» »

Pco nach Absetzen der Pille?

MSo5nxiM


Mir haben sie soweit geholfeb,das meine Blutung regelmäßig wurde,weil ich ohne Pille,unregelmäßige Blutungen hatte.Aber später,als mein Haarwuchs etwas schlimmer wurde,hab ich Sie nicht mehr neommen,und mich untersuchen lassen.Weil sie nicht gut genug gewirkt hatte.

Du hast regelmäßig geblutet, aber mit einem regelmäßigen natürlichen Zyklus hat das unter der Belara nichts zu tun.

Sie hat deinem Körper eine regelmäßige, künstliche Blutung aufgezwungen, die an deinem Grundzustand PCOS gar nichts geändert hat.

Einige gyn. Forschungsgruppen untersuchen gerade, ob die Pille ein PCOS nicht sogar verschlimmert-dies merkt man natürlich erst nach dem Absetzen.

caamaelWeon10x06


so, Mädelz, habe nun mit meinem Endo telefoniert... ich war begeistert von seinen Auskünften...

als erstes kam, dass die männlichen Hormone erhöht sind (ach nee, is ja langsam nix neues mehr). Dann sagte er mir, dass man da behandeln könnte, und zwar, weil ich ja die Pille nicht so gut vertrage (kein Plan, woher er das hatte, vielleicht sollte er vorher mal die Kundenstammanlage lesen) mit Metformin... aber am besten sollte ich damit noch ein halbes Jahr warten... und verhüten halt mit Kondom...

Der kam mir etwas planlos vor... jetzt sind wieder 1000 Fragen da und keiner nimmt sich die Zeit, mir diese Sachen ordentlich zu beantworten... ich könnte Kotzen!!!

Da habe ich den gefragt, ob ich denn nun, wenn die anderen Blutwerte unbedenklich gewesen sind (ACTH und so) ich denn nun PCOS habe oder nicht, darauf er: "hmm.... ja... also nen leichtes PCO."

Hallo ??? ? Ja, oder Nein ??? Halb tot oder wie?

Und mit dem Metformin haut der rein: "Ja, das können Sie dann nehmen oder auch nicht, wie Sie wollen..." ganz im Motto: Do it yourself ???

Außerdem dachte ich, sei Metformin nur dann einzusetzten, wenn ich einen akkuten Kinderwunsch habe, ich will jetzt aber noch keine Kinder....!!!

Nun gut, da der Arzt mich gerade anrief, als ich im Kaufland stand, wollte ich den nicht ansaugen... habe dem aber noch gesagt, dass ich seit einigen Tagen Unterleibsziehen habe und Brustschmerzen, die anders sind, als wenn ich meine Tage bekomme... da meinte er dann, ja, da bahne sich ja der Zyklus an... hört der mir eigentlich zu ???

Könnten das jetzt Zysten sein ??? ?

so, damit das ganze nicht noch blöder wurde, habe ich gesagt, der soll nen netten Brief schreiben und alle Ergebnisse meinem Gyn schicken! Mit dem kann ich wenigstens reden!!!! Leider braucht man bei dem nen VIP-Pass um bei dem einen Termin unter 4 Monaten zu erhalten....

So, jetzt habe ich immernoch keinen Plan, was PCOS ist, was es mit mir macht, und welche Auswirkungen es hat...

wenn ich höre: "erkrankt" und "tükkische Krankheit" bekomme ich ne Kriese, auch nach alle dem, was man darüber so lesen kann... aber die Ärzte vermitteln mir so ne Mischung aus: "Sie sind bald tot" und "ist aber alles nicht so schlimm"...

