» »

Intimjuckreiz bei Berührung, Ausfluss m.schwarzen Punkten

Siupertmxam


Das war sicher pubertätsbedingt. Wir haben uns die Entscheidung ihr die Pille so früh zu geben auch nicht leicht gemacht aber sie hat sehr unter einer starken, dunklen Behaarung am ganzen Körper gelitten und eine andere Möglichkeit gab es nicht.

Das mit dem Gel kann sie erst in Betracht ziehen, wenn sie sich überhaupt mal eincremen kann ohne den starken Juckschmerz auszulösen. Sie hat ja schon verschiedene Cremes ausprobiert, aber es scheiterte schon an der Überwindung die Creme überhaupt aufzutragen nachdem sie festgestellt hatte, dass auch das schmerzhaft ist. Wenn das auch wieder brennt, macht sie es wahrscheinlich nicht. Es ist für sie so furchtbar, dass sie lieber gar nichts mehr macht. Sie ist einfach total überreizt was das betrifft. :-/

Das mit deinem LS hat mich aber auch aufhorchen lassen, denn der wurde bei mir diagnostiziert! Ich habe aber damals in der Uniklinik gleich gefragt ob das etwas mit den Beschwerden meiner Tochter zu tun haben könnte und das wurde verneint.

Ich leider unter Intimjuckreiz schon einige Jahre und mir hat keine Creme bisher geholfen - ich hab aufgegeben...

k?ucku9ckrsblxume


@ supermam

Das mit dem Gel kann sie erst in Betracht ziehen, wenn sie sich überhaupt mal eincremen kann ohne den starken Juckschmerz auszulösen.

es ist aber wirklich anders so einen tupfen gel ganz leicht an den scheideneingang zu geben als sich richtig fest mit einer creme einzucremen. das gel ist von der beschaffenheit so, dass es sich praktisch von alleine verteilt und dass ganz leichtes tupfen schon reicht. falls die probleme wirklich von der hormonellen verhütung kommen, dann ist es natürlich symptombekämpfung aber als erste linderung hilft das multi gyn gel wirklich gut und falls es doch nicht helfen sollte, dann schadet es zumindest nicht. ich bin ja sonst nicht so fürs werbung machen aber da ich selbst so tolle erfahrungen damit gemacht habe, ausnahmesweise die homepage: [[http://www.multigyn.de/]]

Slup8ermxam


Das werde ich ihr auf jeden Fall mal kaufen und sie soll es ausprobieren! Wie du schon sagst, ein Schaden kann das ja nicht sein. :)^

r\egistr6ierte rSenxf


Ich verfolge den Faden schon die ganze Zeit, komme aber nicht dazu, zu schreiben. Jetzt aber.

Also. Da die Behaarung Deiner Tochter auf Hormonbehandlung anspricht, vermute ich "normalen" Hirsutismus. Hierzu empfiehlt sich die Lektüre des Wikipediaartikels:

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Hirsutismus]]

eine andere Möglichkeit gab es nicht.

ICh glaube schon daß es eine gibt, man hat nur nicht danach gesucht nehme ich an. Die Pille überlagert nur das Problem, behebt die Ursache aber nicht (was allenfalls bei der genetischen Disposition gerechtfertigt wäre, alles andere kann man normalerweise auch "richtig" also nicht nur Symptomkuriererei behandeln):

Hirsutismus kann verschiedene Ursachen haben:

* eine genetische Veranlagung ohne krankhaften Hintergrund, vor allem bei Südländerinnen (familiär-idiopathischer Hirsutismus)

* ein polyzystisches Ovarialsyndrom, das zur verstärkten Produktion männlicher Sexualhormone durch die Eierstöcke führt

* ein adrenogenitales Syndrom (AGS), das in der Regel aber neben dem Hirsutismus noch andere Vermännlichungen mit sich bringt und deshalb eher von einer Virilisierung gesprochen wird

* einen Androgen-produzierenden Tumor der Eierstöcke oder der Nebenniere.

