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"Weiblichkeit ist keine Krankheit"

Swuperst4ernxchen


strengen kodex meinte ich

M[o.ndInBlaWuemWa(ssxer


@Supersternchen

Nein,ich meine damit,dass die einem GRUNDSÄTZLICH mit Hormonen ankommen. Ich war bei 6 verschiedenen Gyns und trotz erblich bedingt erhöhtem Risiko für Thrombosen,Embolien und Depressionen,hätte ich ALLES von diesen Leuten aufgeschwatzt bekommen (ich kann schon den gesamten Werbetext für die Mirena nachplappern,von wegen Mercedes unter den Spiralen und blablabla-so oft habe ich den gehört)und es hat sie NICHT interessiert,dass ich dieses Zeug weder haben wollte,noch es mir gut getan hätte...

V*incbindetxte


orshild/Mond

... könnt ihr euch eigentlich vorstellen, dass ihr es hier mit Frauen zu tun habt, die eigenverantwortlich denken und handeln?? Ich nehme für mich in Anspruch, einigermaßen emanzipiert zu sein. Ich versuche, meine Tochter zu einem eigenverantwortlichen und selbstbewussten Menschen zu erziehen, der sich nicht alles sagen lässt und Dinge hinterfragt. Dazu gehört mit Sicherheit auch der Gang zum Gyn und irgendwann vielleicht die Verschreibung der Pille. Nur die Ärzte und die Pharmaindustrie derart zu verteufeln, ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Wir sollten kritisch sein; dafür bin ich auch. Aber wenn ich hier einige Beiträge lese, gibt es ja nur ein Gut oder Böse.

Und ich glaube nicht, dass wir Angst haben müssen, dass die Beiträge von MonaLisa35 hier in der Versenkung verschwinden. Sie wird sich mit irgendeinem hanebüchenen Unsinn schon wieder melden. Tut mir leid, aber so sehe ich das.

Lasst doch jeder Frau die Freiheit, zu tun und zu lassen, was sie will.

Vinci

MEondInBlaUuemW(assxer


@Vincinette

Ich persönlich finde es lediglich unfair,dass die Gyns einem nicht SELBST die Wahl lassen und alles nicht-hormonelle (habe es nur so erlebt) verteufeln und nur ihre Hormone hochloben. Natürlich sollte man eigenverantwortlich handeln und denken,habe ich auch getan,sonst hätte ich mir trotz der oben genannten gesundheitlichen Risiken meinerseits den Müll verschreiben/einsetzen lassen. Hätte ich keine Ahnung,würde ich heute vll hiersitzen mit nem überlebten Schlaganfall oder was in die Richtung und Depressionen. Es war nur einfach nicht richtig,dass diese Leute einer 19 jährigen nicht-hormonelle Alternativen (Spirale hier,weil NFP kann ich auch alleine betreiben)verweigern und ihr erzählen,das wäre nichts für sie etc. und sie nicht selbst entscheiden lassen.

oxrshxild


[[http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/unternehmen/:Pharmaskandal-Ratiopharm-Vertriebschefin/562268.html]]

Unter dieser Adresse findet ihr den Beitrag.

Vfincinxette


MondInBlauemWasser

...ich gebe dir Recht. Wenn es so ist wie du sagt, ist es natürlich nicht in Ordnung. Ich vertraue auch nicht blind den Ärzten. Es ist nur so, dass es in diesem Faden so rüberkommt, als wenn die Ärzte nur schlecht sind und den Frauen "Böses" wollen. Und ich bin eben auch der Meinung, dass MonaLisa35 der Sache mit ihren Beiträgen nicht dient, wenn sie so einseitig argumentiert und ihre Weisheiten nur aus Büchern nimmt. Das ist für mich nicht eigenverantwortlich und selbst denkend.

Gruß Vinci

Mkond"InIBla?uemWxasser


@Vincinette

Es ist auch nicht grundsätzlich jeder Arzt schlecht..Aber ich habe eben nur solche Erfahrungen gemacht und möchte darum gar nicht mehr zu Gyns gehen..Nach 6 Leuten,die leichtfertig mit meiner Gesundheit gespielt hätten,habe ich einfach genug :-( Weil ich ja noch Glück hatte und gut informiert war..ansonsten hätte ich mir "einfach" die Pille geben lassen und ja...wäre vll heute unter der Erde,gestorben an ner Lungenembolie (das tragische,ich habe es jedem dieser Ärzte unter die Nase gerieben,warum ich nicht will und das Zeug auch nicht nehmen kann-weil gefragt hat mich keiner..nichts da mit Familienanamnese-und das find ich tragisch bei Teenies..fragen die ihre Mutter/Oma,ob die an irgendwas leiden oder sonstwer in der Familie,was die Pille/Hormoneinnahme verbieten würde??Im Normalfall nicht..)

m&ea Lcu+l>pxa


Der Gang zum/zur Hausarzt/in oder Internisten ist für die meisten leichter und mit weniger Ängsten und Schamgefühlen behaftet, als der zum/zur Gynäkologen/in.

wer so schamhaft ist, dass er angst vorm gynäkologen hat, braucht auch keine pille... :-/

so ein arztbesuch ist doch echt 0 aufwand, hat aber den vorteil, dass frau vorm beginn ihres sexuallebens mal durchgecheckt wird - ist doch absolut bescheuert, sowas auch noch anzuprangern.

MIonaL>isa3d5


Jungfrauen "durchchecken"

mea culpa:

"wer so schamhaft ist, dass er angst vorm gynäkologen hat, braucht auch keine pille...

so ein arztbesuch ist doch echt 0 aufwand, hat aber den vorteil, dass frau vorm beginn ihres sexuallebens mal durchgecheckt wird - ist doch absolut bescheuert, sowas auch noch anzuprangern."

Hallo mea culpa,

die Worte, die Du weiter oben in Deinem Beitrag als "bescheuert" bezeichnest, sind nicht die meinigen, sondern aus dem Text der renommierten Institution "pro famila".

Ich persönlich finde es zutieft entwürdigend, wenn ein Mädchen "vorm Beginn ihres Sexuallebens" zuerst mal vor einem Herrn Doktor die Beine breit machen und sich den Finger in den Hintern stecken lassen muss, damit sie "durchgecheckt wird" - ohne den allergeringsten medizinischen Grund dafür.

Das würde ich meiner Tochter gerne erparen!

Mit Deiner Denk- und Argumentationsweise kann ich mich leider überhaupt nichts anfangen.

CNollixne


MonaLisa35

und sich den Finger in den Hintern stecken lassen muss, damit sie "durchgecheckt wird"

Übertreibst du jetzt nicht ein wenig? Soweit ich weiß, wird die Darmkrebsvorsorgeuntersuchung erst ab dem 50. Lebensjahr von den Krankenkassen bezahlt (siehe z.B. hier: [[http://www.heuser-noever.de/html/ih-darmkrebs.htm]]). Somit gehört diese Untersuchung im jungen Alter nicht zur Standarduntersuchung und müsste selbst bezahlt werden. Es besteht somit demnach keine Gefahr, dass "man sich den Finger in den Hintern stecken lassen muss". Feine Wortwahl übrigens ...

LG Colline

mhea icuxlpa


Ich persönlich finde es zutieft entwürdigend, wenn ein Mädchen "vorm Beginn ihres Sexuallebens" zuerst mal vor einem Herrn Doktor die Beine breit machen und sich den Finger in den Hintern stecken lassen muss, damit sie "durchgecheckt wird" - ohne den allergeringsten medizinischen Grund dafür.

ich musste schon als kleines kind regelmäßig den oberkörper für den hausarzt frei machen... ist das auch entwürdigend?

M{ona|Lisa3x5


Rektale Untersuchung bei Jungfrauen

Hallo Colline,

zur Auffüllung Deines Informationsdefizits:

"Rektale Untersuchung

Die rektale Untersuchung dient entweder als Ersatz oder als Ergänzung der vaginalen Untersuchung. Sie ermöglicht die Abtastung der inneren weiblichen Organe genauso wie eine Scheidenuntersuchung. Sie wird meistens durchgeführt, wenn Du noch Jungfrau bist."

Aus:

[[http://www.gyn.de/untersuch/besuch.php3?lng=]].

CFoldlxine


Aha, das wusste ich noch nicht. Ich dachte, dass FAs bei Jungfrauen kleinere/spezielle Untersuchungsinstrumente verwenden. Steht auch in deinem Link Wenn Du noch Jungfrau bist, verwendet Dein Frauenarzt sehr kleine Instrumente, um Dir nicht weh zu tun. Wenn Dir der Erhalt des Jungfernhäutchen wichtig ist, dann sag es in jedem Fall vor der Untersuchung. Bei meinen ersten FA-Untersuchungen war ich auch noch Jungfrau und es wurde vaginal untersucht. Kann aber gut sein, dass andere Ärzte das anders handhaben. Obwohl ich mir vorstellen kann, dass rektale Untersuchungen eher die Ausnahme sind (Vermutung meinerseits). Außerdem besteht noch die Möglichkeit, rektale Untersuchungen abzulehnen.

LG Colline

Ajkash#a76x7


Liebe MonaLisa,

ich möchte gerne nochmal auf das Thema WHO zurückkommen.

Warum meinst du denn empfiehlt die WHO diese Untersuchungen

These procedures include the screening and treatment of cervical cancer, anaemia and sexually transmitted infections (STIs), and the promotion of breastfeeding and cessation of smoking. Such procedures should be strongly encouraged if the human and material resources are available to carry them out

wenn sie gar so überflüssig sind?

Warum werden denn bei hormoneller Verhütung jährliche Arztbesuche empfohlen, wenn sie ebenso nichts bringen?

Beim Lesen der WHO Seiten habe ich nicht den Eindruck bekommen, dass sie gegen regelmäßige gynäkologische Untersuchungen ist - sonst würden diese nicht empfohlen

if the human and material resources are available to carry them out

. An diesem Zitat läßt sich doch leicht erkennen, dass Frauen, die die nicht Möglichkeit haben sich untersuchen zu lassen, trotzdem Zugang zu der Pille bekommen sollten. Damit sind dann aber nicht die deutschen Teenager gemeint, die Angst vorm Frauenarzt haben. Laut WHO soll man sie nicht zwingen zum Gyn zu gehen, aber eigentlich sollten sie sich über die gute medizinische Versorgung freuen und diese auch nutzen.

MUonNaLisax35


Empfohlen oder erforderlich?

Hallo, liebe Akasha767,

meines Erachtens muss man klar unterscheiden zwischen Empfehlung und Erfordernis. Das WHO ist vollkomen klar und eindeutig, dass es kein Erfordernis der gynäkologischen Untersuchung zwecks Erstverschreibung des Pillenrezeptes gibt (siehe "Question 20"), und so wird es ja z.B. auch in Holland gehandhabt.

Einer "Empfehlung" kann ich folgen oder auch nicht.

Wenn aber ein deutscher Gynäkologe einer 15 bis 20-jährigen, gesunden "Klientin" weismacht, er "müsse" sie zuerst gynäkologisch untersuchen, bevor er ihr ein Pillenrezept verschreiben könne, so ist das gemäß WHO und ‚pro familia‘ schlichtweg gelogen.

Weitere wissenschaftliche Texte zum selben Thema, die meine Argumentation klar und deutlich unterstützen, findest Du hier:

[[http://www.dailyprincetonian.com/archives/2001/05/11/news/3182.shtml]]

[[http://humupd.oxfordjournals.org/cgi/content/abstract/10/5/449]]

[[http://www.law.harvard.edu/students/orgs/jlg/vol27/dixon.php]]

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