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Pmdd/Pmds (prämenstruelle dysphorische Störung)

Lkarei*nxa


Psychopharmaka sind nicht das Mittel der Wahl gegen PMDS.

Ja, ...und warum? weil die Ursache eine Hormonmangelerscheinung ist und nicht die Psyche!

Ich würde empfehlen, die Symptome und Beschwerden zu beobachten..wann diese auftreten, wie stark sie sind usw.

Bei mir treten die auf, wenn die Hormone ganz unter oder ganz oben sind..d.h. vor-während und nach der Regel oder während der Eisprungsphase..

Temperaturmessen ist auch sehr wichtig! Wenn die Temperatur nach dem Eisprung (falls man einen hat) 10 Tage lang nicht hoch bleibt, hat man höchstwahrscheinlich einen Progesteronmangel.. und dagegen helfen keine Psychopharmaka sondern bioidentisches Progesteron...Psychopharmaka (Antidepressiva, Beruhigungsmittel, Schlamittel und Co) blokieren nur die Symptome..Die helfen zwar da sie sehr starke Medikamente sind, aber die Ursache wird dadurch nicht behandelt.

Einige Frauen nehmen eine Pille ohne Pause, die kann helfen aber auf Dauer kann sie dem Körper auch schaden, da diese Pille synthetische Hormone enthält..Synthetische Hormone sind unserem Körper fremd..körperidentische nicht..

Und wenn man einen Hormonmangel nicht gezielt und rechtzeitig behandelt, kann dies schlimme Folgen haben..auch noch wenn man später Schwanger werden möchte.

Und bitte an die Schilddrüse denken...wenn die Schilddrüse krank ist, kann dies u.a. PMS und PMDS verursachen..

Hier meine Erfahrungen: [[http://www.med1.de/Forum/Stoffwechsel.und.Hormone/363828/]]

Und hier noch eine Frau, die unter PMS leidet:

[[http://www.med1.de/Forum/Stoffwechsel.und.Hormone/364102/1/]]

Liebe Grüße, lareina

afl'lys)wxeety


Ein guter Neurologe kann helfen

Es tat gut all die Beiträge zu lesen. Seit über 25 Jahren leide ich an PMDS. Es fing an als bei mir mit 12 die Regelblutung einsetzte und endete jetzt mit fast 40 bei einem Neurologen und nachdem ich zuvor selbst herausgefunden habe, was mit mir nicht stimmt. Einige Beziehungen und unzählige "Tassen" (eher alles was sich kaputt machen lässt) mussten dran glauben. Mein Mann hat mir eine Lichtdusche gebaut für den Winter, die hilft super, ich arbeite viel im Garten wegen der frischen Luft und der Bewegung, aber es traf mich jeden Monat zweimal wie ein Hammer. Ich stand Früh auf und hasste alles und jeden, keiner liebte mich, keiner verstand mich und am liebsten wäre ich eh tot gewesen. Was mein Mann ertragen musste, daran mag ich gar nicht mehr denken. Der Besuch beim Neurologen, zu dem mich mein Frauenwarzt überwiesen hatte, war wie eine Offenbarung. Er sagte mir, dass ich nicht verrückt bin, kein schlechter Mensch, sondern dass eine Stoffwechselstörung im Serotoninhaushalt vorliegt und dass es da jetzt neue Medikamente gibt, die Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer. Die hat er mir verschrieben. Ich nehme sie jetzt seit fast 4 Monaten. Keine Nebenwirkungen, außer etwas gedämpftes Lustempfinden. Nach einem Monat war ich ein neuer Mensch. Ich bewegte mich auf einem Level, keine ständigen Auf und Ab's, kein Karussel der Gefühle, keine Agressionen, keine Depressionen, keine Müdigkeit, keine manischen Schübe ALLES WEG! Der Arzt warnte mich aber, er sagt es muss nicht so bleiben und er hatte Recht. Wenn ich jetzt meine Periode habe, dann habe ich leichte Schwankungen, aber die würde ich eher als PMS bezeichnen und damit kann ich leben. Diese Tabletten sind ein Segen. Übrigens leiden meine Mutter und mein 20 Jahre alter Sohn auch an dieser Erkrankung und ich bin froh, dass mein Sohn nicht auch erst 40 werden muss - für ihn wird vieles leichter.

sKicbknt}ired


Dumme Frage, aber gehe ich bei Verdacht auf PMDD lieber zum Allgemein- oder gleich zum Frauenarzt?

A<noBnymxa1


PMS ist keine Krankheit, sondern einfach eine normale "Nebenwirkung" des natürlichen Zyklus. Sicher haben viele Frauen da gar keine Probleme, du leider schon, aber es ist nichts schlimmes. Wenn es dich aber stark beeinträchtigt, könntest du evtl. was pflanzliches nehmen, um die Beschwerden zu lindern.

Also dem muss ich auch widersprechen. Mag ja sein, dass es eine normale Nebenwirkung des natürlichen Zyklus ist, nur mir geht es vor und während meiner Tage oft schlechter, als meinetwegen mit einem grippalen Infekt. Nur, dass ein Infekt ein Grund ist, sich krankschreiben zu lassen, während ich das wegen PMS und Dysmenorrhoe nicht wirklich jeden Monat machen kann.....

Und ich habe rein körperliche Symptome, wie Schwindel, Übelkeit, Wasseransammlungen und spannende Brüste (also typische PMS). Die mich z.T. aber so beeinträchtigen (vor allem der Schwindel und die Übelkeit), dass ich damit in meinem Beruf Probleme habe.

Und pflanzliche Medikamente wie Mönchspfeffer oder Johanniskraut oder Kräutertees haben bei mir leider null Wirkung, die Pille vertrage ich nicht.

Hormone sind bei mir alle in Ordnung. Erklärung meiner FA: Manche Frauen reagieren halt empfindlich auf natürliche Hormonschwankungen.....

kTolkibroi444


Ich litt 2 Jahre an PMDS bevor die richtige Diagnose gestellt wurde. Pille half bei mir nicht aber Agnus Castus in Verbindung mit Bonasanit plus, damit nahmen die Symptome immer mehr ab und nach einem Jahr war ich symptomfrei. Muss aber Agnus Castus weiterhin regelmäßig nehmen.

Laut einer Berliner Professorin wirken Hormonpräperate nur wenn sie naturidentisches Progesteron enthalten und konstant (ohne Pause) genommen werden.

Ich stelle auch nochmal 2 hilfreiche links hier mit rein.

Zur Beratung: [[http://www.ffgz.de/]]

Für medizin. Hilfe: [[http://www.vivantes.de/fuer-sie-vor-ort/details/einrichtung/vivantes-humboldt-klinikum/klinik/zentrum-fuer-seelische-frauengesundheit/seite/informationen-fuer-patientinnen/action/custompage/]]

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