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Lsh (LAsH)

cZr:azygpirlwxw hat die Diskussion gestartet


Hallihallo!!!

Habe ein paar Fragen ,zum Thema LSH bei Myomentfernung.

Meine Mutter soll sich im Herst einer LSH Operation unterziehen und wie man sich vorstellen kann , hat sie einige Bedenken .

1 )Wie lange muss man im Krankenhaus bleiben Arzt meint 6 Tage im Internet steht 2 -3 Tage ?

2)wie geht es einem nach dieser Operation ?Blähungen durch das Gas ?Hat man starke Schmerzen nach der Op?

3) Wie lange muss man danach das Bett hüten ?

4) Wie lange dauert die Op?

5) Wird man danach krank geschrieben .Wie lange ?

Vielleicht könnt ihr mir ja ein paar Sachen schreiben , damit ich meiner Mutter ein wenig die Angst nehmen kann :-)

Vielen Dank schon mal

Theresa

Antworten
c}razyg@irlxww


Keine Antworten ?

Schade :-(

maalCnxi


Ich weiß ist heute auf den Tag 1 Jahr her, eigentlich suchte ich auch Beiträge mit Erfahrung zur LASH. Aber bis heute (vor 7 Tagen war genau jetzt meine OP) möchte ich meine Erfahrungen mitteilen.

Ich habe mich am 15.8. operieren lassen, weil ich starke mtl. Schmerzen, eine nach hinten gekippte Gebärmutter die mir auf den Darm drückte und ein Myom hatte. Andere Alternativen, gab es für mich nicht mehr.

Da ich vorher gerade 2 Wochen mit starken Schmerzen zu kämpfen hatte, muß man beachten, daß ich die Schmerzen nach OP eher als "angenehm" empfand.

Ich wurde ca 8.30 in den OP gefahren, bekam dort erst die Kanüle gelegt und entschlummerte umgehend. Ich kam irgendwann auf der Wachstation zu mir und hatte mittlere Unterleibsschmerzen, die aber umgehend durch Schmerzmittel verschwanden, 13.40 kam ich wieder aufs Zimmer.

Mein erster Wunsch waren meine eigenen Klamotten, den ich mir mit Hilfe einer Freundin umsetzen konnte, auf Hose sollte verzichtet werden oder eine absolute Hüfthose ;-).

Aus einem Schnitt hing der "Blutbeutel", welcher aber nicht mit Vakuum verlegt ist!

so gegen 16 uhr bin ich mit 2 Schwestern aufgestanden und zur Toilette.

Die Schmerzen waren auszuhalten bzw. minimal, ich bekam alle ca.4-5 Stunden 30 Tropfen Novalgin.

Nachts bin ich dann schon alleine auf Toilette.

Der Samstag war schon viel besser, die Kanüle und der Beutel wurden entfernt (tat wirklich nicht weh, da kein Vakuum) und ich fragte schon nach Entlassung. Keine Chance...Die Schmerzen die ich jetzt hatte konnte ich auf das CO2 zurückführen, was bei der OP eingefüllt wurde und irgendwie ja wieder raus muß...große Konzerte. Aber hier der Tip-nicht aufhalten! Versuchen so viel wie möglich zu laufen...

Sonntag, ich habe seit der Narkose noch nicht geschlafen, fühle mich ausgelaugt und etwas schwach, mein Rücken bringt mich fast um, die Schmerzmittel verlange ich nur noch wegen diesem. Mein Wunsch nach Entlassung scheitert mit einer Moralpredigt. Auch wenn ich mich ungewöhnlich schnell erholt habe, hätte ich doch eine schwere nicht zu unterschätzende OP hinter mir. Somit mache ich den ganzen Tag und die halbe Nacht immer wieder Spaziergänge auf dem Flur.

Montag..ich will nach Hause, ich will endlich schlafen, sitzen fällt mir immer noch schwer, ich habe ja jetzt auch etwas Platz im Bauch und alles muß sich neu finden...

Die Ärztin bei der Visite möchte noch eine Untersuchung machen und dann darf ich endlich nach Hause, 3 Tage nach OP. Die Untersuchung ist unangenehm und zwickt ein bißchen, aber sonst alles okay.

Ich verspüre immer wieder ein Kratzen beim atmen, welches mich zum Husten animiert, aber das kommt vom Tubus...cool ich habe von allem wirklich nur die Infusion mitbekommen.

Ich habe goldene Fäden im Bauch, die lösen sich von alleine auf, super kein Fäden ziehen.

Den Weg nach Hause habe ich mir einfacher vorgestellt, aber in jeder Kurve und bei jedem anfahren, wurde mir wieder bewußt, daß da noch Platz im Bauch ist und ich hatte das Gefühl, alles spielt Autoscooter. Unangenehm, aber nicht schmerzhaft.

An die Treppe ins Schlafzimmer hatte ich vorher keinen Gedanken verschwendet...aber wo ein Wille ist und das eigene Bett ruft...kaum im Bett schlief ich sofort ein, zu Hause!!!

Aber alles in allem war anstrengend und ich fühlte mich zum ersten mal schlecht.

Dienstag, ich fühle mich besser. Aber mein Körper hat immer noch verschiedene Funktionen ausgeschaltet, was für die Heilung auch besser ist. Ich kann nicht pressen beim großen Geschäft, es tut nicht weh, aber ich finde die Funktion nicht. Der Beckenboden funktioniert soweit, aber ich kann das Wasserlassen währenddessen nicht stoppen. HIer mein Tip ob Groß oder klein, zur Not ein Buch und warten, alles kommt schon.... Mag sich für manche komisch anhören, aber ich schreibe dies hier trotzdem, denn ich konnte keinen Fragen, ob das normal ist. Soll sich aber nach spätestens 10 Tagen alles normalisiert haben.

HAbe heute auch erstmal richtig geduscht. Man hat mir erst gestern gesagt, daß ich das darf.

Mittwoch heute ist ein gemischter Tag, mal fühle ich mich schwach, mal gut, aber ich habe ja auch jede Menge Schlaf nach zu holen. Und wäre ja eigentlich erst heute entlassen worden.

Donnerstag, mein Kehlkopf kratzt immer noch. Ich habe leichte Schmerzen in der Bauchdecke, ich glaube Muskelkater, habe 6 STunden am Stück geschlafen, auf der rechten Seite, es geht weiter bergauf. Auf der linken Seite kann ich noch nicht schlafen, da war auch der Beutel drin, ob es daran liegt weiß ich nicht. ICh habe es geschafft mich eine Stunde hinzusetzen und ein paar emails beantworten können.

Freitag, schon wieder besser geschlafen. Meine Wunden jucken. Ich habe leichtes ziehen in der Leistengegend, aber ich lag ja auch heute vor eine Woche gerade im OP. Ich hoffe mir geht es weiterhin Tag für Tag besser, obwohl man in den ersten Tage deutliche Fortschritte sieht, habe ich das Gefühl es geht nicht mehr so schnell voran, aber auch das ist normal. Es war ja keine kleine OP, auch wenn es eine LASH war, es war trotzdem ein Eingriff, bei der ein Organ entfernt wurde.

Soviel bis heute, ich habe super viel Infos vor der OP gesucht und nur Klinische artikel gefunden, daher möchte ich gerne denjenigen, die eine Frage haben zur Seite stehen...es gibt außerdem keine peinlichen Fragen.

Traut Euch und fragt.

W+olkxe52


hallo Malni,

alles in allem geht es Dir nach Deiner minimal invasiven OP hoffentlich schon wieder etwas besser? Meine neue Gyn. hat mir heute für mich völlig überraschend mitgeteilt, dass ich "mehrere 6-7 cm) große Myome hätte (bisher war mir nur bekannt, dass ich seit Jahren 2 haben, die nicht größer als 6 cm sind) Auch wäre meine Gebärmutter nicht übermäßig groß.

Heute erzählte die neue Ärztin mir, dass ich eine kindskopfgroße GM hätte, die inzwischen so groß wäre, dass man sie nicht mehr mittels vaginal-op entfernen könnte. Ich habe starke Regelblutungen,bin 55 Jahre und mache mir langsam Gedanken, wann das mal endlich von selbst aufhört. So wie die Ärztin mir heute sagte, könnte es noch sehr lange dauern- und irgendwann wäre ich ein Fall für die Notaufnahme. Sie riet dringend zur OP mittels Bauchschnitt, von einer minimal invasiven OP schien sie nichts zu wissen.

Darf ich fragen, in welchem Bundesland Du wohnst und warum man diese OP bei Dir vornahm und keine Bauch -OP?

LG Wolke52

JPean Dxow


Sagt mal: LSH bedeutet doch "Laparoskopische supracervicale Hysterektomie". Darüber gibt es im Forum viele Berichte.

@Wolke52 ... was hat dein Arzt für ein Problem? Ich hab schon öfters gehört, dass man auch ein Kindskopfgrosses Myom per Laparoskopie entfernen kann. Ist das die einzige Meinung, die du eingeholt hast? Du kannst auch direkt zu einem Operateur gehen und dich untersuchen lassen. Du brauchst dafür einen OPerations/Untersuchungsschein (den stellt der FA aus).

Wo du eine passende Klinik findest?

Diese KLiniken sollte alle schonmal was von schonender OP-Methoden gehört haben:

[[http://age.saxxon.de/modules/tinycontent/index.php?id=10]] ... oder du suchst auf [[www.kliniken.de]]

Bin ein echter Feind von Bauchschnitten! Vielleicht findest du auch jemand, der nicht gleich die ganze GM rausnimmt.

Hast du bei den massiven Blutungen mal dein Eisenwert im Blut vom Hausarzt testen lassen?

WTolmke52


ja, hab einen niedrigen Ferritinwert, ca. 25-30, soll wohl kein Problem sein lt. Ärztin, da der hb Wert gut wäre, aber Eisenspeicher sehr niedrig, kein Wunder bei den massigen Blutungen. Kann 2 Tage kaum aus dem Haus ohne WC in der Nähe.

ich will mich im September in Münster bei der dortigen Frauenklinik mal vorstellen. Die machen auch sehr viele OP's nur mit minimalinvasiver Technik. Aber durch die vielen Myome wäre das bei mir auch schlecht möglich, so die hiesige Gynäkologin. Meine letzte Untersuchung war im Dezember 2007 bei einer anderen Ärztin in einem anderen Bundesland, die hat nichts von großer GM gesagt und auch nur 2 Myome gesehen.

Schon alles sehr erstaunlich. Habe aber Angst, wenn ich einem Krankenhaus mich vorstelle, wo überwiegend die GM rausgenommen wird, dass die nicht gerade gebärmuttererhaltend sprechen werden, so nach dem Motto: Das Ding brauchen Sie dochsowieso nicht mehr in ihrem Alter!:°(

gruss Wolke

Llisa5x721


Hallo Wolke,

eigentlich muß man bei Myomen heutzutage die Gebärmutter nicht mehr entfernen. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit einer Embolisation gemacht. Hat man die Möglichkeit für Dich schon mal abgeklärt? Manchmal "vergessen" die Frauenärzte das etwas. Vielleicht liegt es daran, dass die Radiologen dies durchführen und abrechnen.

Jean Dow hat sicher Recht, wenn sie kein Freund eines Bauchschnittes ist. Man darf ja nicht vergessen, dass der kleine Bikinischnitt nur äußerlich ist. Innen müssen die Ärzte durch alle Bauchdecken ( ich glaube es sind 10 Schichten), der Schnitt geht vertikal bis zum Bauchnabel. Es gibt zwar viele Frauen, die das gut vertragen, weil die Operationen heute schon sehr gut sind, aber einige Frauen haben eben auch Probleme mit den Narben.

Auch bei einer LASH erzeugt der Arzt eine Menge Narben im Körper, die Gebärmutter muß an vielen Stellen abgelöst werden, das kann später immer mal Probleme bereiten. Dafür, dass Du schon 55 bist, scheint mir das ziemlich aufwendig. Natürlich kannst Du Deine Gebärmutter noch gebrauchen, sie hat ja viele Funktionen !

Gegen eine Embolisation spricht manchmal, dass Myome dann wieder nachwachsen könnten, aber die Wahrscheinlichkeit, dass Myome nach einer Embolisation bei Dir wieder nennenswert nachwachsen würden, ist ja wohl nicht mehr so hoch und die Blutungen bekommt man damit eigentlich sehr gut in den Griff.

Liebe Grüße

mYalnxi


also ich war im ak wandsbek in Hamburg, mein Frauenarzt sagte zuerst auch, das Myom wäre so groß wie die Gebärmutter und die müsse sofort per Bauchschnitt raus. Aber bei der Sprechstunde im AK Wandsbek, welches ich mir selbst gesucht habe, kam heraus, es ist nicht so groß, aber die Gebärmutter ist nach hinten gekippt und drückt auf Darm und Steiß. Ich war in den letzten Monaten nicht mehr Schmerzfrei und zu Bestzeiten alle 1,5 STunden entweder 40 Tropfen Novalgin oder 800 IBU...desweiteren konnte ich vor und während meiner Tage nicht mehr auf Toilette und die Gefahr einer Darmverschlußes oder verbluten war zu groß.

Meine Gebärmutter war auch sehr groß, also ruhig in eine Klinik mit LASH-Erfahrung gehen und sich da informieren. Viele fangen auch mit LASh an und wenn es nicht geht, dann doch Bauchschnitt, aber es ist eine Möglichkeit! Beim Bauchschnitt braucht man halt länger um wieder fit zu werden und ein großer TEil Muskel wird dabei durchtrennt. Aber manche sind auch eher ein Fan von Bauschnitten, dies muß jeder selbst wissen und entscheiden.

Mittlerweile bin ich wieder fit, jedoch will der eine Schnitt einfach nicht zugehen. Ab und zu zieht die Bauchdecke oder fühlt sich entzündet an, ist aber am nächsten Tag wieder weg. Am Freitag sind es ja auch erst 4 Wochen.

Bin mal gespannt, denn jetzt wären meine Tage an der Reihe..mal sehen...

Aber egal wie man operiert wird: Schonen, schonen, schonen, dann verheilt in der Regel alles optimal ohne Komplikationen.

Toi Toi Toi

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