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Interessanter Fund im Douglas-Raum

CBarry! Filshexr hat die Diskussion gestartet


Ich sollte ursprünglich eine Zyste entfernt bekommen am Eierstock. Also wurde ich in ein KH eingewiesen. Dort wurde mir sodann gesagt, einer meiner Eierstück müsste entfernt werden. Dies sollte per Bauchschnitt geschehen. Als ich sodann nach der OP erwachte, sagte man mir, der Eierstock wäre völlig gesund und noch immer dort, wo er hingehört. Dann kam jedoch etwas, womit ich nicht gerechnet hätte. Man sagte mir, im Douglas-Raum hätte sich - in etwa Tennisballgröße - ein irgendwas gebildet mit senfartiger Flüssigkeit. Dieses "Ding" wurde sodann entfernt, jedoch nicht zur Gänze, da man die entsprechenden Geräte nicht hatte. Man war wohl nach der Öffnung des Bauches so überrascht, dass während der OP der Chirurg dazugeholt wurde, jedoch konnte auch er sich nichts erklären. Bis heute weiß ich nicht, was man mir dort entfernt hat. Jetzt muss ich jedes Jahr zur Nachuntersuchung um festzustellen, ob die Reste, die noch da sind, sich verändern. Hab jetzt jedes Jahr wieder Angst vor dieser Untersuchung. Ist es auch schon mal jemandem so ergangen?

Antworten
E6nia


Hallo Carry,

ich hatte vor kurzem eine Bauchspiegelung wegen Entfernung einer Zyste. Bei der BS wurde Endometriose diagnostiziert. u.a. befanden sich Verwachsungen von Gebärmutterschleimhaut im Douglasraum, welche entfernt wurden.

Dein Gyn muss doch vom KH einen OP-Bericht erhalten haben und auch einen histologischen Befund. Man muss Dir doch sagen können, was entfernt wurde. Hake noch einmal nach!

VG

Enia

hUa$nni?bujnnxy01


Kann mich Enia nurt anschließen. Frag da nochmal nach; lass Dir OOP Bericht und histologischen Befund zuschicken, das ist Dein recht als Patient und sie müssen es Dir aushändigen!!!

Endometriose ist zwar nicht Senfartig, aber siedelt sich wirklich ganz gerne im Douglasraum an, deswegen würde ich es nicht sofort ausschließen. Hat man Dir denn gar nichts gesagt? Gutartig? Bösartig?

Was war denn nu mit der Zyste ??? Irgendwie finde ich das alles sehr eigenartig ???

LG hannibunny

M0elYli3x8


Also ich hatte schonmal Flüssigkeit im Douglasraum.Das sah man aber auch auf dem Ultraschall.

Wurde das bei dir nicht im Ultraschall gesehen??

ich würde da mal genau nachhaken.Wann war den die OP ???

CLarry rFishxer


die Operation war im Sommer 2005. Ich weiß rein theorethisch nicht wirklich, was mir da entfernt wurde. Das ist ja das Problem. Die Ärzte sind zwar der Meinung, nichts bösartiges entfernt zu haben, sicher sind sie jedoch nicht. Eine Zyste am Eierstock wurde bei der OP auch entfernt . Das etwas im Douglas Raum gefunden wurde, war purer Zufall.

Die OP-Berichte wurden mittlerweile von 3 Ärzten gelesen. Alle hatten danach ein großes Fragezeichen auf der Stirn stehen ???

Kurz nach der OP hat man mir im KH schon erklärt, ich hätte etwas sehr seltenes, was für das KH aber ganz toll wäre ...

Das, was man mir entfernt hat, wurde zu mehreren Universitäten geschickt und keiner konnte mir 100 % sagen, was das war. :-(

CWarr)y Fish+er


Noch zu Melli38

Auf dem Ultraschall ist der Douglas Raum angeblich nicht zu erkennen, so dass man vorher nie etwas gesehen hat. Ich hab ja auch keine Beschwerden.

Musste bei Dir die Flüssigkeit entfernt werden?

Mbellix38


Nein die Flüssigkeit wurde nicht entfernt.Ich mußte 6 Wochen nach der Entdeckung der Flüssigkeit wieder zum Ultraschall und da war das fast weg.

Ich hatte aber bei meiner Blindarm OP vor 16 Jahren auch schon Flüssigkeit im Unterbauch.

War wahrscheinlich immer eine geplatzte Zyste.

Was sagt der Arzt jetzt bei der Untersuchung kann man da was erkennen im US nach der OP?Wie oft im Jahr mußt du zur Untersuchung 1x?

hmanniXbaunny0x1


Also, ganz ehrlich, versuche doch rauszufinden was das war, denn so kann dir keiner wirklich helfen. wie soll man wissen ob du jedes jahr angst haben musst zum doc zu gehen, wenn keiner weis was es ist ??? auch für dich selber ist es doch besser zu wissen was es ist, was steht den genau in dem op bericht ??? da muss doch ein name, fachbegriff oder sonst was drin stehen ???

CQarry uFiMshexr


Hab heute eine Überweisung für den Radiologen bekommen, dort steht:

Diagnose: retroperitonealem Xanthogranulom

Ich muss alle drei Monate zum Frauenarzt, jedes Frühjahr zum MRT, dort wird dann das Becken aufgenommen.

Mein Frauenarzt hat mir heute noch gesagt: "Ein wirklich interessanter Fund (tennisballgroß) , hab ich in meiner Karriere als Arzt noch nie gesehen"

... Anmerkung: Der Mann ist mindestens 55 !

Es ist nicht leicht nicht zu wissen, was genau man hat bzw. hatte. Ich hab immer wieder Angst zum Arzt zu gehen. Ich versuche das alles zu verdrängen und nicht allzu oft daran zu denken. Oft gelingt mir das aber nicht.

:°(

H5umm:el+flxug


Kann es sein, dass du so einiges nicht richtig verstanden hast? In dem Moment, wo sie es rausholen, kann keiner genau sagen, ob gut oder bösartig. Aber solche Sachen werden IMMER sofort zur Histologie geschickt, dort werden die Zellen untersucht und der Pathologe kann dann sagen, WAS ist es und ob es bösartig ist oder nicht.

Cnarry tFishxer


@ Hummelflug:

Wenn das mal so einfach wäre. Die Pathologen können nicht sagen was es ist, das ist Fakt. Es ist nicht schwer zu verstehen, wenn Dir 20 Ärzte sagen, keine Ahnung was das ist. Und dieses Ding hat nicht nur ein Pathologe gesehen, sondern mehrere. Zum anderen ist die ganze Sache jetzt fast 2 Jahre her und ich habe noch immer keine genaue Diagnose. Es sind alles nur Vermutungen. In den Berichten der Pathologen steht nichts anderes. Man vermutet etwas gutartiges, aber wissen tut es keiner. Der Arzt der mich im KH operiert hat, hat mir das auch bestätigt. Er sprach von selten bis fast unbekannt.

airia2ne7x9


Es tut mir sehr leid für Dich das Du in der Ungewissheit bist. Leider muss ich aber auch sagen, das Du wohl weniger hier eine Antwort auf der Sachebene zu Deinem Problem erhalten wirst. Wenn soviele Spezialisten keine Aussage machen konnten, dann ist es sehr unwahrscheinlich das via Internet einer eine Idee hat, ohne den genauen Befund zu lesen und zumal hier fast nur Laien unterwegs sind.

Was Dir das Forum allerdings bringen kann, ist, das Du über Deine Ängste sprichst und Dich das entlastet - einfach mal das jemand zuhört und Du Deinen Frust runterschreibst.

Liebe Grüße und alles Gute

Etwas bösartiges hätten sie mit mit hoher Wahrscheinlichkeit auch als solches diagnostiziert. Es sind reine Vorsichtsmaßnahmen zu Deiner Sicherheit, da die Ärzte nicht wissen was los ist. Das führt zu Aktionismus der den Patient verängstigen kann. Was können sie tun außer immer wieder untersuchen ob es sich verändert? Nichts. Aber nichts tun möchte kein Arzt.

Hab keine Angst und sieh es so, das Du unter der bestmöglichen Kontrolle bist. Wenn das so etwas außergewöhnliches ist, dann schauen sie ganz intensiv hin - mehrere Spezailisten und wenn dann wirklich was schlimmes ist, werden sie es auch schnell realisieren. Früh erkannt - die größte Gefahr gebannt.

HAum,melxflug


Tut mir leid, das verstehe ich jetzt nicht. Du hast du geschrieben, es sei ein retroperitoneales Xanthogranulom. Das ist eine doch eine Diagnose. *grübel*, erstellt durch eine postoperative Histologie.

