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Nach Lash trotzdem leichte Periodenblutungen

mCudxdi hat die Diskussion gestartet


Hallo. Hatte vor ca. 4 Monaten eine LASH-OP. In den ersten beiden Monaten war alles OK. Aber danach hatte ich pünktlich wie früher (alle 26 Tage) hellrote Blutungen, die sich 5 Tage hielten. Heute war ich bei meiner FA und die schickte mich sofort wieder ins Krankenhaus, weil ich die Blutungen schon seit Donnerstag habe. Dort stellte man jetzt fest, dass sich noch genug Zellen bzw. Schleimhaut im verbliebenen ganzen Muttermund befinden, dass ich trotzdem noch BLutungen bekomme.

Ich bin sowas von fertig. Habe mich durch die OP gequält, um die Scheiße endlich los zu werden und jetzt das! Es gibt jetzt nur zwei Möglichkeiten, entweder die gleiche OP um den Muttermund zu verkürzen oder ein Eingriff durch die Vagina und das oberste Stück des MM mit Lasertechnick entfernen, wobei die Gefahr besteht, die Blase auf diesem Wege zu verletzen. Tolle Aussichten.

Ich weiß nicht was ich tun soll. Hat jemand damit Erfahrung?

Meine FA war damit total überfordert, weil das bei ihr noch nie in der Praxis vorgekommen ist.

Antworten
c4owi


Hallo muddi,

habe am 8.12.08 meine GM per LASH entfernt bekommen. OP - alles soweit ohne Kompikationen. Habe aber pünktlich Ende Dezember Blutungen bekommen. Ein Anruf bei meiner FA ergabe: Das könnte schon 'mal sein! Sie hätte mehrere Patientinnen, wo das passiert wäre. Aber spätestens nach einem Jahr hätte es bei allen aufgehört. Auf meinen Einwand, dass ich im KH auf meine Frage hin, ob noch Regelblutungen danach sein könnten aufgrund des verbleibenden Gebärmutterhalses, hieß es: Höchstens mal ein Tropfen! Ich hatte aber ca. 5-7 Tage normale Blutungen - vielleicht etwas schwächer als vorher. Die Reaktion meiner FA war nur, dass ich damit halt leben müsse und im KH würden sie meistens nichts mehr der Nachsorge der Patietinnen zu tun haben und deshalb nicht über diese Erfahrungen verfügen. Nun gut, somit habe ich mehr oder weniger pünktlich die nächsten Monate meine ca. 1 Woche dauernden Blutungen ertragen. Diesen Monat April/Mai hat es allerdings 1 Woche im normalen Zustand und 2,5 Wochen immer wieder bzw. jeden Tag etwas geblutet. Im Prinzip das Problem, weswegen ich die OP gemacht habe!!! Nun habe ich den gleichen Salat wie vorher!!! Meine FA hat bei meiner telefonischen Nachfrage dann nur behauptet, das hätte sie mir vorher aber gesagt, dass das bei den Symptomen 'mal passieren könnte. Ich dachte, ich hör nicht richtig. Dann hätte ich mir ja quasi die OP sparen können??!!! Bin ziemlich unzufrieden. Habe am 22.05. den nächsten Termin bei meiner FA. Sie meinte, dass ich ja noch einmal zur Untersuchung kommen könnte, obwohl sie nicht glauben würde, dass etwas anderes für die Blutungen sorgt. Gestern morgen hatte ich als Abschluss der nahezu 3,5 Wochen dauernden Blutungen morgens noch einmal einen richtigen "Schwall", der abging und nun ist es nahzu vorbei. Habe ja immer noch die Hoffnung, dass das vielleicht für die Zukunft alles an Blutugen war. Aber bei meinem Glück ist das wohl nicht sehr wahrscheinlich.

Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir schildern würdest, wie es bei dir seit September letzten Jahres weitergegangen ist. Hast du immer noch mit Blutungen zu tun? .... oder ist inzwischen Ruhe ??? Das hoffe ich natürlich für dich!!!:)^

Gruß

cowi

gialva*niku


Hallo cowi

habe am 23.Februar dieses Jahr meine GM mit der LASH Methode entfernt bekommen. Vor 4 Wochen hatte ich eine Mini- Blutung , war aber wirklich nur paar Tropfen. Da kann ich gut mit leben.

Bei dir hört es sich ja schrecklich an, 5-7 Tage normale Blutungen ??? Wo kommt das ganze Blut her ???

Weswegen wurde deine GM entfernt ???

Ich hatte ein großes Myom 10cm.

Waren deine Blutungen vor der OP genauso wie jetzt, oder noch schlimmer ???

C}hevnylady


Also ich stehe im Moment noch vor der Entscheidung. OP – also GM raus oder nicht. Meine FÄ hat mir aber direkt gesagt, dass Sie mehr dafür sei, den Hals zu erhalten. Jedoch Nachteil: normale Blutungen möglich.

Daher, wenn ich mich zur OP entschließe, kommt direkt alles raus.

Warum sind euch denn die GM entfernt worden ???

C4hevyMladxy


Hab jetzt erst gesehen, dass der erste Beitrag bereits von 08 ist |-o

gBalvanxiku


Chevylady

Meine GM wurde wegen einem schnell wachsenden Myom entfernt. Vor der OP hatte ich viele Fragen und natürlich auch so meine Bedenken. Nach der OP ging es mir gleich wieder gut. Ich brauchte am Tag der OP keine Schmerzmittel mehr. Natürlich war paar Wochen Schonung angesagt.

Im Dezember 08 hatte ich eine Blinddarn-OP, danach hat man mir gesagt, das die Beschwerden auch von dem Myom kommen und mir wurde eine GM-Entfernung angeboten. Dort hätten sie es mit Bauchschnitt gemacht. Mein FA hat mir aber eine OP mit Bauchspiegelung empfohlen. LASH. Nach der OP ging es mir viel besser als nach meiner Blinddarm-OP.

Mein FA hat hat mir diese OP-Methode empfohlen, weil der Gebärmutterhals stehen bleibt, Das wäre für die Stabilität des Beckenbodens besser. Wenn es nicht erforderlich ist, sollte man den Gebärmutterhals drin lassen.

Mir geht es jetzt nach der OP richtig gut. Keine Bauchprobleme.

Weswegen wird dir eine OP empfohlen ???

Empfehlen kann ich dir hier im Forum den Faden : GEBÄRMUTTERENTFERNUNG VAGINAL.

Schau mal rein.

*:)

CmhevNylady


galvaniku: da war ich schon öfter in dem Faden ;-)

c4ogwi


Nur kurz zur Frage, warum mir meine GM entfernt wurde. Ich habe seit ca. dem Jahr 2000 mit ziemlich langwierigen Blutungen zu tun. Die Blutungen sind zwar nicht furchtbar stark aber teilweise mit bis zu 20 Tagen viel zu lang - mal mit 1-2 Tagen Pause zwischendurch - aber trotzdem ziemlich nervig. Der erste Versuch meiner FÄ dagegen war: Die Hormonspirale (viele meiner Freundinnen, die diese verwenden, merken dann kaum noch ihre Tage - Super-Vorstellung!). Natürlich war dies bei mir nicht der Fall. Ich gehörte zu den 1-2 % der Frauen, die mit der Hormonspirale ihre Menstruation genauso lange oder länger haben. Mal hatte ich sie 10 Tage, mal länger. Immer etwas unterschiedlich. Danach bekam ich ein Pflanzliches Präparat, das mir nicht weiterhalf. Danach eine entsprechende Pille, die mir ebenfalls nicht weiterhalf. Dann sollte ich diese in doppelter Dosierung schlucken, um meinem Problem abzuhelfen, was ich nicht wollte! Dann sagte mir meine Ärztin, das wir nun alle Möglichkeiten durchlaufen hätten - leider ohne Erfolg. Ich sollte mich nun mit dem Gedanken abfinden, dass nur eine GM-Entfernung wirklich helfen könnte. Die Diagnose war lt. meiner FÄ: Ademyosis uteri interna.

Nach fast einem Jahr Bedenkzeit (da ich zu diesem Zeitpunkt erst 41 war), sie mich beim nächsten Termin etwas unter Druck setzte "Wie lange wollen Sie denn noch mit diesem Zustand leben?" und unsere Kinderplanung abgeschlossen war, entschloss ich mich zur labraskopischen Entfernung der GM. Dies sollte lt. meiner FÄ recht schonend und, da der GM-Hals stehen bleibt vom ganzen natürlich erhalten bleibenden Bandapparat die beste Lösung sein. Übrigens ergab der pathologische Befund wirklich die Ademyosis uteri interna, wie von meiner FÄ vermutet.

OP usw. verlief ja auch wirklich gut - nur mein Problem hat es nicht gelöst! Schade eigentlich. Diesen Monat ist es wirklich der Höhepunkt, die Blutungen (zwar in leichter Form) gehen jetzt mittlerweile schon fast 4 Wochen.

Im Moment überlege ich an den Chefarzt der Frauenklinik, in der ich operiert wurden, mal eine E-Mail oder einen Brief mit meinem Verlauf nach der OP zu schicken, da ich mir nicht vorstellen kann, dass wirlich alles so o.k. ist. Viel Hoffnung, dass er darauf reagiert, habe ich allerdings nicht.

Würdet ihr so etwas machen oder habt ihr vielleicht noch andere Tipps für mich?

Tut wirklich 'mal ganz gut mit Gleichgesinnten darüber zu sprechen/schreiben - ansonsten mag man ja die Mitmenschen nicht unbedingt damit nerven!

Viele Grüße an alle!

cowi

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