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3-Monats-Spritze

dtenizZ&aylxin hat die Diskussion gestartet


hallo habe mir nach der geburt von meiner tochter die 3-monats spritze geben lassen. jetzt hab ich sie schon das 2.mal bekommen.....

seit dem ich die spritze habe, nehme ich extrem zu, haarausfall, lustlos auf alles, schmerzen beim sex und bekomm keinen orgasmus........

Wer kann mir da helfen?

Ist es bei euch auch so?

Was würdest ihr mir raten ??? ?

BITTE HELFT MIR...........

Antworten
Crasksiopajxa


Lass dir die Spritze nicht mehr geben. Sie ist ein absoluter Hormonhammer, wird vom Hersteller selbst nur empfohlen bei Frauen mit abgeschlossenenm Kinderwunsch.

Bei Nebenwirkungen kann sie eben nicht einfach abgesetzt werden.

Es gibt so viele andere Verhütungsmethoden, schau mal in die 2 Leitfäden im Verhütungsunterforum.

MXondxini


Lass mich raten..dein/e Gyn hat dich NULL aufgeklärt über die Risiken und Nebenwirkungen der Spritze oder ??

Also wegen dem Orgasmus,das habe ich im Zusammenhang mit der Spritze noch nie gelesen..allerdings habe ich schon von Frauen gelesen,die unter anderen hormonellen Verhütungsmitteln nie einen Orgasmus hatten oder z.B. unter der Hormonspirale (auch reines Gestagenpräparat wie die Spritze).

Was die Spritze angeht,hier mal ein paar Auszüge aus der Packungsbeilage,die sehr interessant für dich sein dürften:

Punkt 1: Nach dem Absetzen der Spritze dauert es je nach Anwedungsdauer und Person bis zu ZWEI Jahre,bis frau wieder schwanger werden kann (das sind persönliche Erfahrungen aus verschiedenen Foren),die Packungsbeilage sagt dazu

Dauer der kontrazeptiven Wirkung

Die Frauen sollen darüber aufgeklärt werden, dass auf Grund der langanhaltenden Wirkung von Depo-Provera 150 eine Schwangerschaft in vielen Fällen erst mehrere Monate nach Absetzen der Behandlung zu erwarten ist. Etwa die Hälfte der Frauen mit Kinderwunsch wurden innerhalb von 10 Monaten, etwa zwei Drittel innerhalb von 12 Monaten, etwa 83% innerhalb von 15 Monaten und etwa 93% innerhalb von 18 Monaten nach der letzten Injektion schwanger. Dabei tritt eine Schwangerschaft bei Frauen mit normalem Körpergewicht im Allgemeinen rascher ein als bei solchen mit Übergewicht.

Punkt 2: Die Spritze sorgt für einen Östrogenmangel dadurch,dass sie ein reines und dazu chemisches Gestagenpräparat ist,dies führt zu einer Verringerung der Knochenmineraldichte (Stichwort Osteoporose),diese Verringerung ist nach dem Absetzen nur TEILWEISE reversibel,die Packungsbeilage sagt dazu:

erringerung der Knochenmineraldichte

Medroxyprogesteronacetat (MPA)-Injektionen verringern den Östrogenspiegel im Serum und werden mit einem signifikanten Knochenmineraldichte (BMD)-Verlust in Zusammenhang gebracht, da sich der Knochenstoffwechsel auf einen niedrigeren Östrogenspiegel einstellt:

In einer kontrollierten klinischen Studie an erwachsenen Frauen, die bis zu fünf Jahre mit MPA-Injektionen (150 mg i.m. alle 12 Wochen) zur Kontrazeption behandelt wurden, wurde eine mittlere Verringerung der BMD der Wirbelsäule und Hüfte um 5–6% festgestellt. In der Kontrollgruppe trat keine signifikante BMD-Veränderung auf. Während der ersten zwei Jahre der Behandlung war die BMD-Verringerung stärker ausgeprägt als in den nachfolgenden Jahren. Nach 1, 2, 3, 4 und 5 Jahren wurde eine mittlere BMD-Veränderung der Lendenwirbelsäule um jeweils –2,86%, –4,11%, –4,89%, –4,93% und –5,38% festgestellt. Die mittlere Veränderung der Knochenmineraldichte in der gesamten Hüfte und dem Oberschenkelhals war ähnlich. Nach dem Absetzen der MPA-Injektionen wurde während einer zweijährigen Nachsorgephase nach der Behandlung eine teilweise Erholung der Knochenmineraldichte bis auf den Ausgangswert gemessen. Eine längere Behandlungsdauer wurde mit einer langsameren Rekonvaleszenz in Zusammenhang gebracht.