HILFE

Nimmt mich eigentlich keiner von den weißen Kitteln ernst ???

cEamaCeleoln100x6


Ok, noch mal zu dem Satzt von mir: "So, jetzt habe ich immernoch keinen Plan, was PCOS ist, was es mit mir macht, und welche Auswirkungen es hat..."

ich habt ja das geschrieben mit den Bläschen an den Eierstöcken und der "vermännlichung"....

noch habe ich keinen dunklen Bartwuchs... was ich wohl festgestellt habe, nachdem ich die Pille abgesetzt habe, ist der Haarwuchs im Intimbereich stabiler geworden, und wenn ich es mir nicht einbilde auch mehr... ansonsten glaube ich, wird meine sonstige Körperbehaarung länger. Da die Haare aber alle blonde sind, fällt es nicht so auf!

ausßerdem bin ich vor Monaten bald vor Schock umgefallen, als ich mich rasierte und sah, dass ich plöztlich riesengroße Schamlippen habe... das hat sich wieder was zurückgebildet, aber ich dachte, ich seh nicht recht... da bekam ich schon Angst...

weiß denn eine von euch, was genau Metformin ist ???

oder ob es da nicht so ein Kombipräperat gibt zwischen Pille und Medikament ??? Diese Belara vielleicht ???

LG

Cammy

bRuddglexia


PCO(S) ist wird dann diagnostziert, wenn mehrere Dinge zusammentreffen, bei dir sind dies die Zystchen an den Eierstöcken, die stark verlängerten Zyklen und die erhöhten männlichen Hormone.

Die Insulinresistenz kann dabei sein (wurde dies denn getestet?), muss aber nicht, genau wie die verstärkte Behaarung, Akne, Haarausfall.

Die Diagnose wird aber i.a. erst gestellt, wenn andere Ursachen ausgeschlossen sind.

Wenn ich dies jetzt richtig verstehe, war der ACTH-Test nicht auffällig, somit fällt die Nebennierenrinde als mögliche weitere Ursache aus.

Schilddrüsenwerte?

PCO(S) ist keine lebensbedrohliche Erkrankung, halb tot bist du also zumindest aus diesem Grund nicht. ;-)

Falls eine Insulinresistenz besteht, wird Metformin eingesetzt.

Dies kommt eigentlich aus der Behandlung der Zuckerkrankheit und greift in den Zuckerstoffwechsel ein.

Dies führt dann häufig auch zum Sinken der männliche Hormone.

Belara ist eine normale Kombinationspille, die als Gestagen ein gegen männliche Hormone wirkendes enthält.

So richtig weiter bist du ja nun trotz des Endokrinologens nicht, vielelich helfen dir ja die irgendwann beim gyn eintrudelnden Befunde.

Dass die Patientin nun eigenständig entscheiden soll, ob behandelt wird (Metformin oder nicht), ist ja mehr oder weniger ein echter Witz... :|N

Das Unterleibsziehen mag aber wirklich auf einen Eisprung hindeuten, auch die von dir festgestellten Veränderungen im Genitalbereich leigen möglicherweise am Absetzen der Pille und Anlaufen des körpereigenen Zyklus.

Magst du mal ansagen, wieviel du bei welcher Größe wiegst?

cZamaefleon10#0x6


ich glaube, der Insulinresistenztest war mit dabei und unauffällig. Aber da ich ohnehin das Gefühl hatte, der Endo war nicht so recht bei der Sache und erzählt da irgendwas, werde ich das Ganze bei Zeiten mit meinem Gyn durchkauen... Schilddrüse ist auch soweit unauffällig.

Die Schilddrüse hatte ich schon mal untersuchen lassen, da ich sehr zugenommen habe und eigentlich wieder ganz normal esse (mittlerweile, man muss nämlich dazusagen, dass ich ein wenig essgestört bin, in beide Richtungen!).

Der erste Endo bei dem ich war sagte mir, ich solle abnehmen... nun esse ich so weit es geht ohne Zwischenmahlzeiten, so wenig Zucker wie möglich, trinke viel Wasser, vor allem halt Sachen ohne Zucker, auf Süßstoff kann ich nicht immer verzichten, ich esse viel Obst und Gemüse, obwohl ich kein Obst essen sollte laut dem ersten Endo... zudem bin ich Vegetarier und esse kein Fleisch und Fisch...

momentan bin ich mit meiner "Diät" auf nem Nullpunkt angelangt, es geht nichts mehr runter... Hier mein Staatsgeheimnis: ich bin 162 cm klein und wiege momentan ganz schreckliche 73 kg :°( :°( :°( :°( :°( :°( :°(

da leide ich schon sehr drunter!!!