Vielleicht ist das ungewöhnliche, dass es retroperitoneal lag, weil man es die ja normalerweise eher außen gibt. Aber ein Xanthogranulom ist eine Diagnose, daher verstehe ich deinen Beitrag nicht so richtig. Wenn es eine ungewöhnliche Diagnose ist, ist es hingegen nicht ungewöhnlich, dass es häufiger kontrolliert wird. Oder fragst du dich eher, woher das kommt und ob es wieder kommt?

Cqarfry: Fis6hexr


Was mich einfach wundert ist, dass die Ärzte immer wieder sagen, wir "vermuten" die Diagnose. Man muss dem Kind ja einen Namen geben und aufgrund dessen wurde diese Diagnose erstellt.

Ich suche ja nicht jemanden der mir jetzt hier sagt, so Mädel, Du hast das und das und wir machen jetzt das und das, sondern vielmehr hat es mich interessiert, ob jemandem so etwas - vielleicht nicht das gleiche- aber ähnlich passiert ist.

Ich denke auch das wenn es etwas schlimmes wäre, dass ich dann in ständiger Behandlung wäre. Ich habe nur selten Beschwerden.

Ich hab einfach nur Angst das sich diese Reste, die immer noch vorhanden sind, verändern. Mein Arzt hat mich schon vorgewarnt. Sollt e ich nochmal operiert werden aufgrund der Reste, wird das eine sehr komplizierte Operation. Ich bin erst 24 Jahre alt und hab ganz einfach Angst.

aqrianex79


Wieso das Bedürfnis immer allem einen Namen zu geben?

Ich habe eine Diagnose die kein Mensch kennt...nur der Spezialist in Deutschland der sie gestellt hat. Eigentlich bin ich dadurch nicht wirklich weiter, weil ja sowieso niemand was damit anfangen kann. So. Mein Kind hat einen Namen. Es hat sich dadurch für mich nichts geändert. Auch an der Therapie nicht. Aber ich bin durch eine Diagnosemühle der gelaufen die letzlich dazu führte, das ich durch halb Deutschland geschickt wurde...

Es gibt nunmal Dinge, die man nicht weiß.

Ich halte es für verantwortungsvoll das die Ärzte Dir sagen, das sie es nicht wissen, wenn es so ist. Sie sagen Dir ehrlich was sie wissen und was nicht. Das halte ich für Stärke auch die Schwäche zuzugeben - gerade für einen Arzt, der eigentlich imemr an sich den Anspruch stellt eine Diagnose zu stellen, die man nach einem Schema behandeln kann. Die fühlen sich selbst nicht sehr wohl in Ihrer Haut wenn es nicht so ist. Helfer die sich unsicher fühlen.

Viele Diagnosen in der Medizin sind auch schlicht Beschreibungen die auf Latein übersetzt wurden.

Meine Frage an Dich: Was gibt es Dir das es einen stichhaltigen Namen hat?

Wenn es so selten ist wird es Dich auch nicht wirklich weiter bringen. Meine erkrankung ist so selten, das man nicht wirklich dazu forscht - bringt ja nicht viel, da es nur äußerst wenige haben... . Eigentlich weiß ich durch den Namen nur, das die Ärzte es auch nicht wissen und meine behandelnden Fachärzte vor Ort fühlten sich nicht wirklich wohl in Ihrer haut mit einer Fachdiagnose konfrontiert zu werden, aus ihrem Fachgebiet, die sie noch nie gehört haben. Welcher Chefarzt, der doch wirklich einiges in seinem Leben an fachlichem geleistet hat gibt es schon gerne zu das noch nie gehört zu haben (wohl bemerkt einer der anerkanntesten seines Gebietes in Deutschland, sitzt an einer deutschen Uniklinik)

Was ich Dir von mir erzählt habe, hilft Dir natürlich nicht wirklich weiter. Es soll nur ein Gedankenanstoss sein, was Du Dir erhoffst. Was bringt Dir eine stichhaltige Diagnose? Kommen damit nicht neue Fragen? (die dann wahrscheinlich wieder niemand beantworten kann - nämlich nach Prognose usw.)?

Ich kam mir damals richtig verarscht vor als ich mit der Diagnose in der Hand dasass...Meine Ärzte und ich wußten dadurch nämlich keinen Deut mehr...und dafür habe ich Deutschlands Kliniken bereist...

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