Die vorläufigen Ergebnisse einer laufenden, offenen klinischen Studie mit MPA-Injektionen (150 mg i.m. alle zwölf Wochen für bis zu fünf Jahre) zur Kontrazeption bei weiblichen Jugendlichen (1–18 Jahre) zeigten ebenfalls einen signifikanten Rückgang der BMD im Vergleich zum Ausgangswert. Die mittlere Verringerung der BMD der Lendenwirbelsäule betrug nach fünf Jahren 4,2%. Die mittlere BMD-Verringerung der gesamten Hüfte und des Oberschenkelhalses lag bei jeweils 6,9% und 6,1%. Im Gegensatz dazu ist bei den meisten Jugendlichen in dieser Wachstumsperiode nach der Menarche eine erhebliche Erhöhung der Knochendichte festzustellen.

Vorläufige Ergebnisse zu einer kleinen Gruppe von Jugendlichen zeigten eine teilweise Erholung der BMD während des zweijährigen Nachsorgezeitraums.

Der BMD-Verlust ist bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen besonders bedenklich, da dies die entscheidende Phase für das Knochenwachstum ist. Der Knochenverlust erhöht sich mit der Dauer der Behandlung. Es ist nicht bekannt, ob MPA-Injektionen bei jungen Frauen die maximale Knochenmasse verringern und das Risiko für osteoporotische Frakturen später im Leben erhöhen können. Der BMD-Verlust scheint sowohl bei erwachsenen Frauen als auch bei weiblichen Jugendlichen nach dem Absetzen der MPA-Injektionen und einer Erhöhung der ovariellen Östrogenproduktion zumindest teilweise reversibel zu sein. Es wird zurzeit eine Studie zur Bewertung der Reversibilität des BMD-Verlusts bei Jugendlichen durchgeführt.

Depo-Provera 150 soll langfristig (d.h. länger als zwei Jahre) nur zur Empfängnisverhütung eingesetzt werden, wenn die Verwendung anderer Kontrazeptiva nicht möglich ist. Bei einer Langzeitbehandlung mit MPA-Injektionen sollte die Knochenmineraldichte gemessen werden. Die Auswertung der BMD-Messung bei Jugendlichen sollte das Alter und die Skelettreife miteinbeziehen.

Bei Frauen mit Risikofaktoren für Osteoporose (z.B. Knochenstoffwechselerkrankungen, chronischer Alkohol- bzw. Nikotinmissbrauch, Anorexia nervosa, ausgeprägtes Osteoporoserisiko in der Familiengeschichte oder Langzeitbehandlung mit anderen Arzneimitteln, die die Knochendichte verringern können, z.B. Antikonvulsiva oder Kortikosteroide) können MPA-Injektionen zu einem zusätzlichen Risiko führen und es sollte die Anwendung anderer Kontrazeptiva in Betracht gezogen werden.

Es wird empfohlen, bei allen Frauen auf eine ausreichende Kalzium- und Vitamin-D-Versorgung zu achten.

Was deine Nebenwirkungen angeht,die können bei ALLEN hormonellen Verhütungsmitteln auftreten...bei der Spritze stehen sie genauso in der Packungsbeilage:

Unerwünschte Wirkungen

Immunsystem

Selten: Anaphylaxie, anaphylaktoide Reaktionen, Angioödem.

Endokrine Störungen

Selten: Hirsutismus.

Sehr selten: cushingoide Symptomatik.

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Sehr häufig: Gewichtszunahme (69%).

Psychiatrische Störungen

Sehr häufig: Nervosität (10,8%).

Häufig: Depression.

Nervensystem

Sehr häufig: Kopfschmerzen (16,5%).

Häufig: Schwindel, Schlaflosigkeit, Müdigkeit.

Selten: Somnolenz, Krämpfe.

Herz, Gefässe

Häufig: Flüssigkeitsretention, Oedeme.

Selten: Thrombophlebitis.

Sehr selten: Lungenembolie, Thrombose der Netzhaut- und Mesenterialgefässe, Verschluss der Koronargefässe, zerebrovaskuläre Erkrankungen.

Gastrointestinale Störungen

Sehr häufig: Schmerzen im Oberbauch (11,2%).

Häufig: Übelkeit, Blähungen.

Sehr selten: Erbrechen.

Leber und Galle

Selten: Cholestatischer Ikterus.

Haut und Unterhautzellgewebe

Häufig: Rash, Akne, Alopezie.

Selten: Urtikaria, Pruritus, Chloasma.

Muskelskelettsystem

Sehr häufig: Verringerung der Knochenmineraldichte.

Häufig: Rückenschmerzen, Beinkrämpfe.

Selten: Osteoporose, Frakturen.

Sehr selten: Arthralgie.

Reproduktionssystem und Brust

Sehr häufig: unregelmässige Blutungen (25,9%), Amenorrhoe (>50%), Durchbruchblutungen (25,9%).

Häufig: Spannungsgefühl und erhöhte Empfindlichkeit der Brust, Veränderung der Libido, Leukorrhöe, Vaginitis.

Selten: Galaktorrhoe.

Sehr selten: Unterleibschmerzen, histologische Veränderungen an Uterus und Ovar, Veränderung der Zervix im Sinne einer Erosion, Steigerung der vaginalen Sekretion, verlängerte Anovulation.

Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle

Häufig: Asthenie.

Selten: Fieber, Schmerzen, Schwellungen und Veränderungen der Hautfarbe an der Injektionsstelle.

Quelle: Kompendium.ch,Stichwort Depo Provera 150

Cbassiogpxaja


Und zu deinem Orgasmus-Problem: Schau mal in die Packungsbeilage, da steht doch die Lösung

Verringerte geschlechtliche Lust und fehlender Orgasmus,

M#ondxini


Woher hastn das Cassio ??

COass~iopxaja


Aus der Packungsbeilage (Depo-Clinovir von Pfizer)

Ich krieg hier ständig Skriptfehler und kann sie nicht verlinken, auf die Homepage vpn Pfizer und dann auf Produkte - Suche

CLassio8paja


So, verdammt.

[[http://www.pfizer.de/pdbobject?view=1&id=53616c7465645f5f5401ac0f81678ec54d790e0270412b89]]

M>on1dixni


Hui..im Kompendium stand das nie drin..wahnsinn..

Das is mal ne tolle Nebenwirkung,aber ich glaub,die haben einige andere hormonelle Verhütungsmittel auch...

NHina-joalxine


Hallo,

also ich habe die Spritze fast zwei Jahre lang genommen und würde sie nie wieder nehmen!

Ich hatte die gleichen Nebenwirkungen wie du, dazu kam dann noch ne Depression die durch die Spritze ausgelöst wurde.

Ich hatte auch zu der Zeit so gut wie keine Lust auf gar nichts was sogar beinahe meine Beziehung ruiniert hätte weil ich nur noch schlecht gelaunt war.

Und wenn wir dann mal Sex hatten so einmal im Monat oder so dann kam ich dann auch nicht zum Orgasmus.

Nachdem ich dann die Spritze abgesetzt habe hatte ich drei Monate Dauerblutungen.

Ich verhüte jetzt mit der Kupferspirale weil ich einfach die Nase voll habe von irgendwelchen Hormonen.

Ich rate dir auch lieber eine andere Verhütungsmethode zu suchen.

Liebe Grüße

Michelle

d%en iz&aSylixn


hallo, ich war vor kurzen bei meinen frauenarzt und hab mit ihm mal darüber geredet!

Was ich so habe, da hat er mich untersucht und war geschockt!!!!

Er sagte nur, ich verstehe sie das sie so leiden!!!!

Durch die 3monats spritze hatt ich fast keine hormone mehr in mir!!!!

Muss jetzt erst mal für 7 wochen ein hormon pflaster nehmen, jeden montag muss ich es wechseln!!!!

Seit da an fühl i mi viel besser und mir gehts auch viel besser!!!!

Naja mal schauen was bei der nächten untersuchung raus kommt!!!!

s'ch'nullerHbac!ke&77


hallo ich nehme auch die drei monats spritze .Ich hatte nur am anfang immer wieder zwischen blutungen die mich irre gemacht haben weil ich nervös wurde doch nach einiger zeit pendelte sich das ganze ein und es hörte auf und ich habe keine probs mehr ...ich habe auch gehört das man wenn man die spritze nimt es passieren kann das man keine lust auf sex hat wo ich zum glück keine probs mit hab sex macht mir noch immer spas :-) :-) Mein Fa sagte mir das wenn ich irgendwan ein zweites kind haben möchte solle ich die spritze ab setzen und dan die pille ein paar monate nehem dan sagt er soll es aus seiner erfahrung her auch wieder mit dem kinder wunsch klapen ...ich habe da drauf hin auch mal im internet gechaut und einige seiten bestätikten seine aus sage ..ob es wirglich klapt weiß ich nicht genau...Ich werde aber mir noch eine andere meinung ein hollen von einen anderen Fa...dan werde ich endscheiden wie ich oder was ich dan machen werde um sicher zu verhütten aber auch die gewissheit zu haben das ich meinen kinderwunsch nicht an den nagel hängen muss..

N+alxa8h5


Ich hab 1 Jahr (also 4 Mal) die Spritze bekommen und danach dauerte es 6 Monate bis ich überhaupt mal wieder meine Tage bekam.

Und wieso sollte man nachher die Pille nehmen wenn man schwanger werden will?

Osteoporose ist übrigens auch kein Spass...

AVleoFnxor


Ich denke mal die Pille soll schneller dafür sorgen das eine Blutung auftritt. Manchen Frauen reicht das ja für das "alles ist gut" Gefühl.

s)chnuilleprbackme77


hallo mein FA sagte man solle die pille dananch nehemen da mit allles wieder angekorbelt wird ...weil ja durch die spritze alles zurück gesetzt wird ...und dan die pille ab setzten um an den kinder wunsch zu arbeiten :-) das solle so gut klappen sagt er zu mindes....

A=leo&nxor


Die Pille kurbelt aber nichts an sondern legt die Eierstöcke in einen Tiefschlaf.

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