* ein Hypophysenadenom

* die Einnahme von Androgenen (z.B. bei Doping) oder von manchen Medikamenten wie Spironolacton (einem Aldosteron-Antagonisten) oder Cyclosporin A (eines Immunsuppressivums).

Hirsutismus ist häufig mit Übergewicht und Insulinresistenz vergesellschaftet.

Mein Vorschlag also, wie ICH weitere Schritte unternehmen würde:

- die schwarzen Flusen untersuchen (wenn man ein Mikroskop zur Hand hat ist das natürlich leichter...). Es könnten "verschleppte" Wäscheflusen sein, die sich IN der Scheide gehalten haben, oder aber auch geronnene Blutrestchen von kleinen Verletzungen innen. Auf jeden Fall den Gyn nochmal drauf ansprechen

- Beim Gyn einen Abstrich machen lassen und ALLES ausschließen, auch Chlamydien, Trichomonaden, Streptokokken, Klebsiellen und was es sonst noch für Tierchen gibt. Nicht jeder vaginale Infekt ist ein Pilz.

- Umgehend die Pille absetzen. Was sind Haare im Verhältnis zu dem Leiden, das sie JETZT hat? FALLS sie wiederkommen würd ich erstmal auf mechanische Entfernung setzen, bzw die Ursache ergründen und behandeln. Die verhütende Wirkung braucht sie momentan ja nicht, da es in DEM Zustand wahrscheinlich NIE dazukommen wird.

- MINDESTENS ein halbes Jahr Zeit geben, daß der Körper reagieren kann. Pendelt sich der Zyklus bis dahin nicht ein bzw treten weitere hormonelle PRobleme auf, beim ENDOKRINOLOGEN nicht beim Gyn untersuchen lassen. Nicht vorher, da die Ergebnisse durch die Pillennachwirkungen verfälscht sind, und nicht beim Frauenarzt, weil der kein Spezialist dafür ist. Evtl sollte sie das Rasieren auch zeitweise sein lassen (falls sie es tut) bzw wenigstens keine alkalischen Rasierschäume verwenden, die sind der Tod jeder gesunden Vaginalflora.

- Die Schleimhaut beruhigen: Absolute Erste Hilfe ist etwas natives Olivenöl dünn auftragen, das brennt nicht und die lindernde Wirkung wurde hier schon vielfach beschrieben, ist auch vollkommen unbedenklich (auch bei LS geeignet und hilfreich). Multigyn ist eigentlich nie verkehrt, kann man auch noch machen.

- Nach dem Absetzen den Zyklus ggf symptothermal beobachten. Ist gut für die Nerven und kann man später auch zur Verhütung einsetzen.

So, hoffe ich hab nix vergessen... ;-D Dann mal gute BEsserung *:)

kBuckuc_ksbllume


- die schwarzen Flusen untersuchen (wenn man ein Mikroskop zur Hand hat ist das natürlich leichter...). Es könnten "verschleppte" Wäscheflusen sein, die sich IN der Scheide gehalten haben, oder aber auch geronnene Blutrestchen von kleinen Verletzungen innen. Auf jeden Fall den Gyn nochmal drauf ansprechen

also nur als ergänzung, bei mir damals war es definitiv etwas anderes. es müssen minikleine körnchen (gerade sichtbar) gewesen sein, die irgendwie im zuge einer entzündung (welche immer es genau war) "gebildet" wurden.

S=upermxam


@ all:

Hier bekommt man wirklich Hilfe, so toll hab ich mir das gar nicht vorstellen können!@:)

Seit dem achten Lebensjahr meiner Tochter bin ich bei Ärzten um das mit der Behaarung zu klären. Dabei: Unikinderklinik, Unifrauenklinik, Frauenarzt, Endokrinologe (privat), Hautarzt usw.

Angeblich kein auffallender Befund. Die Hormone sollen OK sein. Sie hat keine südeuropäischen Vorfahren, jedenfalls ist nichts bekannt. Sie dopt nicht. Allerdings neigt sie leider zu Übergewicht, was sie mit viel Anstrengung immer gerade noch so verhindern kann. Ob sie mit den Eierstöcken, der Nebennierenrinde oder Hirnanhangdrüse irgendwelche Probleme hat ist mir nicht bekannt, ich hoffe natürlich nicht! In der Familie ist sie die einzige die das Problem hat.

Welcher Arzt kann mir denn sagen, ob die Nebennierenrinde und die Hirnanhangdrüse in Ordnung sind? Wieder der Endokrinologe? Kann das ein anderer Arzt nicht machen? Der war nicht gerade billig und ich musste alles selber zahlen.

Zur Zeit ist sie wegen der Schule und natürlich wegen des Juckreizes und aller damit verbundenen Schmerzen und Einschränkung sehr gestresst und hat mir heute weinend gesagt sie habe das Gefühl "...von einem schwarzen Loch in das nächste zu fallen..."

Ich könnte mitheulen!

Unter der starken Behaarung hat sie schon sehr früh gelitten und wir haben deshalb die Haare am ganzen Körper mit Enthaarungscreme entfernt. Allerdings nicht im Intimbereich. Auch die Enthaarungscreme ist ja leider Chemie aber den ganzen Körper ständig mit dem Nassrasierer zu behandeln ist einfach zu zeitaufwändig. Die Pille (Juliette) hat da wirklich Erleichterung gebracht und den Haarwuchs sehr eingedämmt.

Übrigens hatte sie schon als kleines Mädchen eine relativ tiefe Stimme, was eigentlich sehr angenehm war aber die Hormone sollen ja angeblich in Ordnung sein. Ansonsten ist sie bildhübsch und sehr weiblich mit allen weiblichen Rundungen und nicht irgendwie vermännlicht!

Den Tipp mit dem Olivenöl gebe ich ihr gleich weiter und die Pille wird jedenfalls abgesetzt, dazu hat sie sich schon entschlossen. :)^

MionixM


Allerdings neigt sie leider zu Übergewicht, was sie mit viel Anstrengung immer gerade noch so verhindern kann.

Oh, das lässt mich aber aufhorchen:

Da könnte ein Zusammenhang mit den männlichen Hormonen bestehen.

Wieso musstest du den Endo denn selbst zahlen? Normalerweise kann man hier eine Überweisung bekommen und die Krankenkasse zahlt (zumindest in Deutschland).

Va wenn die Probleme deiner Tochter nach dem Absetzen wieder aufbrechen sollten (wie gesagt, 6 Monate Wartezeit, damit die Hormone wirklich aussagekräftig sind), wäre ein Besuch da ratsam. Hierzu kann der Hausarzt einfach eine Überweisung ausstellen.

Die möglichen Zusammenhänge:

-Schilddrüsenfehlfunktion (hier ist es sehr wichtig, dass nicht nur TSH, sondern auch fT3 und fT4 gecheckt werden, da einige Erkrankungen nicht über den TSH ersichtlich sind)

-Androgenitales Syndrom-die von dir angesprochene Erkrankunge der Nebennierenrinde-sie ist sehr gut behandelbar-allerdings nicht durch die Pille

-PCOS-PolyCystisches Ovarien Syndrom geht meist mit unregelmäßigen Zyklen, vermehrtem Haarwuchs, Übergewicht und zystischen Veränderungen der Eierstöcke einher-dummerweise verschreiben hier viele Gyns einfach die Pille, da die Symptome dadurch vermindert werden-die Grunderkrankung bleibt

All diese Erkrankungen kann der Endokrinologe untersuchen.

rwegistNriertxerSenf


Seit dem achten Lebensjahr

UI. :-o

Allerdings neigt sie leider zu Übergewicht, was sie mit viel Anstrengung immer gerade noch so verhindern kann.

Mein erster Gedanke war auch die Schilddrüse (ist sie damals mitgecheckt worden?), allerdings kann es ebenfalls eine PillenNW sein, wenn es zeitlich korrelieren sollte. Schildrüse auf alle FÄlle machen lassen, die beeinflußt auch alle anderen Körperfunktionen inkl Sexualhormonsystem.

Der war nicht gerade billig und ich musste alles selber zahlen.

Wenn begründeter Verdacht besteht, sollte eine Überweisung zu bekommen sein. Es ist allerdings tatsächlich leider immer nicht leicht, einen wirklich kompetenen Arzt zu finden.

"...von einem schwarzen Loch in das nächste zu fallen..."

Depressionen können auch von der Pille herrühren... "hormonfreie" Frauen sind oft weniger Streßanfällig und belastbarer. Das Problem ist nur, bis sich der Körper nach dem ABsetzen wieder einkriegt, kann alles erstmal schlimmer werden bevors besser wird.....

ständig mit dem Nassrasierer zu behandeln ist einfach zu zeitaufwändig

Falls es wiederkommt und keine behandelbare Ursache gefunden wird: Epilieren bzw Dauerhafte Lösungen sind zwar eine Investition, aber letztendlich sicher gesünder.

sondern weil bei ihr der Scheideneingang recht eng ist und es einfach nicht klappt.

Das ist der Punkt, den ich gestern noch erwähnen wollte: Man sollte bei der ganzen Sache die Psyche nicht außer acht lassen. Körper und Seele hängen als untrennbare Einheit zusammen, ein kranker Körper erzeugt ein "krankes" Gemüt und umgekehrt, das ist meistens ein HenneEi-Problem. Man sollte deshalbe eigentlich grundsätzlich beides behandeln, auch wenn die SChulmedizin das nicht vorsieht. Wenn die PRobleme seit dem ersten sexuellen Kontakt (ich nehme an, er hat sie entjungfert?) aufgetreten sind, dann entweder wahrscheinlich weil

-er ihr irgendeine INfektion angehängt hat

-ihre Pillenbrüchige SChleimhaut dadurch aufgerissen wurde

-sie nicht dazu bereit war, und für ihre Psyche die Schmerzen und der Juckreiz ein willkommenes Symptom sind, nicht mehr Sex haben zu müssen, wo sie eine innerliche Blockade zu haben scheint ("sekundärer Krankheitsgewinn" oder so, die Psyche kann den Körper ganz schön leiden lassen wenn sie sich davon irgendeinen VOrteil erhofft). Ich will jetzt nicht gleich Vaginismus vermuten, aber es kommt nur SEHR selten vor, daß das Jungfernhäutchen so verdickt ist, daß die Scheide tatsächlich "zu eng" ist (kann der Gyn feststellen). Die "normale" Enge ist auf die Spannung bzw Verkrampfung der Beckenbodenmuskulatur zurückzuführen, die SCheide ist sicher elastisch genug um einen PEnis aufzunehmen, bei manchen sogar einen Kindskopf, ohne daß was reißt. Klar verkrampft man wenn man Schmerzen hat, aber Schmerzen sind oft Folge von (unbewußter) Verkrampfung, natürlich ist daß Einreißen des Hymens nicht zuvernachlässigen, ebenso die angegriffene SChleimhaut usw. Ich will nur sagen, nicht ALLES hat eine organische Ursache, sie braucht jetzt nicht gleich eine Therapie machen, aber ihr Freund soll in Zukunft sehr sehr vorsichtig sein (respekt, daß er schon so lange durchhält!!!:)^ :)^ :)^) , viel miteinander sprechen, sie muß äußern können was sie will und was nicht usw.. Körper und Seele hängen zusammen, man lasse das nie aus den Augen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Gynäkologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Kinderwunsch · Schwangerschaft · Sternenkinder · Verhütung · Wechseljahre · Infektionen · HIV und Aids · HP-Viren und Feigwarzen · Blasenentzündung · Sexualität


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH