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Nach Absetzen der 3-Monatsspritze: Wann wieder Periode?

MloniM


Die Diagnose "PCOS" ist recht schwierig. Ganz wichtig ist hier va, dass die Hormone am richtigen Zyklustag ermittelt werden und gerade bei überlangen oder anovulatorischen Zyklen kann das sehr schwierig sein. Deswegen wäre hier Zyklusbeobachtung wieder wichtig.

In den allermeisten Fällen ist das Testosteron bei PCOS erhöht.

Allerdings gibt es eine weitere Krankheit, das androgenitale Syndrom, eine Erkrankung der Nebenniere. Auch hier hat man zuviel Testosteron und diese Zyklusbeschwerden, aber häufig keine Zystenbildung.

C1hrissii2


Danke für die Aufklärung. Ich warte jetzt erstmal ab, was beim Bluttest rauskommt und wie mein Körper auf das Utrogest reagiert. Und wie gesagt, in drei Monaten schickt sie mich dann eh in die KiWu, weil sie das dann lieber den Spezialisten überlassen will... auch schon wegen dem Hashimoto.

M.onMiM


Ich würde darauf achten, dass du von einem Endokrinologen untersucht wirst. Er ist der Facharzt für hormonelle Erkrankungen . Einige KiWu Praxen arbeiten mit Endokrinologen zusammen.

Ich drücke dir fest die Daumen!@:)

Cohrpissix2


Bei uns ist an die Uni-Klinik eine KiWu Klinik angeschlossen und die arbeiten direkt mit den Endokrinologen zusammen. Also wenn, dann würde ich direkt da hin gehen. Vor allem habe ich dann vom Kinderwunsch bis zur Entbinung alles in einer Hand @:)

M3onixM


Das klingt sehr gut!:)* :)^

d+a@xxxy


Mondini:

Hast du deine Knochenmineraldichte messen lassen? Und vor allem wo.. weil die 3MS ja nicht überall die Dichte verringert, sondern laut Packungsbeilage an bestimmten Körperarealen vor allem.. blöd nur, ist ja wissenschaftlich bekannt etc, dass man gegen diese Verringerung nichts machen kann.

Nein, habe ich nicht, wäre aber natürlich interessant. Sollte mein Wert dann jedoch wirklich stark streuen, kann ich selbst auch nicht viel (mehr) tun, da ich wie gesagt auf ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen achte (auch wegen einer geerbten Hauterkrankung, Psoriasis, wo auch Vit. D sehr wichtig ist). Ich würde jetzt sogar davon ausgehen, dass mein Calciumspiegel eher leicht erhöht ist.

Weißt du zufällig, ob ich die Überweisung für ein CT zur Knochenmineraldichtemessung nur vom Gyn. oder auch beim Hausarzt bekomme?

Knochenbrüche hatte ich bisher "nur" im Schädelbereich (Schiunfall), das zählt wohl nicht zu den von dir angeführten bestimmten Körperarealen…

Chrissy:

Meine Frage hat sich soweit erledigt, darfst den Thread gerne haben, g*. Ich würde dir sogar meinen Eisprung schenken, habe mom. keine Verwendung dafür. ;-) Gut Ding braucht Weile... :)*

M.onCdinxi


@daxxy

Ne,der Schädel zählt nicht dazu..allerdings war es wohl nur an den bestimmten Körperarealen so auffällig.

Kommt wohl drauf an,ob dein Hausarzt das Gerät hat zum Messen der Dichte..Nunja,ich glaube nicht,dass die Calciumzufuhr alleine da was reparieren kann,weil wie gesagt,das würde dann ja auch gegen Osteophorose helfen. Wobei..da steht was zu in der Packungsbeilage (aber wie gesagt,wenn das alleine helfen würde..könnte man Osteophoroso ja heilen).

In der Packungsbeilage steht folgendes (Quelle-Kompendium der Schweiz: [[http://www.kompendium.ch]])

Verringerung der Knochenmineraldichte

Medroxyprogesteronacetat (MPA)-Injektionen verringern den Östrogenspiegel im Serum und werden mit einem signifikanten Knochenmineraldichte (BMD)-Verlust in Zusammenhang gebracht, da sich der Knochenstoffwechsel auf einen niedrigeren Östrogenspiegel einstellt:

In einer kontrollierten klinischen Studie an erwachsenen Frauen, die bis zu fünf Jahre mit MPA-Injektionen (150 mg i.m. alle 12 Wochen) zur Kontrazeption behandelt wurden, wurde eine mittlere Verringerung der BMD der Wirbelsäule und Hüfte um 5–6% festgestellt. In der Kontrollgruppe trat keine signifikante BMD-Veränderung auf. Während der ersten zwei Jahre der Behandlung war die BMD-Verringerung stärker ausgeprägt als in den nachfolgenden Jahren. Nach 1, 2, 3, 4 und 5 Jahren wurde eine mittlere BMD-Veränderung der Lendenwirbelsäule um jeweils –2,86%, –4,11%, –4,89%, –4,93% und –5,38% festgestellt. Die mittlere Veränderung der Knochenmineraldichte in der gesamten Hüfte und dem Oberschenkelhals war ähnlich. Nach dem Absetzen der MPA-Injektionen wurde während einer zweijährigen Nachsorgephase nach der Behandlung eine teilweise Erholung der Knochenmineraldichte bis auf den Ausgangswert gemessen. Eine längere Behandlungsdauer wurde mit einer langsameren Rekonvaleszenz in Zusammenhang gebracht.

Die vorläufigen Ergebnisse einer laufenden, offenen klinischen Studie mit MPA-Injektionen (150 mg i.m. alle zwölf Wochen für bis zu fünf Jahre) zur Kontrazeption bei weiblichen Jugendlichen (1–18 Jahre) zeigten ebenfalls einen signifikanten Rückgang der BMD im Vergleich zum Ausgangswert. Die mittlere Verringerung der BMD der Lendenwirbelsäule betrug nach fünf Jahren 4,2%. Die mittlere BMD-Verringerung der gesamten Hüfte und des Oberschenkelhalses lag bei jeweils 6,9% und 6,1%. Im Gegensatz dazu ist bei den meisten Jugendlichen in dieser Wachstumsperiode nach der Menarche eine erhebliche Erhöhung der Knochendichte festzustellen.

Vorläufige Ergebnisse zu einer kleinen Gruppe von Jugendlichen zeigten eine teilweise Erholung der BMD während des zweijährigen Nachsorgezeitraums.

Der BMD-Verlust ist bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen besonders bedenklich, da dies die entscheidende Phase für das Knochenwachstum ist. Der Knochenverlust erhöht sich mit der Dauer der Behandlung. Es ist nicht bekannt, ob MPA-Injektionen bei jungen Frauen die maximale Knochenmasse verringern und das Risiko für osteoporotische Frakturen später im Leben erhöhen können. Der BMD-Verlust scheint sowohl bei erwachsenen Frauen als auch bei weiblichen Jugendlichen nach dem Absetzen der MPA-Injektionen und einer Erhöhung der ovariellen Östrogenproduktion zumindest teilweise reversibel zu sein. Es wird zurzeit eine Studie zur Bewertung der Reversibilität des BMD-Verlusts bei Jugendlichen durchgeführt.

Depo-Provera 150 soll langfristig (d.h. länger als zwei Jahre) nur zur Empfängnisverhütung eingesetzt werden, wenn die Verwendung anderer Kontrazeptiva nicht möglich ist. Bei einer Langzeitbehandlung mit MPA-Injektionen sollte die Knochenmineraldichte gemessen werden. Die Auswertung der BMD-Messung bei Jugendlichen sollte das Alter und die Skelettreife miteinbeziehen.

Bei Frauen mit Risikofaktoren für Osteoporose (z.B. Knochenstoffwechselerkrankungen, chronischer Alkohol- bzw. Nikotinmissbrauch, Anorexia nervosa, ausgeprägtes Osteoporoserisiko in der Familiengeschichte oder Langzeitbehandlung mit anderen Arzneimitteln, die die Knochendichte verringern können, z.B. Antikonvulsiva oder Kortikosteroide) können MPA-Injektionen zu einem zusätzlichen Risiko führen und es sollte die Anwendung anderer Kontrazeptiva in Betracht gezogen werden.

Es wird empfohlen, bei allen Frauen auf eine ausreichende Kalzium- und Vitamin-D-Versorgung zu achten.

dZax*xy


@ Mondini

Aus deinem Zitat:

Der BMD-Verlust scheint sowohl bei erwachsenen Frauen als auch bei weiblichen Jugendlichen nach dem Absetzen der MPA-Injektionen und einer Erhöhung der ovariellen Östrogenproduktion zumindest teilweise reversibel zu sein.

Und mein Ovarium scheint wieder produktiv zu sein. :-D

Es wird empfohlen, bei allen Frauen auf eine ausreichende Kalzium- und Vitamin-D-Versorgung zu achten.

Und Calcium kann v.a. durch Bewegung aufgenommen werden (mein Zusatz).

BMD ist übrigens mein Buchhaltungsprogramm, g*.

Ich werde jedenfalls mal meinen Hausarzt auf die Messung ansprechen.

*:)

M|ond;inxi


@daxxy

Aber eben nur teilweise reversibel..nehmen wir an,du hast ne Verringerung von 10%,dann kriegst vll 5% zurück-bist damit trotzdem noch ne super Kandidatin für Osteophorose später.

Hatte dein Gyn dich darüber überhaupt aufgeklärt ?? Wenn nicht...ich glaub,ich würd dem sowas von die Meinung geigen,das is verantwortungslos.

Ich wünsch dir jedenfalls,dass da alles ok ist

dhaxxxy


Er hat mich damals aufgeklärt und mir sogar eine Broschüre mitgegeben bzgl. Osteoporoserisiko und auch dementsprechender Ernährung. :)^ By the way hat er mir die Spritze nicht aufgedrängt, ich habe danach gefragt.

Natürlich möchte ich die Gefahr der Knochendichteabnahme hier auch nicht wegdiskutieren.

Sonst schließe ich mich deinen Wünschen mal an, g*. *:)

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