» »

Östrogenunverträglichkeit

M6onXiM


Wie lange ist der Gv her?

NDessi2%801


Samstagfrüh und die letzte Pille hatte ich am Freitagabend genommen... insgesamt 10 Stück an Zyklusbeginn

MWoniM


Dann ist es für einen Test noch zu früh-der Bluttest wäre 10 Tage nach EMpfängnis annähernd aussagekräftig, der Urintest ca 14 Tage-berechnet man ein paar Tage Überlebensdauer der Spermien und für den Eisprung ein, ist man schon bei 15 bzw. 19 Tagen für einen aussagekräftigen Test.

N(esssi2)801


Hallo zusammen,

wollte nur kurz berichten, was mein Arzt sprach:

Er fand es super, dass ich von alleine mit der Pille aufgehört habe, denn dass ich so schnell so viele Nebenwirkungen bekommen habe, ist für ihn ein eindeutiges Anzeichen, dass hier was nicht vertragen habe. Und das es das Östrogen ist, ist sehr sehr wahrscheinlich.

Werden nun erstmal die notwendigen Untersuchungen machen und wenn die alle passen, werde ich wieder die Mirena nehmen können.

Bin jetzt etwas erleichtert, allerdings werde ich wohl erst dann wieder ich sein, wenn das alles geklärt ist und ich mich nicht mehr mit meinen "Grübelgedanken" befassen tue.

Nochmals danke an euch für eure Hilfe,

Lg Nessi

lHol=a_m


Hallo Nessi,

dann drücke ich Dir ganz fest die Daumen, dass sich alles für Dich zum Positiven entwickelt. @:)

N5essQi280x1


So, jetzt war ich gestern nochmal zusätzlich bei meinem Hausarzt: sie eine Ultraschalluntersuchung am linken Unterschenkel gemacht: die Beinvene ist definitiv verändert ... ich glaub, dass sie gereizt oder entzündet gesagt hat (bin mir jetzt nicht ganz sicher). Dafür hat sie mir die Salbe Heparin verschrieben.

Das Ergebnis vom Bluttest hat heute ergeben, dass die Thrombozyten leicht erhöht sind. Allerdings soll ich bitte bis nächsten Donnerstag versuchen mehr zu trinken und dann wollen sie das nochmal mit einem Bluttest überprüfen.

???

Aber selbst wenn es eine Venenentzündung wäre, dann dürfte ich doch die Mirena mir nicht nochmal setzen lassen, oder? Denn laut der Patientieninfo aus der Schweiz heisst es ja, dass sie nicht angewendet werden darf u.a. bei Venenentzündungen und Blutgerinselkrankheiten...

Bin heute ca. 1,5 Std Auto gefahren: dabei hatte ich immer öfter Schwierigkeiten mit der Kupplung. Ich fand das im linken Knie unangenehm..... Spinnerei oder besteht da nen Zusammenhang ???

Lg

lSolag_xm


Hallo Nessi,

tut mir leid, dass Du keine erfreuliche Nachricht bekommen hast.

Ich würde Dir in jedem Fall empfehlen, die Mirena so lange nicht einsetzen zu lassen, bis das mit Deinen Venen geklärt ist bzw. abgeheilt ist. Denn die Hormone greifen doch ziemlich schnell und können bei akuten Problemen alles noch verschlimmern.

Das Du Probleme beim langen Sitzen hast ist normal bei der Diagnose. Es sollte allerdings nicht schlimmer werden, sonst hat sich das Krankheitsbild verschlechtert. Frage doch mal die Ärztin oder auch in der Apotheke, ob sie Dir nicht mal so einen Strumpf verpassen können. Das würde Dir zumindest fürs Erste im Alltag helfen. Denn ich denke, auch eine Venenentzündung ist nicht so schnell abgeheilt. Und Du hättest zumindest einen gewissen Schutz. Ich frage mich auch, warum die Ärztin das nicht gleich verschrieben hat ??? ? Ist doch erst Quartalsanfang |-o

NXessi2U801


ich wollte mal einen kurzen Zwischenbericht geben und euch gleichzeitig nochmal um eure Meinung bitten:

Zum einen habe ich den Bericht üner das große Blutbild: die Thrombocyten haben einen Wert von 448+; dann sind noch fett gedruckt: MCHC mit 36,1+ und Lymphocyten mit 17,7-

Zum anderen habe ich zu der Heparinsalbe noch ASS 100 bekommen, von denen ich jeden Tag eine nehmen soll.

Jetzt habe ich aber seit ein paar Tagen wieder Beschwerden im linken Unterschenkel, die zuvor mit Hilfe der Heparinsalbe aber verschwunden waren. Übe ich Druck auf die Stelle aus, wo die Ärztin die Venenentzündung am Ultraschall festgestellt hat, habe ich ein ziemlich unangenehmes Gefühl. Daneben treten aber diese Schmerzen auch ganz unvermittelt im Alltag auf.

Da ich seit damals aber die Pille nicht weitergenommen habe, mir auch noch keine (bzw. wohl überhaupt nicht mehr) Mirena wieder hab legen lassen ==> also keine Hormone mehr nehme - woher kann es zu einer Verschlimmerung oder zum Wiederauftreten der Beschwerden kommen?

Sollte ich so schnell wie möglich wieder zum Arzt gehen oder reicht der Kontrolltermin in ca. 2 Wochen - denn da wollte sie nochmal ein großes Blutbild machen?

bzuddlxeia


....wenn die Beschwerden jetzt wieder zunehmen, dann auch alle Fälle noch einmal schauen lassen.

eine Thrombose kann ja nicht nur während der hormonellen Verhütung entstehen.

Ob eine entstanden ist oder "nur" die Venenentzündung die Beschwerden verursacht, klärt der Ultraschall.

Unter diesen Randbedingungen würde ich persönlich aber komplett auf hormonelle Verhütung verzichten.

Dem hohen Thrombozytenwert wird aber nachgegangen?

Alles Gute, :)*

NvessPi280x1


@ buddleia:

meine Hausärztin wollte eigentlich den Bluttest in 4 Wochen wiederholen (gemacht-ausgewertet wurde er am 23.10.). In der Zwischenzeit soll ich eben die ASS 100 und die Heparinsalbe nehmen.

Nur bin ich mir jetzt nicht mehr sicher, ob ich solange noch warten kann oder nicht lieber die kommende Woche das ganze nochmal anschauen lassen soll.

Hab mir jetzt auch mal das NFP-Buch bestellt....muss mich da mal reinlesen...und stell mich einfach nebenbei auch mal auf ein Geschwisterchen für meine Tochter ein, falls mal das Reaktionsvermögen net so will, wie es sollte :-)

Denke auch, dass es besser wäre, auf die Mirena zu verzichten - meine Hausärztin meinte aber, dass ich die durchaus noch nehmen könnte....da bei Kontraindikationen nichts bzgl. Venenentzündung stände.

ich habe mir aber mal eine Information aus der Schweiz runtergeladen und da stand drinnen, dass man sie bei einer Venenentzündung nicht mehr anwenden darf. ??? Was gilt denn jetzt nun??

bDudd/leia


..es ist eine relative Kontraindikation, d.h. nicht völlig ausgeschlossen, trotzdem die Mirena anzuwenden, aber nur unter ärztlicher Kontrolle (führte MoniM ja oben schon aus).

N_essi'2801


"unter ärztlicher Kontrolle" würde dann bedeuten?

ständig das Blutbild zu kontrollieren ???

Aber das 10 Pillen so eine verheerende Wirkung haben können? Oder kann es sein, dass es durch die 6 Jahre mit der Mirena z.B. schon vorbereitet wurde und dann nur noch durch die krasse Dosierung dieser Pille zum Ausbruch kam?

Ich stand damals total hinter der Mirena; auch da noch, wo mir der Arzt die Pille empfohlen hatte - ich war einfach total zufrieden und glücklich damit.

Aber jetzt muss ich sagen, hätte ich eben Bedenken, dass die Venengeschichte nicht gut ende könnte...daher bin ich eigentlich schon dabei, mich von diesem Gedanken zu verabschieden

Und das wäre auch die besser Variante, wenn ich das hier so richtig rauslese..

b|ud1dlexia


Es ist schon noch ein Unterschied zwischen einer Venenentzündung und einer Venenthrombose.

Die Thrombose kann begünstigt werden durch die Anwendung hormoneller Verhütungsmittel, besonders hier durch den Östrogenanteil z.B. in Kombinationspillen.

Bei reiner Gestagenverhütung gibt es nach meiner Kenntnis keine sicheren Hinweise auf erhöhtes Thromboserisiko, trotzdem wird von den Herstellern hier eine relative Kontraindikation bei schon abgelaufenen Thrombosen gesehen.

Dies gilt natürlich auch für Mirena, deren Hormon ja im Blut nachweisbar ist.

Du hast zur Zeit eine Venenentzündung, wenn ich dies richtig verstanden habe.

Hier ist dann die Entzündung ein mögliches Risiko: weil die Vene verändert ist, ist das Thromboserisiko uU auch höher.

Ob Mirena oder die Pille diese Venenentzündung mit verursacht hat, kann ich nicht beantworten.

Solange die Venengeschichte aber nicht eindeutig abgeheilt/geklärt ist, würde ich persönlich die Finger von hormoneller Verhütung lassen.

Ob du dich dann hinterher wieder für Mirena entscheidest, solltest du von den Ergebnissen auch der weiteren Blutuntersuchungen abhängig machen.

N>essi`28%01


ja, meine Ärztin sprach nach dem Ultraschall von einer Venenentzündung und hat zu diesem Zeitpunkt eine Thrombose ausgeschlossen.

Allerdings hat ihr der Thrombozytenwert nicht gefallen, daher möchte sie den wieder überprüfen.

Mein Bein war mit der salbe ja dann auch ok, aber seit ein paar Tagen eben habe ich wieder Beschwerden.

Also könnte rein theoretisch aus der Entzündung eine Thrombose geworden sein?

Abgesehen davon habe ich nun - wenn es noch immer eine Entzündung ist - ein prinzipiell höheres Risiko für eine Thrombose: ist das so richtig?

N2essi2H801


und durch eine Schwangerschaft könnte dann auch wieder das Risiko für eine Thrombose verstärkt werden?

Könnten daher evtl. auch die Beschwerden im Unterschenkel wieder aufgetreten sein? (ich kann zum momentanen Zeitpunkt eine Schwangerschaft nicht zu 100% ausschließen)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Gynäkologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Kinderwunsch · Schwangerschaft · Sternenkinder · Verhütung · Wechseljahre · Infektionen · HIV und Aids · HP-Viren und Feigwarzen · Blasenentzündung · Sexualität


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH