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Frauenarztrechnung

K[adda%2x1


Was sind denn das für Begründungen, wenn ich fragen darf? Mein Zahnarzt rechnet laut meinem Vater nach diesem Satz ab und da kamen enorme Summen zusammen

COlaudwi ujnd Tamxina


Bei Zahnärzten sind erhöhte Steigerungsfaktoren mitlerweile Gang und Gebe. Es kann z.B. bei Füllungen von Kavitäten Probleme geben oder die Zähne stehen sehr eng aneinander, dann kann auch z.B. die Zahnsteineintfernung erschwehrt sein und einen höheren Steigerungssatz begründen.

Bei Beratungsleistungen ist ein 3,5 facher Satz auch sehr oft, wenn die Beratung sehr lange dauert (also länger als 10 Min) und sehr umfangreich ist

r9azzifupmmli


das wort sehr wird inzwischen ziemlich überschätzt ;-)

3.5 wird scho abgerechnet, wenn der arzt desöfteren das selbe erklären musste (und das als aufwändig empfand) oder aber man keine 3 abrechnen kann, weil noch eine andere leistung wie z.b. blutentnahme erbracht wurde oder einfach weil die 10 minuten überschritten waren...

eine begründung für den erhöhten faktor bei einer beratungsziffer wäre beispielsweise: ausführliches zeitintensives erstgespräch..

C%la_udi@ unfd T!a"mina


Die GOÄ 3 >kann< abgerechnet werden, wenn dazu begründet wird, dass diese Leistung *nicht im zeitlichen Zusammenhang* sondern getrennt von den anderen erbracht wurde ;-) ...auch wenn es tatsächlich nicht der Fall war. Es muß nur auf der Rechnung stehen ;-)

Czlaud0i und 7Tamixna


"Zytomorphologische Untersuchung unter Anwendung eines optischen Sonderverfahrens (morphometrische Analyse, Zellzählung, und Dünnschichtaufbereitung) gemaess § 6.2 GOÄ"

Ist ein teurerer aber gründlicher Krebsabstrich und kostet natürlich mehr, dass allein kann die Rechnung im ganzen teuere machen. § 6 Abs. 2 heißt, es wurde analog berechnet

LMöckqchxen


Und natürlich kann man was daran ändern, wenn einem auffällt, dass die Ärzte bescheißen (und nichts anderes ist es doch!). Nur weil man das Geld eh wieder bekommt, heißt das noch lange nicht, dass man alles durchgehen lassen muss. Die Versicherungen können ja gar nicht wissen, was gemacht worden ist, da sollten sich schon die Versicherten in die Pflicht genommen fühlen.

Bei rein privat Versicherten mag das ja noch im Wirtschaftskreislauf verschwinden, aber die Ärzte rechnen genauso ja auch bei Beamten ab und dann müssen die Beihilfestellen für Leistungen zahlen, die nie erbracht wurden. In die Beihilfe zahlt aber leider niemand ein, also kann man sich ja denken, wer diese Kosten dann tragen muss. Richtig: die Allgemeinheit (mal wieder).

Es giebt auch genug Ärzte, die bei telefonischen Rezeptbestellungen die GOÄ 1 abrechnen. Wenn man keinen Kontakt mit dem Arzt hatte, sondern nur mit den Sprechstundenhilfen, dann ist das schlicht Betrug, weil dann statt 10,72 EUR nur 3,15 EUR abgerechnet werden dürfen.

Liebe Grüße

K$addwa2x1


@ Löckchen,

so ist es bei uns ja, mein Vater ist Beamter. Allerdings ist das schon problematisch - woher soll man erkennen, was geht und was nicht, als Laie? Er meinte nur, dass die Rechnungen meines Zahnarztes horrend waren im Vergleich zu dem anderer, aber was genau daran nicht stimmt bzw. übertrieben, kann man schlecht beurteilen.

Bei dem Beispiel von mir hast dus eben verwechselt: ich hatte keinen Kontakt zur Helferin, sondern nur zum Arzt, aber nur direkt, nicht telefonisch.

COlau5di un5d Taxmina


Die Beihilfe hat ja den Gürtel schon eng geschnürt. Bei uns auf der Beihilfestelle wird jede Ziffer überprüft auch mit dem Kommentar zur GOÄ und ist etwas nicht stimmig, wird es nicht als beihilfefähig anerkannt. Das hat zwar die Widerspruchsrate enorm gesteigert in den letzten Jahren aber einige Ärzte konnten wir etwas "erziehen" damit, weil wir den Beihilfeberechtigten genauestens sagen, wie sie an ihre Ärzte "rantreten" sollen und können, dass der Abrechnungsschwindel etwas weniger wird. Ganz einschränken wird man es nie können, keienr von uns sietzt in der Praxis vor Ort. Wenn die Rechnung an sich stimmt, wirds auch abgerechnet.

L1öck<c4hexn


@Kadda

Das Beispiel habe ich nicht auf deinen Fall bezogen, das habe ich einfach nur so genommen.

Ja ich weiß, es ist wirklich ein Problem. Viele Dinge weiß man einfach nicht. Aber diese Sache mit den Terminvergaben und Rezeptausstellungen ohne Arztkontakt als Beratung abzurechnen, ist schon ein enormer Kostenfaktor.

Wenn man darauf schon ein wenig achten würde, hätte man schon so einige Steuer-Euro einsparen können.

Liebe Grüße

Kxat87


hey vielen lieben dank @claudia und tamini

interessant, mich hat ja nur gewundert, dass die erste behandlung nicht so teuer war, vll machen die nur alle 12 Monate diesen Abstrich...naja aber gut zu wissen...hoffe mal das mein Vater nicht sonst was fragt...manchmal ist privat versichert echt nerivg...

C\lau%di u7nd Tamxina


Kat87 *:)

Wie gesagt, ansonsten schreib die Ziffern auf und ich sag Dir dann ob´s okay ist oder nicht ;-)

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