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Überweisung Dysplasiesprechstunde

fnrech+grinxs hat die Diskussion gestartet


*:) Hallo zusammen,

ich habe gerade von meiner FÄ eine Überweisung für das KH

bekommen, ich soll mir einen Termin für die Dysplasiesprechstunde

geben lassen.

Hat jemand Erfahrung wie das alles genau abläuft?

Ist eine Biopsie schmerzhaft, braucht man eine örtliche Betäubung

oder kann man es ohne aushalten?

Vielen Dank im Voraus für Euere Antworten :-D

Antworten
KUestxra


frechgrins

Welche Art der Biopsie soll denn gemacht werden? Feinnadel oder Vakuum-Stanze?

fYrechNgrxins


oh das weiß ich nicht, das entscheiden die nächste Woche Donnerstag,

worin besteht der Unterschied?

KVestrxa


frechgrins

Wie wärs, wenn Du die zwei Begriffe mal in eine Suchmaschine Deiner Wahl eingibst? ;-) *:)

o=hneartem


Hallo zusammen,

ich nutze diesen Faden mal, da die Überschrift stimmt. Auch ich habe gerade einen Anruf erhalten, dass ich wiederholt einen auffälligen PAP-Abstrich habe (es wurde beim vorletzten Mal bereits gestestet und es sind sowohl high- als auch low-risk-Viren vorhanden) und sie mich deswegen gerne zu einer Dysplasiesprechstunde schicken würde. Was dort passiert hat sie mir erklärt und das macht mir auch weniger Sorge.

Was mir aber Sorge macht: ich bin 27 Jahre alt und habe mal in meinem Freundinnenkreis rumgefragt, keine dort hatte dieses Problem schonmal. Mir ist zwar klar, dass diese Maßnahmen und Diagnosen nicht gleich Gebärmutterhalskrebs bedeuten, dennoch bin ich mittlerweile ziemlich verunsichert.

Daher meine Frage: Gibt es hier weitere junge Frauen in meinem Alter, die soetwas schon hinter sich haben? Oder habe ich recht mit dem Eindruck, dass ich "für sowas" ziemlich jung bin?

Ich würde mich über Antworten sehr freuen!

S^p4rinqgchqild


Liebe ohneatem, natürlich kommen Zellentartungen auch bei jungen Frauen vor, aber Du brauchst erstmal nicht beunruhigt zu sein. Deswegen gibt es ja die Vorsorge, damit Veränderungen an den Zellen frühzeitig entdeckt werden und möglichst kein oder wenn nur ein kleinerer Eingriff nötig ist. Das haben hier viele hinter sich, wie Du über die Suchfunktion schnell feststellen wirst. Oft hatten die Betroffenen große Angst (so wie ich), die sich aber hinterher als unbegründet herausgestellt hat. Auch wenn sich natürlich niemand gerne operieren lässt, ist das alles wirklich halb so schlimm. :)*

oThanqeatLexm


Hallo Springchild,

danke für deine schnelle Antwort!

Bei dir musste dann also operiert werden? Darf ich auch fragen, wie alt du da warst?

S{priFngc;hxild


27. ;-)

K|erqze8x2


Ich war 28...wilkommen im Club ;-) Nee, Spaß beiseite.

Es ist wie Springchild schon schrieb, wirklich nur halb so schlimm und je mehr du das Internet durchforstest, wirst du sehen, dass viele junge Frauen davon betroffen sind.

Ich bin auch operiert worden. Es wurde eine sogenannte "Konisation" gemacht. Der Eingriff hat gerade mal 15 Minuten gedauert und 2 h später war ich schon wieder auf dem Heimweg.

o}hLneaOtxem


Ah, dann scheine ich ja tatsächlich nicht die einzige zu sein. ;-)

Danke nochmal für eure Antworten. @Kerze, aber es ist schon richtig, dass man nach einer Konisation ein etwas erhöhtes Risiko für eine Frühgeburt bei einer Schwangerschaft hat, oder? Habe nämlich noch keine Kinder...

S*unflow&er_7x3


@ ohneatem:

Ich hatte das Problem von Mitte 20 bis Ende 20 auch. Hatte mehrfache Verödungen, Elektrokoagulationen,... Irgendwann wurde es schlagartig besser. Seither zwar recht schnell Blutungen beim Abstrich, aber keinerlei Gewebeveränderungen mehr. Bin jetzt 40 – und damals nur knapp einer Konisation entgangen.

S6unfclow7er_7x3


Je nach Befund würde ich vor einer Konisation immer erst mit dem Arzt besprechen, ob man nicht erst eine Elektrokoagulation versuchen kann. Ist schonender.

KuerQze82


@ ohneatem

Die Ärztin im KH hat sich damals eingehend mit mir unterhalten und mit mir auch über den Kinderwunsch gesprochen. Mir wurde nur ein sehr kleiner Konus vom Gebärmutterhals entnommen. Dem Kinderkriegen sollte also nichts im Wege stehen.

Dass das Fehlgeburtenrisiko erhöhrt ist würde ich jetzt nicht unterschreiben. Es kommt drauf an, ob der Gebärmutterhals in der Schwangerschaft noch stabil genug ist, das Kind zu tragen, aber das wird man dann erst sehen (habe noch keine Kinder). Mache mir da erstmal keine Sorgen. Ich habe Bekannte, bei denen das überhaupt gar kein Problem war.

SPprVingcRhild


habe noch keine Kinder

Aber ich! :-) Ich habe anderthalb Jahre nach dem Eingriff eine Tochter bekommen, hatte allerdings keine richtige Konisation, sondern eine Kürretage (falls das so hieß ":/ ). Also je nachdem wie groß der Eingriff ist stellt es erstmal kein Problem dar.

Zumal es bei drohender Frühgeburt noch Möglichkeiten auszuschöpfen gibt wie z. B. den Muttermund operativ zu verschließen. Aber darüber würde ich mir erstmal wirklich keine Gedanken machen. :)*

Sxunf}lowXer_73


Kürretage ist "nur" eine Ausschabung. ;-) Aber kann (ggf. in Kombi mit einer Elektro-Verödung des Gewebes) auch helfen. Ist zumindest einen Versuch wert.

Und bzgl. Schwangerschaft: Es gibt ja auch völlig gesunde und unbehandelte Frauen (keine Konisation), die trotzdem Probleme mit dem Gebärmutterhals/-mund bekommen in der Schwangerschaft. Kollegin musste beide Male ab dem 5. Monat deswegen (Öffnung, Verkürzung) bis kurz vor der Geburt liegen.

Ist halt wichtig, das ggf. im Auge zu behalten, damit man rechtzeitig handeln kann. Laut meiner Gyn. gäbe es da gute Möglichkeiten.

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