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Wer hatte schon mal Staphylokokken?

S(k7ihasexrl hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich hatte das letzte Mal meine Periode am 21.4 und seit Mai täglich Schmierblutungen (bin schon total gefrustet deswegen, ist soooo nervig). Mein Frauenarzt fand Bakterien in der Gebärmutter und verschrieb mir ein Antibiotika. Sie konnte mir leider nicht sagen, welche Bakterien das sind. Das Antibiotika half überhaupt nicht, die Blutungen blieben weiterhin. Mein Freund gab zusätzlich noch eine Spermaprobe ab, da ich wissen wollte ob er ebenfalls an einer Infektion leidet (er hat keine Beschwerden). Bei ihm wurde nun Staphylokkoken festgestellt, die ich wohl auch habe. Nun haben wir zwei einen Termin beim Urologen. Meine Frauenärztin meinte ich soll dem Urologen ebenfalls meine Beschwerden schildern(die ständigen Schmierblutungen und ausbleiben der Periode) ich denke sie ist mit mir überfordert?!?

Jetzt im nachhinein habe ich im Internet gelesen, das mein genommenes Antibiotika Doxy-M von rahtiopharm NICHT hilft bei Staphylokokken, na toll das Zeug also umsonst geschluckt. Sie hat meinen Abstrich damals nicht ins Labor geschickt sondern nur unter Mikroskop angesehen. Die Spermaprobe wurde im Labor untersucht.

Wer hatte schon mal so eine Infektion? Ist sie leicht zu behandeln? Wie bekommt man sowas? Kann man dadurch unfruchtbar werden?

Lg

Antworten
Cbhuxps


hi

also zunächst mal find ich es prinzipiell gut, wenn sie die Probe unterm Mikroskop ansieht. Ich suche schon seit langem einen FA der soetwas überhaupt macht. Meine bisherigen schicken immer NUR in ein Labor und das ist auch nicht das wahre. Unterm Mikroskop kann man die Scheidenflora ansich viel besser beurteilen. Also ob eine Infektion besteht oder nur eine minimale Keimbesiedelung etc.

ABER: Ein Antibiotikum zu verschreiben ohne vorher die Keimart (im Labor) bestimmen zu lassen finde ich wiederum unverantwortlich.

Hast du denn auch Schmerzen, oder "nur" die Schmierblutungen? Ich meine, wer sagt daß die Schmierblutungen von einer Infektion kommen? Vielleicht sind sie hormonell bedingt? Nimmst du die Pille?

Zu den Staphylokokken: das sind doch ansich nur "Hautkeime", die oft einfach zur normalen Keimbesiedelung der Haut und Schleimhäute gehört.

Bei meinem Freund wurden u.a. auch Staphylokokken in einem Abstrich isoliert.

Die machen soweit ich weiß höchstens Probleme, wenn man z.B. immungeschwächt ist, und sich die Keime rasant vermehren können.

Bitte bestehe darauf, daß auch von dir ein Abstrich ins Labor geschickt wird, und nimm 1. nur Antibiotika wenn es wirklich einer Behandlung bedarf, und 2. nur das "richtige" nachdem die Keimart bestimmt wurde.

Antibiotika können im Darm und vor allem in der Scheidenflora viel mehr anrichten als nützen, wenn man sie wahllos einnimmt. Und leider verschreiben viele Ärzte viel zu schnell welche.

S4kpihasxerl


Ich habe die Pille abgesetzt im September und mir die Kupferkette im Oktober einsetzen lassen. Ich hatte nie Zwischenblutungen diese können allerdings am Anfang der Kette auftreten, ich hatte keine.

Ich bin immernoch auf der Suche nach einem guten Frauenarzt. Der erste Frauenarzt meinte es sei alles in Ordnung, aber er machte keinen Abstrich nur Ultraschall. Er schob alles auf die Kette obwohl er sie nicht kannte. Ich wußte das irgendwas nicht stimmt, es ist nicht normal das die Periode ausbleibt und wochenlang täglich leicht blutet.

Die zweite Ärztin mache eben diesen Abstrich und entdeckte die Bakterien und verschrieb mir ein Antibiotika. Danach gab mein Freund eine Spermaprobe ab und da wurden eben diese Staphyolokokken festgestellt. Ich bin mir sicher das ich sie auch habe. Wir haben uns bestimmt gegenseitig angesteckt. Am Donnerstag gehen wir gemeinsam zum Urologen, auch ich soll mitgehen. Ich denke meine Frauenärztin ist damit überfordert.

Ich laß mir normal nicht so schnell Antibiotika aufschwatzen und weiß das ist Futter für Pilze. Ich kenne mich mit Pilzen inzwischen bestens aus.

Auf jeden Fall hätte die Ärztin den Abstrich auch ins Labor schicken müssen, da hast Du völlig Recht!!! Mal sehen was am Donnerstag rauskommt.

Ich habe ansonsten keine Beschwerden eben "nur" seit Mai diese täglichen Blutungen, die mich noch in den Wahnsinn treiben.

CGhupxs


Gut, also Zwischenblutungen aufgrund des Wechsels zur Kupferkette kann man also ausschließen, ist ja doch schon eine Weile her.

Dennoch kann man ja nicht 100%ig ausschließen, daß die Blutung doch irgendwas mit der Kette zu tun hat, oder? Ich kenn mich mit der Kette leider nicht aus, hormonell ist sie aber glaube ich nicht, oder? Die Kette wird ja glaube ich irgendwo in der Gebärmutter verankert, vielleicht passt ja da irgendwas nicht, und die Blutung kommt daher?

Ich will damit nur sagen, daß man die Blutung nicht sofort auf Bakterien schieben sollte, ich glaube Blutungen aufgrund von Bakterien sind recht selten. Kann mich natürlich auch irren, aber als ich mal wegen einer Zwischenblutung zum FA ging, und Sorgen hatte daß Bakterien schuld sind (hatte kurz davor nämlich Gardnerella in einem Routineabstrich, wo mir die eine FÄ Antibiotikazäpfchen geben wollte, die ich aber nicht genommen hab, weil ich im Jahr davor sehr schlechte Erfahrungen mit Antibiotika-Behandlungen gemacht hatte, inklusive allergischer Reaktionen), winkte dieser FA sofort ab und meinte nein nein, die Bakterien würden das nicht verursachen, die Zwischenblutung wäre bestimmt von der Pille er hatte dann auch Recht damit. Ich glaube für eine Blutung muß das schon eine richtige Gebärmutterentzündung sein, und ich denke da müsste man doch sonst auch was merken, wie z.B. Schmerzen, Fieber, etc.

Ein FÄ, die mich mal "innen" abtastete (auch wegen einer Zwischenblutung) meinte bei einer Gebärmutterentzündung würde ich beim Abtasten bereits starke Schmerzen haben. Diese Zwischenblutung dauerte allerdings nur ca. 1 Tag, und ich weiß bis heute noch nicht, was sie verursachte.

Nochmal, die Staphylokokken sind normale Hautkeime, die kommen überall vor. Mann kann daher auch nicht wirklich von einer "Ansteckung" oder "Übertragung" reden. Ich bin mir fast sicher daß man bei jeder Spermaprobe oder Abstrich bei einem Mann ein paar Staphylokokken finden wird.. nichts ist komplett keimfrei.

Ich hab vor ein paar Tagen gerade im Internet eine Tabelle gesehen, da waren Bakterienarten unter verschiedenen Kriterien aufgelistet. Das erste war z.B. "Normalflora", und da kamen auch Staphylokokken vor. Das zweite war dann "bei Überbesiedelung", und da war wohl gemeint daß die darunter aufgelisteten Bakterien bei hoher Anzahl behandelt werden sollten. Und die dritte Spalte war "immer behandeln" und das waren nur die "typischen" Geschlechtskrankheiten wie Chlamydien, Gonorrhoe und sowas. Die gehören eben nicht in die normale Scheidenflora und sollten in jedem Fall behandelt werden. Hier gibts dann auch eine "Ansteckung" im herkömmlichen Sinn, denn diese Bakterien hat man erst nach erfolgter Übertragung durch einen Geschlechtspartner. Staphylokokken hingegen muß man nur behandeln, wenn sie sich stark vermehrt haben, und die Scheidenflora quasi "dominieren", und der Körper selbst nicht mehr damit zurechtkommt. Ich kann nicht beurteilen ob das bei dir der Fall ist, aber du solltest nicht ins Schema "Ich hab Bakterien in der Scheidenflora, die müssen unbedingt weg" verfallen. Ich hab den Fehler auch gemacht, und dachte jedes Bakterium das im Abstrich gefunden wird ist schlecht und gehört unbedingt behandelt. Das stimmt aber einfach nicht, und man macht sich mit unnützen Behandlungen mehr kaputt als es bringt. Denn durch die antibiotika-angegriffene Scheidenflora können nicht nur Pilze die Oberhand gewinnen (wie du schon gesagt hast), sondern auch alle möglichen anderen Bakterien (die eben einfach in der normalen Scheidenflora vorkommen), vor allem jene die gegen das Antibiotikum nicht empfindlich waren, und davor vielleicht nur in ganz geringer Zahl da waren und nicht störten. Denn alle Bakterien bekommt man mit nur einer Antibiotikaart kaum dran, die guten Milchsäurebakterien die für die Aufrechterhaltung des gesunden Milieus verantwortlich sind gehen aber so gut wie bei jedem Antibiotikum drauf. :-(

Also mach dir erstmal wegen der Staphylokokken nicht gleich große Sorgen, vor allem nicht wegen jenen die bei deinem Freund gefunden wurden. Wie gesagt, ich glaube die kommen echt bei so gut wie jedem Mann vor, weils eben Hautkeime sind und somit wahrscheinlich auch ein wenig in die Harnröhre des Mannes vordringen.. bei einer Spermaprobe oder einem Abstrich gelangen diese Keime somit natürlich auch in die Probe hinein. Natürlich gelangen sie dann auch beim Sex in die Scheide, aber die gesunde Scheidenflora sollte damit problemlos zurechtkommen, und durch das saure Milieu usw. dafür sorgen daß diese Keime sich nicht vermehren können.

Aber frag ruhig mal den Urologen, ob es bedenklich ist daß diese Bakterien bei deinem Freund gefunden wurden, würde mich interessieren was er dazu sagt.

Vielleicht kann der Urologe sogar von dir gleich einen Abstrich nehmen, oder vielleicht gibt es bei dir in der Nähe ein spezielles Labor, wo du selbst hingehen kannst. Bei mir in Wien gibts sowas, ich kann mir also auch vom praktischen Arzt eine Überweisung fürs Labor holen und selbst hingehen. Das ist ein sehr umfangreiches Labor und die testen eigentlich alles. Oder du fragst nochmal bei deiner FA nach, ob sie einen Abstrich ins Labor schicken kann.

Ich würde an deiner Stelle jedenfalls nicht ausschließlich nach dem Befund deines Freundes, und dem Mikroskopbefund deiner Ärztin gehen, und allein darauf eine Behandlung für dich beschließen.

Es kann schon sein, daß in deiner Scheidenflora auch Staphylokokken zu finden sind (wurden bei mir auch immer wieder mal gefunden), die Frage ist nur wie groß ist deren Anzahl, und haben diese die Blutung zu verantworten, weil sie eine richtige Infektion verursacht haben.

Eine Besiedelung mit Bakterien ist noch keine Infektion! Und solange die Blutung nicht von einer Infektion verursacht wird, wird diese auch durch eine Antibiotikabehandlung nicht verschwinden.

Also unbedingt abklären, ob die Blutung wirklich von einer Infektion kommt, bevor du dich auf Verdacht mit Antibiotika "belastest".

S&kihHaserxl


Wow, so eine lange Antwort.

Die Kupferkette, wie der Name schon sagt, besteht aus Kupfer und enthält keine Hormone (die möchte ich nämlich nicht mehr nehmen). Bei einer KupferSPIRALE sind längere+stärkere Blutungen normal sowie Zwsichenblutungen bei der Kette wie gesagt nicht. Die Gynefix-Kupferkette wird oben an der Gebärmutterwand verankert und passt sich der Gebärmutter, im Gegensatz zur Kupferspirale, an. Meine Kette sitzt perfekt, sie kann auch nicht verrutschen, wegen der Verankerung! Wenn dann würde man sie verlieren.

Das Problem bei allen Spiralen ist allerdings der Faden! Durch den Faden können Bakterien schneller nach oben wandern in die Gebärmutter!

Bin mir ganz sicher, das die Kette nicht dran Schuld ist. Ich habe sogar nochmal die erfahrene Ärztin angerufen, die mir die Kette einsetzte. Leider ist ihre Praxis über 2 Stunden entfernt, doch am Telefon bestätigte sie mir das auf jeden Fall eine Infetktion vorliegen muß, das erkennt man eben an den Schmierblutungen und das ausbleiben der Periode. Tja und der andere Frauenarzt danach fand Bakterien. Mit dieser Frauenärztin bin ich aber auch nicht zufrieden, ich weiß jetzt wirklich nicht ob ich nochmal wechseln soll. Besser wär es glaub ich schon! Jetzt warte ich aber erstmal den Termin Morgen beim Urologen ab, bin sehr gespannt. Vielleicht sollte man mir auch mal Blut abnehmen und Urin? Schaden kann das doch nicht.

Als ich die letzte Antibiotikatablette genommen habe, meinte die Frauenärztin zu mir, es würde ganz gut ausschauen. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch nicht das Ergebnis meines Freundes. Auf jeden Fall war in mir immer noch ein Haufen Blut, sie machte mich sauber und meinte das wär altes Blut. Sie meinte es würde kein Blut aus der Gebärmutter (mehr) kommen. Ich blutete weiterhin, aber inzwischen Frage ich mich ob das Blut evtl. aus der Blase kommt ???

Andererseits könnte ich mir ja schon Bakterien z.B. im Schwimmbad geholt haben und diese könnten evlt. ja wirklich den Spiralenfaden hochgewandert sein.

Im Internet wurde ich nicht besonders fündig über Staphylokokken, allerdins habe ich gelesen das auch viele Hund daran leiden. Wir rätseln nun noch dieganze Zeit, ob wir uns diese Infektion vielleicht von einem Hund geholt haben. Der Bruder meines Freundes hat einen Schoßhund.

Die Arzthelferin von dem Urologen sagte ebenfalls zu mir das jeder Mensch wohl Stapyholokokken hätte, aber sie eben Beschwerden hervorrufen, wenn sie sich am falschen Platz ansiedeln.

Ich bin etwas ratlos, da ich inzwischen gar nicht mehr weiß zu welcher Arzt für mich am besten ist ??? Gut ich gehe erstmal zum Urologen, aber normal ist das doch ein reiner Männerarzt oder? Die Frauenärztin gibt mir den Laborbefund oder ein Schreiben über das Ergebnis für den Urologen mit, dann sieht ja eigentlich genau ob die Bakterien zuviel sind oder nicht.

Ich mache mir echt wahnsinnige Sorgen. Durch eine Spirale wird man nicht unfruchtbar, aber durch eine unbehandelte Infektion kann man unfruchtbar werden. Das wär schrecklich!!!!

Von so einem Labor wie es bei euch gibt, habe ich noch nie gehört.

Ach ja seitdem ich diese Blutungen habe, haben mein Freund und ich kaum noch miteinander geschlafen. Er hasst da unten Blut. Als ich dann noch von den Bakterien erfahren habe, benützten wir Kondome falls es doch zum Sex kam. Meine momentane Frauenärztin machte mir dann noch einen Vortrag über Kondome! Sie meinte Kondome wären schlecht für Scheidenflora, ich würde davon trocken werden. Hä ???

Chhuxps


ok,

also nehmen wir mal an es liegt nicht an der Kette.

Nachdem diese ja nicht hormonell ist, müsste die Hormonproduktion in deinem Körper ja ganz natürlich ablaufen. Somit könnte rein theoretisch auch ein Problem mit deinem Hormonhaushalt vorliegen. Ich kenn mich da zwar auch nicht so aus, aber vielleicht ist da irgendwas durcheinander und du hast deswegen ständig Blutungen? Nur so eine Idee. Mir kommts einfach komisch vor, daß du angeblich eine eigentlich recht starke Blutung von einer Infektion haben sollst, aber keinerlei sonstige Anzeichen wie Schmerzen hast.

Aber nehmen wir mal an es liegt an einer Infektion. Ich habe eben auch gelesen, wie du schon gesagt hast, daß die Kette durch den Faden ein Aufsteigen von Keimen begünstigt.

Du hast in deiner normalen Scheidenflora eine Vielzahl an Bakterien, die dort vorkommen, meist in so geringer Zahl, daß bei einem Laborbefund nichts auffällt. Selbst wenn aber im Labor z.B. Staphylokokken gefunden werden, ist das noch nicht ungewöhnlich oder gar behandlungsbedürftig solange sie immer noch in recht geringer Anzahl vorhanden sind.

Erst wenn sie sich z.B. aufgrund einer schwachen Abwehrlage vermehren, und die "guten" Milchsäurebakterien komplett verdrängen, sollte man etwas tun. Das Milieu ist dann quasi "gekippt", der ph-Wert vermutlich gestiegen, und das begünstigt dann ein weiteres Vermehren von allen möglichen Bakterien die zuerst eben nur in sehr geringer Zahl vorhanden waren. An und für sich kann man soetwas gut unterm Mikroskop beurteilen. Die Epithelzellen sind dann von Bakterien richtig umklammert, man nennt das "Clue Cells". Sieht man also im Mikroskop sehr viele Clue Cells usw., kann man davon ausgehen daß das Milieu gekippt ist und man etwas tun sollte um es wieder ins Lot zu bringen. Allerdings kann ich nicht beurteilen wie gut und erfahren deine FÄ ist, und ob sie vielleicht zu vorschnell Antibiotika verschreibt. Was ich wie gesagt garnicht gut finde, ist daß sie dir gleich nach dem Mikroskopbefund AB verschreibt, denn da kann sie noch garnicht wissen welches du benötigen würdest, ohne die Bakterienart bestimmt zu haben (im Labor). Und wenn du das falsche bekommst, kann eben alles noch schlimmer machen, weil die nicht-empfindlichen Bakterien dann noch ein leichteres Spiel haben.

Jedenfalls je mehr dieser eher unerwünschten Keime dann in der Scheidenflora vorhanden sind, desto größer ist dann wohl auch die Chance, daß welche davon in die Gebärmutter aufsteigen.

Du hast Recht, im Internet findet man recht wenig über Staphylokokken, das meiste was man darüber liest sind irgendwelche schlimmen Infektionen die sie verursachen können, und man könnte den Eindruck bekommen daß es wahnsinnig schlecht ist, wenn diese Keime bei einem gefunden werden.

Aber wie auch die Arzthelferin gesagt hat, die Staphylokokken ansich (da gibts natürlich auch einige Unterarten, die häufigsten sind aber die "Staphylococcus epidermis", und die sind wie der Name schon sagt normale Hautbewohner) kommen überall vor (vermutlich überträgst du allein durchs Anfassen eines Geldscheins welche auf deine Finger, bzw. wohl auch beim Anfassen vor allem öffentlicher Türklinken usw.). Hab gerade nochmal bei google geschaut, lies hier mal die ersten Absätze:

[[http://www.zum.de/Faecher/Materialien/beck/12/bs12-53.htm]]

da steht sogar daß der Staphylococcus epidermis ein Art Symbiont auf der Haut ist, und die Ansiedelung krankhafter Keime verhindert. :-)

Weiters habe ich gerade eben gelesen, das die Staphylokokken wohl vor allem dann gefährlich werden können, wenn sie in die Blutbahn gelangen (und dann z.B. beim Herzen oder so eine Infektion verursachen).

Natürlich können sie sich unter günstigen Bedingungen auch in der Scheide stark vermehren bzw. wohl auch in die Gebärmutter aufsteigen und dort eventuell eine Infektion verursachen. Aber das müsste bei dir eben erst genau abgeklärt werden.

Der Urologe ist eigentlich kein "Männerarzt", es gibt genauso eine Reihe von Erkrankungen wodurch Frauen zu einem Urologen gehen. Alleine bei Harnwegsinfekten ist eigentlich der Urologe der richtige Ansprechpartner.

Somit kannst du schon mal nichts falsch machen, wenn du hingehst.

Eine Urinprobe wäre bestimmt nicht schlecht, in einer Blutprobe kann man eventuell einen sogenannten "Entzündungsparameter" feststellen, ich weiß allerdings nicht wie sensibel der ist und ob sich eine eventuelle Gebärmutterentzündung auch bei diesem Entzündungsparameter bemerkbar machen würde.

Weil du was von einem Laborbefund schreibst, hat die FÄ denn nun doch einen Abstrich ins Labor geschickt, oder meinst du den Befund von deinem Freund?

Du hast Recht, mit einer Gebärmutterinfektion ist nicht zu spaßen, und wenn du wirklich eine hast solltest du unbedingt darauf bestehen daß bald ein Abstrich von dir in ein Labor geschickt wird, damit du dann gezielt behandeln kannst.

Alleine von dem Befund deines Freundes auf die Keime zu schließen die bei dir Probleme machen halte ich nicht für gut. Gut, wenn bei ihm Chlamydien oder soetwas gefunden wurden, dann kann man davon ausgehen daß diese auch bei dir sind und die sollte man ja sowieso behandeln.

Aber gerade bei so "normalen" (Haut-)keimen wie Staphylokokken, kann man eigentlich nicht davon ausgehen daß genau diese bei dir die Infektion verursachen. Denn durch die Tatsache daß in deiner Scheidenflora viele verschiedene Bakterien leben, könnten genausogut auch andere aufgestiegen sein und sich vermehrt haben.

Hier noch zwei links:

[[http://www.gyninfekt.at]] (da steht viel über Scheideninfektionen und Mikroskopbefunde etc.)

[[http://www.pilzambulatorium.at]] (das ist das Labor von dem ich gesprochen habe - der Name täuscht ein wenig, die untersuchen dort wie gesagt alles mögliche)

C[hu:ps


ui, die Antwort

war jetzt noch länger. :-)

Also, hab jetzt noch ein wenig über Gebärmutterentzündungen gelesen, offenbar kann man diese auch "nur" mit Blutungsanomalien haben und nicht gleich mit Schmerzen und Fieber. Das kommt dann eher dazu, wenn die Infektion auch auf die Eierstöcke übergreift.

Von daher wäre ein Infektion also doch nicht so unwahrscheinlich. Aber ganz wichtig ist eben, daß bei dir die Keimart bestimmt wird.

Dein Freund hat dich bestimmt nicht "angesteckt", es haben sich höchstwahrscheinlich einfach nur irgendwelche Bakterien stark vermehren können (z.B. durch eine geschwächte Immunabwehr) und dadurch ist jetzt eine Infektion da. Das können Staphylokokken sein, aber genausogut auch andere der normal in der Scheidenflora vorkommenden Bakterien.

Ich hoffe das klärt sich bald für dich! @:)

Ich weiß wie verunsichert und hilflos man sich da manchmal fühlt. Auch bei mir und meinen Problemen die ich im letzten Jahr hatte ist eigentlich noch nicht alles geklärt. :-/

Ich habs dann einfach irgendwann aufgegeben, und hoffe einfach daß so halbwegs alles passt. Aber bei ständigen Blutungen ist das natürlich was anderes, dem muß man nachgehen.

S|kih}aEserxl


Danke für die Antwort.

Mein Abstrich wurde nicht ins Labor geschickt sondern nur der von meinem Freund. Als ich mit der Fraunärztin telefonsich gesprochen habe (nach dem Laborbefund des Spermas), meinte sie wir sollen unbedingt zum Urologen. Ich gehe jetzt mal davon aus, daß in seinem Sperma zuviele Stahpylokokken sind sonst hätte sie uns das doch nicht geraten. Sie müsste doch eigentlich wissen wieviel Staphylokokken normal sind. Naja vielleicht haben diese S-kokken ja im Sperma selber gar nichts zu suchen? Sondern nur in anderen Stellen des Körpers.

Ich glaube irgendwie überhaupt nicht dran, das mein Hormonhaushalt durcheinander ist. Ich habe den Nuvaring im September abgesetzt und im Oktober gleich meine erste Periode bekommen ohne Hormone (also nicht sonderlich verspätet). Viele Gynefix-Trägerinnen klagen am Anfang über Zwischenblutungen die dann aber verschwinden. Der Körper muß sich oft erst daran gewöhnen. Bei mir kommen sie erst nach 7 Monate Gynefix, da ist doch was faul. Mein Körper hat die Gynefix von Anfang akzeptiert denke ich. :-)

Ich hatte meine Tage wie gesagt das letzte Mal ganz normal im April. Die war wie immer, also ca. 4 Tage und ich litt nie an besonders starke Blutungen (auch jetzt nicht). Seit Mai blute ich täglich aber nicht stark, es reicht eine Slipeinlage pro Tag. Das heißt also nur einige Tröpfchen + so schmieriges Blut. Pfui! Meine normale Periode dafür kommt überhaupt nicht mehr!

Letztes Jahr zuvor ich die Gynefix bekommen habe, war auf jeden Fall noch alles in Ordnung. Zuvor schickte mein Frauenarzt einen Abstrich nämlich ins Labor. Die Ansteckung müsste danach erfolgt sein. Eine Geschlechtskrankheit (z.B. Chlamydien) kann ich mir nicht vorstellen, die holt man sich durch nur bei Sex.

Wir können hier wohl nur spekulieren, ich hoffe ich bin nach dem Urlogen morgen schlauer und er kann mir helfen!

S^kih4aserl


War beim Urologen

und der hat sich etwas gewundert warum wir hier sind. Er meinte so wie Du bereits schon geschrieben hast, hätte jeder Mensch Staphyolokokken! Er schaute sich den Laborbefund von meinem Freund an, testet vorsichtshalber noch seinen Urin und das Ergebnis war dann, daß mein Freund völlig gesund ist!!!! Wie blöd ist diese Fraunärztin überhaupt? Sie dachte wir hätten was schlimmes und riet uns so schnell wie möglich einen Urologen aufzusuchen. Z zzz unglaublich!!!

Der Urologe war super, wir waren beeindruckt. Der hat alles super erklärt und machte einen erfahrenen Eindruck. Als ich ihm erzählte das bei mir Bakterien gefunden worden sind und mir die Ärztin leider nicht sagen konnte welche, rief er direkt in ihrer Praxis an. Leider war sie selber nicht da, nur eine Vertretung und die kannte sich nicht aus. Er riet mir, mich auf Clamydien und Mikroplasmen testen zu lassen. Er sagte noch das 1/4 aller Frauen zwischen 20-25 Jahren an Chlamydien leiden, ohne es zu merken. Dies würde man dann oft erst später bemerken, wenn Frauen keine Kinder kriegen können! Dann lag manchmal eben so eine Infektion vor, aber dann ist es zu spät! Ich war ganz geschockt.Ich glaube aber nicht das ich an Chlamydien leide, denn das Antibotika das ich genommen habe ist gegen alle möglichen Geschlechtskrankheiten also auch Chlamydien. Dann hätten die Blutungen ja aufhören müssen.

Ich gehe jetzt noch zu einem anderen Frauenarzt. Ich möchte so einen Test durchführen lassen, zudem soll dieser dann endlich mal meinen Abstrich ins Labor schicken.

Nach dem Antibiotika war ich ja noch mal bei der momentanen Frauenärztin, die mir sagte sie denkt es sei nun alles in Ordnung. Sie sagte aber noch zu mir, ich hätte beim Abstrich zuviel geblutet und sie kann daher nicht so viel sehen. Das läßt sich aber nicht verhindern, weil ich ja täglich blute. Der Urologe meinte noch zu mir, mal soll bei jedem Abstrich, 2 Stunden vorher nicht aufs Klo.

Ich bin jetzt wirklich beunruhigt, weil mir das ganze zu lange dauert. Immerhin habe ich nächsten DI einen Termin bei einem anderen Frauenarzt. Der Urologen meinte ich sollte mich noch auf Mikroplasemen testen lassen, ich habe keine Ahnung was das ist.

Sollte das wieder nichts bringen, dann reichts mir. Dann fahre ich nach Bayreuth zu der Ärztin die mir die Gynefix eingesetzt hat (sie hat ein hervorragenden Ruf, drum bin ich extra so weit gefahren).

Dieses ausbleiben der Periode + die täglichen Blutungen sind ja nicht typisch für die Kupferkette. Mein Freund und meine Mama haben gestern gemeint, vielleicht bin ich ein absoluter Ausnahmefall. Sollte dies wirklich so sein, dann laß ich die Kette wieder entfernen.

Wahnsinn wie gut Du Dich auskennst. Machst Du sowas irgendwie beruflich ???

LLöcTkchexn


@Skihaserl

Das Ausbleiben der Periode kann definitv nicht mit der Gynefix zusammenhängen. Der Zyklus einer Frau wird vom Gehirn aus gesteuert, das je nach Hormonlage gewisse Hormone ausschüttet oder eben die Produktion runterfährt. Die Periode wird auch durch so einen Vorgang ausgelöst und kein Mensch kann mir erzählen, dass das Gehirn erst nach sieben Monaten geschnallt hat, dass da etwas in der Gebärmutter sitzt und dann auch noch aus heiterem Himmel die Hormone nicht mehr richtig produziert. Das macht einfach überhaupt keinen Sinn.

Lediglich die Blutungsanomalien können theoretisch von der Gynefix kommen, allerdings nach sieben Monaten erst ??? Auch recht zweifelhaft!

Nun gut, ich kann mich noch gut daran erinnern, wie mir mein Arzt aufgrund von Schmierblutungen und ausbleibender Periode eine Gebärmutterentzündung einreden wollte. Im nachhinein hat es sich ja auch als ein Hormon- bzw. Stoffwechselproblem herausgestellt. Da einzige was bei dir dagegen spricht ist, dass du deine Periode ja bereits sieben Monate regelmäßig bekommen hast. Zyklusanomalien aufgrund von Hormonstörungen treten nach dem Absetzen der Pille normalerweise spätestens nach drei Monaten auf, habe ich zumindest immer gedacht. Andererseits sagen ja viele auch, dass die Nachwirkungen der Pille noch bis zu einem Jahr dauern können. Also ist wieder alles offen.

Aber wie gesagt, das Ausbleiben der Periode hängt never ever mit der Gynefix zusammen (höchstens auf psychosomatischer Ebene, aber das können wir bei dir glaube ich ausschließen).

Hattest du eigentlich einen Hormonstatus machen lassen? Ich habe deine Beiträge leider nicht mehr alle im Kopf |-o !

Liebe Grüße

Soki(hasxerl


Löckchen

Ich find es auch total seltsam das diese Blutungen bei mir erst nach 7 Monaten eingetroffen sind und diese seit ca. 2 Monaten da sind und nicht mehr verschwinden.

Ich kann es auch nicht ganz glauben, das die Gynefix Schuld ist am ausbleiben der Periode! Frauen mit einer Kupferspirale klagen ja auch öfters über Zwischenblutungen, aber sie bekommen doch trotzdem ihre Tage.

Ja ich habe meine Peridode vorher mit der Gynefix regelmäßig bekommen.

Einen Hormonstatus habe ich noch nicht machen lassen. Würde dieser aussreichen um ein Hormon bzw. Soffwechselproblem zu erkennen? Was kostet so ein Test ungefähr?

LgöcEkuchexn


Bei Zyklusanomalien kostet der Test gar nichts, es kann höchstens sein, dass dir gesagt wird, dass du damit noch ein zwei Monate warten sollst. Da du aber bereits einen regelmäßigen Zyklus hattest, würde ich in dem Fall ein bißchen Druck machen. Grundlegende Hormon-Fehlproduktionen lassen sich mit so einem Test feststellen, wenn das geschehen ist, muss man sich an die Usachenforschung machen. Wundert mich eigentlich, dass die Ärzte das bei dir noch nicht gemacht haben.

Ein Tip von mir: Lass dir die Befunde auf jeden Fall mit den dazugerhörigen Referenzwerten als Kopie geben, dann kannst du selbst ein wenig herumforschen. Ein Hormonspezialist hat mir trotz erhöhter männlicher Hormoner gesagt: "Och, wissen Sie eigentlich wieviel in Nanogramm ist, die sind so wenig erhöht, das ist schon in Ordnung." Tja, nicht war in Ordnung, wie ich dann ja später heraufgefunden habe.

Liebe Grüße

ShkOihasterl


Ich war jetzt bei 2 Frauenärzte und keiner hat mir so einen Hormontest vorgeschlagen. Beide schieben es zudem auf die Gynefix, die sie gar nicht kennen. Von beiden Frauenärzten halte ich zudem überhaupt nichts mehr!

Ich werde auf jeden Fall Druck machen, denn inzwischen habe ich richtig Angst bekommen vorallem vor unfruchtbarkeit!

LBö5ck?ch'en


Hast ne PN von mir!

C(hupxs


hi Skihaserl,

super daß zumindest der Urologe einen kompetenten Eindruck gemacht hat, und euch ein wenig beraten hat.

Ich würde an deiner Stelle jedenfalls einfach einen Abstrich auf alles mögliche untersuchen lassen, bei mir wurde immer gesagt "kompletter Sekretstatus".

Da sind dann anaerobe und aerobe Bakterien dabei (da gehören auch irgendwo Staphylokokken und so dazu), und normalerweise auch die "typischen" Geschlechtskrankheiten wie Chlamydien, Gonokokken und auch Mykoplasmen.

Chlamydien und Gonokokken gehören auf jeden Fall behandelt, bei Mykoplasmen scheiden sich die Geister. Manche sagen die gehören auch behandelt, andere sagen daß ca. 80% aller Frauen die angeblich haben und daß sie im Normalfall keine Beschwerden machen. Was da nun die Wahrheit ist, hab ich leider auch noch nicht herausgefunden.

Wenn du jedenfalls so einen kompletten Sekretstatus machen lässt, weißt du ein für allemal Bescheid ob sich bei dir irgendwelche Bakterien befinden die nicht hingehören, oder ob sich irgendwelche stark vermehrt haben. Dann kannst du entweder geziehlt behandeln, oder du weißt daß du eigentlich gesund bist was die Bakterien anbelangt.

Nachdem du sagst daß das Antibiotikum gegen viele dieser Geschlechtskrankheiten helfen hätte müssen, glaube ich eher auch nicht, daß da was gefunden wird, aber immerhin gibt es ja theoretisch auch die Möglichkeit, daß ansich "harmlose" Bakterien wie die Staphylokokken aufgestiegen sind und sich vermehrt haben. Und das alles sollte man einfach mal ausschließen, und so ein Sekretstatus ist echt keine Sache, verstehe nicht warum das nicht schon längst einer der FÄs veranlasst hat.

Mit dem nicht auf die Toilette gehen meinte der Urologe den Fall wenn ein Harnröhrenabstrich gemacht wird. Bei uns in diesem Labor wo ich selbst hingehen konnte, wird dieser komplette Sekretstatus immer von 2 Abstrichen gemacht. Einem vaginalen, und einem aus dem Harnröhreneingang. Das ziept bzw. brennt ein bißchen, ist aber nicht weiter schlimm. In der Harnröhre können sich nämlich auch Keime festsetzen. Und da soll man eben vorher ein paar Stunden nicht aufs WC, da die Harnröhre sonst frisch "durchgespült" wäre, und das Ergebnis eventuell verfälscht sein könnte.

Es ist leider scheinbar wirklich so, daß man Glück haben muß an einen kompetenten Frauenarzt zu gelangen. :-/

Daß sie den Abstrich unterm Mikroskop ansieht, ist wie gesagt schonmal nicht schlecht, ich wünschte ich hätte einen FA der das auch tun würde. Daß sie nicht viel sieht wenn du blutest stimmt auch, aber was soll man machen wenn du täglich blutest. Daß sie dann allerdings nichts in ein Labor schickt ist wieder nicht so toll, und daß sie ohne Keimbestimmung irgendein Antibiotikum verschreibt schon garnicht. :-|

Und daß sie dich anhand des Befundes deines Freundes zum Urologen weiterschickt und meint ihr hättet wohl irgendeine schlimme Infektion... naja, sehr kompetent scheint sie zumindest im Bezug auf Infektionen nicht zu sein.

Nochmal zu den Blutungen bzw. zum Ausbleiben der Periode:

Als ich das gelesen habe dachte ich als erstes ja auch an ein hormonelles Problem. Denn wie Löckchen schreibt, wird die Hormonproduktion ja vom Hypothalamus bzw. Hypophyse im Gehirn aus gesteuert, und daher sollte der weibliche Zyklus, solange mit den Hormonen alles passt funktionieren.

Ich weiß allerdings nicht, ob eine Infektion, nachdem diese Blutungsanomalien verursachen kann, nicht vielleicht auch ein Ausbleiben der Regel verursachen könnte, und meinte daher daß man eine Infektion eben unbedingt mal anhand eines Labortests ausschließen sollte. Das würde ich nach wie vor tun.

Wenn es allerdings so ist, daß eine Infektion kein Ausbleiben der Regel verursachen kann, dann muß dein Problem ja fast hormoneller Natur sein.

Wenn man z.B. die Pille nimmt, und diese ist zu schwach dosiert, dann hat der Körper zu wenig spezielle Hormone, um die im Aufbau befindliche Gebärmutterschleimhaut (die sich ja normalerweise innerhalb 1 Zyklus komplett aufbaut und dann während der Regel abblutet) aufrecht zu erhalten, und es blutet ständig ein Teil davon ab. Folglich kommt es am Ende auch kaum mehr zu einer Regelblutung, weil ja kaum was da ist, was abbluten könnte.

Vielleicht hast du auch zuwenig Hormone, und das wirkt sich genauso aus. Oder es ist da einfach was anderes im Hormonhaushalt durcheinander, was sich so äußert.

Also, am besten einen kompletten Sekretstatus in einem Labor veranlassen, um eine Infektion ausschließen zu können, und vielleicht auch gleich wie von Löckchen vorgeschlagen einen Hormontest machen, dafür braucht man dir nur Blut abnehmen.

Zu deiner letzten Frage:

Ich habe beruflich nichts mit all dem zu tun, hatte aber leider im letzten Jahr auch einige Probleme in der Richtung. Mir wurden z.B. auch Antibiotika verschrieben, die vielleicht zu dem Zeitpunkt garnicht notwendig gewesen wären, das AB half nichts und plötzlich hatte ich richtig viele verschiedenste Bakterien im Abstrich und mußte erst Recht Antibiotika schlucken. Darauf reagierte ich aber plötzlich allergisch, hatte einen Riesen-Ausschlag und mußte abwarten. Bekam dann wieder ein anderes AB und reagierte leider schon wieder allergisch. :-(

Es folgte eine Ärzterennerei, Allergieaustestungen, und außerdem war ich psychisch komplett fertig. Einerseits wegen den gynäkologischen Problemen, andererseits weil ich wahnsinnig Angst hatte und auch immer noch habe, weil ich offenbar empfindlich gegenüber Antibiotika bin und nun ewig die Angst habe daß ich wenn ich eins nehmen MUSS es nicht vertragen könnte bzw. nur ein AB helfen würde welches ich nachweislich schon nicht vertrage. :-(

Ich habe hoffe ich zumindest die gynäkologischen Probleme momentan halbwegs im Griff, der letzte Abstrich vor einigen Monaten war eigentlich recht in Ordnung. Aber gerade vor ein paar Tagen wollte ich bloß Zeckenimpfen gehen, und selbst da steht in der Packungsbeilage was von einem Antibiotikum welches da auch drin ist, und ich erstmal nicht wußte ob ich das vertrage. Und wenn ich da noch keine Allergie drauf habe, habe ich wieder Angst daß ich eine drauf entwickle, nachdem ich geimpft wurde, und mich dann nie mehr impfen lassen kann (denn scheinbar ist in ALLEN Impfungen dieser eine antibiotische Wirkstoff drin). Es ist einfach zum k***. :°(

Aber wenn mir die Sache eins gezeigt hat, dann daß man sich nicht auf alles was Ärzte sagen verlassen sollte, denn es gibt leider sehr viele inkompetente. Manche sind wahrscheinlich auch zu stolz um bei irgendwas zuzugeben daß sie erst nachschauen müssten (was ja keine Schande wäre) und sagen lieber einfach irgendwas, was sich dann oft als falsch herausstellt.

Ich hab mich im vergangenen Jahr oft sehr alleingelassen gefühlt, und habe mich einfach selbst stark informiert (hauptsächlich im Internet), daher kenn ich mich in diesem Gebiet jetzt ein wenig aus (und weil ich auch einige Ärzte durchhabe..). Mir wärs eigentlich lieber es wäre nicht so, aber was soll man machen. So lass ich mir zumindest von Ärzten nicht mehr ALLES einreden und hinterfrage viel mehr. ;-)

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