Ich habe wieder angefangen Sport zu machen, also Ausdauertraining und so auch noch ein paar Pfunde zu verlieren, aber es tut sich nix...

und Haarausfall habe ich auch ein wenig, hatte ich auch schon bei verschiedenen Ärzten angemerkt... aber naja...

Akne habe ich zum Glück nie gehabt!!! Sowieso hatte ich mit Pickeln nie ein Problem, bis jetzt... fühle mich manchmal wie in der Pubertät....

Das Ziehen im Unterleib ist schon manchmal echt fieß... als hätte sich was verhakt und reißt gleich ab ;-D

bKuddlxeia


..ist vielleicht wirklich sinnvoll, das Ganze noch einmal in Ruhe mit dem Gyn zu diskutieren..mit einem Endo im Kaufhaus über die Zyklusstörungen zu debattieren, wäre aber auch nicht so mein Ding (am besten noch ins Handy brüllend, wegen des schlechten Empfangs.... ;-D).

Wo du da noch an der Ernährung drehen solltst, sehe ich nicht, es sein denn, du hast insgesamt so wenige Kalorien, dass du in den Hungerstoffwechsel kommst.

Möglicherweise würdest du unter diesen Randbedingungen doch vom Metformin profitieren.

Gab es einen Zuckertest mit Insulinbestimmung? *nachbohr*

cWamHaele+on1x006


was bedeutet Hungerstoffwechsel ???

Und was bedeutet von Metformin profitieren ??? Hilft es mir abzuspecken ??? ? *freu*

:=o jou, *imkaufhausinshandybrüll* dann könnte ich es ja gleich ans Schwarze Brett hängen ;-D

ähm, Zuckertest, ja, genau weiß ich das net... die haben mir im Endokrinologikum ne Menge Blut abgenommen... war bestimmt dabei... ist nur manchmal ein bissl blöd, sich das zu merken um wieder nachzufragen, wenn man keinen Plan von den ganzen Sachen hat. Aber ich werde mir dann für meinen Gyn mal nen Frageboden erstellen: "So, Herr Doctor, bovor wir mit der Behandlung beginnen, nehmen sie bitte das Klemmbrett hier und nehmen Sie dort Platz. Bitte antworten Sie auf alle Fragen wahrheitsgemäß. In einer halben Stunde beginnen wir dann mit der Besprechung." ;-D

bNudd)lexia


..also den Zuckertest würdest du erinnern, wenn gemacht, man muss nämlich eine in meinen Augen wirklich widerlich süß schmeckende Zuckerlösung innerhalb einer vorgegebenen Zeit trinken.

Hast du dies nicht, kann die Insulinresistenz nicht untersucht worden sein, dies wäre dann noch anzuraten.

Das Metformin unterstützt beim Abnehmen, jedoch wohl in erster Linie bei bestehender Insulinresistenz.

Zur Zeit wird wohl untersucht, ob auch PCOSlerinnen ohne Insulinresistenz davon profitieren.

ist nur manchmal ein bissl blöd, sich das zu merken um wieder nachzufragen, wenn man keinen Plan von den ganzen Sachen hat.

Wäre mM nach aber Job des Arztes, dir dies zu erläutern.

Ist leider Wunschdenken, ich weiß.... :-/

beud>dlexia


[[http://de.wikipedia.org/wiki/Hunger]]

...erklärt hier etwas unten den Hungerstoffwechsel.

Ist kurzgefasst das Drosseln des gesamten Stoffwechsels bei zu geringer Nahrungszufuhr mit auch dementsprechend wesentlich besserer Verwertung, wenn dann wieder Nahrung zugeführt wird ( Ursache des Jojo-Effektes bei Crash-Diäten).

Nimmst du also grundsätzlich viel zu wenig Kalorien zu dir, kommt irgendwann trotzdem die Gewichtsabnahme ins Stocken.

Vielleicht würde dir da eine Ernährungsberatung helfen, die deinen Tagesbedarf errechnet.

ccamae(le2on\1E006


ach ja, ich errinnere mich an die Zuckerlöseung... in 5 min musste ich alles trinken...

das Problem ist halt, dass ich nicht so genau weiß, was die da gemacht habe, weil es niemand erklärt... im Labor von dem Endo gab man mir das Zeug zu trinken und spritzte mir da so ne Lösung... als ich nachfragte, was das denn sein, was man mir hier verabreichen würde kam nur: "ach, hat Ihnen das meine Kollegin Frau X noch nicht erklärt ??? Also, das kann ich jetzt auch nicht so gut erklären..."

b.uIddlVeixa


%-|

Nicht wirklich? :|N

Lass dir die Befunde am besten komplett aushändigen, schlimmstenfalls zahlst du da die Kopierkosten.

Dann hast du etwas in der Hand und kannst ggf. eine Zweitmeinung einholen, ohne die Untersuchungen alle noch einmal durchlaufen zu müssen.

cCamaelevon10x06


also, einen neuen Termin habe ich natürlich erst Ende August...

aber ich habe gestern meine Blutung bekommen!!! Ich glaube, ich habe ein halbes Jahr gesammelt :|N, datt hört garnicht mehr auf.... wie schnell man sich an sowas gewöhnen kann, seine Tage nicht zu haben ;-D

biujddl/eixa


..jo, ging mir in Schwangerschaft und Stillzeit auch beide Male so... ;-)

Jeean7 Dow


Hi MoniM und Buddleia,

ich hab über PCO bei Euch zum erstenmal gelesen. Ich hab im Frühjahr zwei Monate GnRH gespritzt bekommen (Myome). Danach war noch 3 Monate Pause und jetzt hatte ich zwei 28-Tage-Vorbildlich-Blutungen. 14 Tage nach der ersten Blutung hatte ich ein Zwacken in der linken Leiste (leicht darüber) - das kannte ich von früher - und dachte, dass ist der Eisprung. Leichte Übelkeit hatte ich auch - ich war zufällig drei Tage und der Frauenarzt sag im Ultraschall eine Zyste (sagte er geplatzt?) und den großen schwarze Fleck - das sei das Gelbkörper. Ich hatte noch ein paar Tage danach das Zwacken. Jetzt wußte ich ja, dass die Flüssigkeit im Bauchraum erstmal auflösen musste. 14 Tage später die zweite Blutung.

Hab übrigens auch eine SchilddrüsenFEHLfunktion (ohne Ersatz-Hormon Thyroxin wächst ein Kropf ... ist aber auch keine Über oder Unterfunktion). Ach... eine ungeklärte Galaktorhoe (bei normalem Prolaktin) hätte ich auch noch zu bieten. Ich habe Übergewicht, zu viel Testosteron bei gleichzeitig hohem Östrogen. Zyklus war früher zwischen 32-42 Tage - meist um die 34 Tage. Und früher hab ich die Diane bekommen - wegen der Akne und der vielen Haare.

Da ich also dieses Zwacken in der Zyklusmitte über mehrere Tage von früher kenne (also hatte ich auch schön früher fast regelmäßig Zysten) dachte ich - ich stell Euch mal ein paar Fragen:

??? Kann man PCO auch über das morgentliche Temperaturmessen erkennen?

??? Kann das PCO auch einseitig sein?

??? Wechseln Eierstöcke sich immer links rechts ab?

??? Welche Tests könnte auch der Hausarzt (statt Endokrinologe) durchführen?

LG und schon vorab Danke für Eure Antwort

Jlean Dxow


noch ne Frage.

??? Hilft eigentlich Mönchspfeffer in der zweiten Zyklushälfte eingenommen, wenn man einen verlängerten Zyklus wegen eines "verunglückten Eisprungs" hatte?

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Gynäkologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Kinderwunsch · Schwangerschaft · Sternenkinder · Verhütung · Wechseljahre · Infektionen · HIV und Aids · HP-Viren und Feigwarzen · Blasenentzündung · Sexualität


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH