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Scheidensenkung: Petros-/ Goeschen-Verfahren

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Hallo liebe BB-Runde! Ein Lebenszeichen :-) !

Überwiegend alles richtig gut! Selbst meine Frauenärztin war begeistert, was sie im US sah. Sie sagte, wenn sie nicht wüsste, dass da eine BB-0p gewesen ist, sie könne nichts erkennen...richtig gut gemacht!

Ich übe jetzt mit dem Biofeedback der FA. Heise. Mal schaun, meinen Muskeltonus zu kräftigen ist noch reichlich Arbeit! :-)

Es zeigt sich , nicht immer, doch eine klitzekleine Belastungsinkontinez. Diese, so wird prognostiziert, wird durch die BB-kräftigung verschwinden.

Ich bin frohen Mutes!

Mit dem schweren Heben halte ich zurück, beim Laufen (Sport) steigere ich mich...

alles step by step :-).... keinerlei Schmerzen ... Sex ergibt sich im Moment nicht :-)....

Alles in Allem halt wieder ein supergutes Körpergefühl...

Die Entscheidung für Düsseldorf war einfach nur gut!

Im Sommer werde ich wieder hinfahren, denn mein BB sollte doch nochmal Dr. Müller-Funogea anschauen...und irgendwie vermisse ich schon Düsseldorf und seine hübsche Altstadt :-) (dort gibt es ein witziges Lokal, "die Zicke" ... )

Liebe Grüsse in die Runde und alles Gute weiterhin und denkt dran ...step by step :-)

T_amLellxi


Hallo zusammen,

Ich lese schon eine Weile mit bzw.habe auch in anderen Foren mitgelesen und hoffe, hier etwas Untersrützung bei der Zerstreuung meiner Ängste zu bekommen.

' tschuldigung schonmal.. wir das lang.

Zu meiner Geschichte:

Ich bin 38 Jahre alt und habe vor knapp sechs Monaten meinen Sohn per Spontangeburt auf die Welt gebracht, erstes Kind. Seither leide ich unter einer Rektozele mit massiven Entleerungsproblemen. Ohne Gegendruck über die Scheide geht nichts.

Die Hinterwand beult sich vor den Scheideneingang um die verursacht tageweise massives Fremdkörpergefühl.

Fremdkörpergefühl hab ich teilweise auch im Darm, vor allem (sorry...) wenn sich der Darminhalt so langsam Richtung Enddarm bewegt. Das macht mich irre!!

Ich nehme auch seit der Geburt Macrogol.

Den Stuhl bekomme ich damit aber auch nicht richtig reguliert. Über den Tag verteilt mal so, mal so. Und meistens kleine Portionen, teilweise renne ich bis zu 10x aufs WC.

Eine leichte Gebärmutter-und Blasensenkung (lateraler Defekt) habe ich auch.

Den Urinstrahl kann ich nicht mehr unterbrechen und seit ich meine Periode wieder habe, habe ich an diesen Tagen Schmerzen, als wären die Knochen links und rechts am Scheideneingang gebrochen. Schmerzen ohne Ende!!

Außerdem Kreuzschmerzen unteren Rücken, an denn meisten Tagen.

Lt meiner Physio (die hat vaginal getastet) habe ich rechts wohl auch einen Muskelschaden, was Lt meine es Osteopathin dazu führt, dass ich kompensiere und andere Muskeln überlaste. Becken ist wohl auch verdreht.

Von damals bis heute, hab ich einen Ärztemarathon hinter mir, das ist nicht zu glauben! Von keinem würde ich ernst genommen!! Und ich bin so wütend! (Von meiner damaligen Gyn zB wurde ich heimgeschickt, ich solle Rückbildung machen, dann würde es besser)...

Durch das, dann auch ziemlich viel gegoogelt, ich wollte ja wissen, was ich habe.

Und dann so viel Horrorgeschichten gelesen und eigentlich (auch durch die Fachberichte) den Eindruck gewonnen, dass es irgendwie keine OP Lösung gibt, die hält, bis ich in die Grube einfahre (sorry für meinen Sarkasmus)

Hatte auch einen Termin im Beckenbodententrum.

Der Mann (AGUB III zertifiziert) dort meinte, Raffung der hinteren Scheidenwand bis hoch. Das könnte dann einige Zeit halten... falls die Rektozele wieder käme, Darmkürzung mittels Starr OP (von der er zwanzig Minuten vorher gar nicht begeistert geklungen hat, auch ich hab viel schlechtes gelesen) und wenn sie dann nochmal käme, dann ein Netz, aber das sei ja Fremdmaterial und das sei nie gut.

Nach der Raffung 3 Monate nicht mehr als 1 kg heben. Dann nie wieder mehr als 5kg.

Nie wieder Drücken und Pressen beim Stuhlgang.

Himmel!!! Wie soll das funktionieren??

Ich hab ein 6 Monate altes Kind und wie soll das andere gehen ???

Ich war so fertig nach dem Gespräch.

Null Eingang auf meine Situation, nur die Frage, ob ich mich lieber im februar oder März operieren lassen wollte.

Keine Aufklärung über Risiken geschweige denn Alternativen.

Habe inzwischen auch zwei Würfelpessareausprobiert... leider funktioniert das nicht.

Sobald ich versuche, Stuhlgang zu haben, kann ich den quasi aus der Scheide rausdrücken. Hält nicht.

Von meiner neuen Gyn habe ich eine neue Überweisung in ein anderes Bebozentrum bekommen. Dort soll man sich auch gut mit Pessaren auskennen

(Leider scheint auch diese Gyn mein Problem nicht wirklich ernst zu nehmen. Sie meinte, das wäre doch höchstens umständlich mit der Rektozele, aber mehr doch nicht...)

Überlege ernsthaft mich trotzdem auch in Düsseldorf vorzustellen.

