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Unschöne Erfahrung beim Frauenarzt, bitte um Eure Meinung

S.ilber%mond auge


Ja, okay....der Abstrich hat mir bei der einen Gyn auch etwas wehgetan und geblutet, aber sie hat vorher gesagt, es kann etwas wehtun und bluten. Bei der zweiten Gyn war nix dergleichen. Allerdings frage ich mich jetzt: Ist die erste "grober" oder "genauer" (die zweite nimmt zum Abstrich ein Wattestäbchen, die erste ein "Bürstchen") ?

PDa-ulax1


Ich glaube, je tiefer im Muttermund und "fester", desto unangenehmer und gründlicher.

Aber als wirklich schmerzhaft würde ich das nicht bezeichnen, eher als unangenehmes Drücken. (Nach Erfahrung mit 3 FÄinnen)

PXaulax1


Ich glaube, je tiefer im Muttermund und "fester", desto unangenehmer und gründlicher.

Aber als wirklich schmerzhaft würde ich das nicht bezeichnen, eher als unangenehmes Drücken. (Nach Erfahrung mit 3 FÄinnen)

PXaulUax1


Sorry für das Doppelposting.

Vielleicht hängt das Empfinden auch damit zusammen, wie weich und von selbst geöffnet der Muttermund gerade ist?

_RdemoElant_


Mädels, entspannt euch mal.

Der Arzt hätte vielleicht etwas einfühlsamer sein können und etwas mehr erzählen. Da stimme ich zu. Aber welche Diskussion möchtest du denn mit ihm führen. Er macht ne vaginal Sono und kündigt die vorher an. Was will man denn mehr?

Grüße

PLaul?a1


Wer lesen kann, ist klar im Vorteil:

da kam er plötzlich noch und machte einen vaginalen Ultraschall ohne darüber vorher mit mir zu sprechen.

P%aulxa1


Und ich weiß ja nicht, wie Du Dich komplett nackt auf einem Gyn-Stuhl fühlen würdest, aber den meisten Frauen dürfte das äußerst unangenehm sein.

Wieso hast Du dazu eine Meinung, wie ist Dein Bezug?

Und dann obendrein da noch so rumzuliegen, während der Arzt telefoniert, also wirklich!

Außerdem ging es nicht um einfühlsam, sondern darum, dass er Yvonne wehgetan hat und sie vorher nicht informiert bzw. gefragt hat. Wenn man sehr pingelig ist, könnte man das als eine milde Form von Körperverletzung auslegen.

MUon{ixM


@ demolant:

Wir sprechen uns dann nochmal, wenn du deinen ersten Besuch bei einem "weniger einfühlsamen" Urologen hattest, ok?

PDau5laG1


*quetsch*

"Na, das sieht aber kümmerlich aus!"

;-D ;-D ;-D

:=o

_,demo:lantx_


@ Paula

Er meinte nur, wenn ich schon da wäre könnte man gleich alles checken !!!!

Das hat er vermutlich vor dem Schall gesagt. Würde mehr sinn machen... Also hat ihn in dieser Weise wohl angekündigt.

Eine Meinung habe ich dazu, weil ich selber schon unangenehme Untersuchungen vorbereitet habe und teilweise auch eingeleitet im Rahmen der Praktika im KH ergänzend zum Studium.

Es kommt immer auf die Einstellung des Patienten an. Wenn die Patienten unglaubliche Angst haben ist das natürlich verständlich und man muss versuchen so einfühlsam wie möglich zu sein. Aber manche Dinge sind einfach überzogen und künstliche Panikmache, die aus Angst resultieren und normale Vorgänge als unglaublich schlimm erscheinen lassen. Aus dem Text kann ich nirgendwo eine unglaublich schlimme oder komische Tätigkeit erschließen! Nur die Interpretation dieser klingt spektakulär. Er könnte mehr erklären aber ansonsten war die Untersuchung komplett normal.

e0kk


künstliche Panikmache, die aus Angst resultieren und normale Vorgänge als unglaublich schlimm erscheinen lassen

naja, wenn jemand angst hat, würde ich das wohl kaum als "künstliche Panikmache" bezeichnen. :-/ angst verstärkt ja bekanntlich auch die schmerzempfindlichkeit.

ich denke wie gesagt, dass die standarduntersuchungen beim fa nicht schmerzhaft sein müssen und das waren sie bei mir auch noch nie. ob dann der arzt grob oder der patient überempfindlich ist, weiß man nicht.

ich bin in anderen dingen sehr ängstlich bei ärzten und spreche das dann gleich von mir aus an. habe schon ziemlich schmerzhafte erfahrungen bei untersuchungen gemacht, die ich nicht nochmal haben muss, und bei einem anderen arzt ging dasselbe später fast schmerzfrei :-/

P8aulax1


Zwischen "Dinge vorbereiten" und "gesehen haben", und selbst Patient sein, besonders als Laie, ist ein himmelweiter Unterschied!

Dinge vorher anzukündigen und Schamgrenzen weitestmöglich zu respektieren ist ja wohl das Mindeste. Da geht es nicht um Heititei, sondern um Respekt vor einem anderen Menschen.

Zu erwarten, das Patienten sich, womöglich einem Ihnen bis dato völlig unbekannten Arzt, mit 100%igem Vertrauen einfach komplett ausliefern und mit sich machen lassen, nur weil er Arzt ist, ist dreist.

Vertrauen will verdient sein.

Und ich kenne das Krankenhaus auch von der anderen Seite. Eben mal anzusagen, jetzt mache ich dies, weil ..., und jetzt kommt folgendes, das wird so sein ..., ist wirklich nicht zuviel verlangt.

Wer dazu nicht bereit ist, sollte sich auf Pathologie oder einen anderern Beruf verlegen. >:(

ekkxk


Und aus Sicht des Patienten gestaltet sich das Ganze dann noch mal etwas anders als aus Ärztesicht. Gerade im Krankenhaus kommt ja einiges zusammen (andere Umgebung, Anpassen an die Stationsordnung, fehlende Privatsphäre, Angst vor Behandlungen oder Auswirkungen der Krankheit). Da kann man auch in Situationen die Contenance verlieren, die von außen harmlos wirken.

_VdFem?olantx_


naja, wenn jemand angst hat, würde ich das wohl kaum als "künstliche Panikmache" bezeichnen. :-/ angst verstärkt ja bekanntlich auch die schmerzempfindlichkeit.

Nein, aber Angst lässt uns Dinge schlimmer sehen, als sie sind. Und genau das geschieht hier.

Der Grund weshalb sie völlig verdutzt war, ist natürlich, dass jemand die Intimssphäre berührt hat und das unangenehm ist. Mag niemand und lässt einen nach jedem Frauenarztbesuch die Krise kriegen. Aber, ob die Rolle des Arztes dabei so groß ist, sei mal dahingestellt.

Menschen haben vor unglaublich vielen Dingen Angst und reagieren darauf allergisch. Aber ich halte dieses einstimmige "Der Arzt is ja nich mehr ganz dicht" oder "Job verfehlt" gerufe für schlicht und ergreifend überzogen.

ob dann der arzt grob oder der patient überempfindlich ist, weiß man nicht.

Ganz genau. Das ist es ja, was ich versuche zu sagen ;-)

So, ich denke man muss nicht weiter darüber diskutieren. Wir waren nicht dabei und können es alle nich genau beurteilen, inwiefern der Arzt jetzt die Würde der Patientin angegriffen und gegen jede Art von Menschlichkeit verstoßen hat und auf dem Gebiet der Pathologie vielleicht erfolgreicher wäre.

exkk


Angst lässt uns Dinge schlimmer sehen, als sie sind

Was für wen wie schlimm ist, wird man von außen kaum beurteilen können :-/ Da würde ich schon jedem das Recht auf seine eigene Wahrnehmung zugestehen.

Und das

einstimmige "Der Arzt is ja nich mehr ganz dicht" oder "Job verfehlt"

trifft doch auf diesen Faden gar nicht zu. :|N Die meisten haben eher in die Richtung geschrieben "war nicht so toll, lieber Arzt wechseln". Natürlich würde ich den Arzt wechseln, wenn ich mich unwohl fühle - das ist doch klar.

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