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Gebärmutterentfernung: Bauchschnitt längs oder quer?

MOandysc(hätdzchexn hat die Diskussion gestartet


Hallo, an alle die schon einen GB-Entfernung per Bauchschnitt hinter sich haben,

wie war das bei Euch, wurde der äußere Schnitt senkrecht ab dem Bauchnabel oder und in Schambereich quer gemacht?

Ich habe nach einem Blinddarmdurchbruch und einer Not-OP mit senkrechtem Bauchschnitt viele sehr schmerzhafte Verwachsungen im Unterbauch und an der Gebärmutter und nun rät man mir diese mit entfernen zu lassen.

Mein FA empfiehlt mir einen zusätzlichen Querschnitt unten, ich möchte aber keine weitere Narbe.

Deshalb meine Frage, kann man die alte Narbe längs ab dem Bauchnabel abwärts nicht nochmal aufmachen, wenn es denn schon sein muss?

Antworten
e`rol?en$n)ah


Re:gebärmutterentfernung längs oder quer

Hallo,

soweit ich weiss, wird die Gebärmutter immer durch einen Querschnitt entfernt. Ich hatte eine Darm-op, bei der ein Längsschnitt gemacht werden mußte. Ein Jahr vorher hatte ich eine Bauchhöhlenschwangerschaft und mußte notoperiert werden. Es wurde im Unterbauch ein Querschnitt gemacht, der im Laufe der Jahre noch zweimal wieder geöffnet werden mußte. Dadurch wurde die Narbe wulstig und ich habe drumherum kein Gefühl mehr. Zwischendurch wurden auch noch mal Verwachsungen entfernt, mit Bauchspiegelung. Die Verwachsungen können immer wiederkommen, müssen aber nicht. Inzwischen habe ich seit sieben Jahren Ruhe. Übrigens..solange ich schlank war, hat man die Narben später gar nicht mehr gesehen, ich konnte sogar Bikini tragen. Also nur Mut, ist alles halb so wild.

LG Erolennah

m+eikxe1


gebärmutteroperation

hallo

ich stehe kurz vor einer op der gebärmutter.

Wer kann mir aus eigener erfahrung etwas über den Neben und Nachwirkungen erzählen.

Ich möchte noch dazu sagen das bei mir kein Schnitt gemacht wird.

I^si6bxe


Hallo Meike

schau doch mal auf der Seite

Gebärmutterentfernung Vaginal

vorbei.

Da ist mehrere Hundert Seiten über dieses Thema geschrieben worden.

LG Iris

m\eiHke1


hallo Iris,

viellen Dank für deinenTip ich werde es mal versuchen

LG Meike

Qruinxoa


Bin neu hier!

Diesen Beitrag war aus Versehen in einem anderen Bereich gelandet; hatte ich eben zufällig bemerkt; naja, bin Neuling und bitte daher um Nachsicht

Hallo zusammen!

Dies ist mein erster Beitrag, aber ich lese hier schon länger (ca. 6 Wochen).

Zuerst ein herzliches Dankeschön an diejenigen in diesem Forum, die in den verschiedenen HE-Bereichen gepostet haben und dies auch noch immer tun! Ihr habt mir sehr viele Ängste genommen. Es tat und tut gut, zu wissen, dass es hier viele Frauen gibt, die mir im Zweifelsfall nach bestem Wissen und Gewissen zur Seiten stehen werden.

Ich möchte allen, die eine GM-Entfernung mit Bauchschnitt (quer) noch vor sich haben, Mut machen, bzw. etwaige Ängste nehmen.

Meine GM musste wegen plötzlich rasant wachsener Myome entfernt werden.

Im Vorfeld hatte ich von mehreren Ärzten erfahren, dass meine OP nur mittels Bauchschnitt möglich wäre. Meine Myome wären zu groß für eine vaginale OP - insbesondere daher, weil ich auch noch keine Kinder habe und daher meine Scheide sehr eng sei.

Somit stellte sich für mich nur die Frage: LASH oder Bauchschnitt.

Da mir im Vorgespräch auch mitgeteilt wurde, dass es möglich wäre, im Rahmen einer geplanten LASH aus aktuellen Gegebenheiten auf einen Bauchschnitt zu wechseln, habe ich mich dann gleich für letzteren entschieden. Vorteil hierbei: Das Gas, das für die LASH erforderlich ist würde mir so erspart bleiben - und bei einem Bauchschnitt kann der Operateur ohnehin viel besser überblicken, was "in mir" los ist.

Nachteil: Eine etwas größere Narbe; ...die allerdings jede Frau, die mittels Kaiserschnitt entbunden hat, auch haben dürfte.

Am 08.06. bin ich also stationär aufgenommen worden; am 09.06. war die OP. (Vollnarkose). Da ich völlig fit bin und auch bei anderen Vollnarkosen niemals irgendwelche Probleme hatte, wurde auf die eigentlich vorgesehenen Voruntersuchungen (EKG, Lunge pp.) verzichtet; lediglich Blut wurde abgenommen, ein Gespräch bzgl. Unverträglichkeiten wurde geführt... und dann natürlich das mit dem Anästhesisten.

Am 09.06. war ich gleich um 08.00 Uhr dran. Kurz davor habe ich noch die "Scheißegal-Tropfen" bekommen und dann ging's in den OP. Ich kann mich noch daran erinnern, dass wir, bis mir die Maske aufgesetzt wurde, im OP rumgeflachst haben. Angst hatte ich absolut nicht! Ach ja, eine Braunüle wurde noch gelegt. Das tat diesmal absolut nicht weh. ... es geschehen also noch Zeichen und Wunder. *freu*

Irgendwann später bin ich dann zu mir gekommen. Ich habe regelrecht geschlottert. Ich weiß auch noch, dass ich überlegt habe, ob das nervlich bedingt oder durch Kälte käme... Dieses richtig heftige "Zittern" fand ich sehr unangenehm. Ich wusste nur nicht wo ich war und konnte auch nicht sprechen. Einige Minuten später wurden zwei Decken über mich gelegt - und die Welt war in Ordnung. Ich denke, das muss also im Aufwachraum gewesen sein.

Um 12.15 Uhr wurde ich zurück auf mein Zimmer gebracht und war noch etwas benommen. Die Uhrzeit konnte ich aber schon erfragen.

Ich wurde gefragt, ob ich Schmerzen hätte, was ich eigentlich verneint hatte - zumindest verneinen wollte. Naja, jedenfalls habe ich gleich ein Zäpfchen bekommen.

Dann habe ich nur noch geschlafen.

Registriert hatte ich, dass ich über die Braunüle Ringer-Lösung bekam und dann noch zwei Beutel neben meinem Bett hingen.

Mein Mann stand kurze Zeit später auch schon am Bett und amüsierte sich, dass darüber, dass ich schon wieder "konkrete Anweisungen" gab. Ich habe ihn dann aber nach Hause geschickt, nachdem ich ihm mitgeteilt hatte, dass es mir soweit gut ginge und ich eigentlich nur schlafen wolle.

Gegen 17.30 Uhr kam eine Schwester und erkundigte sich nach meinem Befinden. Mir hätte keine gravierenden Probleme, erklärte ich ihr. Dann erkundigte ich mich, ab wann ich essen und trinken könne. Trinken durfte ich eine Stunde später. Dann wurde auch gleich mein Katheder (richtig geschrieben?) entfernt. Der Tropf mit der Ringer-Lösung wurde entfernt; die Braunüle sollte ich aber vorsichtshalber noch bis zum nächsten Tag behalten.

Somit hin jetzt nur noch der Beutel mit der Drainage für die Wundflüssigkeit an mir.

Gegen 18.30 Uhr erklärte mir eine Schwester, wie ich nun - möglichst schonend - aufstehen müsse. Sie hat sich sehr viel Mühe gegeben und auch darauf geachtet, dass ich jeden noch so kleinsten Schritt beachte. Das funktionierte gut! Als ich nach ca. 12 m im Bad war, musste ich mich zwar kurz auf einen Hocker setzen, weil mir etwas schwindelig geworden war. Aber anstonsten ging es mir den Umständen entsprechend gut.

Der Rückweg zum Bett war dann auch kein Problem.

Gegessen habe ich an dem Abend nur eine kleine Suppe und eine Banane.

Am nächsten Tag gab's Frühstück.

Kurze Zeit später kam mein Mann und ich bat ihn gleich, mit mir ein paar Schritte zu gehen. Ich fühlte mich so sicherer, falls mein Kreislauf mir einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Wir sind dann so ca. 30 Min. unterwegs gewesen. Den Drainage-Beutel hatte ich zu dem Zeitpunkt noch. Darin waren ca. 150 ml Wundflüssigkeit.

Der Beutel wurde dann am Nachmittag entfernt.

...und seitdem war ich nur noch unterwegs. Nun auch nicht mehr im Morgenmantel und mit Birkenstocks, sondern in Jogginghose und -schuhen.

Die hatte ich mir bewusst mitgenommen, weil sie mich motivieren, zügig zu gehen. Das hat auch gut funktioniert.

Ich fühlte mich richtig gut.

Das riesige Krankenhausgelände (MHH Hannover) hatte ich nach zwei Tagen erkundet und Schmerzmittel habe ich, abgesehen von dem Zäpfchen, dass ich unmittelbar nach der OP bekommen hatte, nicht mehr benötigt.

Ich hatte mich eigentlich auf heftigste Schmerzen eingestellt.

Wenn ich den Schmerz jetzt beschreiben müsste, würde ich ihn mit einem starken Bauchmuskelkater vergleichen. Ich denke, das trifft es ganz gut.

Mit Übelkeit oder anderen negativen Begleiterscheinungen hatte ich glücklicherweise nicht zu kämpfen.

Einziges Problem: Mein Blutdruck! Der war, zumindest morgens, immer seeehr niedrig (90:50, 90:50... gefühlt: 50:7 )

Das gab sich aber nach einigen Milchkaffees.

Als ich entlassen wurde, meinte ich, Bäume ausreißen zu können...

Aber nur kurz. Das erste Problem bekam ich auf dem Beifahrersitz im Auto auf der Fahrt nach Hause. Vibrationen pp. waren unangenehm und verursachten das Gefühl, dass Wunden wieder aufreißen könnten.

Ich hatte ursprünglich vor, 3 Tage später meine Gyn'in aufzusuchen. Dorthin wollte ich selbst mit dem Auto fahren. Unmöglich!!!

Seitdem ich zu Hause bin, fühle ich mich nicht mehr so wohl/stark.

Ich bin verunsichert.

Auf meine Nachfragen, wann ich mir was zumuten könnte wurde mir jedesmal gesagt, dass mein Körper mir die Grenzen setzen würde.

Diese Antwort finde ich sehr bedenklich. Jemand, der eher empfindlich ist, empfindet ein leichtes "Ziepen" schon als Grenze und legt sich dann lieber hin.

Ich dagegen würde das gar nicht weiter beachten und eher warten, bis ein "richtiges Ziehen" einsetzt. Ein "Ziepen" würde ich ja schon fast erwarten, weil ich ja immerhin eine OP hinter mir habe, die man nicht eben als "Pappenstiel" betrachten sollte... ()

Also, was mache ich nun? Schone ich mich, d.h., bleibe ich überwiegend passiv, schlägt sich das wohl auch auf den Blutdruck nieder. Ich fühle mich ohnehin schon schlapp!

Gehe ich soweit, wie ich es noch aushalten kann, verhindere ich eventuell die Wundheilung.

Hiermit also die konkrete Frage an alle "Bauchschnitt-Leidgenossinnen": Wir handhabt ihr das denn bzw. habt ihr es gehandhabt?

Meine Gyn'in sagte mir übrigens, ich sollte noch nicht einmal den Staubsauger betätigen...! () Gut, die Gefahr besteht bei mir nicht, weil wir nur glatte Böden haben. Aber leichte Hausarbeiten habe ich eigentlich fast täglich erledigt.

So 2-3 km gehe ich auch täglich spazieren.

Derzeit verspüre ich neben der "leichten Entkräftung" überwiegend ein leichtes Ziehen im Bereich des rechten und linken Nahtendbereiches - sowie ein leichtes Brennen unterhalb der Haut, wenn ich dem Bauch oberhalb der Naht berühre.

Aber ich denke, das dürfte 2 Wochen nach der OP normal sein - oder ?

Das war's erstmal von mir.

Sicherlich eine etwas längere "Vorstellung" eines Neulings.

Hoffentlich konnte ich allen, die noch mit sich hadern - oder die OP bereits terminlich auf's Auge gedrückt bekommen haben, etwas Mut machen.

Ich denke, man sollte sich so gut wir möglich mental auf die OP vorbereiten. Was ich erwarte, ängstigt mich nicht!

...dass jede der lieben Schreiberinnen hier den Eingriff überstanden hat, ist bewiesen - sonst hätte sie sich nach der OP nicht wieder gemeldt. Und die OP-Feedbacks waren doch i.d.R. positiv.

Da ich seit heute endlich angemeldet bin, werde ich mich in diesem Forum jetzt noch häufiger aufhalten - schließlich haben ich in den nächsten Wochen ja viiiiel Zeit.

Liebe Grüße und ein nettes Restwochenende

Quinoa

KMaot


hallo Qiunoa!

leider wieder falsch. aber: aller guten dinge sind drei!

schaust du hier: [[http://www.med1.de/Forum/Gynaekologie/124552/]]

war da "früher (nov. 2005) auch drin, bei mir wurde sie aber vaginal entfernt. in diesem forum tauschen sich alle frauen, egal ob vaginal, bauchschnitt oder lash-methode aus, und da bist du super aufgehoben!!!

viel glück und gute besserung! @:)

was ich dir aber schon mal mit auf den weg geben kann: es ist äußerst wichtig, sich zu schonen und keine körperliche arbeit zu verrichten. einfach schön auf couch ablegen und entspannen!

in diesem sinne

LG

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