Habe das Gefühl, mein ganzer Beckenboden hängt durch wie Kaugummi, vor allem die unterste Schicht um die Scheide.

Herrgott!! Ich will einfach wieder normal auf Toilette gehen können. Um die keine Schmerzen und Fremdkörpergefühl mehr haben. Und vor allem möchte ich ernst genommen werden!

Ich bin so unsagbar traurig.

Ich kann mein kind nicht genießen und mich nicht mehr frei bewegen.

Kopfmässig bin ich so angeschlagen, dass ich zum Therapeuten renne.

Deshalb wende ich mich nun an Euch, als ehemalige Leidensgenossinnen und hoffe, dass Ihr mir helfen könnt.

Wie war das bei Euch, die auch eine Rektozele hatten?

Hattet Ihr die selben Symptome?

Was oder wieviel hat sich nach der OP gebessert?

Was würden Euch über die "Haltbarkeit" erzählt und die Risiken der OP bzw Folgen der OP?

Ich bin so voller Fragen und echt total verzweifelt. Ich hab so Angst, dass es nie wieder gut wird oder durch eine OP noch schlimmer.

Sorry für den langen Text, aber ich wusste ich nichtmehr wo hin mit mir.

Danke schonmal für Eure Antworten.

Tyaxm&el.li


Sorry für dein Schreibfehler... das war die böse Autokorrektur ;-)

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Guten Abend Tamelli,

ich habe auch eine Rektozele und die machte mir ständig Schwierigkeiten. Ich bin letztes Jahr in mehreren Krankenhäusern gegangen, weil ich Probleme Gyn.-Seite und Prok.-Seite hatte. Mein Proktologe meinte, es sei eine kognitive Sache bei mir (bekam ein Gerät um Übungen zu Hause zu machen) und weil die Sekretärin nicht gerade sehr nett damals war, habe ich einen anderen Proktologen aufgesucht, der dann eine Proktitis bei mir festgestellt hatte. Nachdem ich Kortison genommen hatte, gingen die Probleme auch wieder weg. Allerdings habe ich wohl Schübe, sodass ich ab und an trotzdem für ein paar Stunden Probleme habe, die aber im Moment wieder verschwinden. Übrigens war ich vom Feb. 2016 - Okto. 2016 bei 2 Proktologen und habe sogar eine Defäkographie machen lasse. Beide Proktologen haben die Entzündung nicht erkannt. Ich war auch in vielen Krankenhäusern - u. a. in Hagen, der mir von meinem Frauenarzt empfohlen worden ist. Dort wurde ich von der Gyn.-Seite auf dem Kopf gestellt und obwohl mir ein anderer Arzt in Bergisch-Gladbach Defekte ohne Ende aufgezählt hatte, als nicht so schlimm und man müsse gar nicht operieren wieder nach Hause geschickt. In Düsseldorf war ich auch und ich muss sagen, der Arzt ist Klasse und ich würde auf alle Fälle mir einen Termin geben lassen, obwohl ich zur Zeit keine OP benötige, wäre das meine 1. Anlaufstelle, wenn ich mich operieren lassen würde.

Viel Glück *:)

Claudia

Twamxelli


Hallo Claudia64,

Danke für Deine schnelle Antwort . :-)

Ich war auch schon bei zwei Proktologen. Da sei nichts. Thema beendet.... auf Wiedersehen.

Kognitiv hätte geheißen, du konzentrierst dich zu sehr darauf?

Die Creme hat geholfen?

Ich hab mich schon gefragt, ob das ggf. auch ein Problem eines überreizten Nervs sein könnte. Da es immer nur rechts ist. Ich hab rechts ja nen Schlag mitgekriegt bei der Geburt, so wie es aussieht.

Meine Frauenärztin meinte vor der Überweisung, ich hätte hinten auch nur ne leichte Senkung, die Entleerungsstörung könne Ihrer Meinung nach von nem Sphinkterdefekt kommen (???), der würde zu statt auf machen... Das wiederum halte ich für Unsinn, weil ich merks ja ... in der Scheide...

Hab mir heute ein Video angesehen, im welchem Dr. M-F interviewt wird.

Auch von Dr. Goeschen.

Hört sich alles auf jedenfall sehr plausibel an.

Mir ist nur nicht so ganz klar, wie das mit einer Rektozele funktionieren soll?

Also wenn alles mittels neuer Bänder wieder an den ursprünglichen Ort soll.

Wie stellt man denn fest, ob die R. nur an einer überdehnten Scheidenhaut liegt, durch die der Darm Platz hat sich reinzudrängen oder ob tatsächlich noch überdehnte Bänder dazu kommen?

Da steh ich etwas aufm Schlauch. ":/

Was hat man Dir denn in Düdo gesagt, wie man die Rektozele beheben würde?

Auch was wegen der "Haltbarkeit"?

Oder Risiken?

Seit dem Termin im BeboZentrum hab ich mehr schiss als vorher.

Ich hab ja wie gesagt, in ca 2 Wochen nochmal nen Termin in nem anderen BB Zentrum. Ich bin gespannt.

Denke aber, ich lasse mir trotzdem einen Termin in Düdo geben. Das Verfahren scheint sich ja doch von der herkömmlichen Methode zu unterscheiden

Bin mal gespannt was meine FA dazu sagt.

Hab ja erst gewechselt. ":/

Wäre nett, wenn Du nochmal schreibst.. wenn du möchtest auch als PN.

Und natürlich freue ich mich über weitere Erfahrungsberichte.

Frohe Karnevalsgrüsse an alle! *:)

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Liebe BB-Runde,

Hier hat sich ja was getan in den letzten Tagen!

Eva-Marie, Danke für Deine Antwort und dafür, dass Du weiter berichtest, wie es Dir geht. Ich glaube, für uns alle sind (Langzeit-)Erfahrungen dieser OPs besonders wichtig und hilfreich.

Tamelli, Du hörst Dich wirklich verzweifelt an, zu Recht, wenn man sich anschaut, was Du schon agiles hinter Dir hast.

Da ich keine Rectocele oder ähnliche Beschwerden hatte/habe, kann ich leider gar nichts zu Deinen Schwierigkeiten sagen. ABER ich kann und möchte Dir raten, Dich bei Dr. M-F in Düsseldorf vorzustellen. Mein Beratungstermin dort war alles andere als nicht-ernstnehmen oder abfertigen oder egal-was--wann-kann-ich-operieren! Dr. M-F hat sich 2 1/2 Stunden Zeit genommen! Er hat sich alles in Ruhe angehört, von mir und die Berichte der Ärzte, bei denen ich vorher war, hat in Ruhe untersucht und auch danach nur OP-Möglichkeiten erklärt. Immer in dem Ton "wenn Sie denn was machen wollen, dann empfehle ich Ihnen diese oder jene OP". Er ist bedacht auf die Lebensumstände und Wünsche der Patienten. Und ich muss nochmal betonen, dass er sich während der OP zu meinen Gunsten gegen den Plan entschieden hat und weniger operiert hat, weil er das für ausreichend befunden hat. Das finde ich wirklich toll!

Deswegen kann ich Dir nur nahelegen, seinen Rat einzuholen.

Jetzt, morgen sind es 4 Wochen Post-OP, geht es mir nach wie vor gut. Ich habe zum Glück die Möglichkeit, mich viel zu schonen, ich kann nämlich von zuhause aus per Laptop gelegentlich arbeiten und vor allem nimmt mir mein Mann im Haushalt und mit den Kindern wirklich nahezu alles ab.

Wenn ich allerdings länger sitze, merke ich das irgendwann, fühlt sich dann irgendwie schwer an im Unterleib. Und ich bin zugegebenermaßen vorsichtig bei wirklich allem, weil ich einfach das OP-Ergebnis nicht "gefährden" möchte, auch wenn das vielleicht manchmal übertrieben sein mag.

Neulich ist meine kleine Tochter gestürzt und da habe ich dann reflexartig einen Sprint zu ihr gemacht - war nicht so gut, das hat dann den Rest des Tages geziept 🙁 Aber ansonsten schöne ich mich immernoch sehr. Ich nehme auch seit ca 8 Tagen oder so kein Macrogol mehr, nur am Morgen ein paar eingeweichte Backpflaumen, damit alles noch ein bißchen leichter geht, reicht völlig.

Vergangene Woche war ich dann auch bei meiner Gyn. Die wußte ja von der OP und war ihrerseits auch gespannt, wie es geworden ist. Sie war sehr zufrieden, klar, mein Körper wird mit gerade mal Anfang 40 nicht mehr wie mit 20 werden, aber meine Gyn meinte, es sitzt jetzt wieder alles an seinem Platz, es drückt auch nichts mehr runter beim pressen...

In Kürze bin ich noch mal bei Dr. M-F (komme eher zufällig nach Dü und nutze die Gelegenheit zur Kontrolle), hoffe, dass er das alles bestätigt.

Das war's erstmal wieder von mir, schaue aber natürlich immer wieder rein und melde mich wieder.

Ich hoffe und wünsche, dass alle auf dem Weg der Besserung sind und bleiben!

LG!

Ellie

E,lli&e20x16


Noch ein Nachtrag für Tamelli:

Du hast geschrieben, Du kannst Dein Kind nicht richtig genießen und Dich nicht frei bewegen.

Ich glaube, ich verstehe was Du meinst, mir ging es manchmal wohl ähnlich. Ich fand diese Senkungs-Beschwerden und die damit verbundene Einschränkung so unfair, so lähmend, und habe mich phasenweise zu sehr darauf konzentriert, wie es sich "untenrum" anfühlt, ob es nun besser oder schlechter ist...das dann begonnene Cantienica-BB-Training hat mir geholfen, mich wieder wohler zu fühlen, die Beschwerden ganz gut in den Griff zu kriegen - auch dass ich das z. T. in einer Gruppe gemacht habe und sehen konnte, dass es noch einige andere Frauen mit ähnlichen Beschwerden gibt, war zumindest tröstlich.

Es war auch nicht immer ganz leicht mit meinem ersten Kind, das schon sehr groß und schwer bei der Geburt war - daher ja auch die Senkung. Heben, tragen, toben... immer dabei das Gefühl, vorsichtig sein zu müssen, aufpassen zu müssen, dass "nix rausfällt". Das war oft auch nicht wirklich "genießen". Allerdings wurde das durch das Training tatsächlich viel besser und damit auch meine Gesamt-Stimmung.

Ich will Dir gewiss nicht sagen, dass damit Deine Probleme gelöst werden (so wie Deine Gyn "mit Rückbildung wird alles schon wieder"). Schließlich hatte ich nach der 2.Geburt auch nicht mehr genug Zeit für ausreichend Training und die GM-Bänder waren danach offenbar auch zu ausgeleiert und die GM gesenkt, sonst hätte ich diese OP ja jetzt nicht gemacht. Aber ich möchte Dir Mut machen! Vielleicht ist so ein Training auch etwas für Dich, dass Du Dich wieder freier bewegen magst. Vielleicht einfach als Anfang. Meine Kleine ist dann zuhause neben mir herumgekrabbelt, manchmal auch auf mir, erschwerte zwar die Übungen, war aber auch lustig, das zusammen zu machen.

BB-Training werde ich - vermutlich die meisten von uns, die hier schreiben - mein Leben lang machen müssen, da mein Bindegewebe schlecht ist, aber immerhin die Muskulatur gut. Die gilt es zu erhalten und weiter zu stärken. Die Übungen finde ich aber nicht schlimm, im Gegenteil, ich mache sie eigentlich ganz gerne und sie sind außerdem auch gut für den Rücken, die Haltung und ein stabiler BB bringt auch mehr Spaß beim Sex!

LG an alle!

Ellie

SYupiS2015


@ Tamelli

Hallo Tamelli und an alle Mitlesenden :-)

Ich hatte Mitte 2015 einen einzigen Beitrag mal hier reingeschrieben und lese ansonsten immer fleißig mit. Jetzt muss ich mich doch mal wieder melden, weil ich deine Verzweiflung völlig verstehen kann!!

Ich habe mein erstes Kind im Jan. 2014 spontan entbunden mit den Folgen einer Rectozele, Cystocele und Gebärmuttersenkung. Alles wirklich ganz schlimm - ich konnte gar nicht verstehen, wie das passieren konnte, da ich noch so jung war (damals 32 Jahre), total schlank und bis dahin hatte ich auch noch nie was von einer Senkung gehört!!

Naja, ein Jahr später im Feb. 2015 hatte mich Prof Goeschen in Hannover operiert. Wenn es dazu fragen gibt, beantworte ich sie gerne. Es lief alles gut, Genesungszeit eingehalten mit viel Unterstützung der Eltern und Schwiegereltern und natürlich Mann. Danach gab es Beckenbodentraining und Elektrostimulation.

Ich habe bis heute keine Schmerzen, Sex ist wieder ganz normal möglich, nur jogge ich nicht mehr, weil mir das doch zu riskant ist. Ich spüre keine Netze oder eingesetzte Bänder.

Und nun das Beste. Ich bin wieder schwanger und bekomme in vier Wochen meine zweite Tochter (natürlich über Kaiserschnitt)! Ich schaue regelmäßig, ob sich untenrum etwas verändert hat, aber bisher konnte ich keine Senkung feststellen. Also, ich denke, dass das echt der ultimative Belastungstest ist ;-) und bisher keine Beschwerden.

Prof Goeschen operiert ja nicht mehr, aber der Doc in Düsseldorf operiert ja auch nach der Integraltheorie und ich würde dir ganz ganz dringend ans Herz legen, mal mit ihm zu sprechen!!

Ich denke, dass ich es überstanden habe und ich wünsche dir das genauso!!!!!!

@ Eselchen2000

Hallo Eselchen2000,

ich habe deine sehr ausführlichen Beträge immer fleißig mitgelesen und deinen Genesungsweg immer mitverfolgt. Deine Beiträge waren zum Teil auch der Grund, warum ich mich in Hannover vorgestellt habe. Ich dachte, dass solltest du wissen :-)

Ich hoffe, dass es dir jetzt gut geht und es wäre schon, wenn du noch mal nach dieser ganzen Zeit erzählst, wie es dir nach der OP jetzt geht!

Liebe Grüße an alle

E\l$lieN2016


Hallo Supi2015 und alle anderen!

Schön, dass auch ein positiver Bericht von Dir zu lesen ist , und herzlichen Glückwunsch zu der erfolgreichen Schwangerschaft! Das ist viel mehr Anstrengung ist als joggen zu gehen! Ich finde das großartig! Ich wünsche Dir noch schöne restliche vier Wochen, eine schöne Geburt und alles Gute für Euch! Es wäre schön, wieder von Dir zu hören.

Noch was anderes: ich finde es echt krass, wie viele und durchaus jüngere Frauen nach der Entbindung derartige Probleme bekommen. Und dann gucken einen die Gynäkologen an als wäre man ein Alien , wenn man damit nicht weiterleben mag. Warum nur tun so viele sich so schwer mit dieser schonenden OP-Methode, die früher Dr. Göschen und jetzt Dr. Müller-Funogea in Düsseldorf anwenden?!

LG von der Couch, nach heute exakt vier Wochen post-OP immernoch im Schon-Modus - wie Supi2015 schreibt: mit ganz viel Unterstützung von Mann und Eltern...

Bis bald,

Ellie

T#amellxi


Hallo Elli2016, Hallo Supi2015, und alle anderen… :-)

(wird wieder lang…sorry)

erstmal nochmal vielen lieben Dank für Eure Rückmeldungen und Tipps… das tut gut, endlich eine Anlaufstelle zu haben, wo man verstanden wird und sich aufgehoben fühlt.

Man fühlt sich eben doch ziemlich allein mit diesem Problem bzw. diesen Problemen.

Ich bin mittlerweile total schockiert, wie wenig eigentlich über dieses Thema bekannt ist bzw. auch verbreitet wird. Nicht mal die FA wissen genau Bescheid!

Ich hab von "Gehen Sie mal ins BB Zentrum" bis "Was wollen Se, da ging ein Kind durch!Sieht doch normal aus" (äh.. Hallo.. ich hab riesen Probleme beim Stuhlgang?!) alles durch.

Und wenn ich dann an so Werbesendungen denke… von wegen, nehmen Sie jeden Tag eine Tablette, dann wird Ihre Blase wieder fit und so Zeugs …

Das hilft in der Bevölkerung natürlich auch ungemein, dass das Thema Inkontinenz oder Senkung / Prolaps auch ernst genommen wird, wenn jeder denkt, nimm halt ne Tablette, dann wirds schon wieder.

Vor allem regt mich auf, dass man (auch auf Nachfragen!!) nicht genug aufgeklärt wird in der Schwangerschaft.

Egal ob Hebamme oder FA… der Kaiserschnitt wird quasi als Teufelszeug hingestellt und es folgt eine Lobpreisung auf die Spontangeburt (übertrieben dargestellt)

Bis vor der Geburt war ich der Meinung, das schlimmste was passieren kann ist, dass ein bisschen Haut beim Dammriss einreißt (dass das bis zum Schliessmuskel einreissen kann oder schlimmer, war mir nicht bekannt… kann man sich so auch gar nicht vorstellen als Laie) oder dass man danach ein bisschen tröpfelt (was aber wieder weggeht irgendwann mit BB Training).

Auch wenn man in Google nicht gezielt sucht, erhält man keine aussagekräftigen Antworten.

Ich bin echt so stocksauer, frustriert, enttäuscht und wütend (merkt man bestimmt gar nicht oder?!)… dass man uns Frauen dadurch im Prinzip die Möglichkeit nimmt, uns frei zu entscheiden. Weil, was ist diese einseitige Aufklärung denn anderes als Beeinflussung? Und ich kann mir zwar vorstellen, dass es beim KS auch bös schiefgehen kann, aber so schlimm wie ein Prolaps… ich weiss nicht.

@ ** Elli2016

Es freut mich, dass es Dir nach der OP gut geht. Find ich toll von Deinem Mann… :-)

Ich hab mal irgendwo gelesen, dass der BB auch im Sitzen belastet wird. Was ja dann auch zu Schweregefühl im Unterleib passen könnte, meine ich.

Das mit der OP habe ich bei Dir auch gelesen, das fand ich echt gut. Und vor allem, dass er sich solange Zeit nimmt… das gibt einem doch wirklich das Gefühl, dass der Mann da gegenüber ein ernsthaftes Interesse an der Frau gegenüber und Ihrer Gesundheit hat und nicht nur am Umsatz der Klinik und an der Erfüllung irgendwelcher Anzahlen an Operationen, damit man in der Statistik toll da steht.

Danke für den Tip. Das mit Cantienica habe ich mir auch schon überlegt, das nächste Studio ist leider nur sehr weit weg… über eine Stunde, dazu noch im Ruhrpott.. Feierabendverkehr Stau etc.

Und leider habe ich niemanden, der auf meinen Kleinen aufpassen kann in der Zeit. Ich versuche es im Moment bei einer Physiotherapeutin, die sich auf den BB spezialisiert hat. Die scheint zumindest Ahnung zu haben. Sie meinte auch, dass bei mir an einem unteren BB Muskel rechts weniger Masse da sei…ggf. ein Einriss oder Abriss… das könnte auch die Schmerzen erklären, die vorwiegend rechts auftauchen… Taubheitsgefühl etc.

BB Training mache ich schon seit Anfang November letzten Jahres. Es hat sich auch schon etwas verbessert so gesamt. Habe jedoch immernoch das Gefühl, dass die untere Schicht nicht so ganz mitmacht. Und an manchen Tagen ist das FK Gefühl fast nicht zu ertragen.

Sex hatte ich bisher noch nicht wieder… ich komme mit meinem "neuen" Körper irgendwie überhaupt nicht klar… das da unten bin nicht ich… ich könnte nur heulen! Ich vermisse das nämlich und auch meinen Mann.

Ich bin so froh, dass das mit dem Geniessen endlich jemand versteht… es ist ja nicht so, dass ich das nicht will oder nicht möchte… nur bei jedem Schritt aufzupassen, wie ich mich bewege, aus Angst, dass der Rest auch noch runter kommt und ich ne Großbaustelle hab.

(Der letzte Arzt hat mir damit schon ein bisschen Angst gemacht, von wegen Menopause und wäre möglich etc.)

Ich hatte teilweise einen richtig verspannten Beckenboden bzw Muskelkater… aber was willst denn auch machen außer jedesmal anspannen, wenn Dir jeder erzählt, Kind heben ist nicht gut und schwer heben generell nicht…. von alleine trägt sich das Kind nirgends hin und der Kinderwagen legt sich auch nicht von selbst zusammen oder fliegt nicht wie von Zauberhand allein ins Auto.

Und wenn man dann fragt, "Leut, wie soll ich das denn machen?"… dann kommt nur, "Tja, das ist dann natürlich ein Dilemma…."

@ ** Supi2015

Vielen lieben Dank für Deine Antwort und Deine Wünsche… solche Erfolgsmeldungen bauen wirklich auf! :-)

Aaaaah…Klasse! :-) Das freut mich für Dich…ehrlich… und ich bewundere Deinen Mut…Finde ich total toll!!

Ich hätte auch gerne noch ein zweites gehabt, ich habe aber viel zu viel Angst, noch mehr kaputt zu machen (habe noch eine leichte Blasen und Gebärmuttersenkung, die machen mir derzeit zwar auch ein paar Schwierigkeiten, aber nicht arg)

Find ich toll von Dir, dass ich Fragen stellen darf… denn mir schwirren echt viele durch den Kopf.

Ich hoffe, ich werde nicht zu persönlich oder Du fühlst Dich ausgefragt…

Wie stark ausgeprägt war Deine Rektozele denn? Was wurde bzw. wie wurde das bei Dir denn gemacht, also speziell auch die Rektozele?

Wo liegt denn der Unterschied zu den "normalen" / herkömmlichen OP's?

Gibt es dann irgendwelche Beschränkungen, was Lasten tragen angeht (kg) im täglichen Leben später.

(Ich meine, ich habe jetzt auch nicht jeden Tag 15 kg Kübel durch die Gegend getragen, aber ich werde echt extrem traurig, wenn ich mir vorstelle, dass ich nicht mal mehr meinen Reisekoffer alleine tragen darf oder nen Farbkübel beim Streichen, oder Möbel selber zusammenbauen.

Ich war immer eine "Do-it-yourself-Frau" und auch immer stolz darauf. Und ich arbeite gerne handwerklich.

Es schnürt mir echt die Luft ab, jetzt für den Rest meines Lebens bei der kleinsten Kleinigkeit um Hilfe fragen zu müssen. )

Was mich ja echt vor eine unlösbare Aufgabe stellt…:

Es hat zu mir ja geheissen, nach der OP nie mehr Pressen und Drücken beim Stuhlgang… ich hab dann auch nochmal nachgefragt. Hab mich nicht verhört. Meine Physio meinte: Stuhlgangtraining

Sie selbst geht aber so auch nicht auf Toilette (???)

Hast Du dazu auch Anweisungen bekommen ???

Und nie mehr die 5 kg Grenze beim Heben überschreiten…. (???) Wie soll das funktionieren mit Kind… die wollen ja auch mit 3 noch auf den Arm (weiss ich noch von mir…)

Und in Belastungssituationen soll ich einen Pessar einsetzen (z.B. Fussball mit dem Kleinen)

Für was dann bitte die OP?

Ich hoffe, die Fragen sind nicht zu persönlich? ":/

_______________

Sorry, dass das jetzt wieder so lang wurde, aber ich bin einfach froh, dass ich endlich eine Möglichkeit habe mich auszutauschen und Fragen zu stellen.

Ich danke Euch ganz herzlich.

S`upio2015


Hallo Tamelli,

Stell bloß so viele Fragen, wie du kannst – ich werde sie alle so gut ich kann beantworten!

Ich werd‘ jetzt mal meine Geschichte erzählen: (Achtung -wird lang zzz )

Also, zwei Wochen nach der Geburt meiner ersten Tochter hatte ich schon das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmte. Aber klar, erstmal Geduld haben, vielleicht ist das ja normal, braucht ja seine Zeit bis sich erstmal alles zurückbildet. Ich bin jedoch stutzig geworden, als mein Wochenfluss nach zwei Wochen aufhörte.

Das lag daran, dass kein Blut mehr abfließen konnte, da die Senkungen so stark waren, sich zum Scheidenausgang ausgewölbt hatten und den Ausgang quasi verschlossen. Ich will jetzt nicht eklig werden, aber eine Woche später in der Dusche klatschte dann der angestaute Wochenfluss raus (sorry, aber ich werd hier nichts verschönern). Ich bin vor Schock fast ohnmächtig geworden! Krankenhaus angerufen, aber alles soweit in Ordnung, keine Entzündung, usw.

Und ab hier fängt der Leidensweg an.

Ich war in den Wochen darauf mehrmals bei meiner Frauenärztin und sagte ihr, das das nicht normal sein kann. "Nein, alles normal, das dauert seine Zeit, ist bei alle Frauen so…blablabla." Als ich das dritte Mal im dritten Monat nach Geburt bei ihr auftauchte, meinte meine Frauenärztin, dass ich aufhören solle, darüber nachzudenken!! :(v Daraufhin sagte ich ihr, sie solle mich im Stehen untersuchen. Das tat sie, danach war sie still und gab mir eine Überweisung ins Beckenbodenzentrum.

So, nun hatte ich fünf Monate nach Geburt einen Termin im Beckenbodenzentrum. Bis dahin hatte ich aber schon was von dem Petros-Göschen-Verfahren gehört und war gespannt, was die Ärzte vom BBZ mir vorschlugen.

Also bei der Untersuchung kam heraus, dass ich nur eine vordere Scheidensenkung bzw. Blasensenkung hätte (in Hannover kam heraus, dass das eine völlig falsche Diagnose war).

Eine Operation wäre unumgänglich, allerdings müsse ich mich damit abfinden, später an Inkontinenz zu leiden?! Eine zweite OP wäre nach Abschluss der Familienplanung sinnvoll. Bis dahin solle ich einen Pessar tragen (mit 32 Jahren ???). Die OP würde minimalinvasiv über die Bauchdecke erfolgen. "Ja, vor kurzen gab es noch einen Bauchschnitt, mittlerweile (wir sind ja sooo fortschrittlich :)= ) aber nur noch kleine Einschnitte über dem Bauch. Man würde die vordere Scheidenwand straffen und den Überschuss wegschneiden.

Da ich von dem Petros-Göschen-Verfahren wusste, war ich geschockt, dass hier echt noch altertümlich operiert wurde.

So, am gleichen Tag einen Termin in Hannover vereinbart. Und das Ergebnis der Untersuchung war eine ganz andere.

Also, ich werd jetzt mal vom Diagnosezettel von Prof Göschen abschreiben:

Bei mir steht drauf und jetzt wird’s ein wenig chinesisch:

"Eine Enteroptose mit Partialprolaps der vorderen und hinteren Scheidenwand sowie eine Douglasozele mit Dünndarminhalt und einer Entero/Rektozele Grad 3, wobei die Sakroutinbänder erschlafft waren und die Sulci weit nach lateral abgewichen waren. Der Portio stad im unteren Scheidendrittel"

Also, vor allem eine Senkung der hinteren Scheidenwand (und nicht nur vordere) und zwar Grad 3. Also echt schon schlimm.

Ich hatte die gleichen Beschwerden wie du. Allerdings stülpte es sich beim Stuhlgang schon raus (wenn ihr wisst, was ich meine). Eine komplette Darmentleerung war nie möglich und dazu kam Stuhlschmieren.

Den OP-Termin musste ich so planen, dass meine Kleine schon laufen konnte (also schon ein wenig selbständig war wegen hochheben und so, also mit einem Jahr ungefähr ) und ich bis dahin jede Unterstützung organisiert hatte. Mein Mann hatte seine ganzen Urlaubtage aufgespart, um nach der OP eine ganze Weile zuhause zu sein. Ich war drei Monate nie allein mit meiner Tochter, entweder war mein Mann da oder meine Schwiegermutter oder meine eigene Mutter.

Also, was wurde gemacht? hier lese ich mal vom OP-Bericht ab:

"Korrektur der Enteroptose und Intussuszeption sowie der hinteren Scheidenwand durch infracoccygeale Sakropexie mit Polypropylenband des Perinealkörpers, Korrekturder Enteroptose im Bereich Scheidenvorderwand und des Uterusprolaps durch Mesh-Implantation (4-Punkt-Fixierung) uns sacrospinale Fixation."

Also, Prof Göschen hat mir das so erklärt und ich hoffe, dass ich es richtig verstanden habe: Durch die hintere Scheidenwand wird ein Netz durchgewoben und nach oben gestrafft, um den früheren anatomischen Zustand wieder herzustellen. Damit wird sie unelastisch und stramm. Die überschüssige Haut wird übereinandergelegt und vernäht (also nichtweggeschnitten). Somit wird die hintere Scheidenwand verstärkt. Auf dem Ultraschall konnte ich das auch gut sehen. Dadurch kann sich beim Pressen auch nichts mehr vorwölben. Beim Abtasten fühlt sich die hintere Scheidenwand auch starr an, was gut ist.

Dann wurde um meine Blase ein Netz gelegt und angehoben, damit sie nicht mehr auf die vordere Scheidenwand drückt. Die überschüssige Haut der vorderen Scheidenwand wurde auch hier durch Übereinanderlegen gestärkt. Aber hier wurde darauf geachtet, dass sie elatisch bleibt (also hier wurde nicht durchgewoben), was wichtig für den Geschlechtsverkehr ist. Gut, und Gebärmutter wurde noch fixiert.

Die OP wurde durch die Scheide durchgeführt und nur am Po sieht man zwei kleine Einschnitte. Also nichts am Bauch oder so.

Die ersten drei Monate nicht heben und danach weiter schonen. Aber Herr Göschen hatte zu mir gesagt, ich solle danach so weiter leben wie bisher und nur vielleicht bei einem Umzug darauf achten, nicht die Sofas zuschleppen :-D Und so verhalte ich mich auch. Jetzt in der Schwangerschaft natürlich nicht.

Ich weiß nicht mehr so genau ab wann, aber irgendwann konnte ich ganz normal wieder auf Toilette gehen und auch normal pressen. Kein Vorwölben und vor allem kein Stuhlschmieren. Vom Stuhlgangtraining hab ich noch nie was gehört!

Ach so, Prof Göschen wusste, dass ich wieder schwanger werden wollte. Und nach seiner OP haben, glaub ich, auch sechs Frauen wieder ein Kind per Kaiserschnitt bekommen, so erzählte er mir. Und ich habe gute Chancen, dass das OP-Ergebnis ein lebenlang hält. Seine Worte.

Beckenbodentraining sollte man schon weiterhin sein Leben lang machen. Ich hab ne CD von ihm bekommen und den Elektro-Toner.

Ich beantworte gern weiter Fragen! Aber ich hoffe, ich konnte ein wenig Licht ins Dunkle bringen ;-)

Liebe Grüße

Smupi2x015


Hoppla, isr echt ein bißchen lang geworden,sorry!!

S^upis2S01x5


Hoppla, ist echt ein bißchenzu lang geworden,sorry!!

TWam?ellxi


Guten Morgen Supi2015,

freue mich ganz arg, dass Du so schnell geantwortet hast. Dass es so lang geworden ist, stört mich nicht im geringsten :-)

Also ich hab jetzt auch erstmal geschluckt, als ich das mit dem Wochenfluß gelesen habe. Das ist echt krass!

Und vor allem stell ich mir die Senkung dann schon massiv vor.

Ich begreife einfach nicht, warum FA das nicht sehen. Ich meine gut, im Stehen sieht alles anders aus. Aber warum glauben die einem nicht, wenn man sagt, das ist so und so… ich denke mir das doch nicht aus.

Ich hatte meine Beschwerden direkt nach der Geburt. Ein paar Stunden nach der Entbindung musste ich auf Toilette und habe beim Versuch Stuhlgang zu haben ins "Leere" gepresst. Kommentar der Krankenschwester: " Das kann nicht sein, dass Sie so kurz nach der Geburt Stuhlgang haben"

Bitte ???

Naja, und von da an viele blöde Kommentare (auch von meiner Hebamme) und ein in die Psycho-Ecke-Geschiebe. Leider auch von meiner neuen Gyn. Die meinte, Sie sähe jetzt bei der zweiten Untersuchung nur noch eine leichte Senkung (zwei Wochen vorher war sie noch schwer). und wenn ich meinen Kopf fitter hätte, dann würde das alles nicht so schwer wiegen.

Ich find es echt krass, dass das nicht ernst genommen wird. Ich fühle mich doch wie ich mich fühle und wenn mich das belastet, dann ist das ECHT verdammte Hacke!

Aber zurück… ich muss mich immer zusammenreissen, damit ich nicht wieder anfange zu schimpfen.

Also dann hattest Du wie sich das liest, ziemlich viel was vorgefallen ist. Und ich finde das so toll, dass es Dir mit der OP jetzt gut geht und Du wieder ein Kind erwartest… dazu hab ich ganz vergessen zu gratulieren.. Hihi..sorry. :-)

Gut, dass Du dich vorher auch schon informiert hattest bezgl. diverser Methoden der OPs. Ich habe auch eben geschluckt, als ich das mit der Inko gelesen habe. Das finde ich echt heftig!

Was ich nicht verstehe, also es scheint ja zwei Lager zu geben…. PG und herkömmlich… wieso macht man nicht mehr nach PG? Nach dieser Methode scheint es auch sehr viel in Australien operiert zu werden und nochmal wo… hab ich aber vergessen. Also wenn es Mist wäre (was es ja nicht zu sein scheint, denn Dir geht es ja gut und die guten Ergebnisse scheinen ja auch dauerhaft zu sein), dann würde in Australien doch keiner mehr so operieren oder?

Manchmal glaube ich, wir stecken in einigen Bereichen der Medizin noch im Mittelalter fest.

Also … Wenn ich das jetzt also richtig verstanden habe, dann hattest Du eine ausgeprägte Rektozele, die Du auch schienen musstest und dazu noch einen äußeren Darmvorfall?

Ich hab nämlich auch schon ein bisschen Angst bekommen, denn beim Stuhlgang kommt auch ein bisschen mit raus. Nicht viel (0,5 cm oder so) aber das war vorher nicht. Ne Mariske scheine ich wohl auch zu haben…

Das Netz an der hinteren Scheidenwand stört Dich nicht? Also generell bei Bewegung und beim GV? Das Netz liegt doch zwischen Darm und Scheidenwand oder? Ich dachte immer, der Darm muss flexibel bleiben, sonst täte es weh beim Stuhlgang... ":/

Ich meine, ich hab das Internet ja inzwischen echt rauf und runter gelesen…auf Deutsch und auch auf Englisch. Wenn ich könnte, bestimmt auch noch auf Hebräisch.

Da gibt es ja immer die Grundsatzdiskussion, Netz Ja Netz Nein.

Wird das bei der PG Methode grundsätzlich gemacht oder nur wenn es der Doc für notwendig befindet?

Hat er sonst irgendwas bezgl. Stuhlgang gesagt.. zB. Stuhl undbedingt weich halten oder so? Oder futterst Du wieder ganz normal?

Ich frage deshalb so viel, weil ich 2004 Reizdarmsyndrom diagnostiziert bekommen habe. Die drauffolgenden drei Jahre waren echt die Hölle. Ich hab fast 10 kg abgenommen (52 kg bei 1,70 m)… Inzwischen zwickt mich mein Darm nur noch wenn ich emotionalen Stress habe.

Aber, er ist eben meine Schwachstelle… deshalb hab ich auch so viel Angst vor einer OP und deren Folgen für meinen Darm… ist halt mein Sorgenkind.

Ich nehme seit nem halben Jahr Macrogol. Der Stuhlgang ist über den Tag verteilt immer unterschiedlich…

Ich will unbedingt von diesem Macrogol weg. Ich hasse es!

Flohsamen kann ich nicht nehmen, weil ich dann höllisch aufpassen muss, dass ich genug trinke.

Wie oft machst Du denn Training in der Woche?

Machst Du sonst noch Sport?

Ich möchte später gerne mit meinem Sohn Fußball spielen können… Hab das früher selbst mal gespielt.

Hattest Du Probleme bei der Wundheilung?

Von was hängt es denn ab, wie lange so eine OP halten kann?

Ich hätte gerne Ruhe, wenn ich einmal unterm Messer war… dass mir das nochmal passiert, das steh ich nicht nochmal durch!

Das war ja bisher auch immer irgendwie der Grundtenor, der mitschwang bei den herkömmlichen Methoden… so hatte ich den Eindruck. Etwas dass irgendwann wieder kommt.

So a la wie eine Zahnkrone. Hält 15 Jahre… Kannst Glück haben, kannst aber auch Pech haben.

Jetzt hab ich auch wieder nen ganzen Batzen geschrieben… |-o

Danke schonmal für Deine Antwort.

S@upi2*015


Hallo Allesamt!!!

ja, ich bin immernoch total entsetzt, dass sich in der Beckenbodenthematik auf seiten der Ärzte so wenig getan hat in den letzten Jahren. Andere Länder wie Frankreich, Australien und USA sind da echt weiter.

Naja, meine FA hab ich natürlich auch gewechselt und mir einen neuen FA nach der OP gesucht und der kannte sogar Prof Goeschen. Da mein FA einige seiner Vorträge zu diesem Verfahren besucht hatte.

@ Tamelli

Hallo Tamelli,

also, ich spüre von der OP nichts, also keine Netze oder irgendetwas. Also auch nicht an der hinteren Scheidewand. Das Fremdkörpergefühl in der Scheide ist natürlich auch weg.

Wie das Netz hinten jetzt genau angebracht ist, da würd ich den Doc in Düsseldorf mal genau fragen. Sonst erzähl ich hier vielleicht echt noch Quatsch. Aber auf dem Ultraschall nach der OP konnte ich auf jeden Fall einen weißen Strich entlang der hinteren Scheidenwand sehen.

Leider kann ich dir auch nicht sagen, ob ein Netz grundsätzlich verwendet wird. Ich denke und hoffe natürlich, dass das je nach Befund gemacht wird.

Mein Stuhlgang ist wie vor der Geburt und ich achte jetzt KEIN bisschen mehr darauf, was ich esse, was weichen oder harten Stuhl betrifft. Im ersten halben Jahr achtet man schon drauf, denn man mag ja noch nicht so gerne pressen, aber mit der Zeit normalisiert sich das eigene Stuhlverhalten. Einen Beitrag dazu hatte ich auch Mitte 2015 geschrieben.

Das mit deinem Reizdarmsyndrom würd ich definitiv mit dem Arzt besprechen, denn das kann bestimmt das OP-Ergebnis beeinflussen und das sollte der Arzt mitberücksichtigen.

Beckenbodentraining mach ich jetzt echt nur sporadisch :p> . Hab aber vor, nach der Schwangerschaft wieder richtig durchzustarten, wieder mit dem Stimulationsgerät anfangen für drei Monate und natürlich Beckenbodentraining. Und wenn alles wieder richtig durchtrainiert ist, dann ganz normal ins Fitnessstudio.

Mit der Wundheilung hatte ich keine Probleme. Ich musste nach der OP noch regelmäßig eine Östrogensalbe in der Scheide auftragen, damit die Scheide wieder richtig elastisch wird.

Tja, der Langzeiterfolg… Ich denke, dass kein Arzt dir sagen wird, das hält mit 100%iger Sicherheit dein Leben lang. Ich denke, dass viele Faktoren sich irgendwann darauf auswirken könnten, wie Gewichtsschwankungen oder die Wechseljahre, individuelle Konstitution, etc. Aber da würd ich den Arzt mal fragen, wie deine persönliche Prognose nach der OP wäre.

Liebe Grüße :-)

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