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Periodenprobleme - Wie geht Ihr im Beruf etc. damit um?

JVasmiYnda7x5


Starke Schmerzen bei der Menstruation, die einen evtl. arbeitsunfähig machen (oder schlimmeres) sind n i c h t normal. Laßt euch das bloß von keinem Frauenarzt einreden und nehmt das nicht so hin.

A%nonyTmax1


Starke Schmerzen bei der Menstruation, die einen evtl. arbeitsunfähig machen (oder schlimmeres) sind n i c h t normal. Laßt euch das bloß von keinem Frauenarzt einreden und nehmt das nicht so hin

Aber die Frage ist doch, wo sind die Grenzen? Darüber hinaus ist "Arbeitsunfähigkeit" doch auch stark vom Beruf abhängig. Als Verkäuferin an der Supermarkt-Kasse oder in einem Standard-Bürojob (nur als Beispiele....) kann ich mit leichten Schmerzen und Übelkeit relativ problemlos arbeiten. Wohingegen beispielsweise bei einer Fluglotsin oder einer Chirurgin oder jemanden, der an gefährlichen Maschinen / in großer Höhe / in einem körperlich sehr anstrengenden Beruf etc. arbeitet bereits geringe Beeinträchtigungen, kleine Unkonzentriertheiten etc. zum Problem werden können.

Und gerade das ist es bei mir. Die letzten Jahre habe ich normal im Home Office meine Übersetzungen gemacht, vielleicht etwas langsamer und gelegentlich mit Wärmeflasche am Bauch. Aber ich war nie völlig arbeitsunfähig. Nur jetzt fürchte ich eben, Probleme zu bekommen.

Es geht mir hier also nicht bzw. nicht nur um starke Probleme und komplette Arbeitsunfähigkeit (wie sie wohl wirklich nicht normal ist). Aber in manchen Berufen sind nunmal bereits geringe Einschränkungen (wie sie ja wohl durchaus normal oder zumindest nicht ungewöhnlich sind ???) ein Problem. Und da frage ich mich eben, wie andere Frauen in ähnlichen Situationen damit umgehen :-/

P+aulax1


Kleinere Befindlichkeitsstörungen (schlecht geschlafen und todmüde, angeschlagen durch Erkältung o.ä.) hat man ja auch so gelegentlich im Beruf und muss den Tag trotzdem halbwegs gerade durchstehen.

Sagt sich natürlich leichter "Dud mir neid, ich beko-e ei-e Erkähtu-g u-t bi- heude nich ganz so fid." als "Sorry, ich hab meine Regelblutung, deshalb geht es mir nicht gut."

Und mit einer fetten Gripe bleibt man guten Gewissens im Bett, nicht aber 1-2 Tage regelmäßig jeden Monat wegen einer "banalen" schlimmen Regelblutung.

Ich finde es eigentlich schlimm, die Arbeitsfähigkeit durch Tabletten herstellen zu müssen. :°(

Ich habe mit der Regel selbst zum Glück (fast) keine Probleme, bin aber PMS-mäßig vorher oft ziemlich angeschlagen von der Stimmung her. Ich hoffe halt immer, dass nicht gerade besondere Termine, an denen ich 120% frisch sein müsste, in diese Tage fallen. (Aber siehe ganz oben, man kann es sich nicht aussuchen.)

Gegenüber netten Kolleginnen ist es kein Problem, Zyklusbeschwerden auch mal anzusprechen, aber gegenüber dem Vorgesetzten würde sich das schon komisch machen. Da jammert man ja auch nicht wegen Halsschmerzen rum, das ist halt Privatkram. Und erst recht nicht wegen unvermeidlich wiederkehrenden Zyklusproblemen.

Arbeitnehmer müssen halt funktionieren :(v, "Frauenbeschwerden" legen immer den Verdacht der Hysterie und Unausgeglichenheit nahe, und frau will ja nicht das schwache Geschlecht und hypersensibel und hormongesteuert sein und so ... :-/

Ahnoxnyxma1


Frauenbeschwerden" legen immer den Verdacht der Hysterie und Unausgeglichenheit nahe,

Genau das fürchte ich eben auch. Oder als "faule Ausrede", um eine schlechte Leistung oder Fehler zu entschuldigen... Außerdem sind sie frau eben nicht anzusehen (zumindest mir nicht).

Wobei ich schon sagen muss, dass es mir während meiner Tage doch schlechter geht, als nach einer schlaflosen Nacht oder bei einer Erkältung....

Na ja, vielleicht sollte ich wirklich mal hoffen, dass es in der Arbeit schon irgendwie gehen wird, wenn es gehen muss....

