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Wer hat Erfahrung mit Gebärmutterspiegelung?

K;ath&aOrinae197x7 hat die Diskussion gestartet


Seit ca. 4 Monaten hab ich immer wieder mal Probleme mit leichten Zwischenblutungen, trotz Pille. Bei meiner Routine-Untersuchung inkl. Ultraschall vorletzte Woche war alles ok. Mein FA meinte, daß die Zwischenblutungen wahrscheinlich durch meinen beruflichen und privaten Stress ausgelöst werden aber man sollte das auf jeden Fall weiter abklären. Um organische Ursachen sicher ausschließen zu können, muß man direkt in die Gebärmutter hineinschauen, erklärte er mir, deshalb sollte ich eine sogenannte Gebämutterspiegelung machen lassen. Da ich bei diesem Stichwort wohl ziemlich blaß wurde, erklärte er mir auch gleich, daß dafür keine Hautschnitte erforderlich sind und man das nicht mit einer Bauchspiegelung verwechseln dürfe. Bei der GM-Spiegelung wird ein nicht mal 4mm dickes Röhrchen(Endoskop) durch die Scheide und den Gebärmutterhals in die GM geschboben. Die GM wird dann mit sterilem "Salzwasser" gefüllt, so daß man die Innenwände genau betrachten kann. Vorher bekommt man noch eine Betäubungsspritze wie beim Zahnarzt in den GM-Hals, damit das Einführen des Endoskops nicht schmerzhaft ist, und nach ca 10 min ist alles vorbei. Eine Narkose brauche ich nicht, da er eine zusätzliche Ausschabung nicht für erforderlich hält,die Spiegelung alleine macht er ohne Narkose. Besonders angenehm fand ich den Gedanken an eine solche Spiegelung trotz seiner Erklärungen natürlich nicht. Aber sollte was nich in Ordnung sein, ist es natürlich wichtig, es früh festzustellen. Außerdem, davon hab ich meinem FA noch gar nichts erzählt, möchte ich mir vielleicht die Gynefix-Spirale legen lassen und da sollte natürlich in der GM alles ok sein. Als ich aus dem Sprechzimmer ging, betrachtete ich das ganze "sportlich" als eine "Vorübung" für's Gynefix legen. Meine erste Panik war erst mal weg--bis ich dann bei der Arzthelferin einen Termin ausmachen wollte:"Da rufen Sie am besten selber in der Frauenklinik an", da ich wohl etwas verwirrt guckte sagte sie weiter "Unser Chef macht das dort, weil wir in der Praxis nicht die nötigen Geräte haben". Mein "sportlicher Ergeiz" war beim Teufel, ich war bisher noch nie im Krankenhaus!!

Jetzt hab ich meinen Termin in einer Frauenklinik. Und je näher der rückt, umso mulmiger wird mir zumute.

Die "sachlichen" Kommentare meiner besten Freundin verunsichern mich von Tag zu Tag mehr:"Wenn die das schon in der Klinik machen müssen, wird das bestimmt nicht in einem normalen Untersuchungszimmer gemacht, sondern in einem speziellen Eingriffsraum", "Ich hab dir doch schon mal von einem Bericht über eine diagnotische Gebärmutterspiegelung erzählt, da musste die Patientin auf einen gynäkologischen OP-Tisch, Oberkörper ganz flach und die Beinschalen so nach oben gestellt, das die Füße hoher lagen als die Knie, damit der Arzt genügend Platz zwischen den Beinen hat"...

Langsam geht meine Phantasie mit mir durch, das erste mal in der Klinik! Mein erster Eingriff! Und keine Ahnung was mich erwartet!

Hat von Euch schon jemand eine GM-Spiegelung mit örtlicher Betäubung hinter sich? Kann mir jemand sagen, was mich wirklich erwartet?

Ich glaub ich hab grad mehr Bammel als vor meinem allerersten FA-Termin. Dabei hab ich inzwischen bestimmt knapp 20 Untersuchungen auf dem Stuhl hinter mir(Oberkörper halb hoch, Beine natürlich schon in den Schalen, aber die Füße immer nur so etwa auf Po-HÖhe). Mir ist klar, daß die Spiegelung schon ein kleiner gynäkologischer Eingriff ist, aber muß man denn dabei wirklich mit so hochgelegten Beinen in einem Eingriffraum liegen?

Musstet ihr Euch nur untenrum freimachen wie zur normalen Untersuchung oder mußtet ihr ein OP-Hemdchen anziehen?

Werden die Beine und der Bauch mit diesen sterilen OP-Tüchern abgedeckt?

Stimmt es, daß man einen Blasenkatheter bekommt, wenn die Blase nicht ganz leer ist? Sollte man ein paar Stunden vorher auf Getränke verzichten?

Stimmt es, daß für die MuMu-Vorbereitung(Betäubung, ggf. Aufdehnen) ein größeres oder weiter aufgespreiztes Spekulum als zur normalen Untersuchung eingesetzt wird?

Ist es sehr unangenehm, wenn das Wasser und die Instrumente in der GM sind?

Fragen über Fragen und dann auch noch der Gedanke, es könnte bei der Untersuchung doch was gefunden werden...

So, jetzt hab ich fast die ganze Nacht damit verbracht, Euch mit meinen Sorgen zuzutexten

Würde mich freuen, wenn mir jemand ein paar Antworten geben könnte!

Liebe Grüße, Kathi

Antworten
S|kiohas\erxl


Mich würde das auch interessieren. Ich habe nämlich seit 3 Monaten täglich Schmierblutungen und daran sind angeblich Polypen Schuld oder es ist hormonell bedingt.

Zahlt die Krankenkasse so eine Gebärmutterspiegelung?

K6athaCrinxa1977


Mein FA hat nichts gesagt, daß die Krankenkasse da Probleme machen könnte. Nachdem er die Untersuchung für medizinsch notwendig hält, denke ich, daß die Krankenkasse das auch bezahlen muß.

Grüße Kathi

SXkihasxerl


Ich finde es sehr gut, das Dein Arzt Dir zu einer Gebärmutterspiegelung rät.

Mir hat erst der 4 Frauenarzt so etwas empfohlen!

Ich habe jetzt ein bißchen gegoogelt es gibt interessante Berichte darüber. Falls ich Polypen habe, die Blutungen auslösen können, dann müßte man mich ausschaben. In vielen Berichten habe ich jetzt allerdings gelesen, daß man vorher eine GM-Spiegelung machen sollte weil man dort alles viel genauer erkennt. Vielleicht hast Du ja GM-Polypen?

Ich verhüte bereits mit der Gynefix, von der Kette kommen die Blutungen auf jeden Fall nicht. Müsste man mich allerdings ausschaben, dann wär danach auch meine Gynefix weg. Bei mir wird allerdings durch Hormone erst noch ausprobiert ob es daran liegen könnte.

[[http://klinik.qualimedic.de/Gyn_gebaermutterspiegelung.html]]

S4unPMoonCStarfs


Ich hatte eine Gebärmutterspiegelung, allerdings in Vollnarkose. Die OP wurde hauptsächlich wegen einer Bauchspiegelung (Zyste) durchgeführt, die Gebärmutterspiegelung wurde dann nur noch zusätzlich gemacht wegen anderer Beschwerden (wenn ich schonmal in Narkose war). Weiß also nicht, ob Dir meine Erlebnisberichte was helfen...

Habe nur hinterher aus dem OP-Bericht gelesen, daß auch eine "Einmal-Kathederisierung" vor dem eigentlichen Eingriff gemacht wurde. Essen und Trinken darf man sowieso vor der OP nicht.

Ich hatte nach der OP wochenlang Blutungen (was aber wohl eher ungewöhnlich ist) und meine ersten drei oder vier Perioden danach waren EXTREM stark!!! Total unangenehm! Außerdem hatten die Tampons , wenn ich sie vollgesogen rauszog, eine ganz komische Form. Ich denke, die starken Blutungen kamen daher, daß die Gebärmutter gedehnt wird bei so einer Spiegelung und dann bildet sich auch mehr Schleimhaut. Durch die Instrumente war vielleicht irgendwie die ganze Scheide etwas "verformt". Es hat Monate gedauert, bis sich alles wieder etwas normalisierte. So schnell lasse ich das nicht mehr machen.

Schmerzen hatte ich allerdings keine - eben nur diese starken Perioden.

K-ath_arin*a197x7


@ SunMoonStars

Danke für deine Infos. Ich hoffe, daß es bei mir nicht so schlimm wird mit Blutungen hinterher, bei mir wird ja nichts zusätzlich operiert.

Ich hoffe natürlich, daß er nichts findet, sonst muß ich ein zweites mal in die Klinik, dann auch zur OP in Narkose. Daran will ich aber im Augenblick noch gar nicht denken!

Grüße Kathi

Khath ariDna,19x77


@ Skihaserl

Hab von deinen Problemen im Gynefix-Thread gelesen. Ich finde es ja für unsere sogenannte High-Tec-Medizin schon etwas blamabel, daß ihnen nichts anderes einfällt, als nach dem "Try and Error-Prinzip" irgendwelche Hormone auszuprobieren. Aber vielleicht kann dir dieser 3D-Ultraschall helfen. Oder mußt du inzwischen auch zu einer GM-Spiegelung?

Grüße Kathi

S1chiqldjkröxte


Ich würde erst eine zweite Meinung einholen. 4 Monate ist keine lange Zeit und Zwischenblutungen deuten vor allem auch auf hormonelle Probleme hin. Ist vielleicht die Pille zu schwach?

Ich hatte das auch mal und Gott sei Dank hat mich meine Fä nicht gleich, ohne Befund, zur Gebärmutterspiegelung geschickt. Ich habe naurheilkundliche Mittel bekommen und eine andere Pille. Das wars und ich hatte keine Probleme mehr.

SMk iha"sFerxl


Die Hormone die ich nehme soll man nur vorrübergehend nehmen zum testen, wie die Gebärmutterschleimhaut darauf reagiert. Mit den Tabletten habe ich erst am Donnerstag begonnen und seit Freitag sind die Blutungen weg!!! Es scheint also, das bei mir wirklich hormonell was nicht stimmt! Auf Dauer möchte ich aber keine Hormone mehr nehmen, drum habe ich mir ja die Gynefix einsetzen lassen. Ich werde dann nach dem die Tabletten aufgebraucht sind zum Endokrinologen gehen.

Hätten die Hormontabletten nicht geholfen, dann hätt ich wohl Polypen und die Ärztin riet mir dann zur Ausschabung. Es war aber mein Einfall vorher eine Gebärmutterspiegelung durchzuführen bzw. riet mir ein Mädel aus dem Gynefix-Therad zum 3D-Ultraschall.

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