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Knoten im intimbereich?

g-4yoxu


Ist zumindet nicht schwieriger, eher leichter, als die Spinnbarkeit zu beurteilen.

Doch damit hast du meinen Einwand noch nicht beantwortet.

E(hema2li.ger Nutkzer (#28(2877x)


Auch die Pille verlangt Konsequenz.

Die meisten Damen im NFP-Plauderfaden (Verhütungsunterforum) haben hier von NFP erstmals gehört. Vielleicht fragst du die mal ob sie sich bisher davon überfordert fühlen.

dLieSa\nfte


Doch wenn du in der fruchtbaren Zeit auf Diaphragma oder Kondom zurückgreifst, dann ist der PI nicht sicherer, als wenn du ständig Diaphragma oder Kondom benutzt, auch ganz ohne NFP. Die NFP allein, mit Verzicht auf Sex während der fruchtbaren Tage, wäre deutlich sicherer.

Stimmt nicht. Laut einer Studie (Uni Düsseldorf? NFP AG?) ist der PI bei der Anwendung von Barrieremethoden bei den NFP-Anwendern niedriger.

Abgesehen davon, wo ist das Problem, wenn man in der fruchtbaren Zeit mit Barrieremethoden verhütet? Man kann für mehr Sicherheit auch ganz einfach Kondome und Diaphragma verwenden. Und auch die alleinige Verwendung einer Barrieremethode ist nicht unsicher.

Ich persönlich würde sie gern noch durch die Beobachtung des Farnkrautphänomens verbessern, das selbst mit billigstem Mikroskop eine drastische Steigerung der Sicherheit bewirkt.

Wozu? Man muss nicht die Spinnbarkeit des Schleims beurteilen, sondern die Qualität. Und der Schleimumschwung (zur besseren oder schlechteren Qualität) ist sehr eindeutig. Und gerade das ist wichtig, aber nicht, wie viel der Schleim jetzt spinnbar ist, wie lang er sich ziehen lässt etc.

Ich finde an NFP rein gar nichts kompliziert, gerade die Schleimbeobachtung geht sehr flott und mit ein paar Regeln kennt man sich auch eindeutig aus. Es hängt eben davon ab, wie sicher man verhüten will - aber wenn das nicht vorhanden ist, wird man auch mit der Pille schwanger. Jedenfalls gab es im NFP-Forum (unter 100erten Frauen) noch keine einzig ungewollte Schwangerschaft. Die Methode ist jedenfalls eine gute Alternative zur Pille und ist völlig ohne Nebenwirkungen!

Nur mal so zur Info: Gerade das Diaphragma erfordert eine besondere Disziplin in der Anwendung.

Das kann doch die Frau selbst entscheiden, wie sicher sie in der Anwendung sein will. Wenn man sicher verhüten will, wird man auch sehr sorgfältig sein - und so umständlich und schwierig ist das auch wieder nicht. Genauso gibt es bei der Pille immer wieder Fehler, weil die Frauen mit den paar Grundregeln über Wirksamkeit und Anwendung nicht klar kommen.

MJotnixM


Das Farnkrautphänomen, und das solltest du als Gynäkologe ja wohl wissen, kann selbst von Profis oft nicht richtig eingeschätzt werden.

Wie also soll eine Frau ohne gynäkologischen Background dies zweifelsfrei hinbekommen.

Und va: Wozu? Alle Studien zur symptothermalen Methode werten nur den Schleimumschwung als Symptom und dennoch (oder vielleicht auch gerade deswegen) hat die Methode einen PI von 0,4.

Die Beobachtung des Farnkrautphänomens würde eine absolut einfache Methode erschweren, ohne einen Benefit für die Sicherheit zu erlangen.

Die Logik deines Vorschlages erschließt sich mir nicht.

Außer natürlich, du hast irgendwelche Studien zur Hand, die dies belegen.

Ansonsten halte ich mich an die Studie der AG NFP.

Was das Dia angeht:

JEDE "akute" (da schließe ich jetzt mal alle Implantationen, Spritzen usw aus) Verhütungsmethode erfordert ein Maß an Disziplin, auch die Pille zB.

Das ist beim Dia nicht anders. Mehr Disziplin als beim Kondom braucht man übrigens nicht, da spreche ich als Userin beider Methoden aus Erfahrung.

Ach ja: Die Pille habe ich übrigens sehr oft vergessen während der meiner 10 jährigen Pillenzeit, das Diaphragma aber noch nie.

Zur korrekten Diaverwendung gehört meiner Meinung nach mehr, als eine gute Anpassung. Die Frauen müssen vom Anpassenden auch gut angeleitet werden. Meine FÄ hat das Dia gut angepasst, hatte aber keine Ahnung von der Handhabe. Deswegen hat sie mich dann zu ProFa geschickt.

So etwas erwarte ich auch von einem Arzt, wenn er merkt, dass andere besser Bescheid wissen.

Würden sich mehr Ärzte daran halten, hätten wir in diesem Forum auf jedenfall weniger Probleme.

MgonxiM


Aber, ich muss ja auch mal loben, g4you (Namensänderung?):

Ich finde es sehr schön, dass du NFP mittlerweile zumindest als sichere Alternative ansiehst.

Vielleicht können wir dich ja auch noch von der Nicht-Notwendigkeit des Farnkrautphänomens überzeugen. ;-)

M|onxiM


Da fällt mir noch etwas ein:

Ich denke, du denkst va deswegen, dass die Spinnbarkeit nicht so einfach zu beurteilen ist, weil du es nicht jeden Tag machst (machen kannst in deinem Fall ja sogar).

Der Unterschied von klumpigen oder nur flüssigem ZS zu spinnbar ist fast unübersehbar, wenn man jeden Tag die Schleimqualität prüft. DU als Gyn siehst eine Frau ja meist nicht jeden Tag, aus diesem Grund kannst du ja nur eine kurze Momentaufnahme des ZS sehen, nicht die Veränderung über mehrere Tage.

Dieses erschwert für dich die Unterscheidbarkeit natürlich.

Mein FÄ meinte auch, ich könne nicht durch Tasten unterscheiden, wann mein Muttermund wie aussieht, da selbst sie das nicht könne. Und sie fällt jedesmal aus allen Wolken, wenn ich ihr vor der Untersuchung genau schildere, wie der Muttermund aussieht, denn ich liege jedesmal richtig.

Aber auch das ist einfach erklärbar: Ich "kenne" meinen Muttermund mittlerweile, ich spüre die Unterschiede jeden Tag, natürlich kann ich dadurch besser beurteilen, wann er offen, und wann er geschlossen, wann er hart oder weich ist.

Dieser Aspekt wird von den Gynäkologen immer zu wenig bedacht. Natürlich seht ihr 100te verschiedene Muttermünder in eurer Laufbahn und ihr seht verschiedene Schleimmuster. Aber die Einordnung erleichtert euch das nicht, dazu sind diese Muster zu individuell.

EIn Gynäkologe kann demnach mit dem Farnkrautphänomen vielleicht etwas anfangen, da es sehr gut den "Ist" Zustand darstellen kann, wenn man ihn als Gyn auch so eindeutig identifizieren kann.

Zur Beurteilung der Fruchtbarkeit ist er aber für eine normale Frau nicht nötig, da sie den Luxus hat, sich täglich damit beschäftigen zu können, und dadurch auch feinste Unterschiede erkennen kann.

d$ieS2anfte


Da kann ich Moni nur in allen Punkten Recht geben.

Was ich bei Frauenärzten immer so lustig finde: sie wollen einem immer einreden, wie unsicher nicht eine Methode ist - haben sich aber oft gar nicht näher damit befasst oder kennen die Methode zu wenig -, aber über die Pillensicherheit wird nie ein Wort verloren. Obwohl man da genug Fehlerquellen hat (Vergessen, Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, Pause verlängert, zu spät eingenommen, Erbrechen/Durchfall etc.).

g54ayou


@ MoniM

Aber, ich muss ja auch mal loben, g4you (Namensänderung?):

Ich finde es sehr schön, dass du NFP mittlerweile zumindest als sichere Alternative ansiehst.

Ein Lob? Sehr ungewöhnlich! Aber akzeptiert. Doch ich sehe die NFP nicht "mittlerweile" als sichere Methode, sondern seit Jahrzehnten. Es mangelt nur an der Akzeptanz der Methode bei den Frauen.

Spricht gyn diese Methode an, werden bei 95% der Frauen die Gesichter lang und länger. Ist einfach so! Die meisten wollen sowas nicht, sondern eine möglichst einfache und trotzdem sicher Methode. Die NFP wird nicht für einfach gehalten, also auch an der Sicherheit gezweifelt. Nimm mir einfach mal ab, welche Erfahrungen ich da gesammelt habe.

In diesem Forum tummeln sich Frauen, die unzufrieden mit ihren gyns, Frust ablassen wollen. Kann ich verstehen. Kann auch verstehen, daß sie eigene positive Erfahrungen mit der NFP zum Anlaß nehmen, diese ständig weiter zu empfehlen. Sie haben sich schlau gemacht und verfügen über ein überdurchschnittliches Wissen.

Doch die Unzufriedenen schmoren auch im eigenen Saft, wissen nicht mehr, was "Durchschnittsfrauen" wollen. Könntest du eine Woche als Mäuschen mitkriegen, wie wenig Frauen von ihren eigenen sexuellen Funktionen wissen, dir würden die Haare zu Berge stehen. Das ist die schlichte Realität, der du nie begegnest.

@die Sanfte

Stimmt nicht. Laut einer Studie (Uni Düsseldorf? NFP AG?) ist der PI bei der Anwendung von Barrieremethoden bei den NFP-Anwendern niedriger.

Die Aussage ist mir bekannt. Doch da es hierfür keinen medizinisch/naturwissenschaftlichen Grund geben kann, muß es am Kollektiv der beteilgten Frauen liegen, vermutlich an deren Zuverlässigkeit bei Anwendung der Methode.

d;ieSan`ftxe


Doch ich sehe die NFP nicht "mittlerweile" als sichere Methode, sondern seit Jahrzehnten. Es mangelt nur an der Akzeptanz der Methode bei den Frauen.

Haha, guter Witz. Mangelnde Akzeptanz bei den Frauen, wohl eher bei den Gynäkologen. Oder wie kommen zig Erfahrungsberichte von Hunderten Frauen zustande, wo die Gynäkologen immer nur sagen, dass die Methode unsicher sei, man damit schwanger wird blabla

Die kennen die Methode oft noch nicht mal, aber raten dann immer ab. Abgesehen davon, die wenigsten klären über Verhütungsmethoden wie die symptothermale Methode überhaupt auf. Wenn man mal genauer nachfragt, dann werden nur die hormonellen Verhütungsmittel aufgezählt, eventuell noch Kondome, aber nie die symptothermale Methode oder auch Diaphragmen.

Doch die Unzufriedenen schmoren auch im eigenen Saft, wissen nicht mehr, was "Durchschnittsfrauen" wollen. Könntest du eine Woche als Mäuschen mitkriegen, wie wenig Frauen von ihren eigenen sexuellen Funktionen wissen, dir würden die Haare zu Berge stehen. Das ist die schlichte Realität, der du nie begegnest.

Das hängt aber auch mit der mangelnden Aufklärung seitens der Gynäkologen zusammen. NFP kann man sehr sehr leicht erklären, aufwändig ist es auch nicht (max. 3 Minuten messen, einmal täglich Schleim beobachten, in das Kurvenblatt eintragen, fertig). Es braucht nur jemanden, der einem das einfach erklärt. Mittels N&S ist das möglich, genauso gibt es NFP-Kurse. Viele Frauen wären froh über solche Alternativen, weil sie die Hormone einfach nicht vertragen und zig Nebenwirkungen haben. Aber Alternativen einfach madig geredet werden oder sie nicht ausreichend aufgeklärt werden. So sieht die Realität auch aus, das kann man auch im NFP-Forum zur Genüge nachlesen.

g14^you


Mangelnde Akzeptanz bei den Frauen, wohl eher bei den Gynäkologen

Ich kann und will dich nicht hindern, gyns als inkompetent bis bösartig hinzustellen, denen nur blabla entfährt. Doch immerhin stammen die Beobachtungen, die zur symptothermalen Methode führten, auch von denen. Die Methode ist alt und läßt sich in gynäkologischen Lehrbüchern schon in Vor-Pillen-Zeit nachlesen. Bei meinen Büchern etwa habe das allererste Exemplar eines Standard-Lehrbuches von Prof. Martius, das dieser der Illustratorin des Bandes mit handschriftlicher Widmung überreichte. Das Buch ist über 60 Jahre alt und enthält natürlich bereits das Prinzip der NFP.

Eine sichere und nebenwirkungsfreie (sofern richtig angewendet) Kontrazeption stand somit lange vor der Pille zur Verfügung. Wie konnte es da geschehen, daß nach Einführung der Pille diese eine vielmillionenfache Verbreitung fand? Und die NFP weiter ein Schattendasein führte?

Die Pille fand eine Akzeptanz, die die NFP nie erreichte. Das bleibt eine Tatsache. Gegen eine Verbreitung der NFP habe ich nichts, sage aber voraus, daß sie nie eine hohe Akzeptanz erreichen wird. Sie wird eine Methode bleiben für Frauen, die bereit sind, sich mit ihren körperlichen Funktionen in überdurchschnittlicher Weise zu befassen und eine besondere Konsequenz aufzubringen.

doieSaznftxe


Ich kann und will dich nicht hindern, gyns als inkompetent bis bösartig hinzustellen, denen nur blabla entfährt.

Sicher nicht alle, nein. Aber sehr sehr viele sind so. Das bestätigen auch zig Frauen in diversen Foren. Und das sind bei weitem keine Einzelfälle, wenn man alle zusammen zählt, kommt man auf etliche Hundert.

Eine sichere und nebenwirkungsfreie (sofern richtig angewendet) Kontrazeption stand somit lange vor der Pille zur Verfügung. Wie konnte es da geschehen, daß nach Einführung der Pille diese eine vielmillionenfache Verbreitung fand? Und die NFP weiter ein Schattendasein führte?

Weil man mit der Pille viel Geld verdient und zusätzlich die Frau viel öfter zur Untersuchung muss. Das muss man als Frau, die nicht hormonell verhütet eben nicht. Da reicht einmal im Jahr.

Mit Aufkommen der Pille wird man also nur mehr als Verhütungsmittel in erster Linie die hormonellen Präparate aufgezählt haben, da werden alle anderen Alternativen nicht mehr erwähnt. Genauso wie viele Gynäkologen einem nur aufzählen, eine andere Pille zu versuchen, wenn man sagt, man will nicht mehr hormonell verhüten, weil man Nebenwirkungen hat. Über Alternativen wird viel zu wenig aufgeklärt.

Gegen eine Verbreitung der NFP habe ich nichts, sage aber voraus, daß sie nie eine hohe Akzeptanz erreichen wird. Sie wird eine Methode bleiben für Frauen, die bereit sind, sich mit ihren körperlichen Funktionen in überdurchschnittlicher Weise zu befassen und eine besondere Konsequenz aufzubringen.

Ja, natürlich ist die Pille bequem und sicher. Aber das Blatt wendet sich immer mehr, weil nämlich die Frauen auch immer mehr selbst erleben, welche Nebenwirkungen die Hormone haben können. Und wozu noch eine bequeme Verhütung, wenn es einem schlecht geht und die fehlende Libido ohnehin keinen Sex zulässt? Wenn man sich erst mal gegen die Pille und die Nebenwirkungen entscheidet, kommt man sehr schnell zu NFP und da ist man gerne gewillt, diese zu betreiben. Zumal sie - einmal gelernt - ebenfalls sehr bequem ist (ich zähle eine Minute Temperatur messen und eine Minute täglich für die Schleimbeobachtung nicht zur aufwändigen Verhütung) und ebenso sicher ist. Kondome sind natürlich auch eine Alternative (genauso wie Spirale oder Dia), aber mit NFP hat man bei der Verhütung den tollen Vorteil, dass man eben auch ungeschützten Sex haben kann. Das ist also nicht mehr nur bei der Pille der Fall.

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