PSau<la1


Und wenn es mal ganz schlimm kommt, kannst Du doch wirklich auch mal krank sein, nur eben nicht jeden Monat. Dann bist Du doch tatsächlich arbeitunfähig, oder?

Allein dieser Ausweg im Hinterkopf macht doch schon einiges leichter zu ertragen und entspannt - geht mir jedenfalls bei anderen Beschwerden so, z.B. einer fiesen Erkältung aber ohne richtiges Fieber oder dergleichen.

Oder musst Du wegen eines Tags eine AU-Bescheinigung vorlegen? Dann gehst Du halt zum Hausarzt.

A-non+yma1


Oder musst Du wegen eines Tags eine AU-Bescheinigung vorlegen?

Bin ja wie gesagt auf freiberuflicher Basis tätig (bezahlt würde ich also ohnehin nicht werden), mit Verträgen für einen oder mehrere Tage (den ich dann ja nicht erfüllen würde). Und bräuchte deswegen wohl eine Krankschreibung.

Dann gehst Du halt zum Hausarzt.

Nächstes Problem: Habe ich an meinem Arbeitsort nicht. Müsste also zu einem fremden Arzt und dem erzählen, ich brauche mal eine Krankschreibung, weil ich meine Tage habe.....

Ach, es ist einfach so, dass ich jahrelang davon geträumt und darauf hingearbeitet habe, da zu sein, wo ich jetzt bin, und habe einfach Angst, mir da wieder was kaputtzumachen. Nach ein paar Monaten, also wenn man mich und meine Leistung mal kennt, wäre ein etwas schlechterer Tag jetzt sicher auch keine Tragödie.... Nur am Anfang, wo man mich nicht kennt, wissen die ja nicht, dass ich normal besser bin....

Spiele schon ernsthaft mit dem Gedanken, im August, wo ich eh nur im Home Office arbeite und es egal wäre, wenn es mir nicht gut geht, nochmal die Pille zu nehmen :-/ Dann hätte ich meine Tage Ende August, und September erstmal drei Wochen sicher Ruhe.....

Weiß nur nicht, ob das nicht irgendwie schädlich ist, habe im Mai einen Monat die Pille genommen, dann wegen Unverträglichkeit abgesetzt, Juni und Juli also zwei Zyklen nicht, und August wieder einen Monat nehmen ???

Ppa<ulax1


habe einfach Angst, mir da wieder was kaputtzumachen. Nach ein paar Monaten, also wenn man mich und meine Leistung mal kennt, wäre ein etwas schlechterer Tag jetzt sicher auch keine Tragödie.... Nur am Anfang, wo man mich nicht kennt, wissen die ja nicht, dass ich normal besser bin....

Blöde Situation als Freiberufler. Da musst Du wohl wirklich durchhalten gerade in der ersten Zeit.

Das einzige, was mir jetzt noch einfällt, wäre eine Kooperation und Vertretung durch eine guten Berufskollegin, die z.B. wegen Kindern zzt. nicht regulär arbeitet. Du müsstest natürlich sicher sein, dass sie Dir am Ende keine Konkurrenz macht; aber das wär schon professionell, den Kunden bei Krankheit wenn sie es wünschen gleich eine geeignete Vertetung stellen zu können - kann ja immer mal vorkommen.

Ob da das Hin und Her mit einer anderen Pille nun besonders blöd für den Hormonhaushalt ist, weiß ich nicht.

Allerdings hört man ja auch oft von heftigen Nebenwirkungen wie Depressionen u.a. - da würde ich wohl lieber zwei, drei Tage im Monat riskieren, an denen ich mit Ach und Krach zurecht komme, als das Risiko von vier eingeschränkten Wochen einzugehen. Mit etwas Glück fallen diese Tage auch noch auf arbeitsfreie Tage. Wenn Du eine sehr planbare Regel hast, könntest Du an diesen Tagen ja sogar bewusst Aufträge wegen anderer Verpflichtungen ablehnen?

Vielleicht kannst Du auch in Absprache mit dem FA Deine Schmerz- und Antikrampfmittel nochmal optimieren?

Und dann wenn Deine Startphase zuende ist, nochmal nach einem FA gucken, der ernsthaft nach Ursachen für Deine extremen Probleme sucht (Endometriose oder was weiß ich, ich kenne mich da nicht besonders aus). Wie oben jemand sagte, ist arbeitsunfähig schmerzhaft ja nicht mehr wirklich normal.

Bis zum Ende Deiner Startphase wünsch ich Dir viel Gelassenheit und Energie, die Dinge zu ertragen, wie sie sind, und viel beruflichen Erfolg!:)*

Jmasmvindax75


@ Anonyma

Die Beschwerden und Schmerzen während der Regel sollten nicht so doll sein, daß man sein Beruf für diesen Zeitraum nicht mehr ausüben kann. Egal was für einen Beruf. Ich war jahrelang bei einer Frauenärztin in Behandlung, die mir einreden wollte, daß meine Schmerzen, und ich habe/hatte wirklich extremste Schmerzen, völlig normal sind. Als ich den FA wechselte, schickte er mich zur Bauchspiegelung ins KH und dort wurde tatsächlich der Grund für meine schlimmen Schmerzen gefunden.

Gut, nun heißt es ja nicht gleich, daß hinter den heftigen Schmerzen immer gleich eine Krankheit stecken muß, aber jeder vernünftige FA, der einigermaßen Ahnung hat, sagt, daß so heftige Schmerzen nicht sein müssen und nicht normal sind. Ich werde mit guten Schmerzmittel behandelt und kriege meine Schmerzen damit in den Griff.

Nun ist es bei mir so, daß ich auf Grund der Krankheit ständig Unterleibschmerzen habe und ich regelmäßig Medikamente einnehmen muß. Außerdem nehme ich die Pille im Langzeitzyklus, so daß ich meine Regel nur alle 6 Monate bekomme. Ist übrigens sehr angenehm ;-D.

Aber ein gesunder Frauenkörper darf nicht sooo schlimme Schmerzen während der Regel haben. Das hört und liest man immer wieder.

AUnony?ma1


Also wie gesagt, ich habe meist einen leichten dumpfen Schmerz (starke Schmerzen sind selten, Krämpfe habe ich nie), verbunden mit Übelkeit, Schwindel, Schlaflosigkeit und daraus resultierend allgemeiner Müdigkeit und Schlappheit. Ob das jetzt krankhaft ist - ich weiß es nicht. Laut mehrerer FA nein....

Die letzten Jahre, wo ich praktisch ausschließlich als Übersetzerin im Home Office gearbeitet habe, war das für mich auch kein wirkliches Problem. Aber jetzt fürchte ich eben, auf Grund dieses Zustandes Fehler zu machen bzw. allgemein eine schlechtere Leistung zu erbringen. Was gerade in der Anfangsphase negative Folgen haben könnte :-/

Ob da andere Medikamente viel nützen, weiß ich nicht. Ich habe noch nichts gefunden.....

Und die Pille habe ich eben im Mai gerade wegen der Regelbeschwerden angefangen, als das mit der neuen Tätigkeit ab Mitte Juni feststand, aber wegen Nebenwirkungen nach einem Zyklus wieder abgesetzt. Bereits wenige Tage nach Absetzen waren alle Nebenwirkungen weg (komischerweise abgesehen von den Schmerzen mehr oder weniger die gleichen, wie sonst vor und während der Tage, also Schwindel, Übelkeit, starke Wassereinlagerungen, Schlaflosigkeit.... Insofern überzeugt mich auch die Erklärung der FA, dass ich einfach auf Hormone bzw. Hormonschwankungen stark reagiere), meine Regel spürte ich praktisch nicht. Die nächste Periode Anfang Juli kam völlig normal (und zum Glück am Samstag.....), der eine Monat Pille scheint meinen Zyklus also nicht großartig durcheinander gebracht zu haben. Daher eben meine Überlegung, sie im August nochmal einen Zyklus zu nehmen..... Denn ansonsten hätte ich wohl meine Tage in der ersten Septemberwoche, und gerade da kann ich sie nicht brauchen :-(

Na ja, mal sehen, wann meine nächsten Tage kommen (mein Zyklus schwankt leider immer schon zwischen 4-5 Wochen.....) und wie es mir da geht....

Vielleicht mache ich mir ja wirklich zu viele Gedanken, aber ich habe halt wirklich Angst, da wegen eines schlechten Tages (wie er während meiner Periode vorkommen kann) was kaputtzumachen.....

cyeliciQa22.2


hallo anonyma

ich hatte diese schmerzen lange zeit, habe deswegen die Pille durchgenommen 4 Monmate und so das *bel* nur 3 mal im Jahr gehabt das war super. Jedoch als ich die Pille absetzte hatte ich garkeine Mensschmerzen mehr, Periode ist nun nurnoch 3 tage schwach da, kann also wunderbar arbeiten. Wenn es doch mal ziept, was jetzt nicht mehr der Fall ist, nehm ich Buscopan und trinke nen Tee und versuche langsam zu machen.

LG

c+eliBcia22x2


sorry für die Fehler ich meinte das *Übel*

J8asmienda7x5


@ anonyma

Es gibt doch so viel verschiedene Pillen, vielleicht mußt du einige ausprobieren, ob die richtige für dich zu finden. Das du keine extremen Schmerzen bei der Regel hast, ist ansich doch erst einmal gut. Und die anderen Beschwerden wie Übelkeit und Schwindel usw. sind auch alles Beschwerden, denen man gegensteuern kann. Versuche doch mal die sog. "Frauentees". Laß dich mal in der Apotheke beraten. Man muß sich ja nicht immer Chemie reinhauen, denn Kräuter können auch viel bewirken.

Joa>smindax75


Ach, was mir noch einfällt:

Du hast die Pille Mitte Mai angefangen, und nach einem Zyklus wieder abgesetzt? Ich kann mir gut vorstellen, daß es einige Zyklen braucht, eh der Körper sich an die Pille gewöhnt. Von daher hätte ich die Pille wahrscheinlich weitergenommen, denn die "Nebenwirkungen" die du beschreibst, sind wahrscheinlich deine Regelbeschwerden gewesen. Kann das evtl. sein?

A"nonfymxa1


Jasminda75

kann mir gut vorstellen, daß es einige Zyklen braucht, eh der Körper sich an die Pille gewöhnt. Von daher hätte ich die Pille wahrscheinlich weitergenommen,

Meine Nebenwirkungen waren so heftig (Übelkeit bis hin zum Erbrechen, Schlaflosigkeit, Schwindel, starke Ödeme....), dass ich die Pille laut FA eigentlich sofort noch während des Zyklus hätte absetzen müssen. Habe ich nicht gemacht |-o, weil ich eben Mitte Juni meine ersten Aufträge in meiner neuen Tätigkeit hatte, und da auf keinen Fall meine Tage haben wollte. Aber nach drei Wochen kaum Essen und Schlafen war ich in einem Zustand, in dem ich wirklich nahe an kompletter Arbeitsunfähigkeit war..... Und nach dieser Erfahrung bin ich im Moment eben mit weiteren Pillen-Experimenten vorsichtig. Lieber im schlimmsten Fall 2 Tage arbeitsunfähig wegen Periodenbeschwerden als drei Wochen wegen Pillennebenwirkungen.... Könnte nur jetzt im August, wo ich ausschließlich im Home Office arbeite (und Nebenwirkungen daher egal wären) die Yasminelle probieren (wurde mir als andere Pille von der FA empfohlen, da die ja zumindest allgemein weniger Wassereinlagerungen verursacht). Oder alternativ Gestagene während der 2. Zyklushälfte....

Ich hatte in der Vergangenheit auch schon andere Pillen, nur in puncto Nebenwirkungen war es immer das gleiche (Übelkeit, Schwindel, Wassereinlagerungen, die auch nach längerer Einnahme nicht weggingen). Habe das Problem ja, seit ich meine Tage habe (also seit ca. 25 Jahren.....). Und abgesehen von so Phasen wie Abitur und letztes Jahr an der Uni (wo ich keinen periodenbedingten "Ausfall" riskieren wollte) war ich eben so weit, dass ich mir dachte, lieber ein paar Tage im Monat Beschwerden, als ständig....

An alternativen Methoden habe ich so ziemlich alles durch, Frauentees, hochdosiertes Magnesium, Mönchspfeffer, Nachtkerzenöl, Fischöl, hochdosierte B-Vitamine, Yoga-Übungen und was sonst noch so alles empfohlen wird - Wirkung leider null.....

Danke trotzdem für Deine Tipps @:) Mal sehen, was ich die nächsten Monate mache....

L$is)a5721


Es tut mir sehr leid für Dich, dass Du Dich an bestimmten Tagen in deiner Leistungsfähigkeit so eingeschränkt fühlst, aber ich würde sehr davon abraten, das jemand zu verraten. Vielleicht bist Du objektiv gar nicht schlechter an diesen Tagen, manchmal kommt es einem nur so vor. Wenn Du es einmal gesagt hast, dass Du möglicherweise damit ein Problem hast, wird man es Dir ganz schnell auf das Butterbrot schmieren, wenn es gar nicht passt. Männer denken statistisch gesehen 100 mal am Tag an Sex. Was glaubt Du, welche Leistungstiefs die haben! Leistungstiefs gehören zum Leben dazu. Kopf hoch !

L.G.

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