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Polyp in Gebärmutter

m>issLmarxple9 hat die Diskussion gestartet


hallo ihr lieben *:) hole den faden mal nach oben, weil er schon längere zeit nicht mehr aktuell war... also: komme gerade von meinem FA , dieser hatte heute einen polypen in der gebärmutter im angebot für mich stehen. ( sorry für meinen sarkasmus, aber ich hatte vor ca. 2 jahren eine myom op hinter mir---bauchschnitt, wundheilungsstörungen fieber usw...) deswegen bin ich jetzt nicht gerade begeistert, schon wieder was zu haben. :°( beschwerden hatte ich bei meiner letzten regel. diese kam nämlich nicht wie sonst, sondern über eine woche später. die dauer blieb aber gleich. ( 7tage) seitdem hatte ich immer wieder mal ein ziepen und stechen. konnte natürlich nicht lokalisieren wo genau. ( also eierstöcke oder gebärmutter) beim ultraschall stellte sich dann eben dieser polyp raus. eirestöcke sind ok. jetzt habe ich natürlich gleich ( bin ein kleines panikchen) im net nachgelesen... und total verwirrt. mein FA meinte, ich solle meine nächste blutung abwarten, dann ca. 10 tage danach nochmals zu ihm kommen, einen ultraschall machen lassen um zu sehen, ob der polyp kleiner geworden ist, oder auch nicht. er meinte ausserdem noch, das er nicht gleich operieren wolle, sondern erstmal abwarten. wenn eine op, dann würde er eine abrasio vornehmen, um dem polypen den garaus zu machen. oh menno, ich bin total gefrustet und noch traumatisiert von meiner letzten myom op vor 2 jahren... das war die hölle für mich, da ich fast 2 monate nicht einsatzfähig war. hat jemand von euch so ähnliche erfahrungen gemacht? können sich polypen denn eigentlich zurückbilden? was ist denn der unterschied zwischen einem polyp und einem myom? ich hoffe, ihr könnt mich etwas beruhigen. lg miss......... *:)

Antworten
sQchwarzdr2ossexl


Hallo

Ich hatte vor einigen Jahren immer wieder Blutungen!! Habe fast immer geblutet!! bis dann ein FA eine Ausschabung gemacht hat!!

Ich hatte die ganze Gebärmutter voll von polypen !! Nach der Ausscharbung ging es mir wieder super und alles war gut!!

Ich glaube ein myom, kann bösartig sein und polypen nicht!!

sHchwwarzdroxssel


Info aus den Nets:

Zusammenfassung:

Polypen sind gutartige Wucherungen in der Gebärmutter oder im Gebärmutterhals. Sie können bei Frauen jeden Alters auftreten, besonders häufig sind sie aber in den Wechseljahren. Sie verursachen oft unregelmäßige, zusätzlich zur Menstruation auftretende Blutungen, manchmal auch wehenähnliche Schmerzen. Häufig führen sie aber auch zu keinerlei Beschwerden und werden nur zufällig als Nebenbefund bei einer gynäkologischen Untersuchung entdeckt.

Polypen lassen sich durch chirurgische Maßnahmen entfernen.

Mögliche Folgeerkrankungen von Polypen können Myome und Gebärmutterhalskrebs sein.

Ursachen

Polypen entstehen, wenn in Teilen der Schleimhaut Zellen beginnen, sich überdurchschnittlich oft zu teilen.

Zervixpolypen

bilden sich aus so einer vermehrten Zellteilungsaktivität der Schleimhaut des Gebärmutterhalses (Zervix). Sie können linsen- bis kirschgroß am Muttermund sichtbar sein, oder aber, wenn sie nur noch über einen Stiel mit der Schleimhaut verbunden sind, auch aus dem Muttermund heraushängen. Am äußeren Muttermund vorkommende, breit aufsitzende oder auch gestielte Polypen werden als Portiopolypen bezeichnet.

Korpuspolypen

(Endometriumpolypen) entwickeln sich in Folge übermäßiger Zellteilungsaktivität der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium). Die Wucherungen werden unter Östrogeneinfluss stimuliert. Oft entstehen sie in der Nähe der Eileiterabgänge, manchmal auch in der Nähe des inneren Muttermundes, oberhalb des Gebärmutterhalses. Anfangs sitzen sie der Gebärmutterschleimhaut breit auf, später werden sie oft gestielt und rundlich oder dreieckig, abhängig von der Form der Gebärmutterhöhle. Besonders große, mit Zysten gefüllte Polypen treten häufig nach der Menopause auf.

Ursache für die Bildung von Polypen können unter anderem Unregelmäßigkeiten in der Hormonsynthese sein. Manche Polypen reagieren ähnlich auf Östrogene und Gestagene, oder auch nur auf Östrogene, wie die Gebärmutterschleimhaut, die sich unter Östrogeneinfluss stark aufbaut.

Beschwerden

Polypen - vor allem Zervixpolypen - verursachen oft lange Zeit gar keine Beschwerden. Zervixpolypen können aber auch unregelmäßige oder dauernde Blutabgänge verursachen. Manchmal leiden Patientinnen auch unter schleimigem Ausfluss, der dann entweder vom Polypen selbst oder von der gereizten Schleimhaut des Gebärmutterhalses stammt.

Bei Korpuspolypen können unregelmäßige oder dauernde Blutungen aus der Gebärmutter auftreten. Bei Frauen, bei denen es nach der Menopause noch zu Blutungen kommt, können in 20 Prozent Korpuspolypen, in weiteren 20 Prozent zusätzlich dazu auch Zervixpolypen nachgewiesen werden. Wenn ein gestielter Polyp durch den Gebärmutterhals tritt, oder wenn es zu einer Stieldrehung kommt, treten oft wehenartige Schmerzen auf.

Mögliche Folgeerkrankungen und Komplikationen

Bei über 40 Prozent aller Frauen mit Korpuspolypen treten auch Myome in der Gebärmutter auf, was auf eine allgemein erhöhte Zellteilungsaktivität der Gebärmutter schließen lässt.

Nur in weniger als ein Prozent aller Fälle mit Korpuspolypen, die Beschwerden verursachen, findet man im Polyp selbst auch bösartige Geschwüre. Bei fünf bis zehn Prozent der Betroffenen entwickelt sich allerdings ein Gebärmutterkrebs - ein neunfach erhöhtes Risiko gegenüber Frauen ohne Polypen. Der Grund für dafür ist allerdings nicht der Polyp selbst, sondern eine hohe Östrogenaktivität, die ja auch den Polypen verursachen kann.

Diagnose

Durch Inspektion und Tasten bei der gynäkologischen Untersuchung lassen sich nur Polypen am äußeren Muttermund und gestielte Polypen, die vor den Muttermund getreten sind, feststellen.

Andere Polypen können mit bildgebenden Verfahren wie der vaginalen Ultraschalluntersuchung diagnostiziert werden. Damit lassen sich auch kleinere Polypen sichtbar machen, eine exakte Abgrenzung zu Myomen ist allerdings schwierig. Diese Abgrenzung wird durch die so genannte Hydrosonografie, bei der die Gebärmutterhöhle vor dem Ultraschall mit einer physiologischen Kochsalzlösung gefüllt wird, erleichtert.

Eine Gebärmutterspiegelung schließlich erlaubt sehr sichere Diagnosen (Endoskopie).

Vor der Menopause sind Polypen am besten in der Zyklusmitte erkennbar.

Behandlung

Polypen können, sobald sie Beschwerden hervorrufen, mit relativ einfachen chirurgischen Eingriffen entfernt werden.

Zervixpolypen können, wenn Beschwerden auftreten, mit einer Zange gefasst und abgedreht oder mit einer elektrischen Schlinge abgetragen werden. Aus dem abgetrennten Stiel des Polypen kann es dabei stark bluten.

Während der Schwangerschaft sollte daher auch ein blutender Zervixpolyp keinesfalls abgedreht werden, weil es dadurch zu verstärkten Blutungen, Infektionen oder einer Fehlgeburt kommen kann.

In der Gebärmutter sitzende Korpuspolypen können durch eine Kürettage entfernt werden. Besonders bei den oft großen Polypen bei Frauen nach der Menopause, gelingt das aber nur unvollständig.

Mit einer abschließenden Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) wird das Innere der Gebärmutter sichtbar, es können Polypenreste oder eventuelle Zweitpolypen ausgeschlossen werden.

Das entfernte Gewebe sollte anschließend histologisch untersucht werden, damit keine bösartigen Wucherungen darin unerkannt bleiben. Ist das entfernte Gewebe gutartig, gilt die Behandlung als abgeschlossen.

Wenn aber viele Polypen vorhanden sind und die Zellteilungsaktivität der Gebärmutterschleimhaut besonders hoch ist, kann vor allem bei Frauen nach der Menopause eine gesamte Entfernung der Gebärmutter in Erwägung gezogen werden. Dies ist allerdings nur ausgesprochen selten der Fall. Vor einem solchen Eingriff sollte auch auf jeden Fall eine ärztliche Zweitmeinung eingeholt werden.

Leben mit der Krankheit

Polypen, vor allem Zervixpolypen, machen lange keine Beschwerden und beeinträchtigen die Lebensqualität daher nicht. Wenn aber Beschwerden auftreten, lassen sich die Polypen meist ohne allzu großen Aufwand restlos beseitigen.

mrissmEar-plex9


@:) schwarzdrossel danke... wie war es denn bei dir? als du deine ausschabung bekamst, wie lange warst du im kh? oder wurde es bei dir ambulant gemacht? durftest du dann gleich nach hause? hattest du schmerzen? ich frage mich, warum möchte mein FA meine nächste blutung abwarten? kann sich so ein polyp zurückbilden? mit meiner blutung hatte ich keine beschwerden. mein zyklus ist normalerweise so +/ - 25 tage. jetzt zuletzt war er bei 32 tagen. zwischenblutungen habe ich nicht. ( bis jetzt, möchte es aber nicht verschreien) wenn polypen kurz vor der menopause auftreten, dann ist es bei mir wohl schon so weit?? ;-D ;-D bin " erst" 36 jahre...

SNunMHoonSt+axrs


Mein FA hat auch irgendwann mal einen Polyp bei mir festgestellt. Ich habe es nur regelmäßig beobachten lassen - hatte keine Beschwerden. Mein Arzt meinte, manchmal geht sowas mit der Regelblutung weg. Irgendwann war das Ding dann plötzlich nicht mehr auf dem Ultraschall zu sehen!

Also mach Dir nicht zu viel Sorgen! Laß Dich nicht vorschnell operieren - erstmal nur regelmäßige Kontrolluntersuchungen.

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