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Gebärmutterentfernung, Blasenplastik - nach Blasenentzündung

J?iLtkaT_123 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

meine Mutter kam vor ca. 5 Wochen mit starken Schmerzen nach Hause – der Harn war schon bräunlich bzw. rötlich. Sie konnte dann zur Urologin – dort kam Sie allerdings nicht dran, wurde nicht untersucht, sondern nur der Harn angeschaut. Die Sprechstundenhilfe gab Ihr dann lt. Ärztin ein Rezept für Antibiotika das Sie nehmen sollte und falls es nicht besser werden würde sollte Sie später nochmals kommen.

Sie bekam danach gleich einen Termin bei der Frauenärztin – wir wussten ja nicht was Sie hatte und Sie hatte wirkl. ziemliche Schmerzen. Diese sagte Ihr dass Sie eine schlimme Blasenentzündung hätte (Bakterien) und gab Ihr ein Schmerzmittel dazu.

Meiner Mutter ging es danach etwas besser – 3 Tage später hatte Sie wieder einen Termin bei der Urologin. Nach 4 Std. Wartezeit kam Sie dran – der Harn war schon viel schöner. Die Urologin sagte Ihr, dass Sie eine Scheidensenkung hätte – mit dem Antibiotikum sollte Sie in den nächsten 2 Tagen aufhören.

Sie verschrieb Ihr dann noch eine Östrogensalbe die Sie 2-3 mal pro Woche verwenden sollte.

Meine Mutter musste ca. 2 Tage danach nochmals zum Frauenarzt – Sie hatte sich durch das Antibiotikum einen starken Pilz eingefangen. Die Frauenärztin sagte Ihr auch, dass Sie keine Scheiden- sondern eine Blasensenkung hätte. Dass Sie eine leichte Gebärmuttersenkung hat weiss Sie, das Myom (ca. tennisballgross – weiss Sie ebenfalls schon lange) sei auch unverändert - seit Jahren. Sie bekam von der Frauenärztin etwas gegen den Pilz – Sie sagte Ihr, dass Sie die Östrogensalbe vorerst nicht verwenden sollte. Sie solle sich keine Sorgen machen, das würden Sie schon wieder in den Griff bekommen – von einer Operation sei keine Rede.

Meiner Mutter ging es dann besser – Sie verliert bzw. hat auch noch nie Harn verloren, seit dieser Blasenentzündung hat Sie allerdings des öfteren das Gefühl, als ob Ihr etwas "unten rauskommen" würde. Einige Tage spürt Sie nichts, dann merkt Sie es wieder mal.

2 Wochen später hatte Sie einen Kontrolltermin beim FA – plötzlich wurde Ihr gesagt, dass Sie operieren muss – Blasenplastik und auch gleich die Gebärmutter (u. Myom) sollten dabei entfernt werden. Die FÄ sagte meiner Mutter auch dass man manchmal Pesare einsetzt, Sie Ihr das aber nicht empfiehlt da es häufig zu Infektionen kommt. Auch die Östrogensalbe würde Ihr nicht helfen. Sie bekam gleich eine Überweisung fürs Krankenhaus – Sie müsste nicht mehr vor Weihnachten operieren gehen, aber spätestens im Jänner, Februar….

Meine Mutter ging dann auch zum Hausarzt und wollte sich eine Überweisung für eine Untersuchung bzw. Zweitmeinung im KH holen. Der Hausarzt meinte auch, dass Sie die Östrogensalbe nicht verwenden sollte bzw. Sie wohl operieren gehen müsste, das sei eine gute Ärztin und wenn es nicht sein müsste hätte Sie Ihr die ÜW für die OP nicht gegeben….

Meine Frage nun – meine Mutter verliert keinen Harn – Sie hat nur ab und zu ein unangenehmes Gefühl – da merkt Sie dass (wahrscheinlich) die Blase runterdrückt. Wie gesagt, ist das aber kein Dauerzustand, einige Tage merkt Sie gar nichts, dann merkt Sie wieder mal was.

Ist eine Opertion wirklich unumgänglich – helfen weder Östrogensalbe noch ein Pessar? Wer hat damit Erfahrung – für Informationen wäre ich wirklich dankbar.

Danke!

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