ihre Patientinnen geäußert haben."//

Zu diesem ZITAT von meiner Seite: Kein weiterer Kommentar!

D6ieKrsuemi


Ich will hier mal was positives berichten:

ich mußte mich Anfang der Woche einer Gyn. OP unterziehen in einer Uni-Klinik.

Untersucht wurde ich nie vom leitenden Prof, sondern einer seiner Oberärztinnen, er hat mit mir die Ultraschallbilder und die anstehende OP besprochen.

Ich wurde gefragt, ob es für mich ok ist, dass männliche OP-Pfleger im Saal sind- auf Wunsch bekam ich ein reines Frauen-Team-vom Anästhesisten bis zum Op-Pflegepersonal.

Ich wurde gefragt, ob Studenten Zugang zum OP haben dürfen- ich verneinte und so waren auch keine im OP!

es geht also auch anders und es gibt gute Kliniken, die die Intimssphäre der Patientin respektieren!!

MQodnYaL9isua3x5


Positiver Bericht

Hallo Kruemi,

genau so, wie Du es hier berichtest, sollte es sein.

Weil dieses aber leider bislang durchaus noch nicht überall so ist und weil meinerseits sehr negative anderweitige Erfahrungen vorliegen, deshalb engagiere ich mich hier.

Es fällt mir leichter, dazu in der dritten Person zu sprechen:

Zahlreiche männliche Medizinstudenten (verkleidet als "Assistenzärzte") sind in die Intimsphäre der Frau eingedrungen und haben an ihr "geübt" ohne dass sie dazu befragt worden ist: Keine Selbstbestimmung sondern Entwürdigung!

Nach einem für die Frau zutiefst deprimierenden Abort wurde unter Narkose eine Ausschabung vorgenommen. Dabei hat wohl ein "Jungmediziner" die Gebärmutter derart malträtiert, dass an ein weiteres Kinderkiegen nicht mehr zu denken war und dass die Menopause dann bereits im 39. Lebensjahr eingetreten ist.

D}ie2Kr;uemi


@ MonaLisa

das ist eine ätzende Erfahrung, so darf das nicht sein.

In der Klinik, in der ich operiert wurde-und in der ich auch arbeite- gibt es für die Studenten "Phantome", d.h. Simulatoren, an denen sie "Untersuchungen üben" können incl. eines Ultraschallsimulators. waren super-teuer-aber da in der Klinik jede Frau -ob Kreissaal oder Ambulanz oder Station VORHER gefragt wird, ob sie Studenten tolieriert, erschien uns die Beschaffung sinnvoll.

Stationäre Patienten können entscheiden, ob sie einverstanden sind, dass Studenten ihre Akte einsehen- wenn sie den Wisch nicht unterschreiben, darf der Student nichtmal in die Akte gucken, geschweige denn, woanders hin....

Ärztliche Abgestumpftheit in Bezug auf die Intimsphäre der Frauen darf man jedoch nicht mit "Geilheit" verwechseln. Und natürlich kämpfen auch wir in der Klinik immer wieder dagegen an, dass die Routine der Ärzte und des Pflegepersonals nicht dazu führt, dass die Intimsphäre verletzt wird.

ABER: eine Uni-Klinik hat nunmal einen Ausbildungs-und Lehrauftrag, und wer möchte schon auf einen jung promovierten Arzt treffen, der als Student nie eine Frau untersucht hat und nur mit Simulatoren geübt hat ???

Wie lange ist das bei der Patientin, über die du berichtest, her? in welchem Bundesland liegt die Klinik? Da gibt es durchaus noch Unterschiede.....

RHicolixno


MonaLisa

.. hat dir irgendein Mann irgendwann in deinem Leben mal was getan? Oder bist du Alice Schwarzer, das du so auf uns rumhackst?

Was deine ach so seriösen Zitate angeht: ne Frau quatscht bissle mit ner Patientin und kennt diese natürlich direkt, während der böse Arzt die Frau mit seinem SchnippSchnapp bedenkt... LOL, oder ROFL...

was das und die *KÄLTE gegenüber Patientinnen* angeht: meinst du wirklich das das nur bei Gynäkologen , sry bei MÄNNLICHEN Gynäkologen so ist? Hast du dich mal gefragt ob diese Kälte nicht vielleicht eiine Art Schutzwand ist, damit MANN (oder auch Frau...aber da steht ja in deinen ach so tollen Büchern nix drüber....) arbeiten kann ohne dabei kaputt zu gehen?

SQuperbstersnchen


Mona Lisa

Wie ist das denn bei weiblichen Gastroenterologinnen oder Urologinnen, die Männer untersuchen und operieren??Glaubst du im Ernst, dass da nicht mal Witze gemacht werden ??? So ist der Mensch nun mal, ob Arzt oder nicht.Ärzte sind ganz normale Menschen, und nicht jeder männliche Gynäkologe ist ein frauenverstümmelndes oder psychisch gestörtes Monster, das Jungfrauen brutal entjungfert etc.Und was die Studenten angeht...ich lass mir gerne von 10 Männern in die M.... gucken, wenn ich damit zu einer besseren Ausbildung beitragen kann, von der unsere Töchter oder wir selbst profitieren.Ich möchte nicht irgendwann von einem klinikarzt operiert werden, der bisher nur an formalingetränkten Leichen oder Maschinen geübt hat.

Mein Gott, die sind doch nicht darauf aus, sich an den Frauen aufzugeilen, die wollen gute Mediziner werden!!

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