» »

Wer hat Erfahrung mit Gebärmutterverödung

A?domaxmi hat die Diskussion gestartet


Da ich unter sehr starken Monatsblutungen verbunden mit starken Krämpfen leide, hat mir gestern mein Gyn empfohlen, deine Gebärmutterverödung vorzunehmen. Er meint, die Blutung sei dann massiv weniger und daher seien dann auch die Monatsbeschwerden gerringer.

Hat diesen Eingriff jemand gemacht und kann mir darüber erzählen.

Spirale / Hormone kommen für mich nicht infrage und der Kinderwunsch ist abgeschlossen.

Vielen Dank für Eure Antworten

Adoma

Antworten
s>ulQexikxen


Adomami

Du meinst wahrscheinlich die Verödung der Gebärmutterschleimhaut ( Ensometriumablation ). Wird von Ärzten gern als die schonende Alternative zur Gm-entfernung bezeichnet. Mittels Laser oder kochendem Wasser wird die GM-Schleimhaut bis auf die unterste Schicht abgetragen. Dr Vorteil: Kurzer KH-Aaufenthalt , oft sogar ambulant, nur wenige Tage Schonung. Nachteil: keine Garantie. Oft werden anschließend auch Hormone verabreicht ( Pille , z. B. ceracette) um den Eisprung und erneuten Schleimhautaufbau zu verhindern. Wie gesagt, es kann wunderbar funktionieren. Angebliche Erfolgsrate 98 %. Blöd nur, wenn man , wie ich, zu den restlichen 2 % gehört. Aber ich hatte auch ein Myom, welches schlußendlich für meine Misere verantwortlich war. Die OP konnte gar nicht funktionieren. Ich habe mir dann vor einem Jahr die GM entfernen lassen und seitdem ist endlich Ruhe und gut.

CYhriNs64


Adonami

Ich hatte diese OP im Juli 2006 als Alternative zur GE mit der Hoffnung,das die Blutungen ausbleiben.

Leider war dem nicht so.Sie sind zwar schwächer geworden,aber diese Unregelmäßigkeit war noch genauso wie vorher.Selbst mit der Pille im LZZ dauerte es 4 Monate,bis erste Anzeichen einer Besserung eintraten.

Mußte die Pille aber wieder absetzen wegen Wassereinlagerungen.

Seit Januar nimmt nun auch wieder die Blutungsstärke zu......

Bei dir kann es aber ganz anders sein und wenn du Glück hast,kann die Blutung sogar ausbleiben...........so etwas ist immer schlecht im voraus zu sagen.

Bei mir wurde es mittels Elektroschlinge und Rollerball gemacht.War insgesamt 4 Tage im KH.Nach der OP keine Schmerzen,alles super verlaufen.

Wenn du noch etwas wissen möchtest,dann frage ruhig.

*:)

A`dtomamxi


Liebe Suleiken und Chris64

Vielen Dank für Eure Antworten. Mir riet der Arzt von der Totaloperation ab. Auch würde ich diese wahrscheinlich z.Zt nicht machen, da der Spitalaufenthalt eine Woche wäre plus die Zeit danach, dann lieber weiterhin die Blutungen samt Nebenwirkungen....

Chris, Du musstest 4 Tage im KH bleiben? Bei mir wäre es nur eine Nacht, von dem her wäre es wirklich machbar.

Die Regel muss auch gar nicht ausbleiben, bin einfach schon froh, wenn sie nicht so heftig kommt, dass ich im 20 Minuten-Takt alles wechseln muss (grösster Tampax + Binde), komme mir dann vor, wie auf der "Schlachtbank".

In meinem Umfeld nehmen praktische alle diese Hormonspirale, aber ich habe über Jahre so viele Hormone geschluckt und gespritzt (Kinderwunschbehandlung....erfolglos), dass ich keine Hormone mehr sehen mag und zu verhüten brauche ich ja schon gar nicht ;-).

Nun bin ich noch immer ratlos, ob ich dieser ja eher kleine Eingriff machen soll oder nicht. Oder soll ich warten, bis die Abänderung kommt und die Blutung dann weniger wird und irgendwann mal aufhört.....

Ein lieber Gruss s'Adomami

b`ud\dleixa


Adomami,

das Problem ist, dass du solche Blutungsstärken, abgesehen von allen Einschränkungen und Problemen, die dies sowieso schon mit sich bringt, auch nur begrenzt lange durchhälst, bevor du in die Blutarmut kommst.

Auch mit Eisenpräperaten lässt sich dies nur bis zu einem gewissen Maß ausgleichen.

Wenn Hormone und Hormonspirale für dich keine Option sind (letzteres war mein Weg), bleibt außer der Gebärmutterentfernung nur die Schleimhautverödung über.

MM nach einen Versuch wert, bevor du dich mit der Gebärmutterentfernung auseinander setzt.

Viel Erfolg, :)*

sOuyleiMkexn


Adomami

Sicher, einen Versuch ist es durchaus wert. Gibt nur halt keine Garantie.

Was die GM-Entfernung betrifft: Ich bin per Laparoskopie operiert soreden, 5 Tage KH ( ist ja keine Ewigkeit) und 4 Wochen Schonung. Habe ich sehr genossen,da keinerlei Schmerzen oder Wundblutung. Es ging mir sehr schnell wieder gut. Vor allem , weil ich wußte : NIE WIEDER !:)^

Ich verstehe ehrlich nicht so ganz, warum du lieber vielleicht jahrelange Schmerzen und hohen Blutveflust in Kauf nehmen willst. Solltest du dich anschließend allerdings nicht mehr als richtige Frau fühlen, sieht die Sache natürlich ganz anders aus.

LG

CShritsn64


Adomami

Ich würde es mit dieser OP versuchen......Habe mich damals bewußt dafür entschieden,denn GE kam für mich nicht in Frage.Das hat nicht´s mit "als richtige Frau fühlen" zu tun,ich konnte (kann) mich einfach (noch) nicht zu einer Entfernung entscheiden.

Meine FÄ sagte,das ich bei der Endometriumablation mit einem max. KH Aufenthalt von 3 Tagen rechnen müßte.Am ersten Tag waren die Voruntersuchungen,am 2. Tag die OP und Tag 3 die Entlassung.Sollte aber noch einen Tag länger bleiben,um,so die Aussage des Arztes im KH,den Behandlungserfolg zu optimieren,da man sich zu Hause doch nicht so schont.

Aber das ist wohl von KH zu KH unterschiedlich.........

Es ist ein kleiner Eingriff.....und ein Versuch wert.

Du mußt dich ja nicht von heute auf morgen entscheiden,wenn du Zeit zum Überlegen brauchst,dann nehme sie dir.....

Alles Gute :)*

LG Chris

F?aantxa


Hallo Adomami

auch ich habe 2006 eine GMschleimhaut-Verödung wegen starker, langer Regelblutung machen lassen. Dies wurde bei mir ambulant gemacht, morgens rein ins KH und ich konnte Mittag heim. Es ging mir sehr gut, keine Probleme wegen Narkose und keinerlei Schmerzen.

Auch das Ergebnis war perfekt, minimale Regelblutung, einfach genial :)^ :)^ :)^ :)^ aber leider nicht lange. Auch ich gehöre zu den wenig Prozent wo es schief geht. Die kurze Erklärung war, dass man es schichtweise abträgt und da die GM in Falten liegt ist es für den Operateur schwer die Schleimhaut gleichmäßig und die richtige Menge abzutragen.

Ich bekam während der Regel furchtbare Schmerzen die mit Wehen zuvergleichen waren. Dies steigerte sich von Stunden bis zu Tagen. Diese Schmerzen trieben mich fast in den Wahnsinn und ich landete in der Notaufnahme. Es gab wohl keine weitere Alternative und so hatte ich dann eine vaginale GMentfernung. Ich weiß nicht ob ich dieser OP zuschnell zustimmte aber ich wollte und konnte diese schrecklichen, furchtbaren Schmerzen nicht mehr ertragen.

Heute nach 14 Monaten kann ich sagen "ja es geht mir gut"

Würde aber jeder Frau die Verödung empfehlen!

Aber wie bei jeder OP ist es möglich das der gewünschte Erfolg nicht eintrifft.

Ich hoffe doch es schreiben noch Frauen wo die Verödung ein voller Erfolg war,

und Dir wünsche ich alles Gute und das Du die richtige Enscheidung triffst.

s(ulekik-e5n


Adomami

Auch ich hatte solche Schmerzen. Und zwar durchgehend. Ich will dir keine Angst machen oder zur GM-Entfernung raten, wie es nach meinem letzten Beitrag evtl. aussehen könnte. Ich habe selbst erst andere Möglichkeiten versucht. Aber halt alles ohne Erfolg. Ich sage dir einfach nur, wie es ist, wenn es nicht hinhaut. Siehe den Beitrag von Faanta.

Aber ich kenne auch eine Frau ( Arbeitskollegin, die sich vor 3 Jahren operieren ließ), bei der die OP ein voller Erfolg war. Allerdings nimmt sie regelmäßig Hormone, damit kein Eisprung entsteht und die Möglichkeit eines erneuten Schleimhautaufbaus so gering wie möglich gehalten wird. Du sagst allerdings, du möchtest keine Hormone. Aber besprich das alles ausführlich mit deinem FA. Ich wünsche dir jedenfalls, daß du die für dich richtige Entscheidung triffst.

LG

Cahri"s}64


@suleiken

Weißt du zufällig,welche Hormone deine Arbeitskollegin nimmt?Ist es ein reines Gestagen Präparat oder Kombi?

Ich möchte noch einen allerletzten Versuch mit der DMS starten....

Lag dein Myom in der Gebärmutter?Wenn das der Fall ist,dann wird

ja meistens von dieser OP abgeraten.

Ich habe ein Hinterwandmyom,das als mögliche Ursache für ein Versagen nicht in Frage kommt.

Danke und LG

Chris

sVul5ei_k'en


Chris64

Leider war es ein in die Wand eingewachsenes Myom. War kaum zu sehen, wurde nicht als mögliche Ursache für meine Dauerblutungen angesehen, da es so klein war. Erst nach der GM-Entfernung war zu sehen, was für ein fieses Ding ich da hatte. Auf 1000 Myome kommt eins von dieser Sorte. Mein FA erkläre mir, diese Sorte Myom würde eigene Schleimhaut aufbauen, quasi GM spielen. Es hätte nie mehr aufgehört. Die komplette Entfernung war also die richtige und einzig mögliche Lösung, die Misere zu beheben. Die Eierstöcke habe ich behalten, habe jeden Monat einen ganz normalen Eisprung mit anfangs starkem, jetzt nur noch leichtem PMS.

LG

Cyhri0s>6x4


suleiken

In deinem Fall war das ganz sicher die einzig richtige Entscheidung und kann dich verstehen.

Bevor ich mich zu diesem Schritt durchringe,möchte ich nicht´s unversucht lassen.......

Meine FÄ sagte zu mir,das die Hormone wohl einen zu großen Einfluß hätten,denn bei anderen Frauen wäre es nicht so,sie wären voll auf zufrieden mit dem Ergebnis.

Schleimhaut war lt. US (der letzte war allerdings im Dez.06) kaum vorhanden.

*:)

s;ulei:ken


Chris

Soweit ich weiß, sind es reine Gestagene, die meine Kollegin nimmt. Bei mir wurde es mit der cerazette versucht.

LG

C(hrisH64


suleiken

Danke für deine Antwort :-) Ich habe mir schon gedacht,das es ein reines Gestagenpräparat sein könnte.

Die Cerazette nahm ich auch schon mal 3 Monate,allerdings vor der Ausschabung.

Ergebnis der AS:sehr viel Schleimhaut(lt.Befund saubohnen großes Gewebe),das niemals von alleine abgeblutet wäre

Das kann jetzt natürlich anders aussehen nach einer EA und von daher noch eine Möglichkeit.

Entweder die DMS oder die Cerazette wieder.....

LG

E<deaD-Kbrapmexr


Huhu! *die Staubschicht vom Thread pustet* :=o

Grundlegendes Problem: Ich kann nicht mit Pille, ich kann aber auch nicht ohne!

Mit Pille ist meine Libido tot, ich habe derzeit das Sexleben einer 60 jährigen Witwe :°( Ohne Habe ich 2 Wochen im Monat wahnsinnige Schmerzen {:( , eine Woche PMS, die zweite Regelschmerzen und zwar so, das ich nicht länger als eine Halbe bis dreiviertelstunde stehen kann (zum Glück einen Schreibtischjob hat und keine Kellnerin ist). Mit Pille zwar nur eine Woche Schmerzen, dann fällt das PMS weg, aber die Regelschmerzen sind auch nicht großartig weniger als die ohne Pille. Dafür hab ich eben die Nebenwirkung des Libidoverlustes (hatte mit anderen Präparaten (Cerazette) aber schon schlimmere Nebenwirkungen) daher schon das kleinste Übel.

Nach einem ernsten Gesprächmit meiner Frauenärztin stehe nun vor einer ähnlichen Problematik. Nun soll die Dreimonatsspritze eine Chance bekommen (wobei ich mir da weniger von verspreche als meine Ärztin), wenn nicht würde für mich auch eine Schleimhautverödung in Frage kommen notfalls hätte ich auch mit einer Gebärmutterentfernung kein Problem. Ich denke jedoch, wenn es die Möglichkeit gibt es einfacher und schonender zu machen, dann kann ich dieser Version zumindest eine Chance geben. Rausnehmen kann man sie dann ja immernoch.

Liebe Erfahrene,

welche Methode wurde bei euch benutzt?

Wie lief die OP ab (Ich bin noch nie operiert worden (zum Glück) und habe natürlich überhaupt keine Ahnung wie sowas läuft)?

Wie lief es danach, auch langfristig?

Wurde eine Gebärmutterentfernung trotzdem nötig?

Freue mich auf eure Antworten. @:)

Liebe Grüße

Edea

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Gynäkologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Kinderwunsch · Schwangerschaft · Sternenkinder · Verhütung · Wechseljahre · Infektionen · HIV und Aids · HP-Viren und Feigwarzen · Blasenentzündung · Sexualität


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH